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Rechtliches wg. Nachbarschaft und Traktor-, Maschinennutzung

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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27 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Rechtliches wg. Nachbarschaft und Traktor-, Maschinennutzung

Beitragvon MS661 » Fr Jul 18, 2025 9:15

Hallo liebe Leute,
ich lese seit einiger Zeit hier im Forum mit und möchte mich nun mit einer Frage an die Mitglieder wenden.

Zu mir: Ich bin auf einem landwirtschaftlichen Betrieb groß geworden und lebe seit 29 Jahren hier in der Eifel in einem sehr ländlichen Dorf.

Die jetzige Situation ist die, dass das Wohnhaus in direkter Nachbarschaft vor ein paar Jahren verkauft wurde und die neuen Eigentümer seit der Rente vor zwei Jahren fest eingezogen sind.
Diese neuen Nachbarn haben mich von Anfang an wg. einem Walnussbaum an unserer Grenze angegriffen.
Der Baum steht seit ca. 28 Jahren im Abstand von 2,5m zur Grenze in einem eingezeichneten Grün- bzw. Pflanzstreifen. Der Grün- bzw. Pflanzstreifen besagt, dass nach erfolgter Bebauung dieser Streifen mit Bäumen zu begrünen ist.
Bei den beiden Vorbesitzern war dieser Baum nie ein Thema.
Die Krone wächst natürlich über die Grenze auf das Grundstück der Nachbarn.
Zuerst haben sie verlangt die Krone an der Grenze entlang komplett zu entfernen (also den kompletten Überhang zu ihnen, Krone gerade an der Grenze abschneiden).
Da ich das nicht mache und sie darauf aufmerksam gemacht habe, dass das nicht möglich ist (Gewichtsverlagerung, vom Gesetzgeber nicht vorgesehen, den Baum verunstaltet würde usw.) und ich nur verpflichtet bin zu tief hängende Äste zurück zu schneiden, damit man unter dem Baum hergehen kann, versuchen sie nun in der gesamten Nachbarschaft Stimmung zu machen und alle gegen uns (meine Partnerin und mich) auf zu hetzen. Hierzu versuchen sie die Nachbarschaft wg. meiner Oldtimer (John Deere 2120 und Deutz D50) gegen uns aufzubringen (Lautstärke, Abgase, Umweltverschmutzung usw. usw.).
Es handelt sich hier um eine kleine Siedlung am Rande des Ortes mit reinem Baugebiet. In direkter Nachbarschaft ein Pferdebesitzer mit zusätzlichen Hühnern und anderen Tieren, in ca. 80m Luftlinie Entfernung ein großer landwirtschaftlicher Betrieb, direkt angrenzend ein Kunstrasenspielfeld (wird intensiv bespielt und genutzt), zusätzlich ein großer Spielplatz mit viel Betrieb (kann auch für Feiern gemietet werden, da viele Aufenthaltsräume usw.) und um die Siedlung noch viel Grünland was gemäht oder für Pferde genutzt wird.
Im Ort selbst sind viele kleine und große Oldtimer-Traktoren im Privatbesitz, da die Gemeinde an alle Haushalte Brennholz in Eigenwerbung verkauft (was hier stark angenommen wird).
Da ich relativ viele Hecken (ca. 110m insges.) und ein relativ großes Grundstück (ca. 1400qm) habe, nutze ich die Traktoren um Grünschnitt (Gras, Hecke usw.) zum örtlichen Sammelplatz der Gemeinde zu bringen.
Außerdem natürlich für mich und eine ältere Nachbarin das Brennholz aus dem Wald zu holen, sowie für Besorgungsfahrten mit dem Kipper (Rindenmulch, Hackschnitzel, Erde fürs Hochbeet oder Gewächshaus usw.).
Für Nachbarn habe ich auch schon mal Grünschnitt weggefahren oder Rindenmulch besorgt........
Ein Gewerbe oder einen landwirtschaftlichen Betrieb führe ich natürlich nicht, habe aber seit mehr als 20 Jahren hier in der Siedlung ein Gewerbe angemeldet (EDV- u. Sicherheitstechnik).
Alle Maschinen (beide Traktoren und ein Kipper) sind offiziell angemeldet (schwarze Nummern um Einschränkungen zu umgehen wg. LoF) und natürlich entsprechend versichert.
Von Anfang an hatte ich hier immer einen Traktor (Anfangs Mc Cormick D324), zwischendurch zwei Holder EDII u. E11 und seit drei Jahren den JD und seit ca. 2 Jahren den D50.
Den Mc Cormick hatte ich vor ca. 10 Jahren mal verkauft.

Die beiden neuen Nachbarn sind nicht offen für Argumente oder einen vernünftigen Dialog.......

Vor allem die Frau läuft alle Nachbarn ab und versucht diese zu beeinflussen.

Im Frühjahr nutze ich die Traktoren für ca. 3 bis 4 Wochen relativ intensiv, d. h. ich fahre in den Wald und hole die Meterstämme ab, lade zu Hause ab und fahre wieder in den Wald.....
Mit dem Deutz fahre ich meinen Holzspalter (30to Spaltkraft und ca. 500kg schwer) zu den Stämmen und betreibe diesen mit Starkstrom, nicht mit Zapfwelle.
Der John Deere ist eigentlich nur der Transporttraktor (wg. Schnelligkeit, dem vorhandenen Verdeck und der Hubkraft).
Viele Transporte (besonders bei ganz dicken Stämmen) mache ich mit dem schweren Heckcontainer, da ich diesen hydraulisch ablassen kann und die Stämme ohne große Mühe rauf rollen kann.
Der Deutz hat kein Verdeck und wird nur ums Haus verwendet, da er gut unter den Carport passt und ausreichend Hubkraft für den Spalter oder die Palettengabel mit Holzcontainer hat.
In der Siedlung laufen die Traktoren immer nur 10 bis 20 Minuten, da ich nur was umstelle, ablade, kurz rangiere (z. B. Kipper unter den Carport) und dann wieder abstelle oder eben aus der Siedlung wegfahre.

Der Nussbaum zählt zu den Obstgehölzen und kann im Abstand von 2m zur Grenze gepflanzt werden (hab ich damals bereits nachgelesen und jetzt aktuell bei Haufe nochmals nachgesehen).
Damals habe ich ihn mit 2,5m zur Grenze gepflanzt.
Die Traktoren werden von mir nur zum Transport bzw. für Fahrten genutzt, nicht zum stationären Betrieb von Maschinen wie z. B. dem Spalter.
Motorsäge nutze ich in der Siedlung gar nicht, nur eine Elektrokettensäge um die Meterstücke auf Ofenlänge zu schneiden.
Nach dem Frühjahr (mit etwas intensiverer Nutzung), werden die Traktoren nur noch gelegentlich mal genutzt (Grünschnittt-, Rindenmulch- oder Hackschnitzeltransport oder mal Baumaterial).
In den Wintermonaten werden sie monatelang nicht genutzt und stehen im Schuppen bzw. unterm Carport.

Ich halte mich an die Grenzen, an Grenzabstände, an Sonn- u. Feiertage, an Ruhezeiten und mache nichts was andere nicht auch machen............

Meine Frage an alle Forenteilnehmer: Wie würdet ihr mit der Sache umgehen oder was würdet ihr unternehmen?
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Re: Rechtliches wg. Nachbarschaft und Traktor-, Maschinennut

Beitragvon 210ponys » Fr Jul 18, 2025 9:29

früher hätte ich gesagt nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Aber da sich diese Spatzen zu richtigen Geiern entwickeln können, wen die wo Rückhalt finden. Würde ich den Nachbarn klar machen, wen das nicht aufhört das die Kanone nicht länger drin bleibt. Und natürlich würde ich über eine anzeige wegen Verleumdung nachdenken!
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Re: Rechtliches wg. Nachbarschaft und Traktor-, Maschinennut

Beitragvon bauer hans » Fr Jul 18, 2025 9:40

Bei mir wars ein zugezogener SCHAUSTELLER,der 1986 den Nachbarhof gekauft hatte und sofort fing die Hetze an.
Der fuhr immer direkt zum Rathaus und beschuldigte mich.
Die Verwaltung schickte dann den mit der grössten Klappe vorbei,der auf mich einwirken sollte,nur blickte der nie durch :D
Als der Alte plötzlich und unerwartet starb,war RUHE.
Mittlerweile ist die ganze Famile verstorben,nur Enkel gibts noch,die sehr friedlich sind.
thats life,shit happens.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Rechtliches wg. Nachbarschaft und Traktor-, Maschinennut

Beitragvon 210ponys » Fr Jul 18, 2025 9:48

dann kannst Du sicher Tipps zur Sterbehilfe geben, dann wäre das Problem ja auch erledigt :lol:
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Re: Rechtliches wg. Nachbarschaft und Traktor-, Maschinennut

Beitragvon T5060 » Fr Jul 18, 2025 10:14

MS_661: Bei dir ist alles okay, sitze es auf der linken Arschbacke aus, wenn die was wollen sollen die klagen. Die Klage wird aber scheitern.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Rechtliches wg. Nachbarschaft und Traktor-, Maschinennut

Beitragvon strokes » Fr Jul 18, 2025 11:16

Wie sind die denn gesundheitlich beinander? Vielleicht werden sie im hohen Alter von selber ruhiger. Rentner die nix zu tun haben vertreiben sich mit solchen Dingen oft die Zeit
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Re: Rechtliches wg. Nachbarschaft und Traktor-, Maschinennut

Beitragvon MS661 » Fr Jul 18, 2025 11:43

Hallo an alle,

vielen Dank für die bisherigen Rückantworten.
Beide sind Frührentner, d. h. noch keine 65……. Machen einen gesunden Eindruck.
Wobei man natürlich nie einem etwas schlechtes wünscht.

Sie scheinen mein Grundstück schon genau „ausgeforscht“ zu haben.
Die Ehefrau hat vor einigen Tagen spät Abends auf einen anderen Nachbarn eingewirkt / eingetrommelt.
Sie hat ihm gesagt, dass er mich anzeigen könne, dann müsste ich Strafe zahlen. Das dürfte ich nicht.
Gemeint sind mehrere offene Komposter in der Nähe zur Grenze von diesem Nachbarn.
Angeblich hätte sie das im Internet recherchiert……
Die Komposter stehen mehrere Meter von der Grenze entfernt und zwischen diesen und dem Zaun habe ich vor Jahren eine Thujahecke angepflanzt.
Ich bekam das Spielchen mit, weil ich auf dasGrundstück gegangen war um die Vogelhäuser zu leeren (wg. Waschbären).
Beide konnten mich nicht sehen und ich hab mir zuerst nichts gedacht.
Bis sie immer lauter wurde und anscheinend Druck auf den Nachbarn ausüben wollte.
Rechtlich ist es so, dass die Komposter bei der Gemeinde gemeldet sind und wir dafür eine Befreiung von der braunen Tonne bekommen haben.
Ausserdem ist es so, dass für Komposter keine rechtlichen Abstandsflächen geregelt sind, d. h. sie dürften sogar auf der Grenze stehen.
Ich konnte im Internet nur zwei Irteile gegen Komposter finden, da hatten die Betreiber aber auch erheblich Ungeziefer angelockt und für extreme Geruchsbelästigung gesorgt.
Trifft bei mir nicht zu mit den offenen.

Meine Partnerin (war mittlerweile auch raus gekommen) und ich sind dann zu den beiden hin und haben sie zur Rede gestellt.
Sie stritt natürlich alles ab und er wollte sich nicht äussern………. nur Ausflüchte.
Im Gespräch behauptete sie dann noch: Die Traktoren laufen Tag und Nacht. Unter den Ästen des Nussbaums müsste man „herkriechen“ usw.
Alles völliger Blödsinn.
Dann redete sie wieder was von Anzeigen und Strafen……..
Damit hat sie es absolut, Anzeigen, immer widersprechen, auf Argumente nicht eingehen und unsere Aussagen als falsch darstellen.
Als ich ihr sagte, dass der Nussbaum von mir vor 28 Jahren etwas mehr als 2,5m von der Grenze gepflanzt wurde, kam ein blödes „wers glaubt“ und „bestimmt“………
Man merkte in dem Gespräch, dass sie (so ertappt und zur Rede gestellt) am kochen war.
Das führt natürlich dazu, dass sie jetzt zwei Gänge hochschaltet und in der Nachbarschaft könnte sie zwei / drei Kandidaten finden, die sie unterstützen.

Uns geht es momentan schlecht, weil es sehr belastend ist.
Man schläft abends schlecht, kommt nicht zur Ruhe und ärgert sich wenn die Nachbarn mal wieder ums Grundstück schleichen.
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Re: Rechtliches wg. Nachbarschaft und Traktor-, Maschinennut

Beitragvon Nick » Fr Jul 18, 2025 11:48

Taugt das Haus zur Flüchtlingsunterkunft?
Kann man ja durchaus mal erwähnen das einem die Nachbarn so auf die Eier gehen das man überlegt wegzuziehen und Flüchtlinge einzuquartieren.
Mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Rechtliches wg. Nachbarschaft und Traktor-, Maschinennut

Beitragvon T5060 » Fr Jul 18, 2025 11:55

Frührentner das erklärt alles.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Rechtliches wg. Nachbarschaft und Traktor-, Maschinennut

Beitragvon MS661 » Fr Jul 18, 2025 12:00

@ Nick: Danke für den Tipp. An was ähnliches habe ich auch schon gedacht. Leider habe ich hier so viel investiert und die Grundstücke so umfangreich gestaltet, dass mir so eine Anmerkung nicht abgenommen wird……
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Re: Rechtliches wg. Nachbarschaft und Traktor-, Maschinennut

Beitragvon Südheidjer » Fr Jul 18, 2025 12:06

Mmmhh...du solltest auf alle Fälle immer den Freundlichen machen und höflich bleiben. Hattest du mal überlegt, den Nachbarn freundlich den Vorschlag zu machen, daß sie dir mal schriftlich mitteilen sollen, was sie alles stört? So nach dem Motto, du bemühst dich um ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis.
Dann kann man mal schauen, wo es Angriffspunkte gegen dich geben könnte und was unberechtigte Forderungen sind.
Je nachdem, was dabei rauskommt, könntest du ja dann einen Mediator vorschlagen, da du ja um ein gutes nachbarschaftliches Miteinander bemüht bist.
Du mußt die mal aus der Reserve locken. Solche Konflikte sind wie Schach spielen.
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Re: Rechtliches wg. Nachbarschaft und Traktor-, Maschinennut

Beitragvon Marian » Fr Jul 18, 2025 12:35

Ich hab die ersten 19 Jahre meines Lebens auch in einer dörflich gewachsenen Siedlung gewohnt.
Als Bengel mit Bock an Landwirtschaft mit allem drum.ubd dran kam dann auch Rassehühner Zucht.
Als heranwachsender mit Geschäftstrieb war dann schnell klar das Vermehrung und verkaufen viel geiler ist.
Das nahm dann auf einem freien Bauplatz neben uns mit zusätzlichem Wassergeflügel schon interessante Ausmaße an... :lol: mit 13 dann der erste 45 PS Schlepper. Im Carport getrennt für Kupplung neu. Sandstrahl und Lackier Arbeiten... Glaub heute würden sie einen steinigen.

Es war immer alles okay.
Alle Nachbarn hatten Spaß am fleißigen Bengel und das die Enten schnattern und die Hähne krähen, ja nun. Ist halt so...

Dann kam eine gerade von ihrem Exmann abgesägte Kindergärtnerin ins Nachbarhaus zur Miete.
Nach anfänglicher Euphorie und Begeisterung über meine Tierhaltung, einem neuen Partner und einem Baby mit gerade 40, kippte die Angelegenheit.
Terror in der Nachbarschaft.
Jeder wurde gegen mich aufgewiegelt.
Ging bis vors Schiedsgericht.
Ich hab das alles dezimiert. Die ganzen Punkte der gütlichen Einigung erfüllt.
Laut Ordnungsamt durfte ich Hähne halten.
Es hörte nicht auf.
Man konnte die Tiere im extra Hähne Stall der super gedämmt war kaum hören wenn man davor stand.
Es blieb beim anrufen, anfeinden und Stunk machen.
Ich hab die letzten 8 Hähne als sie wieder mal am wettern war kurzerhand im Brast geschlachtet, Köpfe in Plastiktüte, rüber und geklingelt.
Mit den Worten: jetzt ist Ruhe, habe ich ihr die Köpfe im Flur auf die Fliesen geschüttet und bin gegangen.
Das ist 20 Jahre her.
Ich hatte mir dann noch einen McCormick 432 gekauft.
Einen Schuppen für die Schlepper im Garten und begonnen den freien Bauplatz neu zu säen um dort Heu zu machen...
Dann waren es die Schlepper.
Zu laut. Ruhestörung etc PP.
Aufgehört hat der Terz 4 Jahre später als ich meine Maschinen mit auf den Hof meiner Freundin, meiner heutigen Frau, mitgenommen habe.
Im guten war da keine Lösung möglich.
Es gab auch Stunk wenn die Schlepper 3 Monate nicht bewegt wurden. Die Leute suchen den Streit weil sich an dir abarbeiten das einzige ist, was sie haben.
Wenn man das verinnerlicht hat, geht's.
Einfach machen und süffisant lachen, wenn sie wieder schäumen vor Wut.
20 Jahre beim Landtreff :prost:
Marian
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Re: Rechtliches wg. Nachbarschaft und Traktor-, Maschinennut

Beitragvon DonPromillo » Fr Jul 18, 2025 12:37

Hallo Kollege,
aus meiner Sicht gehst du sehr überlegt mit der Situation um. Trotzdem würde ich empfehlen, ein paar Punkte nochmal genauer zu prüfen, um mögliche Angriffsflächen zu vermeiden.
Beim Walnussbaum scheint der Pflanzabstand in Ordnung zu sein. Trotzdem kann es zu Streit kommen, wenn Äste auf das Nachbargrundstück ragen und dort als störend empfunden werden. Es könnte sinnvoll sein, einen fachlich vertretbaren Rückschnitt anzubieten oder zumindest eine Einschätzung von jemandem einzuholen, der sich mit Baumpflege auskennt, einfach um das Thema zu entschärfen.
Auch bei der Nutzung der Traktoren im Wohngebiet würde ich darauf achten, dass sich der Umfang im Rahmen des Üblichen bewegt. Gerade bei saisonal intensiverer Nutzung könnten Nachbarn das sonst als störend empfinden, auch wenn es rechtlich vielleicht in Ordnung ist. Wichtig ist hier vor allem, auf Ruhezeiten und Lautstärke zu achten, was du ja nach eigener Aussage bereits machst.
Zusätzlich kann es nicht schaden, deine Nutzung (Zeiten, Zwecke, Geräteeinsatz) zu dokumentieren. Falls es zu Beschwerden kommt, hast du dann etwas in der Hand, um sachlich darzulegen, dass du dich an alle Regeln hältst.

Natürlich ist das alles nur meine persönliche, laienhafte Einschätzung, muss nicht jeder so sehen. :wink:

Aber vielleicht hilft dir der eine oder andere Gedanke dabei, dich im Streitfall besser abzusichern. :prost:

Viel Glück!
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Re: Rechtliches wg. Nachbarschaft und Traktor-, Maschinennut

Beitragvon langholzbauer » Fr Jul 18, 2025 12:47

Solche Leute gibt es überall.
Denen begegnet man an Besten immer schön höflich.
Darüber ärgern sich solche mehr, als über jeden Streit.
Wenn alles legal und in Ordnung ist, dann lässt sich auch die sonstige Nachbarschaft nicht aufhetzen und es gibt keinen Grund deshalb schlecht zu schlafen.
Ich würde mich in dem Falle einfach weiter um ein gutes Verhältnis zu allen anderen Nachbarn kümmern.
Die Querulanten schießen sich dann mit jeder Hetze weiter in's Abseits.

Passendes Sprichwort dazu:
Wer mit dem Zeigefinger auf andere deutet, hat dabei 3 Finger in die eigene Richtung . :wink:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Rechtliches wg. Nachbarschaft und Traktor-, Maschinennut

Beitragvon MS661 » Fr Jul 18, 2025 12:57

@ DonPromillo: Vielen Dank für die Tipps. Seit dem 06.06.25 führe ich ein Nutzungsheft bezüglich der Traktoren (an welchem Tag um welche Uhrzeit welcher Traktor gestartet und für was oder wie lange genutzt). Hab in meiner Arbeitshose ein kleines Heftchen und einen Stift und mach mir immer kurz Notizen.
Abends übertrage ich das in eine von mir entworfene Tabelle.
Auf diese Idee bin ich gekommen, weil die Nachbarin völlig falsche Angaben über meine Nutzung gemacht hat und ich den Eindruck hatte, dass sie sich über mich/ uns Notizen macht.

Nochmals vielen Dank an alle für die vielen sachlichen Tipps und Hinweise.
Genau darum ging es mir mit meinem Thema.
Ich nehme Eure Tipps gerne an, da ich hoffe mir bzw. uns so zu helfen.

Danke.
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