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Recht hat er

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Recht hat er

Beitragvon Landsmann » Fr Apr 08, 2016 8:45

http://www.agrarzeitung.de/nachrichten/ ... 61030.html

Die Frage ist nur, wie vielstimmig die Bauern sind? Wir müssen uns auch mit uns selbst befassen und eine Meinugsbasis schaffen. Sozusagen den kleinsten gemeinsamen Nenner.

Ich musste es hier im Forum ertragen, dass einer sagte, dass hinter dem Imperium Straathof z.B. Herzblut steckt wie bei einem Familienbetrieb mit hundertjähriger Tradition und mit einem sozialen Umfeld.
Zitat von T5060: Und der Bauernverband ist wie eingelagerte Kartoffeln. Wenige "Faule" dominieren die Qualität der gesamten Charge und machen sie wertlos.
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Re: Recht hat er

Beitragvon Rumpsteak » Fr Apr 08, 2016 8:56

Landsmann hat geschrieben:Ich musste es hier im Forum ertragen, dass einer sagte, dass hinter dem Imperium Straathof z.B. Herzblut steckt wie bei einem Familienbetrieb mit hundertjähriger Tradition und mit einem sozialen Umfeld.




Was gibt es denn da zu ertragen ? Wenn man seinen Betrieb nicht mit Herzblut führt hat man mäßigen bis überhaupt keinen Erfolg. Das ist egal ob das der Bauer mit 100 Mastschweinen oder Straathof mit riesigen Mastanlagen ist. Man muss ja kein Freund von Straathof sein, bin ich auch nicht, aber realistisch..das sollte man schon sein.
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Re: Recht hat er

Beitragvon LUV » Fr Apr 08, 2016 9:11

OT zu Straathoff:
Ich habe Straathoff 1999 im Amt Neuhaus kennengelernt. Der Manager kam mit dem Auto gerade aus Holland und wir trafen uns auf seiner Milchviehanlage. Ich glaube damals waren ca. 1100 Kühe auf der ehem. LPG. Wir machten einen Rundgang durch die Anlage und kamen in den Abkalbebereich, in dem 60 Kühe in Stroheinstreu lagen, kreuz und quer durcheinander. Plötzlich sprang der Straathoff über das Gatter und ging zu einer Kuh, die in Seitenlage offensichtlich kurz vor dem Abkalben stand, Füße waren noch nicht zu sehen. Das Kalb ist tot sagte er und langte auf die Kuh....zog das Kalb runter und tatsächlich es war tot....
Er echauffierte sich über die mangelhafte Qualität der ostdeutschen Abmelker und deren geringen Kuhverstand.....

Ich habe auch Peter Seeger in der DLG - Wintertagung vor etlichen Jahren gesehen. Damals war auch ein Journalist anwesend, der zum Thema Meinungsbildung der Landwirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit vortrug. Die Essenz daraus: Medien sind ausschließlich an negativen Fakten interessiert, und Werbung funktioniert nur emotional.
Wenn also die Landwirtschaft ausschließlich Faktenbasiert öffentlich diskutieren möchte, um ihre Interessen durchzubringen, dann wird das fehlschlagen. Emotionen müssen geschaffen und medial im Dauerfeuer verbreitet werden, und dafür bedarf es finanzieller Mittel in nicht unerheblichem Umfang. Der einzelne sollte sich auf seinen Betrieb konzentrieren und den Profis die PR- Arbeit überlassen. Und Politik ist schon mal ganz zu vergessen, die hängen ihr Fähnlein nach dem Wind der Wähler...siehe Meyer in Niedersachsen, dem Agrarland Nr 1.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Recht hat er

Beitragvon borger » Fr Apr 08, 2016 9:36

Landsmann hat geschrieben:Ich musste es hier im Forum ertragen, dass einer sagte, dass hinter dem Imperium Straathof z.B. Herzblut steckt wie bei einem Familienbetrieb mit hundertjähriger Tradition und mit einem sozialen Umfeld.

Wer einen geerbten Hof langsam aber sicher in die Grütze wirtschaftet, macht das also mit viel Herzblut während jemand, der einen modernen Großbetrieb aufbaut, das unmöglich mit Herzblut machen kann? Dann müsste aber zuerst einmal Herzblut ganz neu definiert werden.
So nebenbei steht Straathof ja auch nicht allein, der verkauft sehr viele Ferkel und mästet sie nicht. Fehlt sämtlichen Mästern der Straathof-Ferkel nun auch das Herzblut?
Die Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner wird nichts werden, wenn sie mit unsinniger Hetze gegen andere beginnt. Mach Ferkel und mache es besser als Straathof, das wäre ein positiver Ansatz mit Leuchtturmfunktion für andere.
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Re: Recht hat er

Beitragvon LUV » Fr Apr 08, 2016 9:44

borger hat geschrieben:
Landsmann hat geschrieben:Ich musste es hier im Forum ertragen, dass einer sagte, dass hinter dem Imperium Straathof z.B. Herzblut steckt wie bei einem Familienbetrieb mit hundertjähriger Tradition und mit einem sozialen Umfeld.

Wer einen geerbten Hof langsam aber sicher in die Grütze wirtschaftet, macht das also mit viel Herzblut während jemand, der einen modernen Großbetrieb aufbaut, das unmöglich mit Herzblut machen kann? Dann müsste aber zuerst einmal Herzblut ganz neu definiert werden.
So nebenbei steht Straathof ja auch nicht allein, der verkauft sehr viele Ferkel und mästet sie nicht. Fehlt sämtlichen Mästern der Straathof-Ferkel nun auch das Herzblut?
Die Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner wird nichts werden, wenn sie mit unsinniger Hetze gegen andere beginnt. Mach Ferkel und mache es besser als Straathof, das wäre ein positiver Ansatz mit Leuchtturmfunktion für andere.


Sehr richtig! :klug:
Das ist auch der Grund, warum nichts voran geht....der ideologische Graben zwischen "Groß" und "Klein", "Ost" und "West", "Nord" und "Süd", "Bio" und "konventionell" , usw. usw. ...ist so groß, dass eine konsolidierte Meinung nicht möglich sein wird.
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Re: Recht hat er

Beitragvon Landsmann » Fr Apr 08, 2016 11:04

Rumpsteak hat geschrieben:
Landsmann hat geschrieben:Ich musste es hier im Forum ertragen, dass einer sagte, dass hinter dem Imperium Straathof z.B. Herzblut steckt wie bei einem Familienbetrieb mit hundertjähriger Tradition und mit einem sozialen Umfeld.




Was gibt es denn da zu ertragen ? Wenn man seinen Betrieb nicht mit Herzblut führt hat man mäßigen bis überhaupt keinen Erfolg. Das ist egal ob das der Bauer mit 100 Mastschweinen oder Straathof mit riesigen Mastanlagen ist. Man muss ja kein Freund von Straathof sein, bin ich auch nicht, aber realistisch..das sollte man schon sein.


Kann Dir genau erklären was es da zu ertragen gibt. Schau Dir einfach den Diskussionsverlauf an.
Meine Meinung ist, dass man solche Großunternehmen nicht als Verband oder Bauer verteidigen sollte. Eine Straathofanlage wurde zwangsgeräumt und er selber hat ein Tierhaltungsverbot. Is klar, schuld haben die Behörden und Veterinäre ...

Die gleichen Leute, also die Straathof Fans sprechen abfällig über Kleinbauern - wie man die auch immer bemisst. Zitat:"... die einen geerbten Hof in die Grütze wirtschaften..."

Es gibt viele Arten den Hof in die Grütze zu wirtschaften. Der Strukturwandel ändert auch die Bewirtschaftung von Ackerflächen. Als wir noch doppelt so viele Bauern hatten, konnte man sich nach dem Wetter richten. Bei Regen blieb der Trecker im Stall und keiner wurde nervös. Heute gehen wir im Ackerbau wieder Richtung DDR Planwirtschaft ohne die Böden zu schützen, teilweise..
Zitat von T5060: Und der Bauernverband ist wie eingelagerte Kartoffeln. Wenige "Faule" dominieren die Qualität der gesamten Charge und machen sie wertlos.
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Re: Recht hat er

Beitragvon LUV » Fr Apr 08, 2016 11:09

Landsmann hat geschrieben:

Was gibt es denn da zu ertragen ? Wenn man seinen Betrieb nicht mit Herzblut führt hat man mäßigen bis überhaupt keinen Erfolg. Das ist egal ob das der Bauer mit 100 Mastschweinen oder Straathof mit riesigen Mastanlagen ist. Man muss ja kein Freund von Straathof sein, bin ich auch nicht, aber realistisch..das sollte man schon sein.


Kann Dir genau erklären was es da zu ertragen gibt. Schau Dir einfach den Diskussionsverlauf an.
Meine Meinung ist, dass man solche Großunternehmen nicht als Verband oder Bauer verteidigen sollte. Eine Straathofanlage wurde zwangsgeräumt und er selber hat ein Tierhaltungsverbot. Is klar, schuld haben die Behörden und Veterinäre ...

Die gleichen Leute, also die Straathof Fans sprechen abfällig über Kleinbauern - wie man die auch immer bemisst. Zitat:"... die einen geerbten Hof in die Grütze wirtschaften..."

Es gibt viele Arten den Hof in die Grütze zu wirtschaften. Der Strukturwandel ändert auch die Bewirtschaftung von Ackerflächen. Als wir noch doppelt so viele Bauern hatten, konnte man sich nach dem Wetter richten. Bei Regen blieb der Trecker im Stall und keiner wurde nervös. Heute gehen wir im Ackerbau wieder Richtung DDR Planwirtschaft ohne die Böden zu schützen, teilweise..[/quote]


Es gibt weit mehr Tierhaltungsverbote für Klein- und Kleinstbetriebe...DEINE Diskussionsebene ist einseitig ideologisch gefärbt, das musst du doch merken oder nicht?
Warum du Menschen, die sich für eine vielfältige Form der betrieblichen Größe und Form einsetzen,als "Straathoff-Fans" bezeichnen und damit diffamieren musst, erschließt sich mir gerade nicht.
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Re: Recht hat er

Beitragvon T5060 » Fr Apr 08, 2016 11:12

Wenn man über 40 ist, läuft man leicht Gefahr in verkrusteten Strukturen zu denken, da hört man auf sich neu zu erfinden und das ganz besonders als Milchbauer.
Dann kommt noch der Status als Bauer dazu, egal wie groß oder wie erfolgreich bisher.

Man muss sich dann halt mal selbst ein paar Fragen stellen und dann auch bereit sein die Antworten umzusetzen.

Wenn man nur noch in dem Zwang ist, dass zu tun was der Amtsleiter vorgibt und der Nachbar auch macht, ist man irgendwann nicht mehr sich selbst.

Die Bauern sind ja heute mit 50 noch in gutem Zustand und sehr lernfähig, wenn wir wollen.

Die Antworten können so aussehen :
Der eine lernt Schuhmacher, der andere spiegelt seinen Stall, einer macht ne Bratwurstbude auf Mallorca auf und wieder einer hält statt HF Fleckvieh .... usw.
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Re: Recht hat er

Beitragvon LUV » Fr Apr 08, 2016 11:22

Landsmann hat geschrieben: Als wir noch doppelt so viele Bauern hatten, konnte man sich nach dem Wetter richten. Bei Regen blieb der Trecker im Stall und keiner wurde nervös. Heute gehen wir im Ackerbau wieder Richtung DDR Planwirtschaft ohne die Böden zu schützen, teilweise..



DAS ist wirklich eine persönliche Bankrotterklärung an den eigenen Sachverstand....damals richtete man sich nach dem Wetter und dem Nachbarn, heute nach Planerfüllung? :mrgreen: :prost: n8
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Re: Recht hat er

Beitragvon Rumpsteak » Fr Apr 08, 2016 12:06

Landsmann hat geschrieben:

Meine Meinung ist, dass man solche Großunternehmen nicht als Verband oder Bauer verteidigen sollte. Eine Straathofanlage wurde zwangsgeräumt und er selber hat ein Tierhaltungsverbot. Is klar, schuld haben die Behörden und Veterinäre ...




Nein Schuld hat er selber, aber so ein Tierhaltungsverbot..um man das nun bekommt oder nicht, es gibt immer Mittel und Wege siehst Du doch. Das hat man ihm sowieso nur auferlegt, weil man Seitens der Behörde was machen "musste". Auf der anderen Seite gibt es auch etliche kleine Betriebe die vom Veterinäramt geräumt werden..ist noch nicht lange her da gab es hier bei mir um die Ecke so einen Fall..



Landsmann hat geschrieben:
Es gibt viele Arten den Hof in die Grütze zu wirtschaften. Der Strukturwandel ändert auch die Bewirtschaftung von Ackerflächen. Als wir noch doppelt so viele Bauern hatten, konnte man sich nach dem Wetter richten. Bei Regen blieb der Trecker im Stall und keiner wurde nervös. Heute gehen wir im Ackerbau wieder Richtung DDR Planwirtschaft ohne die Böden zu schützen, teilweise..



Der Strukturwandel stellt so ziemlich Jeden Unternehmer vor eine Herausforderung, die einen früher, die anderen später. Wer dann nicht mit "Herzblut" dabei ist und ggf. neue Wege geht..der muss halt weichen. Da kann man von halten was man will..ändert aber an der Notwendigkeit mit der Zeit zu gehen nichts.


Sieh es doch nicht so verbissen..läuft Dein Betrieb so schlecht ? Wenn nicht ist doch alles gut..warum machst Du Dir Gedanken darüber was andere über Dich oder Deinen Betrieb denken ? Frag mal die Bios hier, was die sich alles anhören dürfen.. :mrgreen:
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Re: Recht hat er

Beitragvon Morgenwurm » Fr Apr 08, 2016 12:25

LUV hat geschrieben:
borger hat geschrieben:
Landsmann hat geschrieben:Ich musste es hier im Forum ertragen, dass einer sagte, dass hinter dem Imperium Straathof z.B. Herzblut steckt wie bei einem Familienbetrieb mit hundertjähriger Tradition und mit einem sozialen Umfeld.

Wer einen geerbten Hof langsam aber sicher in die Grütze wirtschaftet, macht das also mit viel Herzblut während jemand, der einen modernen Großbetrieb aufbaut, das unmöglich mit Herzblut machen kann? Dann müsste aber zuerst einmal Herzblut ganz neu definiert werden.
So nebenbei steht Straathof ja auch nicht allein, der verkauft sehr viele Ferkel und mästet sie nicht. Fehlt sämtlichen Mästern der Straathof-Ferkel nun auch das Herzblut?
Die Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner wird nichts werden, wenn sie mit unsinniger Hetze gegen andere beginnt. Mach Ferkel und mache es besser als Straathof, das wäre ein positiver Ansatz mit Leuchtturmfunktion für andere.


Sehr richtig! :klug:
Das ist auch der Grund, warum nichts voran geht....der ideologische Graben zwischen "Groß" und "Klein", "Ost" und "West", "Nord" und "Süd", "Bio" und "konventionell" , usw. usw. ...ist so groß, dass eine konsolidierte Meinung nicht möglich sein wird.


Daumen hoch!
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Re: Recht hat er

Beitragvon Rohana » Fr Apr 08, 2016 12:27

Ob gross oder klein, ist es nicht wichtiger dass es den Tieren und dem Acker gut geht? Dass die Menschen auf dem Hof von ihrer Arbeit leben können? Dass die Produkte die erzeugt werden qualitativ hochwertig sind?

Solche Schlagworte wie "klein", "gross", "bio", "konvi" sind per se nicht wertend und das können sie auch gar nicht. Es sind die Menschen, die sie benutzen und mit ihnen suggerieren, es ist die persönliche Präferenz und der Erfahrungshorizont, der etwas daraus macht. Derowegen stimmt es (leider) auch was LUV sagt: Nur mit Sachlichkeit und Fakten wird man nie ans Ziel kommen. Ich würde mich hüten, irgendwem das "Herzblut" abzusprechen nur weil sein Betrieb grösser ist! Solche Aussagen verraten mehr über den der sie macht als über den der bezeichnet wird...
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Re: Recht hat er

Beitragvon speeder » Fr Apr 08, 2016 12:29

LUV hat geschrieben:OT zu Straathoff:
Ich habe Straathoff 1999 im Amt Neuhaus kennengelernt. Der Manager kam mit dem Auto gerade aus Holland und wir trafen uns auf seiner Milchviehanlage. Ich glaube damals waren ca. 1100 Kühe auf der ehem. LPG. Wir machten einen Rundgang durch die Anlage und kamen in den Abkalbebereich, in dem 60 Kühe in Stroheinstreu lagen, kreuz und quer durcheinander. Plötzlich sprang der Straathoff über das Gatter und ging zu einer Kuh, die in Seitenlage offensichtlich kurz vor dem Abkalben stand, Füße waren noch nicht zu sehen. Das Kalb ist tot sagte er und langte auf die Kuh....zog das Kalb runter und tatsächlich es war tot....



... Super Geschichte. Stehen mir die Tränen fast so in den Augen wie neulich, als ich die Geschichte mit Erdogan und dem geretteten auf der Brücke gelesen habe.
Ist doch in Ordnung. Du und deine Zunft, ihr profitiert ungemein von dieser Art der "Land"Wirtschaft. Aber damit ist es auch gut, ihr braucht dem ganzen nicht noch den Bärenmarke-Teddy anzukleben....
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Recht hat er

Beitragvon LUV » Fr Apr 08, 2016 12:35

speeder hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:OT zu Straathoff:
Ich habe Straathoff 1999 im Amt Neuhaus kennengelernt. Der Manager kam mit dem Auto gerade aus Holland und wir trafen uns auf seiner Milchviehanlage. Ich glaube damals waren ca. 1100 Kühe auf der ehem. LPG. Wir machten einen Rundgang durch die Anlage und kamen in den Abkalbebereich, in dem 60 Kühe in Stroheinstreu lagen, kreuz und quer durcheinander. Plötzlich sprang der Straathoff über das Gatter und ging zu einer Kuh, die in Seitenlage offensichtlich kurz vor dem Abkalben stand, Füße waren noch nicht zu sehen. Das Kalb ist tot sagte er und langte auf die Kuh....zog das Kalb runter und tatsächlich es war tot....



... Super Geschichte. Stehen mir die Tränen fast so in den Augen wie neulich, als ich die Geschichte mit Erdogan und dem geretteten auf der Brücke gelesen habe.
Ist doch in Ordnung. Du und deine Zunft, ihr profitiert ungemein von dieser Art der "Land"Wirtschaft. Aber damit ist es auch gut, ihr braucht dem ganzen nicht noch den Bärenmarke-Teddy anzukleben....


Ich wollte eigentlich nur deutlich machen, dass der Straathoff mehr Sachkenntnis hat, als manch anderer da draußen und er mitnichten nur als Fußabtreter für ideologisch Verblendete herhalten muss.
Ich und meine Zunft profitieren von jedem, der investiert.....und Straathoffs gibt es weniger, als du denkst. Du schwebst wohl nur in deiner Statusdenke auf und ab oder?
Letzte Woche hat der LK hier wieder einen bäuerlichen dichtgemacht, weil die Kühe nicht artgerecht gehalten wurden....war so ein Bärenmarke - Betrieb mit Milchkannentragender Muddi.
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Re: Recht hat er

Beitragvon bauer hans » Fr Apr 08, 2016 13:35

Landsmann hat geschrieben:
Ich musste es hier im Forum ertragen, dass einer sagte....

in foren schreibt man was und muss sofort damit rechnen,dass zustimmung oder ablehnung kommt.
wir schaffen uns :mrgreen:
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