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Rechteckpflaster Beton/alt einbauen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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18 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Rechteckpflaster Beton/alt einbauen

Beitragvon JueLue » Fr Mär 07, 2008 18:31

Hallo!
,
Wir haben noch einen Berg altes Quadrat-Betonpflaster, ca. 14X14X14 liegen, das wollen wir jetzt einbauen.
Unterbau ist soweit klar, wie würdet ihr Pflastern?

1.) Wie breit sollte die Fuge sein?

2.) Was ich mich insbesondere frage, gibt es einen Trick, wie man die Fugen am einfachsten hinbekommt?
Die alten Steine habe ja keine eingebauten Abstandhalter. Ich dachte, an eine fertige Steinreihe ein Winkeleisen zu legen, ein Schenkel nach unten als Abstandhalter, einen Schenkel auf die verlegten Steine, dann bekäme man schon mal ne gleichmäßige Längsfuge und die Steinen liegen in einer Flucht. Gibts da einen Trick für die anderen (Quer-) Fugen?

3.) Wie würdet ihr die einzelnen Pflasterreihen zueinander versetzen? Immer ca. 1/3 Stein?

Ich würde mich über ein Paar Tipps freuen...

Jürgen
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Beitragvon tröntken » Fr Mär 07, 2008 20:26

1. Wofür ne Fuge?
2. "
3. Ich würd immer 1/2 machen.

Ist ohne Fugen doch viel glatter.
Wofür ist den die Fläche?
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Beitragvon JueLue » Fr Mär 07, 2008 20:43

tröntken hat geschrieben:1. Wofür ne Fuge?


Zitat:
Die Belastbarkeit einer Pflasterfläche wird maßgeblich durch die Fuge zwischen den einzelnen Pflastersteinen beeinflusst. Daher kann jeder, der pflastert, durch eine regelgerechte Fuge die Stabilität der Fläche selbst bestimmen und verbessern.

Die Fuge hat die Aufgabe, Kräfte, die auf die Pflasterung einwirken, aufzunehmen und an die umliegenden Steine weiterzugeben, um diese so sicher abzutragen. Weiterhin gleicht sie die vorhandenen Maßtoleranzen der einzelnen Pflastersteine aus. Die Toleranzen bei Natursteinen sind bekanntlich sehr groß - daher müssen sie auch mit großen Fugen verlegt werden. Die Maßtoleranzen bei Betonsteinen hingegen sind mit 2 - 3 mm recht klein. Sie erlauben somit die Verlegung mit einer schmalen, gehfreundlichen Fuge von 3 - 5 mm.

An den seitlichen Flanken der meisten Pflastersteine befinden sich heute Abstandshilfen. Es ist ein Fehler zu glauben, diese Abstandshilfen würden die Fugenbreite automatisch bestimmen. sie werden von den Herstellern an den Steinen vorgesehen, um Transportschäden zu vermeiden. Die eigentliche Fuge wird allein vom Pflasterer bestimmt und eingebaut.



Die regelgerechte Fuge besitzt eine Breite von 3 - 5mm. Maximale Stabilität und Flexibilität der Pflasterflächen sind nur möglich, wenn diese Fugenbreite eingehalten wird und wenn die Fugen nach der Verlegung der Pflastersteine vollständig gefüllt werden. Schmalerer Fugen lassen sich nicht vollständig füllen, breitere Fugen verringern die sichere Kraftübertragung auf die umliegenden Steine. Eine Pflasterfläche mit mangelhaft gefüllten Fugen erkennt man daran, dass die Steine sich bereits unter fußläufiger Belastung bewegen.

Um ein optisch exaktes Verlegbild zu erreichen, ist es hilfreich nach jeweils ca. 10 Reihen eine Schnur über die Pflasterung zu legen, um so die Geradlinigkeit zu überprüfen. Ungenauigkeiten können dann bereits während des Verlegevorgangs korrigiert werden.

Die drei Schlagworte:

Die richtige Fugenausbildung ist für die Stabilität der Pflasterfläche entscheidend
Fugenbreite bei Betonpflastersteinen 3-5 mm
Fugen müssen vollständig gefüllt sein
Zitat Ende


Hab mal weiter gesucht und in den Weiten des I-Net folgende Seite gefunden:

http://www.steinwerk.de/service/tipps.html

Da sind einige meiner Fragen schon beantwortet...

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Beitragvon Komatsu » Fr Mär 07, 2008 20:46

schöne Fuge und mit Tandemfahrwerk oder Dreiachser - LKW kurz gedreht, da liegen die Steine ungefugt auf einem Haufen.
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Beitragvon tröntken » Fr Mär 07, 2008 21:06

ihc833 hat geschrieben:schöne Fuge und mit Tandemfahrwerk oder Dreiachser - LKW kurz gedreht, da liegen die Steine ungefugt auf einem Haufen.


Alos bei uns leigen sie alle noch (?) gerade :wink:
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Beitragvon JueLue » Sa Mär 08, 2008 7:50

Naja, drehen ist da nicht, ist parrallel zu unserer Tankstelle, der Anfang von nem Feldweg...

Interessant fand ich in dem Link von weiter oben auch die Aussage, dass in Fahrtrichtung diagonal verleges Pflaster sehr viel stabiler sei, sieht man ja auch manchmal auf (sehr) alten Straßen - Römerstraßen

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Beitragvon JueLue » So Mär 09, 2008 11:09

So, Lagebericht:

Wir haben uns doch für Fugen entschieden, und zwar

1. Weil ich die Erklärungen zur Aufgabe der Fugen weiter oben logisch fand

2. Weil die gebrauchten Steine leicht unterschiedlich groß waren und wir durch die Fuge Ausgleichmöglicheiten hatten. Hätten wir die knirsch verlegt, wäre garantiert nach ein paar Reihen alles "krumm" gewesen.

Wir haben die Fuge zwischen den Reihen durch ein Winkeleisen erreicht, das wir mit dem einen Schenkel auf die fertige Steinreihe und mit dem anderen Schenkel zwischen fertiger und neu zu verlegender Steinreihe gelegt haben. An diesem Winkeleisen konnte man dann beim Pflastern die Steine wunderbar ohne nachruckeln herunterrutschen lassen. Wichtiger Nebeneffekt, die Steinreihen liegen in dieser Richtung jetzt alle schnurgerade (ohne dass wir ausser bei der ersten Reihe eine Schnur gespannt hätten).
In der anderen Richtung haben wir je Reihe um 1/3 Stein versetzt und als Lehre immer ein kurzel Stückchen Winkeleisen zwischengelegt. Das ging sehr schnell und man brauchte nicht auf das Fugenbild zu achten.

Durch die relativ breite Fuge (4mm) ließ sich ein Gemisch aus Splitt und Sand recht gut einfegen. Nach dem abrütteln sah die Sache sehr ordentlich aus.

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Beitragvon JueLue » So Mär 09, 2008 11:51

Naja, so 80m2 warens, allerdings etwas anspruchsvoll wegen der komplitzierten Gefällesituation. Aber wenn Unterbau und Pflasterbett erst mal fertig sind, dann geht das Steinelegen ja flott. Und natürlich waren wir zu 3 Leuten...

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Beitragvon JueLue » Di Mär 11, 2008 15:13

Naja, das Pflaster war damals bei unserer Hoffläche aufgenommen worden (Änderrung der Straßenführung - öffentliche Straße) und lag auf Pallette bereit. Die Alternativer wäre gewesen, es zu entsorgen
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Beitragvon JueLue » Fr Mär 21, 2008 17:30

Hallo!

Ich freue mich ja über jede Antwort (auch wenn die Steine schon liegen).

Noch toller finde ich, wenn pauschale Aussagen auch mit Quellen belegt werden. :)

Inzwischen habe ich mich natürlich auch schon selbst im Netz etwas schlau gemacht.

alf hat geschrieben:würde sagen das es eh kein pflaster war , sondern bindersteine .

oder kennt jemand beton pflaster mit 14 cm stärke ????


Bitteschön:
http://www.beton-hartmann.de/pdf/HM-Bordsteine.pdf

Wie genau sind "Bindersteine" definiert?

Wenn man im Netz sucht, findet man den Begriff Binderstein eigentlich nur in Verbindung mit der Funktion des Steins im Verband (verbinden mehrer Reihen), unabhängig von seiner Dicke.

Oben genannter Hersteller von Betonsteinen z.B. bezeichnet die Pflastersteiner, die ich habe (16*16*14) einfach als "Pflastersteine", wohingegen die länglichen (24*16*14) als Bindersteine bezeichnet werden, aus ihrer Funktion im Pflasterverband heraus.

alf hat geschrieben: aber das tut der sache keinen abbruch . hätte aber auch ohne fuge gelegt .

das der abstandhalter vom werk gegen beschädigung ist , ist , soory, quatsch . der ist für das wie er heißt . sonst sind die steibne ohne .


Gibt man bei Goolge mal >Betonsteine Verlegehinweise< ein, bekommt man eine Fülle unterschiedlicher (in Umfang und Aufmachung und Herkunft) Dokumente. Eins ist ihnen allerdings gemein: sie weisen auf die Funktion und Wichtigkeit der Fuge hin.

Hier ein wie ich meine gutgemachtes Dokument:
http://www.klostermann-beton.de/upload/DLDT_DOWN124.pdf

Wenn der Hersteller selber schon schreibt:
"Die Fugenbreite muss 3-5 mm betragen (DIN 18318). Der untere Wert darf nicht unterschritten werden, damit eine
vollständige Füllung der Fugen erreicht werden kann. Der obere Wert sollte nicht überschritten werden, damit sich das
Fugenmaterial gut verfestigen kann. Abstandhalter sind kein Ersatz für das vorgeschriebene Fugenmaß."

muss doch wohl was dran sein oder?

Ich will nicht missverstanden werden, ein Forum lebt von der Meinungsvielfalt, aber ich meine, wenn man konkrete Aussagen macht sollten sie auch einer Überprüfung standhalten, oder man kennzeichnet sie sofort als seine persönliche Meinung.

JueLue

P.S.: Deine Shift-Taste ist glaube ich defekt. :wink:
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Beitragvon Fendt 626 » Fr Mär 21, 2008 22:40

Also ne Plasterfläche ohne Fugen ist in ein paar Jahren eine einzige Buckelpiste, Fugen sind dafür da, um z.B. Fahrbelastungen (zB Wendemanöver) auszugleichen. Ich empfehle dir einen halben Zentimeter Fuge, den du dann mit Sand einschwemmst. Wichtig ist, dass der Unterbau stimmt und die gelegte Fläche mit einem Rüttler nocheinmal verdichtet wird also abgerüttelt.

@Schimmel: Es ist übrigens Quatsch, dass Pflaster früher ohne Fuge verlegt wurde, gerade das zeichnet ein gutes Pflaster aus und erhöht die Haltbarkeit und erklär mir mal wie du Pflaster einschlämmen willst, dass auf Knirsch liegt...... Also ich pflastere berufsbedingt fast täglich und mein Arbeitgeber würde mich erschlagen, wenn ich ohne Fuge verlegen würde.
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Beitragvon jan620 » Sa Apr 05, 2008 22:02

ich pflastere auch, zwar nicht hauptberuflich aber recht regelmäßig.
wir verlegen zum beispiel ohne fuge, also ich meine es entsteht nur die kleine fuge durch die abstandshalter an den steinen. also wir lassen keine extra fuge dazwischen, und bislang hat sich da absolut nix verschoben bei den projekten. auch bei alten steinen, die erneut verlegt wurden haben wir diese fast genau aneinander gelegt, , auch da entstand immer nur eine kleine fuge durch die unebenheiten der steine. keine probleme bislang.

das wichtige daran ist der unterbau, mineral und splitt. alles immer wieder abrütteln, auch die steine nach dem verlegen noch einmal um eine glatte fläche zu erzielen.

gruß jan
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