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Photovoltaik lohnt!!!

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26 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Photovoltaik lohnt!!!

Beitragvon Löscha » So Feb 06, 2005 20:38

Wenn sie sich eine photovoltaik anlage mit 100kw leistung zulegen, zahlt sich diese auch noch selbst aus, da eon und co. verpflichtet sind ihnen den strom abzukaufen, und nach dem die anlage ausgezahlt ist haben sie auch noch ein schoönes nebeneinkommen, also warum da noch lange warten?
Bei interesse an einer Photovoltaik anlage mail an:
Cyberdev01@t-online.de
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Beitragvon Christian » Mo Feb 07, 2005 19:53

Ja, Photovoltaik lohnt sich- für den Hersteller. Bei einer durchschnittlichen Abschreibungsdauer von 20 Jahren lohnt sich die Photovoltaikanlage erst nach einer sehr langen Betriebsdauer (i.d.R. 15 Jahre). Kommt während dieser dauer ein Schaden vor kann das die ganze Sache sehr schnell unrentabel machen. Und wer entsorgt in 20 Jahren die Platten? (Stichwort Sondermüll, entsorgung kostenpflichtig) Dann kommt ab 30 kw Einspeisung ein Trafo dazu der ebenfalls kostet. Außerdem ist es ja sehr schön daß die EON den Strom abnehmen muß, aber das müssen wir gleichfalls, und ich glaube kaum daß die EON den Aufpreis nicht weitergibt!
Photovoltaik ist m.e. nur ein kurzfristiger Hype der allenfalls durch die wie Pilze aus dem Boden schiessenden Biogasanlagen übertroffen wird.

MfG

Edit: Warum finden sich denn auf den Dachflächen großr Industriebetriebe keine Photovoltaikanlagen? Ganz einfach, weil solche Unternehmen niemals so unsicher investieren würden.
Christian
 
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Beitragvon Favorit » Mo Feb 07, 2005 19:58

Hi Christian,

doch eher noch, weil die Industrie den konventionellen Strom praktisch geschenkt bekommt :evil:
MfG
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Beitragvon Christian » Mo Feb 07, 2005 20:07

Mag sein daß es so ist, aber das würde die Industrie doch nicht daran hindern den teuren "Öko-"Strom zu verkaufen und dabei den preiswerten zu beziehen.

MfG
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Beitragvon Gast » Mo Feb 07, 2005 20:11

Hi,
an wen sollten sie ihn denn verkaufen? Die Energieversorger würden die Gratisverträge sicher kündigen, wenn die Industrie so verfahren würde. Das ganze ist doch ein milliardenschwerer Polit-Poker. Bin mal gespannt, wann und ob überhaupt das erste AKW wirklich runtergefahren wird...na ja weils alt ist vielleicht!
MfG
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Beitragvon Favorit » Mo Feb 07, 2005 20:12

Ups, das war ich!
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Beitragvon Christian » Mo Feb 07, 2005 20:33

Gut, akzeptiert. Aber lassen wir doch mal die Industrie aussen vor und reden über den Mittelstand. Auch hier kann ich keine Ambitionen erkennen, irgendwelche Photovoltaik aufzubauen, und das wo mittlere und kleinere Betriebe wohl kaum in der Lage sein dürften irgendwelche subventionierten Großabnehmerverträge auszuhandeln. Eigentlich stellt afaik niemand außer den Landwirten und dem einen oder anderen Privatmann solche Anlagen auf.

MfG
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Beitragvon Carsten » Mo Feb 07, 2005 20:59

Hallo Favorit,
Du wirst nie erleben das ein AKW wegen regenerativen Energie abgeschaltet wird. Egal ob Sonne, Wind, Wasser oder Biogas. Ich habe mal irgendwo gelesen das die Energieversorger die Kapazität der regenerativen Energie vorhalten müssen. Also es muss immer 100% Strom verfügbar sein. Das klingt ziemlich verrückt aber auch logisch. Die Sonne scheint ja auch nicht nonstop und Wind gibt es ja auch nicht in allen Jahreszeiten immer genügend um die Kapaztizät der Winderräder auszulasten. Eine Biogasanlage wäre da etwas unempfindlicher.
Gruß
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Beitragvon Christian » Mo Feb 07, 2005 21:08

Auch eine Biogasanlage kann umkippen, daher gibt es bei uns eine Richtlinie, die besagt daß eine alternative Energiequelle verfügbar sein muß. Auf gut Deutsch: Bei uns muß zu jeder größeren Biogasanlage deren Abwärme zu Heizzwecken genutzt wird zusätzlich eine Hackschnitzelheizung gebaut werden.

MfG
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Beitragvon Gast » Mo Feb 07, 2005 21:20

Eine Photovoltaik anlage ist nun mal eine langfristige investition, risiken gibt es immer so ähnlich wie bei aktien.
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Beitragvon Elektron » Di Jun 28, 2005 21:18

Hallo,

wie ich hier schon lesen konnte, ist hier der Trend eher zu Biogas als zu Photovoltaik. Ich bin selbst Betreiber einer Photovoltaik und muss gestehen ich habe absolut keine Ahnung von Biogasanlagen.

Ich sehe einen großen Vorteil von PV-Anlagen gegenüber Biogas in den laufenden Kosten. Bei PV sind meine laufenden Kosten gering bzw. eigentlich gar kein. Gut es kann immer was an einer Anlage defekt gehen, aber diese Kosten sind doch relativ gering.

Zum Betreiben einer Biogas habe ja doch sehr hohe laufende Kosten wie Personal Energie etc. Die Vergütung des Strom ist ja über viele Jahr festgeschrieben. Was passiert aber mit meinen laufenden Kosten wie Benzin/Diesel und Heizöl? Lohnt sich überhaupt eine solche Investition wenn wir mal davon ausgehen dass der Benzin/Diesel Preis bis in 10 Jahren das doppelte kostet?

Da sehe ich den großen Vorteil von Photovoltaikanlagen, ich bin absolut unabhängig von diesen Schwankungen am Ölmarkt.

Sollte ich mit meiner Meinung auf Grund meinem sehr geringen Wissen über Biogas falsch liegen so lasse ich mich gerne einem anderem belehren.

Gruß Elektron

http://www.photovoltaikforum.com
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Beitragvon Carsten » Di Jun 28, 2005 23:17

Hallo Elektron,

du hast nur teilweise Recht. Man benötigt in der Regel keine zusätzliche Energie (Diesel, öl etc) um eine Biogasanlage zu betreiben. Das Biogas wird in einem speziellen Gärverfahren gewonnen und in einem Blockkraftheizwerk dann in Energie umgewandelt (Strom, Wärme). Der Aufwand liegt eher daran Biomasse in die Anlage zu schaffen und den Schlamm nacher zu entsorgen. Was aber in den meisten Fällen für Landwirte kein Problem ist, nur bei gewerblichen Betrieben.

Jetzt ist die Frage wieviel Energie ich aus der Biogasanlage bekomme und wieviel Photovoltaik Anlagen ich dafür bauen muss. Laut einer Webseite liegen die Investitionskosten bei einer Biogasanlage bei ca. 2000 Euro pro KW. Bei Photovoltaik sollen diese bei ca. 4200 Euro bis 5500 Euro liegen (Quelle). Das ist schon ein Unterschied.

Solange die PV Anlage sich auf dem Dach befinden habe ich nichts dagegen. Was mir aber garnicht gefällt sind diese Solarbäume. Da sind wir dann genauso weit wie mit dem Windräder. Auf dem Dach hat man natürlich nicht so eine Auslastung wie bei so einem Solarbaum der sich immer auf die optimale Sonneneinstrahlung einstellt.
Gruß
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Beitragvon Elektron » Mi Jun 29, 2005 7:28

Der Aufwand liegt eher daran Biomasse in die Anlage zu schaffen und den Schlamm nacher zu entsorgen. Was aber in den meisten Fällen für Landwirte kein Problem ist, nur bei gewerblichen Betrieben.


Ja da sehe ich schon das Problem darin. Als Landwirt bekommt ja den Diesel teilweise verbilligt. Aber wie wird sich der Preis für den Diesel entwickeln? Wer weiß welchen Preis wir in 10 Jahren für Diesel haben? Ob dann das ganze Unternehmen Biogas dann noch wirtschaftlich ist kann heute keiner sagen. Dieser Faktor an Unsicherheit kann ich bei einer PV-Anlage.

Biogasanlage bei ca. 2000 Euro pro KW. Bei Photovoltaik sollen diese bei ca. 4200 Euro bis 5500 Euro liegen (Quelle). Das ist schon ein Unterschied.


Den Preis für Biogas kenne ich nicht aber der genannte Preis für PV ist völlig realistisch. Mein Schwager (Landwirt) will mit einer Gemeinschaft aus 14 Landwirte eine große Biogasanlage bauen. Ich werde hier mal nach dem kW-Preis fragen. Die 2000 Euro erschein mir doch recht niedrig. Ich meinte mein Schwager erzählte was von 2 Mio Euro für ca. 400 bis 500 kW.

Gruß Elektron
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Beitragvon Carsten » Mi Jun 29, 2005 7:48

Hallo,

Ja da sehe ich schon das Problem darin. Als Landwirt bekommt ja den Diesel teilweise verbilligt. Aber wie wird sich der Preis für den Diesel entwickeln? Wer weiß welchen Preis wir in 10 Jahren für Diesel haben? Ob dann das ganze Unternehmen Biogas dann noch wirtschaftlich ist kann heute keiner sagen. Dieser Faktor an Unsicherheit kann ich bei einer PV-Anlage.


Ich meinte nicht den Dieselverbrauch der Maschinen. Der wäre hier fast zu vernachlässigen. Es ist eher die Arbeit und natürlich brauch man Landwirtschaftliche Nutzflächen auf denen man den Schlamm ausbringen kann. Gewerbliche Betriebe müssten z.B. dann noch für diese entsorgung Geld bezahlen.

Ich habe die Zahlen von einer Webseite im Internet auf denen ich auch die Kosten für die PV Anlage gefunden habe. Ich habe keine Ahnung ob diese Realistisch sind.
Gruß
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Beitragvon Elektron » Mi Jun 29, 2005 9:03

Ich meinte nicht den Dieselverbrauch der Maschinen. Der wäre hier fast zu vernachlässigen


Aber für die Bewirtschaftung der Flächen wird doch der Fendt mit Diesel gefahren?

Dieser Dieselpreis wird wohl oder übel die nächsten 20 Jahre auf ein noch nicht bekanntes Niveau steigen. Was ich für die produzierte kWh in 20 Jahren erhalte, diesen Preis kenne ich heute schon. Nur ob bis dann nicht der Diesel/Betriebskosten Preis für die Anlage größer sind als der kWh Preis den ich erhalte. Darin sehe ich die größte Problematik bzw. Unsicherheit.

Gruß Elektron

P.S. das Layout des Forum gefällt mir sehr gut.
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