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Pneumatische Sämaschine

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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24 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon tj » Mi Mai 20, 2020 10:15

Bison hat geschrieben:Also für mich wäre die Thematik mit dem Restsaatgut nicht das Kaufkriterium für eine pneumatische drille. Was über bleibt kommt im nächsten Jahr raus.

So hab ich auch mal gedacht und im nächsten Jahr waren sämtliche Bodenklappen von Mäusen angenagt und unbrauchbar. Deswegen immer entleeren und Bodenklappen kpl. öffnen damit sie ungehindert durch können.
Btw: sähst Du nur 1 Fruchtart?

mfg tj
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon langholzbauer » Mi Mai 20, 2020 10:36

:lol:
Na ler machen sollte man auch eine mechanische Drille zwischen den Saatzeiten. :roll:
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon 714er » Mi Mai 20, 2020 10:45

Was hier noch gar nicht bedacht wurde, pneumatische sind in der Regel auch teurer.
Ich säe nur Getreide, ab und zu mal Zwischenfrüchte mit der Drillmaschine, nach ca. 35 Jahren ohne technische Probleme mit der D7 hat es im letzten Jahr eine AD 3000 gegeben.
Abdrehen losfahren, alles wie bei der alten, nur genauer, was will ich da mehr? Das mechanische Spornrad dreht absolut genau, die abgedrehte Menge passt ebenfalls.
Einzig beim Roggen, der in jedem Jahr ein immer niedrigeres TKG hat könnte die Verteilung besser sein, aber zumindest von einer pneumatischen weiß ich, dass sie es auch nicht besser kann.
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon Freakshow » Mi Mai 20, 2020 10:58

tj hat geschrieben:
Freakshow hat geschrieben: wenn es trocken ist können Spelzen den Zyklon verstopfen - wehe das bemerkt man nicht zeitnah... hab den Zyklon so umgebaut, dass ich ihn durch die Heckscheibe reinigen kann, außerdem recht verstopfungsanfällig, mittlerweile sind auch noch ständig Schläuche zu wechseln... Restmengenentleerung ist auch nicht gut gelöst.

Solche Probleme kenn ich von der Accord nicht.
Ich hatte voriges Jahr Gerste Nachbau vom Nachbarn mit vielen Grannen dran, auch da gabs keine Verstopfung. Bei der mech. Nordsten vom Nachbarn schon.
Restmengenentleerung: Klappe auf und der ganze Tank läuft innerhalb von 2 Min. raus. Wenns viel ist lass ichs auf den Boden laufen, ansonsten Eimer oder Sack.

Ich habe einige Jahre mit mech. Drillen gearbeitet, für mich gibt`s kein zurück.

mfg tj


Das Accord-System ist auch besser, deswegen wird in der Regel auch das kopiert und nicht das von Lemken.
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon Bison » Mi Mai 20, 2020 11:06

tj hat geschrieben:
Bison hat geschrieben:Also für mich wäre die Thematik mit dem Restsaatgut nicht das Kaufkriterium für eine pneumatische drille. Was über bleibt kommt im nächsten Jahr raus.

So hab ich auch mal gedacht und im nächsten Jahr waren sämtliche Bodenklappen von Mäusen angenagt und unbrauchbar. Deswegen immer entleeren und Bodenklappen kpl. öffnen damit sie ungehindert durch können.
Btw: sähst Du nur 1 Fruchtart?

mfg tj


Das sollte eigentlich klar sein das kein Saatgut auf dauer in der Maschine bleibt :wink:
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon Lonar » Mi Mai 20, 2020 12:03

Freakshow hat geschrieben:Meine Solitair ist jetzt 16 Jahre, ist ne gute Maschine - keine Frage. Aber wenns geht wird meine nächste mechanisch. Das Gebläse ist laut, braucht Sprit und die Ölpumpe läuft ständig, wenn es trocken ist können Spelzen den Zyklon verstopfen - wehe das bemerkt man nicht zeitnah... hab den Zyklon so umgebaut, dass ich ihn durch die Heckscheibe reinigen kann, außerdem recht verstopfungsanfällig, mittlerweile sind auch noch ständig Schläuche zu wechseln... Restmengenentleerung ist auch nicht gut gelöst.
Kurzum: Ich selber hab zwar nie wirklich mit einer mechanischen gearbeitet weil zu jung, aber ich stell mir das gechillt vor :wink:

Ich sag mal so das mit dem Zyklon ist bei Amazone ganz gut gelöst. Direkt hinter der Heckscheibe ne Plexiglashaube das passt. Eigentlich ist da auch noch nie was richtig dicht gewesen (Hier und da ein Sackanhänger, aber es hatte sich da nie was aufgebaut) . Accord DA oder DL war bei uns auch eigentlich nie auf da gabs immer nur Spass wenn der Riemen vom Gebläse gerissen oder eines der Kreuzgelenke den Geist aufgeben hat. Da konnte man dann bei viel Saatmenge und spätem bermerken wohl mal die Dosiereinheit mit dem Saatgut zum Platzen bringen, weil ohne Luft ja nichts transportiert wird. Deshalb finde ich den hydraulischen Gebläseantrieb gut. Nebenbei kann man den Kreiselgrubber auch gut an die Bedingungen im Acker anpassen. Das halte ich für einen großen Gewinn hier auf den Sandböden mit ab und zu mal Lehmlöchern.
Darum hat mein Vater mir immer gesagt Radio leise laufen lassen und Fenster einen Spalt weit auf, dann hörst du das Saatgut knistern. Wenn das nicht mehr knistert, dann ist entweder Saatgut leer oder was kaputt.
Mechanisch hab ich bis jetzt nur mit ner D9 gesäet und einer Lemken Saphir. Da ist dann halt immer das Problem das man wenn man auf dem Vorgewende immer in einer Richtung dreht liegt das Saatgut gerne auf einer Seite und wenn man zu spät voll macht bekommt man ein schlechtes Gewissen. Da liegen dann immer schon die Säeräder an einer Seite halbwegs frei während die Anzeige an der andere Seite die Sache noch nicht ganz so schlecht einschätzt :mrgreen:
Und das Gewicht von einer vollen D9 am anderen Ende der Welt ist auch nicht zu unterschätzen. Mit der Saphir war das schon besser aber da hab ich mich auch im Vergleich zur Amazone Adp gewundert, wie leicht der 820 mit 800kg in der Front wird wenn man die Hitch runterlässt.

Ich sehe hier gerade im Hochglanzprospekt das Amazone jetzt auch an der Centaya den deutlich flacheren Verteilerkopf nach hinten gesetzt hat. Scheibe leicht auf ist wohl eher son Bauern Ding wie auf dem Vorgewende stehen bleiben und beim Rückwärtsfahren ebend gucken ob an jedem Schar noch Saatgut kommt. Heute braucht man wohl noch mehr Sensoren um das Getreide in die Grund zu bekommen :lol:
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon böser wolf » Mi Mai 20, 2020 14:12

Für mich haben diese Luftpumpen eigentlich nur 2 Vorteile das ist zum einen die Kompaktheit bei größeren Arbeitsbreiten und die Unabhängigkeit von der Schwerkraft also das fördern vom Saatgut in der waagerechten.

Und wenn dann würde ich inzwischen nur noch hydraulische Gebläse Antriebe über die Schlepperhydraulik favorisieren, was aber diesem sicherheitswahn der modernen Schlepper geschuldet ist .
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon strokes » Mi Mai 20, 2020 18:32

Ich habe beim Sojasäen mit der Accord ne Funk-Magnet-Kamera zur Überwachung des Keilriemen angebracht.
Somit gehts auch mit geschlossener Scheibe ohne Staub.
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Re: Pneumatische Sämaschine

Beitragvon Pumuckel » Mi Mai 20, 2020 22:50

vielleicht ist für den TE ja eine Kvernelands Stokland was. Steinalt und mechanisch, jedoch dürfte es mit dem runden, trichterförmigen Tank keine Probleme mit Restmengen geben.

Sonst kenn ich mich da aber nicht weiter aus...
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