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RAIFFEISEN oder Airbnb, Lieferando * Co.

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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25 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: RAIFFEISEN oder Airbnb, Lieferando * Co.

Beitragvon Grimli » Mi Dez 30, 2020 11:31

also Futter per App bestellen geht ja schon.

Ab Samstag kostet Benzin 7 Cent mehr, Diesel 7,9 Cent und Heizöl ebenfalls 7,9 Cent und Erdgas 0,6 Cent mehr.

Interressannt wäre ja wenn das bei Raiffeisen Tankstellen und Händlern nicht der Fall wäre...

Mal überschlägig gerechntet
1ha Wald = 8-10 Tonnen CO² Bindung * 25 € = 200 €
1 Liter Benzin = 2,3 kg CO² Ausstoß
100 Liter im Monat , 1200 im Jahr -> 1 Auto ~ 2760 kg CO² sind gute 69 € ohne Märchensteuer im Jahr an der Tankstelle
1 Auto braucht also 0,33 ha Wald zur CO2 Kompensation.

Für die Gesamte Ackerflächen und Grünland in Deutschland kommen 29 Mio Tonnen positive CO² Bilanz zusammen.

Das wäre ein Guthaben von 10,5 Mio Autos die die deutsche Landwirtschaft CO² Verbrauchs Neutral stellen kann !
https://www.bauerwilli.com/klima-bilanz ... xid-co2-1/

Der deutsche Wald reicht nochmal für weitere ~33 Mio Kraftfahrzeuge !

Warum diesen Wert nicht den Raiffeisens und Co als Guthaben zur Verfügung stellen und damit einen Klimaneutralen Lieferservice auf die Beine stellen.

7 Cent Preisvorteil beim Tanken der Fahrzeugflotte wären schonmal von beginn an das Startguthaben (Tendenz CO2 Steuer steigend).
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Re: RAIFFEISEN oder Airbnb, Lieferando * Co.

Beitragvon wastl90 » Mi Dez 30, 2020 16:45

T5060 hat geschrieben:Das System wird einen Riesenvorteil gegenüber allen anderen Plattformen haben :
Es wird zwar nicht total sicher, aber es wird gegenüber anderen Plattformen um Längen sicherer und seriöser sein,
weil über die Verbindung "Bank" man sich als zertifizierten User ausweisen kann.

Also verkauft mal eure Rolex-Sammlung über Ebay :

Die eine Hälfte bekommst abgezockt, die andere Hälfte wird mitgenommen,
nachdem dir der Schädel eingeschlagen wurde.

Welche Nachteile haben denn andere Portale und Marktplätze. Gut, wer natürlich seine Sammlung aus 100 Rolex bei Ebay Kleinanzeigen anbietet der wird sicherlich in der nächsten Nacht noch netten Besuch bekommen. Das würde ich auch nicht machen, geschweige denn ich hab überhaupt eine Rolex.

Die anderen Plattformen sind eigentlich vollkommen sicher. Was ist daran nicht sicher? Zahl per Paypal und im Falle einer Reklamation, auf die der Verkäufer nicht reagiert, oder sonstigen Streitigkeiten meldest du das einfach und bequem Paypal. Du kannst so schnell gar nicht gucken und dir wird das Geld wieder gut geschrieben. Der VERKÄUFER ist dann erst einmal in der Bringschuld und muss Paypal beweisen seinen Pflichten nachgekommen zu sein. Das ist teilweise gar nicht einfach, aber eben nur für den Verkäufer, eine Schludrigkeit und die Kohle ist weg...


Ansonsten hat man auf den derzeitigen Plattformen und Internetshops eigentlich kaum Risiko.
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Re: RAIFFEISEN oder Airbnb, Lieferando * Co.

Beitragvon wastl90 » Mi Dez 30, 2020 16:58

Grimli hat geschrieben:
7 Cent Preisvorteil beim Tanken der Fahrzeugflotte wären schonmal von beginn an das Startguthaben (Tendenz CO2 Steuer steigend).


Natürlich wird der Co2 Preis ein erheblicher Kostenfaktor im Transportgewerbe nach sich ziehen. Aber so dass die Transportkosten pro Päckchen wirklich spürbar steigen? Sorry aber das von dir gerechnete Modell ist typisch Landwirtschaft....
Die 7 Cent imaginärer Kostenvorteil sind doch, aufs einzelne Produkt gerechnet, Peanuts. Das holt doch Amazon durch deren 100% organisierte Logistik locker 100x raus.

Bei Amazon läuft es so:

Erst einmal werden alle Produkte gerne im Marketplace angeboten, bedeutet ein Händler stellt sein Produkt bei Amazon hoch und verkauft es dort. Die Verkaufszahlen sieht Amazon und kontaktiert den Verkäufer der seine Lieferkette Preisgeben "darf" (dafür gibt es 100erte Beispiele aus der Praxis) bzw. wendet sich selbst an den Hersteller.

Amazon verkauft in Zukunft das Zeug selbst, gelagert in den großen Logistikhallen. Der Vorteil ist eben die 100%ige Effektivität und das Bündeln des Versandes. Der Kunde legt sich 10 Dinge in den Warenkorb, 7 liegen irgendwo in den Amazonhallen, 3 werden direkt vom Marketplace Händler versendet. Für die 7 Dinge fallen schon mal deutlich geringere Versandkosten für Ama an.

Verkaufst du auf einer "Raiffeisenplattform" so kannst du schön brav jedes Produkt einzeln versenden, außer der Kunde bestellt zufällig mehrere Artikel beim gleichen Händler/Hersteller. Mit allen Gebühren kostet so ein 0815 Paket bei den großen Paketdienstleistern incl. Zuschläge und Gebühren ca. 5-6€/Stk, auch bei, für Otto-Normal-Onlineshop-Verkäufer, großen Kontingenten. Dazu benötigst man noch schnell 1€ Verpackungsmaterial (Paket+Transportschutz).


Zu den restlichen möglichen Konkurrenz Plattformen zu Airbnb, Myhammer und Lieferando. Warum sollte der Kunde beim Raiffeisen Abklatsch und nicht gleich beim Original einkaufen? Wenn nur Raiffeisenkunden ihre Hotels auf der Plattform anbieten hat der Kunde wahrscheinlich nur 10 Hotels anstatt 500 in München zur Auswahl, zudem sind das Kunden die aus Deutschland kommen, weil ja nur Raiffeisenkunden über die Plattform kaufen "dürfen", gerade im Bereich vom Tourismus spielen doch aber gerade die ausländischen Gäste eine große Rolle....
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Re: RAIFFEISEN oder Airbnb, Lieferando * Co.

Beitragvon T5060 » Mi Dez 30, 2020 20:57

Unsere IHK hat meine Idee gleich übernommen

https://www.ihk-fulda.de/blueprint/serv ... n-data.pdf

„Eine Plattform für den Onlinehandel organisiert in der Rechtsform
einer Genossenschaft, könnte ein praktischer Ansatz sein, damit der
regionale Handel auch diesen Kanal bespielen kann. Denn
grundsätzlich ist seine Stärke die persönliche Beratung, das
Vorhalten besonderer Waren, die Bedienung individueller
Kundenwünsche und das Sicherstellen eines Einkaufserlebnisses in
einem attraktiven Umfeld“, so Dr. Gebhardt.


Das ganze ist eine nationale Aufgabe, hier gehts diesmal wirklich um Deutschland
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Re: RAIFFEISEN oder Airbnb, Lieferando * Co.

Beitragvon wastl90 » Do Dez 31, 2020 8:39

T5060 hat geschrieben:Unsere IHK hat meine Idee gleich übernommen


Für die IHK ist der Onlinehandel leider Neuland, die haben 20 Jahre Entwicklung verpennt, wie soll das aufgeholt werden?
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Re: RAIFFEISEN oder Airbnb, Lieferando * Co.

Beitragvon T5060 » Do Dez 31, 2020 10:53

wastl90 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Unsere IHK hat meine Idee gleich übernommen


Für die IHK ist der Onlinehandel leider Neuland, die haben 20 Jahre Entwicklung verpennt, wie soll das aufgeholt werden?


Wie man das immer macht, mit ANFANGEN

Wenn keiner anfängt, wird auch nie was passieren.

Denke an die Hummel, die nach den Gesetzen der Aerodynamik gar nicht fliegen kann, aber sie tut es doch

und denke an ALDI, die waren 1950 ärmer wie die meisten Bauern und von Karstadt redet keiner mehr.

Eine Vision haben, Ziele definieren, umsetzen

LSV hätte ja im Sommer 2019 niemand für möglich gehalten,
als beim LSV 2020 der Kopf nicht mehr funktionierte,
lief die Basis trotzdem weiter

Wir versuchen hier in der Produktion den zentel Cent rauszuholen
und die Megahändler sacken dann gleich mal über 50 % Spanne ein.
Eine Paketsteuer der CDU würde auch die Onlinehändler treffen, die von Deutschland aus versenden.
Amazon und andere Große versenden dann aus den Nachbarländern.
Die Steuer muss ja an der Quelle erhoben werden.

Deutschland/Europa hat zwei Möglichkeiten :
sich den amerikanischen/asiatischen Techs ausliefern oder
selbst die Dinge in die Hand zu nehmen
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Re: RAIFFEISEN oder Airbnb, Lieferando * Co.

Beitragvon wastl90 » Do Dez 31, 2020 12:11

Ich glaube du verstehst mich falsch.
Grundsätzlich ist das gar kein falscher Gedanke den du hast. In kleineren Rahmen funktioniert das sicherlich auch genossenschaftlich organisiert. Aber einen riesigen Onlineshop auf Genossenschaftsbasis und dann auch noch mit der Vielzahl an Ausrichtungen (Lieferservice für Essen, Dienstleistungen bis hin zu normalen Produkten)? Ich lasse mich überraschen.

Ein Onlineshop ist doch Grundsätzlich erst einmal gar kein Problem. Viele denken aber es wäre zu einfach. Man hackt ein paar Produkte in ein System ein und dann verkauft man seine 1.000 Pakete am Tag. Das funktioniert so aber leider nicht. Erst einmal benötigt man wirklich gutes SEO und (leider) auch bezahlte Anzeigen um die Kunden auf die eigene Seiten zu locken. Gib einfach mal einen Suchbegriff (Produkt) bei Google ein und guck was dabei raus kommt. Entweder du schaffst es über wirklich guten Content dein SEO so hoch zu puschen dass man auf der ersten Seite gefunden wird oder du steckst richtig Kohle in die Anzeigenkampagnen damit du oben landest.

Genau hier hat eben Amazon und Ebay einen riesigen Vorsprung.
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Re: RAIFFEISEN oder Airbnb, Lieferando * Co.

Beitragvon T5060 » Do Dez 31, 2020 13:48

Mein Gedanke ist das die Portaleinsteller eine Genossenschaft bilden um ein gemeinsames Portal zubetreiben. Das dazu dreistellige Millionenbeträge und 3 Jahre Anlaufphase nötig sind ist mir klar.
Wie man so ein Portal gestaltet und plaziert, das es hip wird, dazu sollen sich Leute den Kopf machen, die darüber auch über eine professionelle Erfahrung verfügen.

Wenn die ganze Raiffeisen-Organisation das mitträgt und das sind ganz ganz viele gute Kunden und über 90 % der KMU, dann hat man auch eine sehr gute Startbasis und eine sehr hohe politische Akzeptanz.
So das im zweiten Schritt, wie beim Galileo-Satellitenprogramm ganz schön öffentl. Förderung mitnehmen darf.

Für Raiffeisen selbst wäre dies wohl auch mal wieder eine Möglichkeit den Beweis zu erbringen, durch solidarisches Handeln vieler, den Wohlstand vieler zu mehren.
Wie das ja auch mal von Friedrich Wilhelm so gedacht war.

Aktuell erleben wir ja gerade mit wie die gesamte Autobranche wegdigitalisiert wird
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Re: RAIFFEISEN oder Airbnb, Lieferando * Co.

Beitragvon wastl90 » Do Dez 31, 2020 16:12

Dann bin ich ja mal gespannt auf das neue Portal, falls dich die Herren da oben hören.
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Re: RAIFFEISEN oder Airbnb, Lieferando * Co.

Beitragvon Südheidjer » Do Dez 31, 2020 16:33

Ich denke, der große Vorteil könnte in der gemeinsamen digitalen Infrastruktur liegen.
SEO und sowas wird zentral erledigt. Regionale Läden können mit wenig Aufwand und Fachwissen ihren Shop im Internet einrichten und ihre Waren präsentieren. Kaufen kann der Kunde dann online oder auch reservieren, hinfahren und anprobieren. Ich denke, da wäre vieles möglich.
Oder der Laden bestellt auf Wunsch ein Produkt und der Kunde schaut sich das vor Ort dann an.
Das geht zwar jetzt schon via email, aber es muß so einfach werden, wie bei Amazon und Co.
Klick, Klick, Klick und erledigt.
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