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Rapssaat 2010

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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46 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Rapssaat 2010

Beitragvon horstwwl » Mi Aug 25, 2010 16:21

Hallo,

ich am Freitag nochmal das Pflügen probiert, hat dann auch ganz gut geklappt. Gesät hab ich am Sonntag, Sorte Visby, und am Montag kam der Regen.

Gruß
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Re: Rapssaat 2010

Beitragvon Wini » Fr Aug 27, 2010 20:51

Super, so hab ich das auch gemacht. Und gleich Butisan Top drauf, noch vor dem Auflaufen.
Mal schauen wie der Fuchsschwanz und auch der Raps darauf bei dieser Feuchtigkeit reagiert.

Ich steh auf NK Fair, natürlich selbst nachgebaut und mit dem 2,4mm Handsieb gesiebt.
Da spar ich mir ne Menge Geld für den Rapssaatgutkauf.

Der Raps sprießt mittlerweile schon:
Rapssaat 20.08. am 27.08. auf Lehmboden.JPG
Rapssaat 20.08. am 27.08. auf Lehmboden.JPG (138.6 KiB) 1476-mal betrachtet


Und das Walzen kann man sich heuer auch sparen.
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Re: Rapssaat 2010

Beitragvon john6630 » Fr Okt 01, 2010 17:06

hallo
Ich steh auf NK Fair, natürlich selbst nachgebaut und mit dem 2,4mm Handsieb gesiebt


Wie geht das ???
Hab ich noch nicht gehört das man Raps selber nachbaut. Beizung???? Keimfähigkeit???

mfg
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Re: Rapssaat 2010

Beitragvon Wini » Fr Okt 01, 2010 21:53

Hallo John6630,

das geht bei einer Liniensorte ganz einfach:
Du nimmst Dir nach dem Dreschen soviel Du brauchst und lagerst den Rapssamen erst mal trocken.
Damit sparst Du dir die Saatgutkosten. Eine Einheit Raps dürfte bei etwa 150 Euro liegen.

Mit einem Sieb wird dann das Rapsstroh und die Getreidekörner abgesiebt.
Ich empfehle zwei Siebe mit Lochung 2,5 bzw. 2,0 mm. (Bspw. bei Saatzucht Baumann zu beziehen)
Dann kannst Du sogar die größeren Körner trennen.
Zur Not geht auch ein einfaches Küchensieb, aber da mault die Frau immer. :-)

Den ungebeizten Raps säe ich dann mit etwa 20% Aufschlag aus.
Bei Trockenheit geht der sogar besser auf als der gebeizte, der länger braucht um durch die Beizung hindurch Feuchtigkeit aufzunehmen.

Manchmal habe ich das Gefühl, der Raps kennt das Feld schon, so schön läuft der auf. :wink:
Und da brauchst Du auch keine Nachbaugebühren bei der Saatgut-Treuhand entrichten. Alles ganz legal.

Natürlich kaufe ich mir alle Jahre auch eine Einheit Original-Saatgut, um auch mal was Neues auszuprobieren.

Viel Glück
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Re: Rapssaat 2010

Beitragvon mr.-body » Sa Okt 02, 2010 9:31

Wini hat geschrieben:Und da brauchst Du auch keine Nachbaugebühren bei der Saatgut-Treuhand entrichten. Alles ganz legal.


Wiso? Gibts die für Raps nicht?
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Re: Rapssaat 2010

Beitragvon john6630 » Sa Okt 02, 2010 12:00

hallo

Liniensorten wäre heuer gar nicht gegangen bei Saattermin 4. September.
Kann mir nicht vorstellen, durch höhere Saatstärke eine Premium Beizung zu ersetzen.
Wennst mal ein Foto von deiner Bestandesdichte hast,kannst ja reinstellen, das müssen bei dir mindestens 65 -75 Pflanzen pro m² sein.Oder ? Welche Erträge hast du?
Bei mir steht der Hypridraps bei 40-45 Pflanzen.
mfg
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Re: Rapssaat 2010

Beitragvon Wini » So Okt 03, 2010 20:44

Hallo John6630,
heute am Erntedankfest bin ich nach dem Gottesdienst mal raus und hab' mal ein paar Pics gemacht:

Der heutige Predigttext lautete übrigens:
Wer kläglich sät, wird auch kläglich ernten. Und wer sät im Segen, der wird auch Ernten im Segen. Korinther

So sieht mein ungebeizter Nachbauraps heute, nach Butisan-Top 2L/ha unmittelbar nach der Saat, aus:

Natürlich gepflügt, kein Schneckenkorn, Keine Mäuseköder und auf diesem Schlag auch kein Korn N bisher.
Heuer habe ich mit dieser Technik, je nach Feld, zwischen 12 und 15 Zentner pro Morgen erreicht, was außerhalb Frankens etwa 3300kg/ha entspricht.

Pflugrapsfeld am 3.10k.JPG
Pflugrapsfeld am 3.10k.JPG (67.12 KiB) 1270-mal betrachtet

Gesät wird mit einer Uralt-Sämaschine von Nordsten: Faustzahl beim Abdrehen: 6 kg/ha ungebeizter, handgesiebter Raps
Die homöopatischen Dosen für Hybridrapssaat würde ich damit nämlich nie und nimmer hinkriegen.
Der Hybridrapsanbau scheidet damit für mich aus.

Zählrahmen Pflugraps 3.10k.JPG
Zählrahmen Pflugraps 3.10k.JPG (95.92 KiB) 1255-mal betrachtet

So sieht es bei uns übrigens im Untergrund aus: Feinster fränkischer Muschelkalk
Muschelkalk in Franken.JPG
Muschelkalk in Franken.JPG (84.9 KiB) 1255-mal betrachtet

Für die Jungs, die mit dem Grubber immer 30cm tief rein gehen. :wink:
Zuletzt geändert von Wini am So Okt 03, 2010 22:02, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Rapssaat 2010

Beitragvon kimba1809 » Mo Okt 04, 2010 6:57

Wini hat geschrieben:Natürlich gepflügt, kein Schneckenkorn, Keine Mäuseköder und auf diesem Schlag auch kein Korn N bisher.
Heuer habe ich mit dieser Technik, je nach Feld, zwischen 12 und 15 Zentner pro Morgen erreicht, was außerhalb Frankens etwa 3300kg/ha entspricht.


Und darauf bist du stolz???????????
Ich habe dieses Jahr im Schnitt 50dt/ha geerntet, das sind in Franken wohl 20 Zentner auf dem Morgen. Und das ganze mit grubbern, Randbehandlung mit Schneckenkorn und auch kein N im Herbst. Aber der große Unterschied: Ich habe nicht so dick gesät, dafür aber neues Saatgut verwendet. Du sparst da wohl am verkehrten Platz :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

PS. Auch ich habe keine Schokoladenböden, teilweise durch Braunkohleabbau schon mal 50 Meter tief umgepflügt worden durch Bagger
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: Rapssaat 2010

Beitragvon Crazy Horse » Mo Okt 04, 2010 9:06

Wini,im Ernst, das sieht superscheiße aus! Der Raps steht dick wie eine Wiese. Wenn ich nicht wüßte, dass das Körnerraps ist, würde ich das für eine Begrünung mit einer Zwischenfrucht halten.
Noch machen sich die Pflanzen keine Konkurrenz, aber es wird nicht mehr lange dauern, dann treiben die sich gegenseitig in die Höhe.
Ich kann Dir nur raten, rechtzeitig einen Wachstumsregler einzusetzen (Ende Oktober 0,5l Carax). Und wenn es später mal über Nacht etwas leicht gefriert, würde ich mit einem Striegel reinfahren und die überzähligen Pflanzen einmal quer zur Saatrichtung rausreißen.

Ich versteh aber auch nicht, wie man mit 6kg/ha seinen Raps säen kann. Wenn der Raps ein TKG von 4g (ohne Beizmantel) hat (und NK Fair ist ohnehin ne etwas kleinkörnigere Sorte), dann sind das 150 Körner auf den qm. Wenn man einen Feldaufgang von 80% unterstellt (was bei Deiner vorbildlichen Pflugsaat ja sicher drin sein wird :lol: ), dann sind das immer noch 120 Kö/qm. Das ist die doppelte Menge, die Du eigentlich bräuchtest.
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Re: Rapssaat 2010

Beitragvon NobbyNobbs » Di Okt 05, 2010 16:03

Was heißt denn hier eigentlich "für die Jungs, die immer 30 cm tief grubbern" ?? Die Aussage verstehe ich nicht. Mit Steinen und Pflug hat man ja wohl wesentlich mehr Probleme. Außerdem: Wer grubbert 30 cm tief? Das denken alle immer nur. 20 cm ist schon eine Menge Holz....
Ach...du weißt gar nicht, wie gut sich dein Boden für den pfluglosen Anbau eignet...
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Re: Rapssaat 2010

Beitragvon Meini » Di Okt 05, 2010 18:45

Es ist die dreifache Menge 40 Körner tun es auch diese Jahr 48 dt, letztes 49dt ohne Pflug und ebenfalls kein schoko Boden.

Wer bitte grubbert 30 cm interessanter weise steht mein Raps nach Weizen (zwischen Ernte und neu aussaat lagen nur 8 tage ) Ca 15 - 20cm gegrubbert und mit der Kreiselegge gesät sie trotz 130 mm Starkregen sehr gut aus im Gerstenland sind ein paar Fehlstellen :evil: aber nicht so das ein Umbruch in frage kämme. Die guten Bauern die Pflügen, mussten erst mal die Drainagen wieder zudecken um wieder säen zu können, teilweise 1,5 m tiefe Gräben :roll:
Meine Erfahrung diese Jahr auch beim Pfluglosen gilt weniger ist mehr alle die zwei dreimal tief gegrubbert haben, hatten erheblich mehr Probleme mit Erosion und Feldaufgang.
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Rapssaat 2010

Beitragvon Anwärter » Di Okt 05, 2010 19:04

Man sollte das an die Situation anpassen ob pflügen oder nicht,mal das gut mal das andere,jedoch irgendwann sollte man mal pflügen,odere wenigstens schälen :D
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Re: Rapssaat 2010

Beitragvon Wini » Mi Okt 06, 2010 20:18

Hallo Kimba1809,

meine Gratulation zu einem so hohen Ertrag von 50 dz/ha im Trockenjahr 2010.
Leider bin ich auf der sogenannten "fränkischen Trockenplatte" zu Hause.
Bei uns in Franken ist heuer leider der Raps wegen Wassermangels in die Notreife gegangen.
Deswegen bin ich mit meinem Ertrag von 33 dz/ha mit 35 Euro +MwSt. auf den geschilderten
steinreichen Böden sehr zufrieden gewesen.

Wie ich sehe, sind die Meinungen zur Saatstärke wirklich geteilt.

Darf ich Euch diesbezüglich noch ein Bild aus einem landwirtschafltlichen Lehrbuch posten ?
Schaut Euch mal die Grafik an:
Raps Bestandsdichte und Ertrag.jpg
Raps Bestandsdichte und Ertrag.jpg (34.48 KiB) 1036-mal betrachtet


Quelle: Fachstufe Landwirtschaft Pflanzliche Produktion BLV Verlag 2004

Wie man sieht, unterscheidet sich der Ertrag bei Raps zwischen 45 und 115 Pflanzen pro m² im Herbst nicht wesentlich.
Leider ist nicht gesagt, um welche Sorte bzw. Hybrid - bzw. Linienraps es sich dabei handelt.

Aber Crazy Horse, da mit dem Striegel reinfahren, um die Pflanzendichte zu reduzieren halte ich für sehr gewagt.
Danke für den Tip mit dem Wachstumsregler Ende Oktober.
Da stell ich noch ein Pic rein, damit ich nix falsch mache.
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Re: Rapssaat 2010

Beitragvon Heggo » Mi Okt 06, 2010 20:24

irgendwann sollte man mal pflügen


wozu?
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Re: Rapssaat 2010

Beitragvon Anwärter » Mi Okt 06, 2010 21:06

naja ist Bodensache aber wenn man mal pflügt merkt man wie fest geknattert die Sch**** ist...haben auch erst gepflügt weil es einfach zu nass ist durch Rübenroder und Rapid :mrgreen:
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