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Rapsaussaat 2016

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Rapsaussaat 2016

Beitragvon Wini » Di Jul 26, 2016 20:32

Särs liebe Freunde des Rapsanbaues,

möchte hiermit offiziell den neuen Thread für das neue Anbaujahr eröffnen.

Aufgrund der ergiebigen Niederschläge der vergangenen Wochen lassen sich aktuell die abgeernteten
Wintergerstenschläge sehr gut pflügen und mit der Kreiselegge bearbeiten.

Selbst auf den noch feuchten Stoppeln reicht bei guter Häckslerarbeit die Traktion für einen sauberen Tisch.

Beim Drusch der Wintergerste solltet ihr vor allem auf kurzes Häckselstroh achten.
Wir kontrollieren dabei stets die Gegenmesser im Häcksler auf Rasiermesserschärfe.

Ein sauberer Tisch ist schon die halbe Mitte beim Rapsanbau.
Die erste Saat wird wohl in 3-4 Wochen erfolgen.

Bis dahin folgt bei Gelegenheit noch ein Pflüger-Video.

Viel Erfolg wünscht
Wini
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon Harzbauer » Di Jul 26, 2016 20:38

Wieso unbedingt Pflügen? Nach WG bietet sich Mulchsaat geradezu an.
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon Südbaden Bauer » Di Jul 26, 2016 21:28

Weil Winni einen ordentlichen bayrischen Betrieb hat und da wird gepflügt, Basta! Und schließlich hat Opa ja schon alles Schwarzgeegt... :mrgreen:
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon Mad » Mi Jul 27, 2016 0:32

Ich verzichte dieses Jahr beim Raps auf eine tiefe Lockerung.

Im Gegenteil! :twisted:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon bauer hans » Mi Jul 27, 2016 5:37

ich muss leider zum wiederholten mal den grenzstreifen zum nachbarn erst "glyphosieren",um dann eine ordentliche stoppelarbeit hinzukriegen,damit ich raps drillen kann.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon MF4355 » Mi Jul 27, 2016 6:51

Ich bin auf der Suche nach einer neuen Sorte für leichte, steinige Sandböden. Wichtig ist mir frühreife. Das Problem: Jedes Jahr ruft der LU an und will dreschen,obwohl mein Raps noch nicht richtig reif ist. Die wollen den Raps direkt im Anschluss an die Gerstenernte ab haben, einen alternativen Lohnunternehmer gibt es leider nicht... Deshalb der Sortenwechsel. Bisher habe ich Compass angebaut. Der Raps steht nach Winterroggen. Zur Aussaat wird gepflügt. Wir haben sehr sehr sehr viel Dammwildprobleme, eine gute Kompensationsfähigkeit wäre also auch noch wünschenswert. Hat jemand einen Tipp für mich?
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon Südbaden Bauer » Mi Jul 27, 2016 10:34

Mad hat geschrieben:Ich verzichte dieses Jahr beim Raps auf eine tiefe Lockerung.

Im Gegenteil! :twisted:

Was machst du dann für eine Bodenbearbeitung?
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon Mad » Mi Jul 27, 2016 11:56

Bis jetzt 5cm 3-balkig mit Flügeln. Demnächst gibts noch Biogasgülle, die ich entweder marginal tiefer einarbeite, oder flacher mit Kultivator. Das mache ich dann von der Strohrotte abhängig.

Ich vergrabe mir dieses Jahr keine Gerstenkörner zur sekudären Keimruhe und mach mir die Flächen bestimmt nicht wieder so schwarz wie in den vergangenen Jahren.

Außerdem sind bei der Gerste auch die gezackten Häckslermesser in Stumpf noch Trumpf. Hätte nicht gedacht, dass sie das Stroh so fein bekommen.

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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Mi Jul 27, 2016 16:47

Wieviel Ertrag hat eigentlich dein Null-Input Raps gebracht, Wini?
Aluhut Akbar !
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon MF 5465 » Mi Jul 27, 2016 22:37

Ein toller Threadstart.. :mrgreen:

Dieses Jahr werden 10,5ha Raps gesät. Nach Wintergerste, Luzerne und Weizen.
Leider gab es und wird es durch die vielen Niederschläge Verdichtungen beim Mähdrusch geben, die ich beseitigen muss. Dafür sollte das Ausfallgetreide zum größten Teil auflaufen.
Nach dem Getreide erfolgt also eine Bearbeitung mit dem Striegel und vor der Saat ein (effektiv) 15cm tiefer Grubberstrich. Die Saat dann mit Kreiselgrubber. Angedüngt wird mit ausreichend Rindergülle.
Sortentechnisch bin ich mir noch unschlüssig - ich bin aber dieses Jahr auf die allgemeinen Ergebnisse des Penn gespannt.
Bei den eher feuchten Bedingungen dieses Jahr hoffe ich, die Aussaatstärke auf 35-40 Körner reduzieren zu können.

:prost:
Sepp


PS: Mad: Eines der besten Ergebnisse, die ich gesehen habe!
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon Nordhesse » Do Jul 28, 2016 19:18

Hallo, nachdem wir am 20.07 die Wintergerste gedroschen haben, wurde am 23.07 flach mit der KSE eine Stoppelbearbeitung durchgeführt. Nun warten wir mal ab. Vor der Saat wird gegrubbert, weil die Schläge auf Grund ´von starker Hangneigung zur Erosion neigen. Als Sorte wäre Raffinesse eine Option- er verträgt wohl wechselnde Böden. Die Aussaat erfolgt ab dem 10-15.August ( Höhenlage 340-400 m)
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon Schauerschrauber » Do Jul 28, 2016 20:32

Nordhesse hat geschrieben:Als Sorte wäre Raffinesse eine Option- er verträgt wohl wechselnde Böden. Die Aussaat erfolgt ab dem 10-15.August ( Höhenlage 340-400 m)


Hallo

War dieses Jahr im Mttel einer meiner besten . Die Herbstentwicklung ist recht verhalten - hatte am 20.8 gedrillt und liege auf 120 m.

MfG
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon Schauerschrauber » Do Jul 28, 2016 20:36

MF4355 hat geschrieben:Ich bin auf der Suche nach einer neuen Sorte für leichte, steinige Sandböden. Wichtig ist mir frühreife. Das Problem: Jedes Jahr ruft der LU an und will dreschen,obwohl mein Raps noch nicht richtig reif ist. Die wollen den Raps direkt im Anschluss an die Gerstenernte ab haben, einen alternativen Lohnunternehmer gibt es leider nicht... Deshalb der Sortenwechsel. Bisher habe ich Compass angebaut. Der Raps steht nach Winterroggen. Zur Aussaat wird gepflügt. Wir haben sehr sehr sehr viel Dammwildprobleme, eine gute Kompensationsfähigkeit wäre also auch noch wünschenswert. Hat jemand einen Tipp für mich?


Was ist denn deine aktuelle Sorte für solche Gegebenheiten ?

Dammwild frisst immer ganze Plätze oder Ecken - da hilft dir auch Kompensationsfähigkeit nichts .

Meine Wahl würde hier auf Sherpa treffen.

MfG
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon Mad » Do Jul 28, 2016 20:40

Schauerschrauber hat geschrieben:
Meine Wahl würde hier auf Sherpa treffen.

MfG


Sherpa ist leider recht lecker und vor allem lang und ausserdem auch nicht früh.

ES Alegria wäre meine Empfehlung. Die wahrscheinlich früheste Sorte am Markt, wird auf knappen Böden nicht so lang (mögen die Schweine nicht) und vor allem ist sie wahrscheinlich die einzige Line, die so spätsaatverträglich wie eine Hybride ist.
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Re: Rapsaussaat 2016

Beitragvon Bison » Do Jul 28, 2016 21:00

Werde heuer mal die DK Sorten testen. Die Schotenfestigkeit soll ja bei DEKALB sehr positiv sein. Zur Auswahl stehen Exception und Eximus. Wer hat DK bereits im Anbau? Wichtiges Anbaukriterium ist auch die Standfestigkeit. In Jahren wie diesen muss der Raps schon ordentlich was aushalten.
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