P.S. Was der Privatanwender alles damit anstellt ist doch überhaupt nicht wichtig. Hauptsache man mach dem Landwirt wieder einige Restriktionen mehr...
Aktuelle Zeit: Do Feb 12, 2026 9:15
Hobbit-Hunter hat geschrieben:automatix hat geschrieben:Ist mir eigentlich egal - sollens doch das Zeug verbieten, ich finde sowieso, so inflationär wie manche Kollegen das einsetzen, das kanns echt nicht sein
Der Meinung bin ich auch.
Zumal auch viele "Privatverbraucher" damit rumaasen als wärs völlig ungiftig.
Da wird das Zeug 1:1 verdünnt (oder gar pur) auf die Auffahrt gespritzt so bald auch nur der Anzeichen von "Unkraut" zu sehen ist.![]()
NobbyNobbs hat geschrieben:automatix hat geschrieben:nfla.
trotzdem finde ich, das eine standardmäßige Glphosatanwendung in der Fruchtfolge einfach nicht teil der guten fachlichen Praxis sein sollte. Zur Queckenbekämpfung ab und an ist es ok, aber regelmäßig ganzflächige Anwendungen sehe ich sehr kritisch.
NobbyNobbs hat geschrieben:forenkobold hat geschrieben:Die größte Gefahr bei zu häufigem Einsatz sehe ich in der Bildung von Resistenzen. Wir sollten uns die Wirksamkeit von Glyphosat nicht ohne Not kaputtmachen.. es reicht wenn es von irgendwelchen Spinnern und Ideologen kaputtgeredet wird.
Ich bin definitiv auch gegen den sorglosen und jährlichen Standardeinsatz. Das kann nicht der Weg sein. Aber die von mir aufgeführten Argumente nach Raps, überwiegen einfach. Raps steht alle 3 Jahre, ich finde, das ist noch vertretbar. Ansonsten mache ich es nämlich auch so, dass ich nur Nester abfahre, die Ränder behandel etc.
Ulikum hat geschrieben:NobbyNobbs hat geschrieben:
mit wieviel Wirkstoff arbeitest du um einen sauberen Tisch zu bekommen ?
meine Vorgehensweise nach Raps, einmal die Stängel mulchen direkt nach der Ernte, dann 3 Tage vor der Aussaat etwas Glyphosat und Wuchsstoff dann Direktsaat des Getreides, mehr bedarf es nicht zum glücklich sein.
NobbyNobbs hat geschrieben:
Ich halt nicht viel von großem Reduzieren der Aufwandmenge. In der Regel setze ich schon ~1300g-1500g Wirkstoff ein. Mal abgesehen von Resistenzen ist auch der Preis entscheidend. Ob ich nun nen l mehr spritze oder nicht macht da preistechnisch kaum was aus. Also ich fahre da eher frei nach dem Prinzip "Ordentlich reinhauen, danach Ruhe haben".
Dein System läuft. Ich sag auch immer, dass nach Raps die Direktsaat problemlos möglich ist und mal ehrlich- viel mehr mache ich ja auch nicht. Bloß das Mulchen sehe ich als überflüssig an. Ich hab da von der Saattechnik her (Ultima) überhaupt keine Probleme in die langen Stoppeln zu säen. Außerdem zerfallen nach 4 Wochen die Stängel durch Scheiben doch eh wie Asche...
Hobbit-Hunter hat geschrieben:(...)Zumal auch viele "Privatverbraucher" damit rumaasen als wärs völlig ungiftig.
Da wird das Zeug 1:1 verdünnt (oder gar pur) auf die Auffahrt gespritzt so bald auch nur der Anzeichen von "Unkraut" zu sehen ist.(...)
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.
Kurt Tucholsky (1890-1935)
Holder A55 hat geschrieben:Hobbit-Hunter hat geschrieben:(...)Zumal auch viele "Privatverbraucher" damit rumaasen als wärs völlig ungiftig.
Da wird das Zeug 1:1 verdünnt (oder gar pur) auf die Auffahrt gespritzt so bald auch nur der Anzeichen von "Unkraut" zu sehen ist.(...)
Gratulation! Mit dem Satz hast du es sogar in die Taspo (Wochenzeitung für den grünen Markt) geschafft(Ausgabe vom 03.08.2012 im Bericht über Glyphosat)
Da kann man mal sehen, wer und was hier alles mitliest
NobbyNobbs hat geschrieben:Holder A55 hat geschrieben:Hobbit-Hunter hat geschrieben:(...)Zumal auch viele "Privatverbraucher" damit rumaasen als wärs völlig ungiftig.
Da wird das Zeug 1:1 verdünnt (oder gar pur) auf die Auffahrt gespritzt so bald auch nur der Anzeichen von "Unkraut" zu sehen ist.(...)
Gratulation! Mit dem Satz hast du es sogar in die Taspo (Wochenzeitung für den grünen Markt) geschafft(Ausgabe vom 03.08.2012 im Bericht über Glyphosat)
Da kann man mal sehen, wer und was hier alles mitliest
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Wo?
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.
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