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Pflug für Fendt 209P

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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29 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Pflug für Fendt 209P

Beitragvon ukb0804 » So Nov 23, 2008 18:59

Ich hatte bisher nichts mit Landwirtschaft zu tun jedoch möchte ich meine Heizung auf Energiegras. Dazu habe ich mir lauter kleine Wiesen 0,5- 0,25ha gemietet/gekauft (in Summe 3ha). Das erste Teilstück habe ich letzten Herbst umpflügen lassen und diesen April mit Miscanthus bepflanzt. Leider hat hier in der Gegend noch niemand soetwas gemacht und Traktoren mit einer Gesamtbreite von 1,7m (mehr passt über die Zufahrtsbrücke nicht) gibt es schon gleich gar nicht. Ich habe deshalb einen 94PS Allrad-Traktor gekauft und muss nun noch fast alle passenden Anbaugeräte (Kreiselegge und Pflanzmaschine habe ich schon) dazu kaufen.
Wer kann mir Tips für die beste Art und Weise geben, wie man aus einer Wiese eine bepflanzbare Fläche machen kann (ein "Experte" hat mir gesagt, dass ich die Wiese vor dem umpflügen erst abmagern soll. Wie geht das??
Welchen Pflug vermag mein Traktor zu ziehen und welches sind die richtigen Schare (Habe hier im Forum schon einige Beiträge zu Reifenbreite und Scharform gelesen, aber nichts zu wieviel PS für einen Schar benötigt werden, Teilweise sind schwere nasse Böden dabei, Bodenwertzahl ca. 80)
Weiterhin brauche ich wohl eine Egge für das Frühjahr. Welche ist da das richtige?

Danke für hilfreiche und praktische Hinweise und Empfehlungen zu dem gesamten Thema.

MfG ukb0804
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Beitragvon 2810 » So Nov 23, 2008 21:25

Hallo , warum noch eine Egge kaufen , wenn Du schon eine Kreiselegge hast ?
Mit den 90 PS kannst nen 3-Schar ziehen , bei den Schweren Böden keine steile Form ,eher gewendelt. Welche Reifenbreite ist montiert ?
Und warum soll gepflügt werden , eine Wiese ist doch normal eben und die Krümelstruktur ist bei einer Wiese bestens ? Liegts an den Anforderungen von Miscanthus ?
2810
 
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Beitragvon Mister M » So Nov 23, 2008 21:51

Also wenn ich Miscanthus nach Wiese mache, dann rate ich zum Abspritzen mit Glyphosat, Miscanthus reagiert sehr empfindlich gegen Verunkrautung im frühen Stadium.

Wenn wir Vermehrungsflächen für den Miscanthus herrichten, dann heist das immer.

Abspritzen-Fräse(Grasnarbe zerhacken)muss aber nicht immer sein - nächsten Aufwuchs abwarten und dann nochmal Abspritzen-Warten bis alles gelb ist - Pflug und runter damit- einebnen und ziemlich zügig den Miscanthus pflanzen.

Wenn die Möglichkeit besteht den Miscanthus hacken, man kann ihn auch ähnlich wie Mais mit PSM behandeln, kann aber unter Umständen auch mal nicht so toll funktionieren.

Allerdings wird mir gerade übel wenn ich in einen 80iger Boden Miscanthus pflanzen müsste :(

Grüße MM
Mister M
 
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Beitragvon ukb0804 » So Nov 23, 2008 22:45

Danke für Ihre praktische Antwort.
Dieses Jahr im Frühjahr hat der Bauer die im Herbst gepflügte Fläche mit der Egge durchgearbeitet, da es durch das viele Umsetzen mit dem großen Traktor und Pflug an manchen Stellen sehr uneben war. Die Kreiselegge ist nur 1,6m breit und ich weiß nicht ob man da großflächige Unebenheiten weg bekommt. Zudem dachte ich, dass man eine Kreiselegge nur unmittelbar vor der Pflanzung benutzen sollte (mit welcher Drehzahl soll man überhaupt eine solche Egge betreiben (man kann an meiner Howard HK20 wohl noch unterschiedliche Zahnräder einsetzen)
Auf dem Traktor sind hinten neue 14.9/30, und vorn 300/70 montiert.
Könnten Sie mir bitte eine genaue Pflug- und Pflugscharbezeichnung mitteilen? Sollte ich einen Volldrehpflug verwenden (wenn ja, ist der nicht zu schwer für den Traktor (Hubkraft an der Ackerschiene 2,6t Traktor selbst wiegt nur 2,7t). Was kostet ein solcher Pflug gebraucht?

MfG ukb0804
Zuletzt geändert von ukb0804 am So Nov 23, 2008 22:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon ukb0804 » So Nov 23, 2008 22:50

Mister M hat geschrieben:Abspritzen-Fräse(Grasnarbe zerhacken)muss aber nicht immer sein - nächsten Aufwuchs abwarten und dann nochmal Abspritzen-Warten bis alles gelb ist - Pflug und runter damit- einebnen und ziemlich zügig den Miscanthus pflanzen.


Danke für Ihre Antwort
Können Sie eine zeitliche Abfolge für das beschriebene Vorgehen zum umackern die Wiese mitteilen?
Pflügen Sie unmittelbar vor der Pflanzung im April?
Danke

MfG ukb0804
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Beitragvon Holder A55 » So Nov 23, 2008 22:50

Moin
Wenn du nicht all zu viele Steine im Boden hast, würde ich dir zu einer Grabmaschine statt zu einem Pflug raten. Mit 1,70 Meter sollte die 90 PS kein Problem haben, kaufst du dir jedoch eine billige Grabmaschine, wird sie wahrscheinlich zu schwer sein. Sehr gut zu empfehlen ist Imants. Schau dich doch einfach mal auf deren Internetpräsenz um:
http://www.imants.de/pages/index_DE.php?rID=367&cID=367&taalCode=DE
(Grabmaschinen werden auch als Spatenmaschinen bezeichnet)
Dann könntest du die Kreiselegge wahrscheinlich sogar wieder verkaufen und hättest einen Arbeitsgang gespart (Diesel, Abschreibung/Verschleiß, Zeit ---> http://www.imants.de/pages/template.php?rID=368&cID=368&taalCode=DE ).
Ich wünsche dir noch einen schönen Abend
Gruß
Henning
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.
Kurt Tucholsky (1890-1935)


:D seit über 14 Jahren im Landtreff :D
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Beitragvon ukb0804 » So Nov 23, 2008 23:01

Danke für die Antwort mit der Grabmaschine.

Habe dieses verfahren von Ihnen das erste Mal gehört. Auf dem Video der genannten Internetseite sieht das sehr gut aus mit einem riesigen Traktor als Antrieb.
Leider kann ich nicht genau den Unterschied zwischen einer Grabmaschine und einer Bodenfräse erkennen.
Kann man mit einer Grabmaschine auch direkt die Wiese umbrechen?
Gibt es solche Grabmaschinen auch gebraucht aber noch nicht schrottreif?

MfG ukb0804
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Beitragvon Mister M » Mo Nov 24, 2008 7:12

Ich mach ein Bildchen, wir haben noch ne alte Spatenmaschine hier stehen.

Zeitliche Abfolge kann ich machen, aber erst heute Abend.

Gruß MM
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Beitragvon flash » Mo Nov 24, 2008 23:37

Hallo,

die Imants läuft nur auf sandigen Boden und es sollte trocken und Steinfrei sein.
Das ist dass Problem mit den rotierend arbeitenden Spatenmaschinen.

Für sehr trockene und harte Böden auch mit Steinen ist eine zyklisch arbeitende Spatenmaschine sinnvoller.
Wir arbeiten mit so einer Maschine auf schweren Böden und auch auf Böden mit Steinplatten im Arbeitbereich.
Zwischenzeitlich sind die aber Steinplatten aber schon kräftig angegriffen, so das wir sie immer seltener bemerken.
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Spatenmaschine01.jpg
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Spatenmaschine am Heck und Mulcher im Frontanbau beim Winterumbruch mit Senf als Gründüngung
Spatenmaschine_einsatz02.jpg (160.18 KiB) 1792-mal betrachtet
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Beitragvon Fendt 626 » Di Nov 25, 2008 6:27

Also du bekommst nen 3-Schar Wendepflug schon für um die 500€, die koste n nicht mehr die Welt.
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Beitragvon Mister M » Di Nov 25, 2008 8:14

Hat ne Weile gedauert bis ich mich da durchgekämpft hatte, das Teil steht bei uns glaub ich schon 10 Jahre rum ich denke man kanns ihr auch ansehen.

Ein besseres Bild war leider nicht drinne.

Bild

Gruß MM
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Beitragvon ukb0804 » Di Nov 25, 2008 20:02

flash hat geschrieben:Für sehr trockene und harte Böden auch mit Steinen ist eine zyklisch arbeitende Spatenmaschine sinnvoller.
Wir arbeiten mit so einer Maschine auf schweren Böden und auch auf Böden mit Steinplatten im Arbeitsbereich.
Zwischenzeitlich sind die aber Steinplatten aber schon kräftig angegriffen, so das wir sie immer seltener bemerken.


Danke für Eure zahlreichen Hinweise.
Von welchem Maschinenhersteller ist die auf Deinem Foto (flash) abgebildete Spatenmaschine? Welche Breite , wieviel Spaten hat die Maschine und wie tief gehen die Spaten in den Boden?
Wieviel PS hat der Traktor, wenn er Mulcher und Spatenmaschine schafft?

Leider finde ich im Internet keine gebrauchten Spatenmaschinen mit einer Breite von 1.8 bis 2,2m. (Hat jemand noch einen Geheim-Tip?)
Die Spatenmaschinenhersteller (I,D, NL) habe ich auch schon angefragt. Die Maschinen kosten neu ein wahnsinniges Geld.
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Beitragvon ukb0804 » Di Nov 25, 2008 20:05

Fendt 626 hat geschrieben:Also du bekommst nen 3-Schar Wendepflug schon für um die 500€, die koste n nicht mehr die Welt.


Können Sie mir eine genaue Empfehlung für Pflug und Pflugschar mitteilen?
Meinen Sie das Gewicht eines 3-Schar Volldrehpflug ist für meinen Traktor machbar?

Wenn ich mir doch einen Pflug zulege, dann brauche ich bestimmt auch einen Grubber? Können Sie mir auch da eine Empfehlung geben?

Danke
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Beitragvon ukb0804 » Di Nov 25, 2008 20:08

Mister M hat geschrieben:Hat ne Weile gedauert bis ich mich da durchgekämpft hatte, das Teil steht bei uns glaub ich schon 10 Jahre rum ich denke man kanns ihr auch ansehen.
Gruß MM


Danke für die Fotos Ihrer Spatenmaschine. Warum benutzen Sie die Maschine nicht mehr? Ist eine rotierende Spatenmaschine nach Ihrer Meinung für eine Grasfläche mit schweren Boden nicht geeignet?

Sie haben auch das hacken im ersten und zweiten Jahr angesprochen. Welches Hackgerät ist geeignet und sollen die Hackgeräte angetrieben sein?
Danke
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Beitragvon Mister M » Di Nov 25, 2008 21:25

Die Spatenmaschine wurde bei uns eingesetzt um die Wege zwischen den Versuchsparzellen zu bearbeiten, der Boden hier bei uns ist nicht gerade besonders schön zu bearbeiten, an dieser Spatenmaschinen waren einmal 150 PS.

Für unseren Boden hier fahren wir teilweise mit einem 90ig PS Schlepper aber besser mit 110 das ist ein 3-Schaar Landsberg vario (Vario bedeutet er hat ne variable Schnittbreite die man mittels Öldruck verstellen kann)

Ich hab den Stationsleiter mal gefragt ob wir die Maschine überhaupt noch brauchen den sie nimmt in der Tat nur Platz weg, wir verwenden momentan eine Dutzi für die Bearbeitung.
Falls die Maschine zum Verkauf steht geb ich bescheid. Das ist aber noch nicht geklärt.

Bei Drei Hektar ist eine Hackmaschine nicht rentabel , es gibt aber sicher günstige Gebrauchte Maschinen. Wir hacken mit einer ganz gewöhnlichen Maishackmaschine, die gibts von vielen Herstellern. Allerdings würde ich nicht zum Kauf einer Hackmaschine raten, wenn man sich eine Agriafräse leihen kann dann würde ich das vorziehen da man lediglich ein oder zweimal durch die Reihen fahren muss bis sich der Miscanthus etabliert hat.
Eine Agria dürfte in jeden gut sortierten Maschinenverleih zu bekommen sein und drei Hektar sind damit sicher machbar.
Gibt es in der Nähe einen Betrieb der Sonderkulturen hat ??, dort müssten auf jeden Fall ne Hackmaschine stehen, vielleicht fährt er ihnen ihren Miscanthus durch, falls der Reihenabstand passt.

Nun zum Thema Anleitung und Bestandesführung:

Das Auspflanzen von Miscanthus sollte im späten Frühjahr erfolgen, die Jungpflanzen mögen es nicht wenn es kalt ist.

Die Vorbereitung der Flächen:
Wiese -> PFLUG und zwar sofort nicht bis ins Frühjahr warten (es spielt keine rolle ob drei oder zwei Schare, das müssen sie ausprobieren wie gut der Schlepper den Pflug zieht.)
Normalerweise ist das Feld im Frühjahr gut durchgefrohren und hat eine Frostgare hinter sich, die Schollen vom Pflügen sollten zerfallen sein (Abhängig vom Boden).
Als nächster Schritt sollten sie den Boden mit einer Egge bearbeiten , wenn sie eine Kreiselegge haben dann ist die, die erste Wahl.
Sie lassen den Boden ruhen bis eine woche vor der Pflanzaktion, das sollte dann irgendwann Ende April Anfang Mai sein ( je nach ihrer Witterung, der Boden sollte in 5 cm ca 5 bis 8 °C haben).

Wenn sie sehen das viel Unkraut auf den Flächen nachwächst, was bei einem Wiesenumbruch nicht selten ist, dann schauen sie, dass sie die Flächen mit Roundup, Touch Down, Taifun oder anderen Glyphosatmitteln abspritzen. Falls sie keine Möglichkeit haben die Flächen einer PSM-Masnahme zu unterziehen, dann bearbeiten sie die Fläche erneut.

Ein Grubber ist hier sicherlich sinnvoll weil er die Wurzeln nach oben dreht und sie somit austrocknen, VORSICHT : nicht zu tief damit die alte Grasnarbe nicht heraufgeholt wird !!

Saatbeetvorbereitung:
einen Tag vor Pflanzung fahren sie ihre Fläche mit der Kreiselegge erneut durch und zwar so tief es die Kreiselegge bzw. der Schlepper erlaubt.

Pflanzung:
Sie müssen festlegen in welchen Reihenabstand und mit welchem Abstand in der Reihe sie den Miscanthus pflanzen wollen, ich persönlich pflanze 60 cm Reihenabstand und 50 cm in der Reihe, man kann aber auch ohne Problem 60/60 nehmen , weniger als 60cm würde ich nicht wählen, da der Miscanthus Platz braucht um sich zu entwickeln.

Welche Art von Pflanze wollen sie ?

Bestockt ( Wurzelballen=> Pflanze hat schon Wurzeln getrieben und steckt im Topf)
Unbestockt über Rizhom ( Hier erhalten sie nur ein Stück der Wurzel mit einem Wachstumsauge , diese Art der Pflanzung ist relativ einfach dafür braucht man lediglich eine maschine zum Kartoffellegen. Allerdings braucht die Pflanze mehr Pflege bis zum Bestandesschluss)

Wenn sie keine Pflanzmaschine haben dann hilft ein Maßband :D und die beiden Hände, dazu würde ich mir aber dann die Verwandschaft einladen.
Die Reihen sollten wenn sie von Hand pflanzen versetzt gesteckt werden damit der größtmögliche Platz für die Pflanze erziehlt wird.
Wie gesagt wenn ein Sonderkulturbetrieb in der Nähe ist, fragen sie ihn ob er ihnen den Miscantus(mit Wurzelballen) pflanzen kann, für die Rihzomvariante genügt wie gesagt ein Kartoffellegegerät das in der Tiefe variable ist, die Wurzeln sollen nicht zu tief eingegraben werden, ca 3-5cm Stecktiefe).

So jetzt haben wir gepflanzt:

nun heist es Wasser Wasser Wasser. !
Miscanthus braucht zum Anwachsen ordenlich Wasser , wie das gewährleistet wird überlasse ich ihnen, er wächst normal auch ohne künstliche Bewässerung an, wenn genug feuchtigkeit im Boden ist.

Pflege:
Ein Besuch der Flächen ist mindestens einmal in der Woche Pflicht, denn Unkraut verträgt er nicht, das bedeutet Unkraut hacken wenn nötig ! wenn der Miscantus kniehoch ist dann hat das Unkraut keine Chance mehr aber bis dahin müssen sie aufpassen.

Düngung:
Miscanthus ist sehr genügsam und muss auf gut versorgten Standorten eigentlich nicht wirklich gedüngt werden, eine Gabe nach der Ernte mit 50 kg N ist im normalfall mehr als ausreichend.
Bis der Miscanthus vollen Ertrag bring dauert es ca 4 bis 5 Jahre, die ersten Ernten sind eher etwas dürftig.

Ernte:
Miscanthusernte normal im Frühjahr wenn das meiste Laub abgefallen ist, März(jeh nach Entwicklung der Pflanze) wäre da ein Termin, denn der Miscanthus sollte einigermasen trocken sein bei der Ernte und das ist auch gut machbar, Ein Anzeichen für wirklich totes Material ist, wenn er beginnt von unten kleine Triebe zu schieben, das wäre dann der Zeitpunkt an dem die Ernte vorbei sein sollte, schön darauf achten.

Zum Schluss:

Wichtig, Miscanthus reagiert mit dem TOT wenn man ihn mehrmals im Jahr schneiden will, ähnlich wie bei Mais. Also bitte keine doppelte Nutzung anstreben das geht SCHIEF !. Der Miscanthus hat nicht genug Triebkraft um zwei Schnitte zu verkraften.

Also an alle die das Zeug loswerden möchten :D einfach abschneiden wenn was gewachsen ist, dann gibt er von ganz alleine auf.

So und nu sollten sie fast alles wissen :D

Gruß MM
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