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Prämienkürzung-Finanzkrise-Hallo Frau Merkel

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Prämienkürzung-Finanzkrise-Hallo Frau Merkel

Beitragvon Eifeldiesel » Do Nov 20, 2008 10:29

Habe eben den aktuellen Beitrag in der Top-Agrar online gelesen.
http://www.topagrar.com/index.php?optio ... Itemid=519

Ich frage mich was unsere Interessenvertretung (der Bauernverband) unternimmt um endlich Marktgerechte Preise für die LW durchzusetzen.

Ihr kennt alle die Situation der Energie,-Landmaschinen, Dünger, Milch oder Getreidepreise. Vielleicht hilt auch hier nur ein kollektives Stöhnen und jammern siehe Opel.

Das es auch anders geht sieht man in diesem Bericht.

http://www.topagrar.com/index.php?optio ... Itemid=519

Wie seht ihr die Situation ?

Gruß
T.
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Beitragvon CarpeDiem » Do Nov 20, 2008 10:57

Wir Bauern bekommen die Agrarpolitik geliefert die wir aufgrund unserer Interessenvertretung verdient haben. Ein Hohn, dass nun alle für diesen Milchunfug des Herrn Seehofer zahlen dürfen. Frau Merkel wirft das Geld liefer Milliardären hinterher.
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Beitragvon HerrAigner » Do Nov 20, 2008 11:02

Wenn wir 2009 noch für 30 cent melken dürft, werden wir zu den glücklicheren Menschen in der Republik gehören
HerrAigner
 
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Beitragvon Hessen-Sibirier » Do Nov 20, 2008 11:14

HerrAigner hat geschrieben:Wenn wir 2009 noch für 30 cent melken dürft....

Was denn nun Herr Aigner ? Ihr melken dürft, oder wir melken dürfen ??
Lebst du schon, oder melkst du noch :?:
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Beitragvon Mr.T. » Do Nov 20, 2008 11:19

Hessen-Sibirier hat geschrieben:
HerrAigner hat geschrieben:Wenn wir 2009 noch für 30 cent melken dürft....

Was denn nun Herr Aigner ? Ihr melken dürft, oder wir melken dürfen ??
Lebst du schon, oder melkst du noch :?:

ich glaube er meinte, wer bis dahin pleite gemacht hat, wird um 30 cent nicht mehr melken, weil er überhaupt nicht mehr milkt. die Übriggebliebenen werden deutlich unter 30 cent melken und währen um 30 cent froh
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Re: Prämienkürzung-Finanzkrise-Hallo Frau Merkel

Beitragvon voro » Do Nov 20, 2008 11:24

Eifeldiesel hat geschrieben:
Ich frage mich was unsere Interessenvertretung (der Bauernverband) unternimmt um endlich Marktgerechte Preise für die LW durchzusetzen.



Interessenvertretung, Interessenvertretung - ist doch alles Quark.
Der Bauernverband arbeitet eh nur für Verpächter und Sofamelker, ansonsten bringen die die Märkte höchstens etwas durcheinander.

Preis kann sich nur am Markt bilden. Die Politik sollte sich da zurückziehen.
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Beitragvon Cairon » Do Nov 20, 2008 12:48

Ich denke der Staat wird sich in den nächsten Jahren immer mehr aus dem Agrarbereich zurück ziehen. Ob das nun gut oder schlecht ist, ist eine ganz andere Sache. Der Staat wird sich finanzielle zurück ziehen, die Auflagen werden natürlich bleiben. Die Eier bekommen wir dann aus den Legebatterien
in der Ukraine oder noch weiter östlich.
Wer die Abschaffung der staatlichen Eingriffe in den Agramarkt fordert, muss dazu aber auch sagen das der Strukturwandel dadurch extrem verstärkt wird. Milch wird dann halt nur noch in Großbetrieben in der norddeutschen Tiefebene produziert. Von den kleinen Betrieben werden möglicherweise ein paar durch Fremdenzimmer, Biobau, Sonderkulturen oder Nebenerwerb überleben. Bäuerliche Familienbetriebe zu Aldi-Preisen kann es nicht geben und wenn die Lebensmittelpreise deutlich steigen würden, dann läuft der Rest der Bevölkerung Amok und die Discounter fürchten um ihre Gewinne. Über die Prämien werden schließlich die Lebensmittelpreise des Endverbrauchers künstlich niedrig gehalten.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Beitragvon voro » Do Nov 20, 2008 17:10

Hab heute grad' die Spezis von Europlant bei mir gehabt - die waren auch mit mir einer Meinung, dass wir die Pflanzkartoffelvermehrung in D einstampfen werden, sobald die Ideen aus Brüssel zu den "karzinogenen" Pflanzenschutzmitteln Gesetz werden. Benzin müsste übrigens auch verboten werden, wenn man da mal mit gleichem Maßstab messen würde ...
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Beitragvon Cairon » Do Nov 20, 2008 17:55

voro hat geschrieben:Hab heute grad' die Spezis von Europlant bei mir gehabt - die waren auch mit mir einer Meinung, dass wir die Pflanzkartoffelvermehrung in D einstampfen werden, sobald die Ideen aus Brüssel zu den "karzinogenen" Pflanzenschutzmitteln Gesetz werden. Benzin müsste übrigens auch verboten werden, wenn man da mal mit gleichem Maßstab messen würde ...



Genau das gleiche haben die auf der Versammlung in Beckdorf auch erzählt. War Martin R. bei Dir? Der hat doch an den Beratungen in Brüssel teilgenommen. Nicht nur Benzin, so ziemlich alle Medikamente auch. Was ist eigentlich Hochzeitssuppe und ähnlichem, da ist doch Natrium-Chlorid drin und Kochsalz ist in entsprechender Konzentration ja auch giftig.
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Beitragvon Nocka » Do Nov 20, 2008 21:11

Eine interessante Meinung, heute im WDR


EU-Agrarentscheidung: An der Realität vorbei
Autor: Wilfried Bommert

Brüsseler Nächte sind lang, und was dann in der Morgendämmerung verkündet wird, ist agrar-chinesisch. Weniger Subventionen, mehr Milchquoten und einen Ausgleich für das Weniger. In jeden Falle, Europa ist sich einig, aber worüber? Wenn der Morgennebel verzogen ist, dann sieht man klarer und ist erstaunt. Unter dem Strich bedeutet dieser Beschluss, dass in den nächsten Jahren 50.000 Bauern allein in Deutschland die Luft ausgehen wird. Das wär's.

Wär's das wirklich?

Können wir es uns leisten, 50.000 Arbeitsplätze zu vernichten, in Zeiten in denen wird Milliarden ausgeben, um die Wirtschaft in Gang zu halten? Können wir auf Zehntausende von Bauerhöfen verzichten, in einer Zeit, in der die Getreidepreise auf den Weltmärkten Achterbahn fahren? Dürfen wir 50.000 Lebensmittelproduzenten in der Region bankrott gehen lassen, wenn uns der Ölpreis zeigt, dass die langen Wege unserer Lebensmittel immer teurer werden? Wo soll das bitte hinführen?

Auf welchem Weg sind die Politiker in Brüssel unterwegs? Haben sie vergessen, dass das Erdölzeitalter dem Ende zu geht? Ist der Warnruf des Weltagrarrats, dass es so nicht weitergehen könne mit der Landwirtschaft, an ihnen vorbei gegangen? Dass es jetzt Zeit ist, die Bauern und unsere Ernährung von der Abhängigkeit vom Rohöl zu befreien?

Das alles haben die Minister wohl nicht im Kopf gehabt, als sie am Morgen einig vor die Presse traten. Aber was haben sie dann im Kopf? Es ist die alte Politik, die noch davon ausging, dass die Märkte alles regeln könnte. Die aber ist passé. Aber das hat wohl in der Nacht in Brüssel keiner gemerkt. Es war eben Nacht, draußen wie drinnen.
„ Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt....“
(Khalil Gibran 1883- 1931)
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Beitragvon voro » Do Nov 20, 2008 21:15

Guter Artikel - besonders, wenn er aus ausserlandwirtschaftlichen Kreisen kommt!
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Beitragvon Weinbauer » Do Nov 20, 2008 22:42

die milchquote wird bis 2013 um 1% erhöht pro jahr, ob das derzeit der richtige weg ist.
betrifft mich als weinbauer ja net... aber euch
agrarsub werden gekürtzt. das trifft zum glück die grossen mehr wie die kleinen.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Beitragvon xyxy » So Nov 23, 2008 10:09

Weinbauer hat geschrieben:die milchquote wird bis 2013 um 1% erhöht pro jahr, ob das derzeit der richtige weg ist.
betrifft mich als weinbauer ja net... aber euch
agrarsub werden gekürtzt. das trifft zum glück die grossen mehr wie die kleinen.

Dafür werden die Mittel ja dann wieder sinnvoll in z.B Umweltprogrammen
wie die Ansiedlung von Heckrindern des BUND in Ostfriesland ausgegeben.
Aufgrund der aktuellen Witterung ist in Kürze sicher mit einer Anfrage
der Umweltverbände nach millionenschweren Modulationsgeldern zur
Auswilderung von "Knut" zu rechnen :lol:
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Beitragvon estrell » So Nov 23, 2008 12:41

Seit die "grünen"Sympatisaten wissen, das Knut kein Vegetarier ist, ist es um dessen Beliebtheit nicht mehr weit her.

Vermutlich wird man nun die Gelder benötigen um jedem Pinguin seinen eigenen Kühlschrank zu finanzieren - bei der derzeitigen Klimaerwärmung (ja, ja, bei uns liegt heut nur 20cm Schnee - hoch, nicht breit. :twisted: )
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Beitragvon Waldbesitzer » Mo Nov 24, 2008 9:57

Dei Bauern können nur jammern. Auch wenn Sie recht haben.
Sie müssen was unternehmen Sie sind auch Unternehmer .
Selbstvermarktung ist ein Beispiel.
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