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Photovoltaik lohnt!!!

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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26 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Beitragvon Carsten » Mi Jun 29, 2005 11:31

Hallo,

du hast ja schon recht, keiner kann sagen wo der Ölpreis in 20 Jahren stehen wird. Auf jeden Fall wird Energie teurer werden.

Du darfst die Flächen aber nicht im direkten Bezug zur Biogasanlage sehen. Der Landwirt wird diese auch ohne Biogasanlage bewirtschaften. Und dann hat er auch den Kraftstoff nötig.

Das Problem der hohen Ölpreise ist eher allgemein zu sehen und kann auch nicht nur mit Sonnenergie gelöst werden. Ein Auto könnte man zur Not noch damit betreiben, ein Traktor aber leider nicht :roll:
Gruß
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Beitragvon wald » Mi Jun 29, 2005 13:55

Elektron hat geschrieben:
Was ich für die produzierte kWh in 20 Jahren erhalte, diesen Preis kenne ich heute schon.


Da bin ich mir nicht so sicher.
Wenn unserer Regierung was anderes einfällt ist der Festpreis schnell wieder geändert
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Beitragvon Elektron » Mi Jun 29, 2005 15:48

An bestehende Verträge können, dürfen und werden sie nicht rangehen. Bin aber gespannt, wie hoch im Falle einer Änderung die Einspeisevergütung sein wird.
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Photovoltaik lohnt?

Beitragvon MO » Di Aug 02, 2005 16:03

Hallo Löscha,

finde die Aussage reichlich pauschal. Als ich im letzten Jahr bei einer Veranstaltung eines Vertreibers war, sprach der von Vorsteuerrenditen (!!) von unter 4%. Was soll sich daran denn lohnen?
Oder gibt es andere (und nachvollziehbare) Berechnungen?

Gruß

Markus
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Beitragvon langer711 » So Okt 16, 2005 13:38

Tach Kollegen..
Nun gebe ich meinen Senf mal auch noch dazu...
Wir betreiben eine 20 kwp PV Anlage auf dem Stalldach seit fast 4 Jahren.
Zu dieser Zeit gabe es zwar weniger Einspeisevergütung aber dafüpr deutlich mehr Zuschüsse beim Kauf.
Unterm Strich wird die Anlage nach 12 - 14 Jahren bezahlt sein (Hochrechnung nach derzeitigem Zählerstand).

Meine Erfahrung: Wenn man die Anlage aufs Dach baut und die Energie später auch selbst verwerten kann (nach den 20 Jahren Einspeisung) ist die Aktion rentabel.

Heute gibts allerdings weniger Zuschüsse - aber dafür auch ne höhere Einspeisevergütung. Man könnte sagen es gleicht sich aus, wenn da nicht die Verzinsung wäre...

Biogasanlage:
Es gibt hier ne Biogasanlage, die ist schon 10 Jahre alt.
Morgens kommt erstmal nen Zug Schlachtabfälle rein und die Gülle vom Schlachthof. Für beides gibbet obendrein Entsorgungsgeld.

Neue Biogasanlagen werden fast ausschliesslich mit Mais gefüttert, der auf überteuerten Pachtflächen angebaut wird.

Mein Fazit:
Beides wird zunehmend unrentabler !!!
Allerdings wird Energie egal in welcher Form auch immer teurer.

Josef
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Beitragvon Carsten » So Okt 16, 2005 14:53

Hallo Josef,

du sagst das die Anlage sich nach ca. 14 bezahlt gemacht haben sollte. Das ist eine Lange Zeit für so eine Technik und Langzeiterfahrungen gibt es von Photovoltaik auch noch nicht.

Jedenfalls glaube ich das die Entwicklung der regenerativen Energiegewinnung erst am Anfang steht und das es in 14 Jahren vielleicht Anlagen für die Hälfte der heutigen Investitionskosten gibt und diese dann mit Sicherheit auch noch rentabler arbeiten.
Gruß
Carsten
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Beitragvon langer711 » Di Okt 18, 2005 11:33

Carsten hat geschrieben:Hallo Josef,

du sagst das die Anlage sich nach ca. 14 bezahlt gemacht haben sollte. Das ist eine Lange Zeit für so eine Technik und Langzeiterfahrungen gibt es von Photovoltaik auch noch nicht.

Jedenfalls glaube ich das die Entwicklung der regenerativen Energiegewinnung erst am Anfang steht und das es in 14 Jahren vielleicht Anlagen für die Hälfte der heutigen Investitionskosten gibt und diese dann mit Sicherheit auch noch rentabler arbeiten.


Langeiterfahrungen nicht... aber ne schriftliche Garantie auf 80% Leistung nach 20 Jahren ist ja auch schonmal ein Wort ;-)

Ich denke es ist ein völlig falscher Ansatz immer auf bessere Anlagen zu warten.
Wenn Du Dich immer so entscheiden würdest, hättest Du auch keinen Computer...
:lol:
Bei mir war es mit-entscheidend das ich nach 20 Jahren Vertrags-Laufzeit meinen eigenen Strom habe aus einer bezahlten Technik und nicht den wahrscheinlich deutlich teurer gewordenen Strom kaufen muss für den Stall.
Und nun mal ganz im Ernst: Nichts dreht/bewegt sich.
Was soll da kaputt gehen ?
Ok- die Wechselrichter... aber die machen finanziell nichtmal 5% der Anlage aus.

Ich halte allerdings nichts davon die Platten auf Drehteller (Solarbäume
) zu schrauben. Auf dem Dach stören sie niemanden. Obendrein gibts mehr Zuschüsse. Und solange keine Schatten auf die Platten fallen gibts trotzdem sehr gute Erträge

Josef
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Beitragvon D50.1S » Do Okt 27, 2005 18:09

moin moin,
wir haben in diesem jahr auch eine pv-anlage bekommen, natürlich kann man nicht nur auf erneuerbare energien setzen, da der energiebadarf immer gedeckt sein muss. (wurde schon gesagt) es gibt natürlich viele gründe und argumente gegen eine pv- anlage, zum einen sehr teuer und sie werden noch immer teurer ( da die firmen mit der produktoin an modulen nicht nachkommen können), zum zweiten haben wir die meiste energie im sommer, wo wir diese schlecht nutzen können. man darf auch nicht vergessen, das die produktivität der anlage nach einigen jahern nachlässt und somit weniger produziert! ebenso ist der preis ja nur für 20 jahre sicher (an verträgen können auch die politiker nichts machen) und die energiekonzere möchten diesen strom eigentlich gar nicht abnehmen. (atomstrom wird für 3-5 cent pro kwh produziert).
aber man muss die sache mal von der anderen seite betrachten, was bekommt man denn an zinsen für festgelegtes geld heutzutage? gute 3 % bei einer summe über 30.000 €, was ist das denn?
wir haben jetzt schon mehr als 500€ verdient und die anlage ist erst seit mitte august im betrieb. natürlich ist das geld weg, aber warum soll man als reichster mann auf dem friedhof liegen?

ich finde diese anlagen doch schon sinnvoll.
mfg
johannes
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Beitragvon hottehü » Do Okt 27, 2005 18:30

Ich finde es ist haarsträubender Unsinn, daß für Strom aus PV-Anlagen 4 mal soviel bezahlt wird, als für Strom aus Windkraft-, Wasserkraft- und Biogasanlagen. :evil:
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Beitragvon MO » Fr Okt 28, 2005 7:35

Hallo D50.1S,

ein Grund, warum die Solarmodule in Deutschland teurer werden, ist eine neue Einspeisevergütung (seit Jahresbeginn) für Solaranlagen in Spanien.
Dort können die Module noch teurer verkauft werden als in der BRD, also wird dort verkauft.
Der Markt ist durch die abartig hohe Einspeisevergütung (das zehnfache pro kW nach Deinen eigenen Angaben) vollkommen außer Kraft gesetzt. Die Solaranlagenvertreiber kalkulieren ihre Preise nicht nach deren Gestehungskosten. Die Preise werden so kalkuliert, daß dem Betreiber ein halbwegs lukrativ erscheinender Anteil bleibt, den Rest sacken die Hersteller und Vertriebe ein - schau dir mal die Börsenkurse der betreffenden Unternehmen an!
An sich ist es eine gute Idee, die Abhängigkeit von endlichen Energieträgern (fossil, atomar) zu verringern, nur sollten die Konzepte auch wirklich durchdacht sein und nicht eine solche künstliche Aufgeblähtheit annehmen, wie jetzt bei der PV. (War das damals bei der Einführung des Atomstroms nicht ähnlich?)
Hast du dir mal überlegt, wovon in ca. zehn Jahren die nächsten Wechselrichter deiner Anlage bezahlt werden? Wie lange ist die Garantiezeit für deine Anlage? Bei 3-4% Rendite katapultiert dich jeder größere Schaden sofort aus der Gewinnzone.
Für mich gibt es andere Möglichkeiten der regenerativen Energieerzeugung, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch derzeit wesentlich sinnvoller sind.

Viele Grüße

Markus
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Beitragvon D50.1S » Fr Okt 28, 2005 11:02

moin mo.

in spanien und andren südlichen ländern, können sie die energie auch viel besser nutzen. dort schattieren sie ihre gewächshäuser mit den modulen und können den strom auch zum betreiben von klimaanlagen benutzen. aüßerdem ist der preis pro produzierter kwh viel höher als hier. (sagtest du ja bereits).
unsere anlage ist in der hausratsversicherung mit aufgenommen und wir haben sie sogar geen ausfall versichert. sprich: sollte sie einmal nicht laufen bekommen wir von der versicherung die sonst in der zeit produzierte energie bezahlt. natürlich kann mal ein wechselrichter ausfallen/kaputt gehen (dies zahlt natürlich nicht die versicherung), jedoch kann dies bei anderen maschinen oder anlagen auch passieren. ebnso muss man bedenken, das im idealfall auch nur die anschaffungkosten vorliegen (und die 30€ im jahr für den zähler), nachdem erntet man für lau vom dach.
ich muss natürlich dazu sagen, dass etwas ideologie dabei sein muss, aber mein anliegen war eigentlich nur eine gute rendiete für mein geld, dann bin ich schon zufrieden.

also bis denne
johanhnes
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