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PLÖTZLICHER TOD DES LANDWIRTS HOF AUFLÖSEN???

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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31 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Beitragvon automatix » Mi Dez 12, 2007 7:00

Ich denke, weitermachen ist hier keine Option - es geht eigentlich nur drum, wie sie am besten aufhören.
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Beitragvon Alibaba » Mi Dez 12, 2007 8:32

Ja, eine wahre Hilfe ist das nicht. "ICH BINS" Fall ist erfreulich, aber sicher nicht die Regel.
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Beitragvon pcfreak » Mi Dez 12, 2007 12:00

zunächst auch mein beileid!

ich denke auch der schnellstmögliche ausstieg aus der landwirtschaft ist hier der einzig sinnvolle weg.

wenn es ein sohn ist ok, dann ist vlt noch ein hobby-betrieb möglich, aber bei 3 töchtern kann ich durchaus verstehn, wenn keine weitermachen will.

die flächen kriegst du sicher ohne probleme weg an benachbarte landwirte (ist zumindest bei uns so..da lecken sich alle die finger danach wenn einer aufhört) und für die rindviecher musst du halt das nehmen, was du bekommst vom schlachthof/viehhändler.

die futtervorräte würd ich versuchen an nahgelegene biogas-betriebe zu verkaufen, auch das sollte kein problem sein.

viel erfolg und kraft für die weitere zukunft!
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Beitragvon KarlGustav » Mi Dez 12, 2007 12:29

wenn es ein sohn ist ok, dann ist vlt noch ein hobby-betrieb möglich, aber bei 3 töchtern kann ich durchaus verstehn, wenn keine weitermachen will.


Ich muss das durchaus nicht verstehen.

Wo sind denn die emanzipierten, gleichberechtigten Damen? Fehlt da eventuell doch ein entscheidendes Stückchen zum Mann? Jetzt, wo es gilt den Stier bei den Hörnern zu packen?

Dieser Hof hat die Familie ernährt, zusammengehalten und die Kinder grosswerden lassen. Ich kann durchaus verstehen wenn die Mutti dran hängt.
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Beitragvon Alibaba » Mi Dez 12, 2007 13:08

Das hilft aber keinem weiter. Vor Allem nicht dem Konto.
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Beitragvon pcfreak » Mi Dez 12, 2007 13:23

KarlGustav hat geschrieben:
wenn es ein sohn ist ok, dann ist vlt noch ein hobby-betrieb möglich, aber bei 3 töchtern kann ich durchaus verstehn, wenn keine weitermachen will.


Ich muss das durchaus nicht verstehen.

Wo sind denn die emanzipierten, gleichberechtigten Damen? Fehlt da eventuell doch ein entscheidendes Stückchen zum Mann? Jetzt, wo es gilt den Stier bei den Hörnern zu packen?

Dieser Hof hat die Familie ernährt, zusammengehalten und die Kinder grosswerden lassen. Ich kann durchaus verstehen wenn die Mutti dran hängt.


gleichberechtigung hin oder her...landwirtschaft is kein (alleiniger) frauenjob und auf dauer macht eine frau sich bei der größe von 100 tieren daran kaputt!!
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Beitragvon 309C_crasher » Mi Dez 12, 2007 15:26

Mein Beileid.

Sind ja schon ein paar gute Aussagen dabei gewesen, vielleicht kann ich dir ja auch noch Anregungen geben.
Ganz Pauschal gesagt würde ich das genau so machen wie dein Vater vor hatte. Also Abbau des zeitintensiven Bertiebszweigs Milchkühe/Rinder und den Schweinestall fertig aufbauen. Den Stall kann man ja verpachten.
Wenn ihr in der RUW seit, würd ich gucken welche Tiere sich auf der nächsten Auktion in Krefeld oder Hamm(alle 5 Wochen) unterbringen lassen, da wurden in letzter Zeit immer höhere Preise erzielt. Gerade bei Färsen und jungen Kühen.
Bei der Quote bin ich nicht so firm da müssten Andere noch etwas zu sagen.
Das Pachtland dürfte wohl unproblematisch sein, gerade am Niederrhein.

Gruß aus Neuss
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Beitragvon Hoschscheck » Do Dez 13, 2007 12:40

Beileid auch von mir.

Und ein Hallo in die Runde,

ein Idealist muss der Sache vorstehen (egal ob Bauernhof oder Klempnerei), mit Dienst nach Vorschrift stellt sich der "Rechte" Erfolg nicht ein.

Hier ist aber gerade der gelebte Idealismus innerhalb der Landwirtschaft auch der Produzent von "vermeidbaren" Verlusten.
Oftmals ist der erste Verlust der kleinste.
Eine integere Person des Vertrauens sollte zur nüchternen Beurteilung ohne emotionale Bindung mit einbezogen werden.

Druck und Zwang sind keine guten Ratgeber für "schnelle" endgültige Entscheidungen.

Hoschscheck
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Beitragvon Jutta » Do Dez 13, 2007 13:56

Auch von mir mein herzliches Beileid.

Wenn die drei Mädels alle beruflich schon einen anderen Weg eingeschlagen haben und keines die nötige Leidenschaft aufbringen kann, einen landwirtschaftlichen Beruf zu ergreifen, so nützt es auch nicht viel, der Mutter den Hof zu erhalten. - Und letztlich gesehen wird diese auch nicht wollen, dieses auf Biegen und Brechen zu erreichen.

So wird wohl die Auflösung des Hofes unumgänglich sein.

(Ist Landwirt eigentlich Beruf oder Berufung?)
Jutta
 
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Beitragvon agrotron 100 » Fr Dez 14, 2007 22:31

jutta ich denke beides aber ohne die nötige berufung geht das einfach nicht! mfg tron
Ihr Revier sind die Acker Deutschlands
Ihre kraft ist mörderisch!
Ihre Gegner John Deere, Fendt und MF!
Einsatz rund um die Uhr für die Schlepper von Deutz Fahr !
Unsere Landwirtschaft is ihr Job!
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Beitragvon FENDTFANATIKER » Sa Dez 15, 2007 23:16

Hallo Steffi
Erstmal herzliches Beileid
Ich kann Dir nur raten nichts voreiliges zu machen und alles in Ruhe zu überlegen.
In meiner Familie gab es auch so einen Fall , da kamen die Schmarotzer wie die Ameisen aus Ihren Löchern und wollten Land , Maschinen und die Tiere am besten für nix abkaufen.
Die Bauern die nie etwas mit einem zu tun haben wollten,waren die schlimmsten.
Nach ca einem Jahr wurde dann das Land komplett an einen Bauern verpachtet und die Maschinen und Tiere auch recht gut über einen Händler verkauft.
Bei solchen Schicksalsschlägen lernt mann die Menschen kennen
Gruss aus der Eifel
PS. Wenns nicht so weit weg wäre , würde ich euch sofort helfen
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Beitragvon Shortcut » Di Dez 18, 2007 13:41

Tut mir leid was da passiert ist.
Ich kann nur so viel sagen...ich wollte früher nie Landwirt werden, jetzt wo mein Großvater seit ein paar Jahren gestorben ist, die Maschinen (bis auf das für den Wald) verkauft sind und die Äcker verpachtet, kann ich mich leider nicht mehr umentscheiden.

Hätte mein Großvater 10 Jahre später mit der Landwirtschaft aufgehört hätte ich den Betrieb übernommen. Bei allen Risiken, der vielen Arbeit usw., bleibt doch ein großer Vorteil...man ist sein eigener Herr und muß nicht das tun was "dummstudierte" ahnungslose Theoretiker, die aus unerfindlichen Gründen dein Chef sind angeben und dann, wenns schief geht die Schuld eh auf dich abschieben.

Landwirt ist sicher kein leichter Job, aber es gibt schlechtere, und man ist als Landwirt sein eigner Herr.

Ich kann euch Mädels aber trotzdem verstehen.

Gruß
Carsten

P.S. lasst Euch bloß Zeit und überstürzt nix...wie schon von anderen geschrieben.
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Beitragvon estrell » Di Dez 18, 2007 14:17

Ich verfolge den Treat schon einige Zeit - als "landwirtschaftswurstelnde Frau" geht mir dabei viel im Kopf herrum. ZB das man egal wieviel Idealismus man hat, als einzelner Mensch mit 100 Kopf Vieh verlassen ist - egal ob als Mann oder Frau.
Mangelt es auch noch an der Berufung, ist es besser, aufzuhören - dazu würde ich mir einen Berater suchen, der davon Ahnung hat. Und dem würde ich auf die Finger sehen, an wen er was zu welchem Preis verkauft.

Manchmal ist es besser, sich etwas Zeit zu nehmen - es gibt ein Jahr Hilfe vom Betriebshelferdienst - sowas kann einem die nötige Zeit geben um Dinge auch noch gut zu verkaufen. Ist Futter da, würde ich das wegfüttern, wenns irgend geht, und warten bis die Preise was besser sind als im Moment. Und das auch, wenn ich Viehfüttern nicht als meinen Lebensinhalt sehen würde - denn da rechnen sich ein paar Tage durchaus! Aber das ist Sache eines guten Betriebsberaters.

Wäre der nötige Idealismus vorhanden - und da schließe ich mich zu 100% shortcut an - würde ich mich mit den Schwestern zusammentun - so einen guten Job findet ihr nämlich sonst nirgends! Ich bereue meinen Sprung ins eiskalte Wasser nicht - aber ich liebe diese Arbeit, wie ich keine andere in meinem Leben lieben würde. Sebst nach Heumachen oder Rinderumweiden, Zäunemachen und Bürokrams. Ich bin ich und ich bin meine eigene Frau - das entschädigt neben dem Blick aus den Augen meiner Rinder für alles.
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Beitragvon pcfreak » Di Dez 18, 2007 14:40

naja nun übertreibt mal nicht...

mann/frau kann auch als selbstständiger in ner anderen branche sein eigener herr/eigene frau sein!

und es gibt sicherlich auch dabei tätigkeiten mit denen man glücklich sein kann, und trotzdem noch kontakt mit dem viehzeug hat.
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Beitragvon estrell » Di Dez 18, 2007 16:19

ich hab nur für mich gesprochen... was andere glücklich macht kann durchaus was anderes sein.
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