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Politiker und grüne Gentechnik

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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25 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Politiker und grüne Gentechnik

Beitragvon Landauer » Mi Aug 15, 2007 11:14

Hallo zusammen,
wollte nur mal fragen, was ihr davon haltet:

Ministerin glaubt Bauern nicht
Keine Geringere als die CDU-Bundestagsabgeordnete von Ulm/Alb-Donau und Bundesbildungsministerin Annette Schavan hatte am 20. Juli zum Bürgerforum
der CDU nach Ehingen eingeladen. Das Thema war die sogenannte Grüne Gentechnik. Das Motto lautete „Bürger fragen – Experten antworten.“ Die Bürger, etwa 100 an der Zahl, überwiegend Bauern, lasen den Experten, inklusive der Bundesministerin die Leviten, bis diese flüchteten. Eind Veranstaltung der denkwürdigen Art. Biobäuerin Tanja Holzschuh berichtet für BLIX

Die Experten, das waren der Ulmer Mikrobiologe Erhard Stupperich, der BAS F-Vertreter Ralf-Michael Schmidt sowie der Theologe und Sozialethiker Markus Vogt von der Münchner Ludwig-Maximilians- Universität. Wie nicht anders zu erwarten war, gaben sowohl Stupperich als auch Schmidt ihr Bestes, um die Zuhörer vom überwältigend großen Nutzen der Gentechnik einerseits und ihrer absoluten Harmlosigkeit andererseits zu überzeugen.
Dabei wurden wieder die längst mehrfach widerlegten Argumente genannt, man brauche
die Gentechnik, um die Welternährung zu sichern, neuerdings auch für die Energieversorgung mit Hilfe gentechnisch veränderter nachwachsender Rohstoffe. Schmidt flüchtete sich in Vagheiten, wurde aber am Schluss konkret: „Und natürlich wollen wir auch Geld verdienen.“ In der anschließenden Diskussion äußerte eine Zuhörerin, Landwirtin aus dem Allgäu, ihren Unmut. „Frau Schavan, wir sind maßlos enttäuscht von Ihnen, dass Sie uns einen BAS F-Vertreter als unabhängigen Experten anpreisen, BAS F arbeitet mit Monsanto zusammen, einer Firma, die mit kriminellen Machenschaften auf der ganzen Welt
ihre Patentansprüche durchzusetzen versucht.“ Schmidt äußerte sich tief betroffen über diese Anschuldigungen, er wisse nichts von kriminellen Machenschaften, und dieser Percy Schmeisser sei ja als Betrüger entlarvt und rechtskräftig verurteilt worden. Die Äußerungen Stupperichs lösten besondere Empörung aus, als dieser darlegte, dass Züchtung mit Hilfe der Gentechnik viel einfacher, schneller und vor allem sicherer gelinge, da man ja die vielen Gene nicht wild und wahllos zusammenschmeiße wie bei der herkömmlichen Züchtung, sondern ganz gezielt das gewünschte Gen „einbringe“. Einer der Zuhörer, Siegfried Wucher, Vorstand des Fachverband Biogas, warf ein, Gentechnik sei doch eher eine Schrotflintentechnik, denn ein gezielter Schuss. Stupperich argumentierte äußerst oberflächlich und polemisch, zudem setzte er seine Zuhörerschaft herab, indem er sich eines herablassenden und zum Teil geradezu unverschämten Redestils bediente („Verstehen Sie das, haben Sie das kapiert?“).
Der Sozialethiker Marcus Vogt traf auf mehr Zustimmung des überwiegend kritisch eingestellten Publikums. Als Vertreter der katholischen Kirche stellte er dar, dass die Gentechnik als Technik an sich nicht zu verdammen sei, ähnlich einem Messer,
welches man sowohl zum Guten als auch zum Schlechten benutzen könne. Es komme auf den verantwortungsvollen Umgang an. Obwohl Vogt bemüht war, im Abstrakten zu bleiben, konnte er in der Diskussion nicht umhin, klar zu machen, dass der Hunger und dessen Bekämpfung ein agrarstrukturelles Problem sei und die Gentechnologie, dort wo sie bereits im großen Stil angewandt wird, die Strukturen verschlechtert habe und dass Koexistenz
schlichtweg eine Illusion sei und es daher von allergrößter Wichtigkeit sei, dass Entscheidungen bezüglich der Gentechnik von allgemeiner Akzeptanz seien. Eine Bäuerin der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft fragte die Ministerin: „Wie kann Politik etwas vorantreiben, das so viele Menschen ablehnen?“ Es hagelte Fragen – die meisten blieben unbeantwortet. - Die Wissenschaft hat schon so viele Versprechen bezüglich der Ungefährlichkeit von Produkten und Techniken nicht halten können, wie sollen wir Gentechnik wieder „zurückholen“, wenn sie verbreitet ist?
- Wer kontrolliert die Einhaltung der Vorgaben?
- Wie sieht es mit Patentrechten aus? Werden sich auch bei uns die Eigentumsrechte am Saatgut verschieben?
- Brennendste und häufigste Frage: Wer trägt die Kosten der Untersuchungen, der Reinigung von Maschinen, eventueller Rückholaktionen, Verunreinigungen unter 0,9 Prozent, Gerichtskosten und
und und…?
Auf all diese Fragen gab es keine Antworten, obwohl zum Teil heftig und wiederholt nachgefragt wurde. Ein Bäcker, der gegen Ende der Veranstaltung, als die Stimmung schon am Überkochen war, in den Saal rief: „Frau Schavan, geben Sie mir bitte eine Antwort; soll ich in Zukunft mein Getreide aus Österreich beziehen, damit ich es sicher ohne gentechnisch veränderte Organismen habe?“, erhielt die lauthalse ministerielle Antwort: „Nein, Sie können weiter regional einkaufen!“ Allerdings ohne Begründung, wie das denn möglich sein soll
bei einer tolerierten Verunreinigung von 0,9 Prozent. Kurz vor Schluss überraschte Schavan mit vermeintlichen Zugeständnissen: Das Standortregister soll flurstücksgenau bleiben, die Haftungsregelung bleibe verschuldensunabhängig, greife aber erst ab 0,9 Prozent, und die Abstände sollen für konventionelle Bauern bei 150 Metern, bei Bio-Bauern bei 300 Metern festgelegt werden. Statt Jubel und Freude erntete sie Wut und Enttäuschung
– hat ein konventioneller Bauer weniger Recht auf Gentechnik-Freiheit als ein Bio-Bauer?
Die Veranstaltung endete tumultartig, einer der letzten Sätze, die Schavan ins Publikum rief: „Es darf doch in Deutschland nicht so weit kommen, dass man einem Landwirt mehr glaubt als einem Forscher!“ Sie packt rasch zusammen, lädt ihre Referenten noch „auf’s Fest“ ein und verlässt beinahe fluchtartig den Saal. Alles ist besser als sich diesem Publikum zu stellen. Die Diskussion geht weiter – ohne Schavan – die Letzten stehen noch
zwei Stunden später zusammen und fragen sich kopfschüttelnd, was diese Politik noch mit Demokratie zu tun hat.
Gib alles!
Landauer
 
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Beitragvon IHC1255XL » Mi Aug 15, 2007 11:19

Greift endlich zu den Waffen und wehrt euch! :evil:

Hasta la victoria siempre!
IHC1255XL
 
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Beitragvon Sonni » Do Aug 16, 2007 19:02

:evil: :evil: :evil:
Na das ist ja sooo klar!!! Und spätestens in zwei Jahren haben wir dann den Salat, die Politik hat mal wieder gemacht was sie wollte, denn warum auch auf die dumme Bevölkerung hören. Dann ist es halt so, Gentechnik wird angebaut und Diskussionen erübrigen sich.
Vielleicht müsste man wirklich mal 4 Wochen die Milch in die Güllegrube schütten, Güllefässer nach Berlin fahren etc.... ja ich träum ja auch bloß, bin eben auch typisch deutsch und würd sowas nie machen
Und da die meisten so denken wird wohl kommen was kommen muß!

Wenn sie den Mist denn wenigstens ordentlich kennzeichnen würden ohne ihre 0,9 Prozent aber nein - dann könnte die Bevölkerung ja ihren Willen vielleicht doch durchsetzten und die Sache blokieren (so geschehen in den 90gern als ein Ami-Ernduss-Genriegel in D eingeführt werden sollte zum Test)
Traurige Grüße
Sonni
Am meisten bereut man im Leben die Dinge, die man nicht getan hat, als man Gelegenheit dazu hatte!
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Beitragvon Sonni » Do Aug 16, 2007 19:05

obwohl...das mit der Gülle hat was...Mist wär allerding vielleicht netter, sollte man mal ernsthaft in Erwägung ziehen :wink:
Am meisten bereut man im Leben die Dinge, die man nicht getan hat, als man Gelegenheit dazu hatte!
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Politiker und gruene Gentechnik

Beitragvon Richard » Do Aug 16, 2007 23:00

Ein Kommentar aus der Ferne:
Seit kurzem haben wir eine neue Regierung, mit einem gruenen Umweltminister und 2 Junior Ministern, einer davon fuer Landwirtschaft, speziell fuer Gemuese und Organics.
In der Koalitionsvereinbarungs sagen sie dass sie eine GM freie Insel anstreben, zusammen mit Nord Irland. Noch ist es hier nicht zu spaet, GM Pflanzen werden nicht angebaut. Ich selbst habe viel Zeit mit Verhandlungen vergeudet die die Co-existenz regeln sollen. Bis jetzt hat das Dokument noch nicht das Licht der Oeffebtlichkeit erblickt und wird es hoffentlich auch nie tun denn co-existenz ist nicht machbar.
Hier ist eine, leider schweigende, Mehrheit gegen den Anbau von GM crops, aber der groesste Bauernverband spricht sich weder fuer noch gegen GM aus. Und die Industrie will natuerlich verkaufen, erstmal ihr Saatgut, dann natuerlich Duenger und Spritzmittel die nur mit ihrem Product reagieren. Aber das aller-teuflischste ist das Terminator Gen, was bedeutet das ein bestimmtes Saatgut nur dann keimt wenn es mit einer bestimmten fluessigkeit behandelt wird. Wenn es mal soweit kommen sollte dann ist es sowieso vorbei mit" freier Bauer auf freier Scholle" , mal vorausgesetzt dass die derzeitige Situation der Landwirstschaft sowas aehnliches darstellt.
Die gesamte Entwicklung von GM crops in der Landwirtschaft hat nur ein Ziel: Weltweite Kontrolle der Nahrungsmittelerzeugung. Denn wer die Nahrung kontrolliert hat auch alles andere in der Hand. Es kommt nicht von ungefaehr dass fast alle Saatzuchtfirmen direct oder indirect von Monsanto & Co. kontrolliert werden. Und dass diese gewissenlosen Geschaeftmacher, die praktisch vor nichts halt machen um ihre Ziele zu erreichen, uns dann noch einreden wollen dass GM den Hunger in der Welt beenden wird ist weiter von der Wahrheit entfernt als man sich vorstellen kann.
Wir Bauern, bio oder nicht, duerfen einfach nicht aufgeben. Unser Widerstand muss jede Moeglichkeit nutzen dem Rest der Bevoelkerung klarzumachen was da auf sie zu kommt. Ich weiss jetzt nicht wie sich die Medien in Deutschland dazu aeussern, hier haben sie jedenfalls sowenig als moeglich gebracht. Es wuerde zu weit fuehren in Einzelheiten zu gehen, aber Vetternwirtschaft beschreibt es wohl am besten.
Wir duerfen nicht nachlassen, wir muessen gemeinsam, auf nationaler und auch EU Ebene unsere Freiheiten im Zusammenhang mit GM verteidigen. .
Viele Leute wollen es einfach nicht wahrhaben, oder haben es vergessen oder vielleicht auch nie begriffen dass Landwirstschaft, Ernaehrung und Gesundheit untrennbar verbunden sind.
Es wird ein langer und muehsamer Weg sein, aber wenn wir alle zusammenhalten und -arbeiten werden wir es schaffen.
Mfg aus Irland,
Richard
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Beitragvon Landauer » Fr Aug 17, 2007 6:19

Hallo,
der Hammer an der Sache ist, BASF "kauft" sich einen Politiker, der Ihre Interessen durchsetzen soll. Was hat die die Bildungsministerin von BaWü überhaupt in einer Materie verloren, von der sie erstens keine Ahnung hat und zweitens nicht zuständig ist???
Landwirte und Wähler werden mit einer Arroganz übergangen, die seines Gleichen sucht. Tolle Volksvertretung. Komisch ist nur, das solche fehlgeschlagenen Veranstaltungen keine größeren Kreise ziehen!
Es erscheint der Eindruck, alles wird unter den Tisch gekehrt!
Gruß Michael
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politiker and gruene gentechnik

Beitragvon Richard » Fr Aug 17, 2007 7:35

Sorry,
Hatte vergessen unsere website anzugeben, mit jeder Menge Information fuer den der sie sucht, leider alles in english:
www.gmfreeireland.org
Im Zusammenhang mit "politiker kaufen" das ist in etwa vergleichbar mit der "Drehtuer-Mentalitaet " in hauptsaechlich USA: Fuehrende Leute der GM Industry bekommen Jobs in Aufsichts-und Zulassungsbehoerden und umgekehrt. Keiner sagt was, besser gesagt : keiner der Einfluss hat, alle haengen aud die eine oder andere Weise am " Gravy Train"
Es ist zum ko....n,
Mfg
Richard
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Beitragvon Weinbauer » Di Aug 21, 2007 10:10

was heisst hier kaufen. alle politiker sind interessenvertreter. schliesslich wählst du auch leute die deine interessen verteten. das ist doch normal.
unschön wird es erst, wenn da mehr geschieht als blosse interessenwahrnehmung, nach den richtlinien. im klartext bestechung.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Beitragvon Landauer » Di Aug 21, 2007 11:13

Hallo Weinbauer,
Genau richtig! Politiker sind Interessenvertreter, und zwar Interessenvertreter ihrer Wähler! Der Großteil der Bevölkerung ( alles Wähler ) lehnt die grüne Gentechnik ab. Kann mann also hier von Interessenvertretung sprechen? Ich kann dir sagen welches Interesse hier vertreten wurde: Moneten, Kies, Asche, nenn es wie du willst, hauptsache der Rubel rollt und zwar in die eigene Tasche, das ist das Hauptinteresse unserer Politiker! :twisted: :twisted: :twisted:

Gruß Michael
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Beitragvon freischütz » Do Aug 23, 2007 23:46

Kies, Asche, nenn es wie du willst, hauptsache der Rubel rollt und zwar in die eigene Tasche, das ist das Hauptinteresse unserer Politiker!


Ja und nochmals ja, so ist es, so war es und so bleibt es !
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Beitragvon gerd gerdsen » Fr Aug 24, 2007 7:34

..... aber jeder einzelnde von uns hat auch die möglichkeit sich wählen zulassen, das leute wie egbert freischütz nicht gewählt werden steht auf einem anderen blatt papier .

na und mal ganz ehrlich, wenn wir dort säßen würden wir es dann viel anders machen ?
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Beitragvon Schnappi » So Aug 26, 2007 8:11

Leider ist das unser großes Problem in Zukunft.
Werte wie Ehrlichkeit und Verantwortung stehen in unserer Demokratie immer mehr der Knete nach.
Es heißt nicht umsonst "Geld regiert die Welt"

Mehr Infos und Argumente gegen die Grüne Gentechnik findet man auch hier :
http://www.zivilcourage.ro/php/index.php

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Politiker sind nur bedingt Schuld !!

Beitragvon Hoschscheck » Di Aug 28, 2007 17:52

Hallo in die Runde,

wer von Euch ist den Parteilich so engagiert, dass auf den Parteiveranstaltungen mit Kandidatenkür wenigstens ein eventueller Gegenkandidat ein paar Stimmen abbekommt? Damit auch mal andere Gedanken politisch weiter getragen werden.

Wenn man sich nicht selbst zur Wahl stellen will ist das ja noch in Ordnung, nur müsstet Ihr bei Eurer verallgemeinernden Kritik an den Politikern Euch wenigstens die Mühe machen und "Eurem Spitzenkandidaten" mal das Vertrauen bei einer Wahl auf unterster Ebene zu entziehen.

Einfach nicht zur Wahl gehen "weil die ja eh machen was die wollen" ist eine recht armselige Ausrede für Menschen die keine Verantwortung übernehmen oder erst gar nicht übernehmen wollen.

Es grüßt der Hoschscheck
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Beitragvon Hoschscheck » Di Aug 28, 2007 18:29

Hallo Schnapi,

der Link ist ja ne dünne Seite.

Auszug aus einem der Links über das europäische Parlament:
"Das Europäische Parlament,

………
2. unterstützt die Bemühungen, die Biotechnologie in der EU zu entwickeln, um die Landwirtschaft rentabel und existenzfähig zu machen und ist der Auffassung, dass die Biotechnologie die Entwicklung nachhaltiger Produktionsverfahren, höhere Erträge, höherwertige und vielfältigere Erzeugnisse, einen niedrigeren Verbrauch von Nitraten und anderen Düngemitteln sowie eine rationelle Nutzung von Wasserressourcen erleichtert;
…..

4. hält es für wichtig, dass erkannt wird, dass die Biotechnologie echte Chancen in verschiedenen Bereichen bieten könnte; ist der Auffassung, dass es in Zukunft neben traditionellen landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie Lebens- und Futtermitteln sowie Fasern auch völlig neuartige Produkte geben wird, unter anderem pharmazeutische Erzeugnisse wie orale Impfstoffe, Erzeugnisse mit einem höheren Gehalt an essenziellen Aminosäuren oder Vitaminen oder mit einer verbesserten Fettsäurezusammensetzung, und dass die Entfernung von Allergenen und Antinährstoffen aus Produkten ebenfalls möglich sein wird;

5. ist der Ansicht, dass die Biotechnologieanwendungen dazu beitragen können, den Einsatz von Pestiziden, Herbiziden und Düngemitteln beim Pflanzenanbau zu verringern und so die Umwelt und die menschliche Gesundheit zu schützen;
usw."

Wo ist hier der Erfolg?

Hoschscheck grüßt
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Beitragvon Henri » Di Aug 28, 2007 18:50

Ich würd mal sagen dass das Problem bei unseren Politikern ist das Parteiensystem. Ich seh das bei meiner eigenen Partei bis man da in irgendeine Position kommt wo man wirklich was zu sagen hat muss man meist die Ochsentour durch die Partei machen.

Und die Zeit die man dazu brauch hat kaum ein normaler Arbeitnehmer oder Unternehmer. Deswegen sind vom Kreistag bis zum Bundestag hauptsächlich Beamte dort anzutreffen. Und die können ja jederzeit auf ihren alten Posten zurück. Und natürlich Rechtsanwälte die wie auch die Beamten natürlich nicht wollen das ihre Kollegen Arbeitslos werden und daher schön viele Gesetze machen die Otto Normalverbraucher nicht versteht und die herrlich aufwändig zu verwalten sind und gegen die man Wunderbar klagen kann.

Außerdem muss man glaube ich schon entweder zwanghafter Lügner sein oder unter Realitätsverlust leiden (oder auch beides) um ständig soviel Mist zu verzapfen.

Mal ne Frage könnte einer von euch es sich vorstellen sich vor eine Kamera zu stellen und wieder besseres Wissen eine Sache verteidigen oder vorschlagen etc. obwohl man ganz genau weiß dass das was man greade sagt totaler Dünnpfiff ist und denn Staat = den Bürger Mrd. kostet?

Und das sein ganzes Berufsleben lang und sich dann auch noch die ganze Zeit den Bürgern erzählen man handel natürlich nur in deren Intresse.
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