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Pneumatische Sämaschine

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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24 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Pneumatische Sämaschine

Beitragvon Pegasus_o » So Mai 17, 2020 21:11

Ich grübele gerade, wie ich mit meiner Sätechnik weiterkomme. Bei meiner alten Hassia müßte einiges gemacht werden bei unklarer Ersatzteillage und bei der KE müssen auch mindestens die Zinken neu.

Nun hat mein Nachbar zufällig letztes Jahr eine Accord gekauft und ich muß sagen, die gefällt mir. Inbesondere, weil die bis zum absoluten Ende des Saatgutes gleichmäßig sät, was wichtig ist, wenn man wie ich Mini-Ackerbau betreibt und dann z.B. abgezähltes Saatgut für einen ha Raps dabei hat.

Haben diese pneumatischen Sämaschinen irgendwo einen Nachteil gegenüber den mechanischen?

Danke&Gruß
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon countryman » So Mai 17, 2020 22:01

Das Gebläse muss kontinuierlich angetrieben werden - standardmäßig über einen Zapfwellen-Durchtrieb der Kreiselegge. Daher kann man die ZW-Drehzahl nicht beliebig senken. 800/min sollten es schon sein. Um hinsichtlich der Intensität der KE flexibel zu sein braucht man "eigentlich" ein Schaltgetriebe. Gibt's bloß kaum noch.
Hydraulischer Gebläseantrieb funktioniert, wenn richtig konfiguriert.
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon ares656 » So Mai 17, 2020 22:32

Die längs und querverteilung ist bei pneumatischen maschinen nicht so gut wie bei mechanischen.
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon lukaß » Mo Mai 18, 2020 8:31

Für mech. Drille gibt es ein Rapsblech, da wird der Saatkasten über den Ausläufen verkleinert. Dann kann man auch bis zum letzten Rest säen.
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon tj » Mo Mai 18, 2020 20:34

ares656 hat geschrieben:Die längs und querverteilung ist bei pneumatischen maschinen nicht so gut wie bei mechanischen.

Das kann man vernachlässigen.
Da hat eine ungenaue Ablage (Schleppschar) mehr Einfluss aufs Ergebnis wie eine 2% schlechtere Verteilung.

@ Pegasus,
Ich sehe eigentlich fast nur Vorteile.
Einziger Nachteil ist die Befüllhöhe. Ist bei mir aber auch wurscht, weil ich eine Überladeschnecke verwende.

mfg tj
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon agrarflächendesigner » Mo Mai 18, 2020 21:37

lukaß hat geschrieben:Für mech. Drille gibt es ein Rapsblech, da wird der Saatkasten über den Ausläufen verkleinert. Dann kann man auch bis zum letzten Rest säen.

Das mit dem Rapseinsatz ist aber auch nur ein Behelf. Ich hab eine AD303, da sind so schaumstoffeinsätze dabei. Es bleiben ~3kg Raps in der Maschine wenn alle Becher noch sicher säen sollen. Das ist oftmals einfach nervig. Hatte es heuer, Raps hätte prinzipiell genau gereicht (Vl. 500g Rest), dann brauchst aber eine Einheit mehr damit dieser auch reicht und dann kann dir aber keiner sagen ob du die Beize im Jahr darauf noch nehmen darfst.
Also restmenge ist ein klarer Vorteil der pneumatischen.

Das beste von der Regelung und dem Wirkungsgrad wäre ein elektrischer Gebläseantrieb, den packt aber die Lima nicht. Was wird das Ding brauchen? 2-3KW dauerhaft gehen da durch. Außerdem sind Leistungsantriebe mit 12V nur ein behelf. Da wären wir dann bei 48V oder HV (400V)...
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Beizstaub

Beitragvon adefrankl » Mo Mai 18, 2020 21:55

Pegasus_o hat geschrieben:Ich grübele gerade, wie ich mit meiner Sätechnik weiterkomme. Bei meiner alten Hassia müßte einiges gemacht werden bei unklarer Ersatzteillage und bei der KE müssen auch mindestens die Zinken neu.

Nun hat mein Nachbar zufällig letztes Jahr eine Accord gekauft und ich muß sagen, die gefällt mir. Inbesondere, weil die bis zum absoluten Ende des Saatgutes gleichmäßig sät, was wichtig ist, wenn man wie ich Mini-Ackerbau betreibt und dann z.B. abgezähltes Saatgut für einen ha Raps dabei hat.

Haben diese pneumatischen Sämaschinen irgendwo einen Nachteil gegenüber den mechanischen?

Danke&Gruß

Grundsätzlich gibt es bei mechanischen Sähmaschinen eigentlich nahezu kein Problem mit Beizstaub, dar bei Wind in die Umgebung gelangen kann.
Nun (bisher, wird wahrscheinlich so bleiben) macht da der Gesetzgeber ja keinerlei unterschied bei den Auflagen zwischen pneumatischen und mechnischen Sähmaschinen. Ich würde mal behaupten, dass die tatsächlich aufgetretenen Probleme (manches wurde auch erfunden) zu 99% auf pneumatische Sähmaschinen zurückgehen dürfte. Gerade die neuen Beizauflagen mit Windgeschwindigkeitsgrenze sind zumindest bei mechanischen Drillmaschinen eigentlich völlig absurd. Bei der Geräteauswahl braucht man das aber nicht berücksichtigen,da der Gesetzgeber da ja keinen Unterschied macht. Auch besteht da wenig Interesse es zu ändern. Denn die Industrie will insbesondere Großmaschinen verkaufen. und die sind pneumatisch. Und die Ökonazis kümmern sich sowieso nichtum fachliche Argumente.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon böser wolf » Di Mai 19, 2020 8:39

countryman hat geschrieben:Das Gebläse muss kontinuierlich angetrieben werden - standardmäßig über einen Zapfwellen-Durchtrieb der Kreiselegge. Daher kann man die ZW-Drehzahl nicht beliebig senken. 800/min sollten es schon sein. Um hinsichtlich der Intensität der KE flexibel zu sein braucht man "eigentlich" ein Schaltgetriebe. Gibt's bloß kaum noch.
Hydraulischer Gebläseantrieb funktioniert, wenn richtig konfiguriert.


Ich finde das die gebläsedrehzahl bei den Maschinen die ich habe ein recht weites Fenster haben , was sicher auch vom Saatgut abhängig ist .
Aber bei der getreideaussaat habe ich bei der aufgebauten accord bei der dutzi je nach Einsatzzweck, 540 750 und 1000 u an der zapfwelle gefahren , wobei der Gebläseantrieb auf 1000 u konfiguriert ist .
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon "schwabe" » Di Mai 19, 2020 14:22

Ich habe meinepneumatische Sämaschine wieder verkauft und eine mech. gekauft, nachdem ich derart von der Längsverteilung gegenüber meiner alten mech. enttäuscht war.
"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand, denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon hat"
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon böser wolf » Di Mai 19, 2020 15:00

"schwabe" hat geschrieben:Ich habe meinepneumatische Sämaschine wieder verkauft und eine mech. gekauft, nachdem ich derart von der Längsverteilung gegenüber meiner alten mech. enttäuscht war.


und was war das für eine ?
mal versucht den fehler einzugrenzen , steigrohr getauscht , deckel vom verteiler , die schläuche alle eine einheitliche länge gehabt ?
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon langer711 » Di Mai 19, 2020 19:48

Eine pneumatische Drille pustet beim Aussetzen etwas länger nach und braucht beim Einsetzen etwas länger, bis Saatgut am Schar ankommt. Das könnte man als "Längsverteilung" deklarieren.
Kriegt man aber hin, wenn man beim Drillen dran denkt und entsprechend mehr überlappt beim Einsetzen.
Die oftmals hohe Fahrgeschwindigkeit ist da auch eher nachteilig in der Sache.

Bei der Querverteilung liegts bestenfalls am Luftstrom / Verteilkopf
Aber das dürfte kaum messbare Unterschiede ergeben, wenn da nix platt gefahren ist und die Drehzahl vom Gebläse passt.

Für mich kommt nix anderes mehr in Frage, als pneumatisch.
Rest-Saatgut beim Raps - wurde ja schon benannt.
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon lukaß » Mi Mai 20, 2020 7:59

Wo ist das Problem mit Restsaatgut? Wenn da 3 kg drin bleiben kommen die raus und werden nächstes Jahr gesäät.
Gerade kürzlich in Profi wurden die am Markt führenden pneumatischen Drillen auf die Längs -und
Querverteilung getestet, da kamen z.T. miserable Ergebnisse raus. "Gut" hat da keine abgeschnitten. Des weiteren würde mich das ständige heulen der Gebläse stören, die Lemken Solitär ist besonders unangenehm laut...
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon Bison » Mi Mai 20, 2020 8:07

Also für mich wäre die Thematik mit dem Restsaatgut nicht das Kaufkriterium für eine pneumatische drille. Was über bleibt kommt im nächsten Jahr raus.
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon Freakshow » Mi Mai 20, 2020 9:21

Meine Solitair ist jetzt 16 Jahre, ist ne gute Maschine - keine Frage. Aber wenns geht wird meine nächste mechanisch. Das Gebläse ist laut, braucht Sprit und die Ölpumpe läuft ständig, wenn es trocken ist können Spelzen den Zyklon verstopfen - wehe das bemerkt man nicht zeitnah... hab den Zyklon so umgebaut, dass ich ihn durch die Heckscheibe reinigen kann, außerdem recht verstopfungsanfällig, mittlerweile sind auch noch ständig Schläuche zu wechseln... Restmengenentleerung ist auch nicht gut gelöst.
Kurzum: Ich selber hab zwar nie wirklich mit einer mechanischen gearbeitet weil zu jung, aber ich stell mir das gechillt vor :wink:
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon tj » Mi Mai 20, 2020 10:06

Freakshow hat geschrieben: wenn es trocken ist können Spelzen den Zyklon verstopfen - wehe das bemerkt man nicht zeitnah... hab den Zyklon so umgebaut, dass ich ihn durch die Heckscheibe reinigen kann, außerdem recht verstopfungsanfällig, mittlerweile sind auch noch ständig Schläuche zu wechseln... Restmengenentleerung ist auch nicht gut gelöst.

Solche Probleme kenn ich von der Accord nicht.
Ich hatte voriges Jahr Gerste Nachbau vom Nachbarn mit vielen Grannen dran, auch da gabs keine Verstopfung. Bei der mech. Nordsten vom Nachbarn schon.
Restmengenentleerung: Klappe auf und der ganze Tank läuft innerhalb von 2 Min. raus. Wenns viel ist lass ichs auf den Boden laufen, ansonsten Eimer oder Sack.

Ich habe einige Jahre mit mech. Drillen gearbeitet, für mich gibt`s kein zurück.

mfg tj
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