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Pressekampagne "Glyphosat"

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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24 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Pressekampagne "Glyphosat"

Beitragvon Bergodor » Fr Jul 20, 2012 20:31

Es geht bei er ganzen Diskussion auch nicht unbedingt um den "normalen" Einsatz. Allerdings darf auch nicht vergessen werden daß es auch eingesetzt werden kann um den Erntezeitpunkt nach vorne zu verlagern. So können bei div. Betrieben die Erntezeiträume verlängert werden, um den Maschineneinsatz entsprechend produktiver zu gestallten. Ist eher ein Problem der Großbetiebe, in Bayern eher seltener anzutreffen... :wink:

P.S. Was der Privatanwender alles damit anstellt ist doch überhaupt nicht wichtig. Hauptsache man mach dem Landwirt wieder einige Restriktionen mehr...
Willst du Bäume sägen viel,
nimm Husqvarna, Dolmar, Stihl...
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Re: Pressekampagne "Glyphosat"

Beitragvon Agrotron » Fr Jul 20, 2012 20:47

Hobbit-Hunter hat geschrieben:
automatix hat geschrieben:Ist mir eigentlich egal - sollens doch das Zeug verbieten, ich finde sowieso, so inflationär wie manche Kollegen das einsetzen, das kanns echt nicht sein


Der Meinung bin ich auch.

Zumal auch viele "Privatverbraucher" damit rumaasen als wärs völlig ungiftig.
Da wird das Zeug 1:1 verdünnt (oder gar pur) auf die Auffahrt gespritzt so bald auch nur der Anzeichen von "Unkraut" zu sehen ist. :roll: :roll:



Wenn irgendwas grünes aus dem Pflaster guckt, dann ist ja auch der Bodenvorrat aufgebraucht. Is also das beste Zeichen, dass man mal wieder auffüllen muss... :?
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Re: Pressekampagne "Glyphosat"

Beitragvon Ulikum » Fr Jul 20, 2012 20:52

NobbyNobbs hat geschrieben:
automatix hat geschrieben:nfla.



trotzdem finde ich, das eine standardmäßige Glphosatanwendung in der Fruchtfolge einfach nicht teil der guten fachlichen Praxis sein sollte. Zur Queckenbekämpfung ab und an ist es ok, aber regelmäßig ganzflächige Anwendungen sehe ich sehr kritisch.




Nach Raps ist bei mir der Glyphosateinsatz standard. Wie soll ich sonst das ganze Zeugs kurz bekomnmen, ohne massiv mechanisch in den Boden einzugreifen? Ich lass meine Felder einfach liegen, mulche nur einmal die Ränder. Vorgewende und Fahrgassen werden dann zur Saat im September etwas gelockert, der Rest minimal gescheibt und reingedrillt. Das geht ohne Glyphosat nicht; und die Vorteile minimalster Bearbeitung- grade nach Raps- sind mir wichtiger als das evtl. moralisch anfechtbare Argument, Glyphosat "standardmäßig" anzuwenden. Ich argumentiere dann einfach gegen: Du nimmst deinen Regenwürmern die Nahrungsgrundlage und störst ihre Aktivität mit jedem (tieferen) Eingriff erheblich. Früh viel wühlen setzt außerdem durch die vorangetriebene Mineralisisation große Mengen an Stickstoff frei, die über Winter in Form von NO3- ausgewaschen werden. Keine Folgefrucht kann diese Mengen auch nur ansatzweise aufnehmen... Der Diesel, ou mein Gott, denkt an die Umwelt... Die Zeit... uuurg... Verschleiß...uuurg.... und und und
Keine Vor- ohne Nachteile, es gibt immer eine Kehrseite der Medaille.[/quote]

mit wieviel Wirkstoff arbeitest du um einen sauberen Tisch zu bekommen ?

meine Vorgehensweise nach Raps, einmal die Stängel mulchen direkt nach der Ernte, dann 3 Tage vor der Aussaat etwas Glyphosat und Wuchsstoff dann Direktsaat des Getreides, mehr bedarf es nicht zum glücklich sein.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
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Re: Pressekampagne "Glyphosat"

Beitragvon automatix » Sa Jul 21, 2012 7:16

NobbyNobbs hat geschrieben:
forenkobold hat geschrieben:Die größte Gefahr bei zu häufigem Einsatz sehe ich in der Bildung von Resistenzen. Wir sollten uns die Wirksamkeit von Glyphosat nicht ohne Not kaputtmachen.. es reicht wenn es von irgendwelchen Spinnern und Ideologen kaputtgeredet wird.




Ich bin definitiv auch gegen den sorglosen und jährlichen Standardeinsatz. Das kann nicht der Weg sein. Aber die von mir aufgeführten Argumente nach Raps, überwiegen einfach. Raps steht alle 3 Jahre, ich finde, das ist noch vertretbar. Ansonsten mache ich es nämlich auch so, dass ich nur Nester abfahre, die Ränder behandel etc.


Raps alle drei Jahre ist ja auch schon wieder fragwürdig....
Ich kenn halt einige, die machens beim Raps wie du und danach nach der Phacelia vorm Mais auch nochmal mit Glyphosat - da kommt auf jeden Schlag alle 2 Jahre eine vollflächige Behandlung....
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Re: Pressekampagne "Glyphosat"

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Jul 21, 2012 12:05

Ulikum hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:
mit wieviel Wirkstoff arbeitest du um einen sauberen Tisch zu bekommen ?

meine Vorgehensweise nach Raps, einmal die Stängel mulchen direkt nach der Ernte, dann 3 Tage vor der Aussaat etwas Glyphosat und Wuchsstoff dann Direktsaat des Getreides, mehr bedarf es nicht zum glücklich sein.




Ich halt nicht viel von großem Reduzieren der Aufwandmenge. In der Regel setze ich schon ~1300g-1500g Wirkstoff ein. Mal abgesehen von Resistenzen ist auch der Preis entscheidend. Ob ich nun nen l mehr spritze oder nicht macht da preistechnisch kaum was aus. Also ich fahre da eher frei nach dem Prinzip "Ordentlich reinhauen, danach Ruhe haben".

Dein System läuft. Ich sag auch immer, dass nach Raps die Direktsaat problemlos möglich ist und mal ehrlich- viel mehr mache ich ja auch nicht. Bloß das Mulchen sehe ich als überflüssig an. Ich hab da von der Saattechnik her (Ultima) überhaupt keine Probleme in die langen Stoppeln zu säen. Außerdem zerfallen nach 4 Wochen die Stängel durch Scheiben doch eh wie Asche...
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Re: Pressekampagne "Glyphosat"

Beitragvon Ulikum » Di Jul 24, 2012 20:16

NobbyNobbs hat geschrieben:

Ich halt nicht viel von großem Reduzieren der Aufwandmenge. In der Regel setze ich schon ~1300g-1500g Wirkstoff ein. Mal abgesehen von Resistenzen ist auch der Preis entscheidend. Ob ich nun nen l mehr spritze oder nicht macht da preistechnisch kaum was aus. Also ich fahre da eher frei nach dem Prinzip "Ordentlich reinhauen, danach Ruhe haben".

Dein System läuft. Ich sag auch immer, dass nach Raps die Direktsaat problemlos möglich ist und mal ehrlich- viel mehr mache ich ja auch nicht. Bloß das Mulchen sehe ich als überflüssig an. Ich hab da von der Saattechnik her (Ultima) überhaupt keine Probleme in die langen Stoppeln zu säen. Außerdem zerfallen nach 4 Wochen die Stängel durch Scheiben doch eh wie Asche...


ich dachte beim Mulchen mehr daran den Mäusen die Deckung zu nehmen, auch habe ich festgestellt das mehr Raps aufläuft wenn die Flächen gemulcht werden, liegt wahrscheinlich an der Walze die die Rapskörner in den Boden drückt. ?

die Wirkstoffmenge wird aufgrund der Aufgabenstellung zurückgenommen, gegen Ausfallraps reichen nun mal 360gr Glyphosat plus Wuchsstoff um eine gute Wirkung zu erzielen. Resistenzen bekomme ich dadurch aber nicht, schone aber das Bodenleben.
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Re: Pressekampagne "Glyphosat"

Beitragvon Holder A55 » Mi Aug 08, 2012 21:40

Hobbit-Hunter hat geschrieben:(...)Zumal auch viele "Privatverbraucher" damit rumaasen als wärs völlig ungiftig.
Da wird das Zeug 1:1 verdünnt (oder gar pur) auf die Auffahrt gespritzt so bald auch nur der Anzeichen von "Unkraut" zu sehen ist.(...)


Gratulation! Mit dem Satz hast du es sogar in die Taspo (Wochenzeitung für den grünen Markt) geschafft ;) (Ausgabe vom 03.08.2012 im Bericht über Glyphosat)



Da kann man mal sehen, wer und was hier alles mitliest :-)
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.
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Re: Pressekampagne "Glyphosat"

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Aug 10, 2012 17:05

Holder A55 hat geschrieben:
Hobbit-Hunter hat geschrieben:(...)Zumal auch viele "Privatverbraucher" damit rumaasen als wärs völlig ungiftig.
Da wird das Zeug 1:1 verdünnt (oder gar pur) auf die Auffahrt gespritzt so bald auch nur der Anzeichen von "Unkraut" zu sehen ist.(...)


Gratulation! Mit dem Satz hast du es sogar in die Taspo (Wochenzeitung für den grünen Markt) geschafft ;) (Ausgabe vom 03.08.2012 im Bericht über Glyphosat)



Da kann man mal sehen, wer und was hier alles mitliest :-)



:?: :?: :?: Wo?
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Re: Pressekampagne "Glyphosat"

Beitragvon Holder A55 » Mi Aug 15, 2012 17:53

NobbyNobbs hat geschrieben:
Holder A55 hat geschrieben:
Hobbit-Hunter hat geschrieben:(...)Zumal auch viele "Privatverbraucher" damit rumaasen als wärs völlig ungiftig.
Da wird das Zeug 1:1 verdünnt (oder gar pur) auf die Auffahrt gespritzt so bald auch nur der Anzeichen von "Unkraut" zu sehen ist.(...)


Gratulation! Mit dem Satz hast du es sogar in die Taspo (Wochenzeitung für den grünen Markt) geschafft ;) (Ausgabe vom 03.08.2012 im Bericht über Glyphosat)



Da kann man mal sehen, wer und was hier alles mitliest :-)



:?: :?: :?: Wo?


Ja, in der gedruckten Ausgabe. Die schreiben ja nicht die ganzen Artikel frei zugänglich ins Netz, dann liest ja keiner mehr die Zeitschrift.
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