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Privat - und trotzdem hoher Beitrag zur landw. BG ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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25 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Privat - und trotzdem hoher Beitrag zur landw. BG ?

Beitragvon Bienchen_2 » Fr Mai 20, 2011 20:57

Hallo,
ich bin etwas verwirrt - erhielt ich doch heute den neuen Bescheid für den Beitrag zur Landwirtschaftlichen BG.
Wir besitzen unser Haus mit angrenzenden größeren landwirtschaftlichen Flächen seit 2007 und zahlten bisher ca. 80 EUR/Jahr.
Ich habe seinerzeit bereits schon darauf verwiesen, das wir keine Landwirte sind - aber das würde nicht interessieren, schließlich haben wir große Flächen. Die größeren Wiesengrundstücke sind jedoch verpachtet, ich habe lediglich das Hofgrundstück (1.700 qm) und die angrenzende Wiese (6.000 qm) zu meiner privaten Nutzung,
Soweit so gut, man ist ja auch versichert, wenn was passiert.
Aber ab diesem Jahr werden plötzlich meine Hobbytiere (2 Esel, 2 Schafe, 3 Hühner, 3 Enten, 4 Stallkanichen) mit einberechnet und ich soll nun insgesamt 330 EUR zahlen, wobei die Tiere eben den größten Anteil ausmachen.
Mein Haus- und Hofgrundstück (1.700 qm) schlägt in voller Größe als Spezialkultur Garten durch (78 EUR), dabei habe ich lediglich einen kleinen Gemüsegarten, wie jeder andere Privatmann auch.
Irgendwie ist das doch nicht zu glauben :cry: :cry:
Kann das wirklich sein ??
LG
Bienchen_2
 
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Re: Privat - und trotzdem hoher Beitrag zur landw. BG ?

Beitragvon amwald 51 » Sa Mai 21, 2011 0:01

servus mitanand
Bienchen_2 hat geschrieben:Hallo,
Mein Haus- und Hofgrundstück (1.700 qm) schlägt in voller Größe als Spezialkultur Garten durch (78 EUR), dabei habe ich lediglich einen kleinen Gemüsegarten, wie jeder andere Privatmann auch.
Kann das wirklich sein ??
LG

... du unterschätzt doch sehr das riesige unfallrisiko der 1700 qm spezialkultur garten. ahnst du, wieviele (rasen-)traktoristen beim herunterklettern von ihrem schrumpfjonny sich die diversen bänder/sehnen dehnen oder abreißen oder sich höchstkomplex die knochen brechen :idea: :idea: :idea: :lol: :lol: :lol: :mrgreen: :mrgreen:
grüße vom alpenrand
amwald 51
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Re: Privat - und trotzdem hoher Beitrag zur landw. BG ?

Beitragvon CarpeDiem » Sa Mai 21, 2011 11:10

@amwald, bei diesen Dingen ist es immer hilfreich sich zuerst etwas mit der Sache zu befassen und erst dann auf der Grundlage halbwegs gesicherter Erkenntnisse ein Posting loszulassen. Entscheidend ist aus welchem Bundesland der Bescheid resultiert. Deshalb ist eine generelle Aussage darüber eigentlich nur bei Kenntnis des Bundeslandes möglich. Nun aber zu den Einzelheiten, ich habe einmal die Daten in den Beitragsrechner für die BL Hessen, RLP + Saarland eingegeben. Herausgekommen sind 225 Taler, die sich wie folgt zusammensetzen: Grundbeitrag = 80, Garten = 10, Wiese und Hofgrundstück = 45, Tierhaltung = 90. Dein Hofgrundstück habe ich, aufgrund nicht gemachter Angaben unterteilt in 1000 qm Hof und Haus und 700 qm Garten.

Fakt ist, dass in den letzen Jahren die Berufsgenossenschaften die Gefährdungsklassen insbesonders durch die Tierhaltung separat gewichtet haben. Deshalb such den Beitragsrechner für dein Bundesland und geb die Zahlen ein, dann siehst du was zu löhnen ist. Privat gibt es bei der BG nicht. Abgegriffen wird jeder!
CarpeDiem
 
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Re: Privat - und trotzdem hoher Beitrag zur landw. BG ?

Beitragvon Bienchen_2 » Sa Mai 21, 2011 20:59

CarpeDiem hat geschrieben: Privat gibt es bei der BG nicht. Abgegriffen wird jeder!

Hier sieht man wieder, dass der Ehrliche immer der Dumme ist :roll:
In meinem Bekanntenkreis (ich rede hier von Privat und nicht von Landwirten oder Landwirten im Nebenerwerb) zahlt mit ähnlichen Bedingungen keiner in irgendeiner Weise in die BG.
Ich habe halt meine Tiere ordnungsgemäß in der TSK angemeldet und bin halt in der blöden Situation, dass in meinem Grundbuch größere landwirtschaftliche Flächen eingetragen sind, die ich aber selber gar nicht nutze, deshalb auch nicht bearbeite und es deshalb auch kein Risiko eines Unfalles für mich gibt.
Es ist einfach nicht zu verstehen, dass ich als Kleinärtner und Hobbytierhalter - und nichts anderes bin ich, denn ich bin weder ein landwirtschaftler Betrieb - also Unternehmer - noch ziehe ich aus meinem land irgendwelchen Ertrag - derart abgezockt werde.
P.S. hier : Bundesland Sachsen (soll wohl hier am schlimmsten sein, ich komme eigentlich aus BaWü).
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Re: Privat - und trotzdem hoher Beitrag zur landw. BG ?

Beitragvon Matz » Sa Mai 21, 2011 21:59

Bienchen_2 hat geschrieben: bin halt in der blöden Situation, dass in meinem Grundbuch größere landwirtschaftliche Flächen eingetragen sind, die ich aber selber gar nicht nutze


Weiss das die BG? Wenn Du nämlich alles verpachtet hast, brauchst Du natürlich auch keine Beiträge zu bezahlen, das ist dann Sache des Pächters!
In NRW kann man sich darüber hinaus befreien lassen, wenn die bewirtschafteten Flächen kleiner als 0,25 ha sind, das dürfte bei Dir ja der Fall sein. Ich weiss aber nicht, ob diese Befreiung auch in deinem Bundesland möglich ist.
Viele Grüße, M a t t h i a s
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Re: Privat - und trotzdem hoher Beitrag zur landw. BG ?

Beitragvon toni simon » So Mai 22, 2011 19:40

Grüsse!

Also bei uns läuft das noch auf meine Mutter (Privat),Nebenerwerb will ich dennächst anmelden! Das spielt aber bei der Berechnung,so wie ich das herausgelesen habe.Ein Bekannter von mir hat Nebenerwerb der hat letztes Jahr noch 350€ bezahlt und soll jetzt 1200€ bezahlen,er legt auch Einspruch ein! Erst einmal nicht bezahlen müsste diese Bürokraten zu Nachdenken bringen !
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Re: Privat - und trotzdem hoher Beitrag zur landw. BG ?

Beitragvon toni simon » So Mai 22, 2011 19:45

Und übrigens selbst wenn du Imker bist oder Teichwirt wirst du zur Kasse gebeten!Pure Abzocke :twisted:
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Re: Privat - und trotzdem hoher Beitrag zur landw. BG ?

Beitragvon schlossapfel » Mo Mai 23, 2011 6:10

toni simon hat geschrieben:Und übrigens selbst wenn du Imker bist oder Teichwirt wirst du zur Kasse gebeten!Pure Abzocke :twisted:

Imker aber erst ab 25 Völker, zumindest in Nds.
Gruß
Schlossapfel
"Tom"

....im "Forums-Urlaub"
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Re: Privat - und trotzdem hoher Beitrag zur landw. BG ?

Beitragvon Bienchen_2 » Mo Mai 23, 2011 7:14

Ich habe mich mal etwas durch die neuen Bestimmungen bzw. Berechnungsgrundlagen gewühlt.
Ab diesem Jahr wurden für Sachsen neue Beitragsberechnungsverfahren eingeführt :evil: , daher auch die neuen, unverhältnismäßig hohen Beiträge ....
Was mich aber jedesmal aufregt, es geht (richtigerweise) immer um Unternehmen, also z.B.
Unternehmen der landwirtschaftlichen Bodenbewirtschaftung ohne Tierhaltung
Unternehmen der landwirtschaftlichen Bodenbewirtschaftung mit Tierhaltung
Unternehmen der Forstwirtschaft
Unternehmen der Tierhaltung ohne Bodenbewirtschaftung
Unternehmen der Binnenfischerei
Unternehmen der Imkerei
Nebenunternehmen

Ich bin doch aber kein Unternehmer, wenn mir was passiert, zahlt meine gesetzliche KK - ich muss auch nicht für das Unfallrisiko von Angestellten haften, da ich kein Unternehmer bin und daher auch keine habe ......
Die können sich doch nicht anmaßen, von jedem Privatbesitzer, der ein größeres Hofgrundstück hat, Pflichtbeiträge zu erheben.
Bei Unternehmen sehe ich das ein, das ist klar.

@ Matz
Für die Flächen, die verpachtet sind, berechnet die BG mir nichts, das ist richtig. Ich meinte hier, dass die BG auf mich als Privat durch den Haus- und Grundstückskauf auf die Beitragspflicht aufmerksam geworden ist. Die Daten werden wahrscheinlich wie ans Finanzamt durchgereicht.
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Re: Privat - und trotzdem hoher Beitrag zur landw. BG ?

Beitragvon toni simon » Mo Mai 23, 2011 19:27

Grüsse

Bei uns hier in Sachsen zahlst du ,soweit ich weiß ab 3000qm Eigentum automisch ! Dann haste diese Blutsauger am Hals ,hier haben sie erst letztes Jahr die Fleischbeschaugebühren um 30% und auch die Tierseuchenkasse erhöht! :x
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Re: Privat - und trotzdem hoher Beitrag zur landw. BG ?

Beitragvon heidepferd » Di Mai 24, 2011 9:15

Ich hab gerad meinen Bescheid für 2010 der Berufsgenossenschaft (MOD = Sachsen + ...) bekommen. Erhöhung von ca. 80,- der Vorjahre auf 530,- ... und das ohne große betriebliche Veränderungen, ist das nicht nett?

Und die freundlichen Damen vom Service-Telefon empfahlen mit gleich noch bei der Nachfrage, wie denn der Beitrag berechnet wurde, einen Widerspruch zu schreiben und mich an den Petitionsausschuß des Bundestages zu wenden. Und weil sie so erstaunt über diese besonders harte Beitragserhöhung war, gab sie mir die Adresse auch gleich noch!

Habt Ihr Eure Bescheide schon? Vielleicht sollte man ja gleich eine gesammelte Verfassungsbeschwerde einreichen.

Jan
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Re: Privat - und trotzdem hoher Beitrag zur landw. BG ?

Beitragvon Jonny1020 » Di Mai 24, 2011 17:41

heidepferd hat geschrieben:Ich hab gerad meinen Bescheid für 2010 der Berufsgenossenschaft (MOD = Sachsen + ...) bekommen. Erhöhung von ca. 80,- der Vorjahre auf 530,- ... und das ohne große betriebliche Veränderungen, ist das nicht nett?

Und die freundlichen Damen vom Service-Telefon empfahlen mit gleich noch bei der Nachfrage, wie denn der Beitrag berechnet wurde, einen Widerspruch zu schreiben und mich an den Petitionsausschuß des Bundestages zu wenden. Und weil sie so erstaunt über diese besonders harte Beitragserhöhung war, gab sie mir die Adresse auch gleich noch!

Habt Ihr Eure Bescheide schon? Vielleicht sollte man ja gleich eine gesammelte Verfassungsbeschwerde einreichen.

Jan

:arrow: Schau mal auf diese Koppel http://www.landtreff.de/post715480.html?hilit=berufsgenossenschaft#p715480,

liebes Heidepferd :roll:
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Re: Privat - und trotzdem hoher Beitrag zur landw. BG ?

Beitragvon basti0072001 » Di Mai 24, 2011 18:37

Guten Abend,

schön ist zu lesen das nicht nur ich das Porblem habe. Aber bei mir ist die Steigerung wohl mehr als unnormal. Ich soll im Vergleich zu den letzten Jahren ohen das sich die Fläche oder die Anzahl der Tiere geändert hat und der Betrieb im Nebenerwerb läuft und auch noch die meisten Arbeiten von Lohnunternehmen gemacht werden 852% mehr zahlen im Vergleich zu letztem Jahr.

Langsam fehlen einem die Worte was hier in dem Land abgeht und man so mit sich machen lassen muss.
Schönen abend noch.

MFG
S.Rönick
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Re: Privat - und trotzdem hoher Beitrag zur landw. BG ?

Beitragvon toni simon » Di Mai 24, 2011 19:03

Grüsse Basti0072001

Als Nebenerwerbler kannst du die BG-Kosten wohl nicht steuerlich geltent machen? Hab da noch keine Ahnung ,will erst Nebenerwerb anmelden!

Mfg Toni
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Re: Privat - und trotzdem hoher Beitrag zur landw. BG ?

Beitragvon basti0072001 » Di Mai 24, 2011 19:09

"Geltend" machen hin, oder her. Bezahlen muss ich es aber so, oder so. Sehe auch nicht so wirklich ein das ich 30% meiner Tierproduktion jetzt für die BG aufwenden soll. Wo soll das noch hinführen?

Kosten sind das ja auf jeden Fall, aber deshalb muss das Geld ja trotzdem erwirtschaftet werden.

MFG
Sebastian
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