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Rapsanbau 2018/19

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Rapsanbau 2018/19

Beitragvon Flo96 » Sa Aug 04, 2018 6:29

Moin Moin,

In 3 Wochen steht die Rapsaussaat an, wie würdet ihr den Boden bei der Trockenheit bearbeiten? Welche Sorten nehmt ihr ?
Flo96
 
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Re: Rapsanbau 2018/19

Beitragvon Jungspund » Sa Aug 04, 2018 7:16

Werde, wenn überhaupt Raps möglich sein wird, Anfang September grubbern und den Raps (Bender) säen. Zwischenfrucht säen war wohl auch zu übereifrig und vertrocknet wohl noch. Das Geld hätte man sich auch sparen können.
Ertrag von Bender war dieses Jahr sehr gut und hatte Ölgehalt über 44%.
Bis jetzt bewegen sich die nennenswerten Niederschläge im Bereich von 0,5-3mm. Da kommt nicht wirklich was im Boden an um jetzt schon mit der Vorbereitung anzufangen.
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Re: Rapsanbau 2018/19

Beitragvon elchtestversagt » Sa Aug 04, 2018 7:43

Wir haben jetzt mit dem Gülleselbstfahrer und direkter Einarbeitung 14m3 Schweinegülle auf die Stoppeln gefahren, max Arbeitstiefe 6cm, damit vielleicht bei einem Gewitterschauer schon etwas anfängt zu verrotten. Wir haben jetzt wieder in den Nächten etwas Tau, vielleicht regt sich dann noch was.
Tier grubbern ( wegen möglicher Rückstände von Herbiziden aus diesem Frühjahr, Gott sei Dank nur Broadway eingesetzt, aber man weiss ja nie) mache ich direkt vor dem Drillen. Kann bei dieser Wetterlage auch durchaus mal 10.9 werden...
Als Sorten habe ich dieses Jahr auch den Bender, dazu noch Trezzor sowie ein Teil DK Execption.
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Re: Rapsanbau 2018/19

Beitragvon glaaheidnbaua » Sa Aug 04, 2018 9:58

Ich werde entweder direktsäen oder 5cm kurzscheibenegge und direkt hinterher säen.
Sorte wird wohl Penn werden.
In der Gegend wurden vll 50%der bender Flächen gedroschen mit 10dt. Die anderen 50% gleich gemulcht. Von bender will hier keiner mehr was wissen. Viel zu frostempfindlich.
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Re: Rapsanbau 2018/19

Beitragvon Caramba » Sa Aug 04, 2018 22:30

Dös it fei scho a bös Gelumb wos dia da Euch verköffd hom! Dia körn doch ogezächt!
Das ist wirklich ein böses Gelumpe was die da Euch verkauft haben! Die gehören doch angezeigt!
Caramba
 
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Re: Rapsanbau 2018/19

Beitragvon juergen515 » Sa Aug 04, 2018 23:19

Flache Bearbeitung, schön und gut...
aber wird der Raps nicht vom ausfallgetreide (Gerste) unterdrückt?
Beides würde bei uns zum gleichen zeitpunkt auflaufen...
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Re: Rapsanbau 2018/19

Beitragvon Schauerschrauber » So Aug 05, 2018 4:05

Hallo

Genau so wird es ausgehen - Ausfallgetreide war hier bei uns die beiden letzten Jahre ein massives Problem.

MfG
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Re: Rapsanbau 2018/19

Beitragvon glaaheidnbaua » So Aug 05, 2018 6:10

Eine überfahrt mit einem gräsermittel hilft :roll:
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Re: Rapsanbau 2018/19

Beitragvon elchtestversagt » So Aug 05, 2018 7:04

Vorsicht, wenn ihr Herbizide im Frühjahr eingesetzt habt.
Besonders Atlantis, aber auch Pionter und alle aus der gleichen Wirkungsgruppe können euch den Raps platt machen. Gilt für alle Regionen, wo es lange trocken ist. Da ist zumindest tiefes Mischen Pflicht, wenn nicht ( bei hohen Atlantismengen über 250 gr. ) sogar pflügen.
Am "schonendsten" ist Broadway.
Hier sind vergangenes Frühjahr (2017) einige Maisflächen wieder umgemacht worden, nach Vorfrucht Gemüse, weil es den Herbst 2016/Fj.17 sehr trocken war, hat kein Abbau im Boden statt gefunden.

Nur mal so nebenbei...
elchtestversagt
 
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Re: Rapsanbau 2018/19

Beitragvon AgroTom » So Aug 05, 2018 10:22

elchtestversagt hat geschrieben:Vorsicht, wenn ihr Herbizide im Frühjahr eingesetzt habt.
Besonders Atlantis, aber auch Pionter und alle aus der gleichen Wirkungsgruppe können euch den Raps platt machen. Gilt für alle Regionen, wo es lange trocken ist. Da ist zumindest tiefes Mischen Pflicht, wenn nicht ( bei hohen Atlantismengen über 250 gr. ) sogar pflügen.
Am "schonendsten" ist Broadway.
Hier sind vergangenes Frühjahr (2017) einige Maisflächen wieder umgemacht worden, nach Vorfrucht Gemüse, weil es den Herbst 2016/Fj.17 sehr trocken war, hat kein Abbau im Boden statt gefunden.

Nur mal so nebenbei...


Was ist denn das für ein Quatsch ???
Im Gemüseanbau kann man doch keine Sulfonylharnstoffe einsetzen, weil die extrem empfindlich darauf reagieren. Dort wird man immer mit Bodenherbiziden im Vorauflauf arbeiten, während der Mais ja durchaus stärkere Mittel auf SHS-Basis verträgt.

Am kritischsten für den Raps ist sicher der Wirkstoff Propoxycarbazone aus dem Attribut. Da muss man im Frühjahr höllisch aufpassen, dass man sich nicht den Raps ruiniert, wenn man zuvor Attribut gespritzt hat und sich noch kleinste Reste im Tank befinden.

Ebenfalls nicht ganz unbedenklich ist das Iodosulfuron (Husar OD, Atlantis Komplett) sowie das Metsulfuron (Gropper, Artus, Alliance, Dirigent etc.), wobei Metsulfuron ein Metabolit des Iodosulfuron ist. Die Iodosulfuronmenge in 300g Atlantis WG (1,8g/ha) bzw. in 200g Hoestar Super (2,5g/ha) ist allerdings nicht sehr hoch. Mit Husar oder Atlantis Komplett bringt man hingegen 10g Iodosulfuron/ha aus.

Das sind genau die Wirkstoffe, die vorzugsweise über den Boden wirken und sich daher nur langsam abbauen. Das blattaktive Pointer (Tribenuron) stellt hingegen weniger ein Problem dar, genauso wie das Mesosulfuron, der Hauptwirkstoff im Atlantis. Die bauen sich einfach schneller ab.
AgroTom
 
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Re: Rapsanbau 2018/19

Beitragvon G.MF 7600 » So Aug 05, 2018 15:52

Servus,

hatte dieses Jahr auch Bender, Ertrag 48dt/ha gewogen. Ölgehalt 45prozent.
Hat jemand Erfahrung mit Trezzor oder Hattrick gemacht die sollen ja auch ganz gut sein.

MfG
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Re: Rapsanbau 2018/19

Beitragvon elchtestversagt » So Aug 05, 2018 18:08

Da hast du vollkommen Recht, AgroTom.
Mit dem Mais meinte ich auch nicht die Sulfonyle ( ich weiss nicht was im Gemüsebau eingesetzt wird), sondern die Abbaubarkeit und Verträglichkeit an sich, das sollte nur als Beispiel gelten.
Aber gut, das du das so anhand der Beispiele deutlich gemacht hast, genau diesen Zusammenhang meinte ich, und den sollte man in solchen Jahren wie diesen nicht auf die Leichte Schulter nehmen.
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Re: Rapsanbau 2018/19

Beitragvon AEgro » So Aug 05, 2018 23:16

Ich " kämpfe " noch mit mir, ob ich 2018 Raps säe.
Vorgesehen hätte ich Bender.
Saatgut u. Pflanzenschutz hab ich z. Glück noch nicht bestellt.
Die geplanten Flächen sind flachgründige, tonige Muschelkalkäcker.- Vorfrucht Winterroggen.
Wenn die Aussaatbedingungen Ende August bis 1. Septemberwoche nicht 100 % passen ( inzw. ist es auch bei uns extrem trocken ) werde ich auf den Anbau verzichten,
da auch der Roggen mit Attribut + Atlantis behandelt war.
Niederschläge zw. Spritzen im März u. bis Juni waren zwar nicht üppig, sollten aber trotzdem nicht das Problen zum Wirkstoffabbau darstellen.
Auf tiefe Bearbeitung vor der Saat würde ich aber auch wg. Steinen u. Bodenstruktur verzichten.
Ersatz könnte im Frühjahr Sommergerste od. ÖVR-Blühmischzng werden.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
AEgro
 
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Re: Rapsanbau 2018/19

Beitragvon nitroklaus » Mo Aug 06, 2018 7:42

Was könnt ihr mir zum thema Herbizidstrategie raten?
Also ich meine wie und wann behandelt ihr mit welchem Produkt um eine möglichst breite Wirkung zu bekommen?
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Re: Rapsanbau 2018/19

Beitragvon AgroTom » Mo Aug 06, 2018 8:31

nitroklaus hat geschrieben:Was könnt ihr mir zum thema Herbizidstrategie raten?
Also ich meine wie und wann behandelt ihr mit welchem Produkt um eine möglichst breite Wirkung zu bekommen?


Ich glaub, das ist momentan meine geringste Sorge ;)

Vorauflaufbehandlungen bei diesen Temperaturen und ohne die geringste Bodenfeuchtigkeit scheiden natürlich von vornherein aus. Natürlich warte ich da erstmal ab und spritz dann in den Auflauf des Raps' - wann auch immer der sein mag - Butisan Gold bzw. Fuego Top. Dann natürlich auch gleich mit einem Gräsermittel, um die erste Welle Ausfallgetreide abzuräumen.
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