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Roundup und Stoppelbearbeitung

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Roundup und Stoppelbearbeitung

Beitragvon bauer2 » Mo Aug 03, 2009 7:21

Hallo

Wollte mal fragen ob ihr, wenn ich vor habt Roundup zu spritzen, vorher noch Stoppelbearbeitung macht
bauer2
 
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Re: Roundup und Stoppelbearbeitung

Beitragvon hans g » Mo Aug 03, 2009 8:01

wenn die ungräser/kräuter genügend blattmasse gebildet haben---i.d.r VOR der stoppelbearbeitung.
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Re: Roundup und Stoppelbearbeitung

Beitragvon Mad » Mo Aug 03, 2009 21:22

hans g hat geschrieben:wenn die ungräser/kräuter genügend blattmasse gebildet haben---i.d.r VOR der stoppelbearbeitung.



/sign
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Roundup und Stoppelbearbeitung

Beitragvon superuser » Di Aug 04, 2009 20:22

Wieso vor der Stoppelbearbeitung?

Die Stoppelbearbeitung kann nicht schnell genug hinter dem Drescher erfolgen. Am besten den Grubber oder die Scheibenegge gleich hinten dran gehängt, um Ausfallgetreide zum Auflaufen zu bringen. Unterdrückte Unkräuter kann man schon durch einen Grubberstrich eleminieren. Quecke, wird vom Drescher abgeschnitten und vom Häcksler zugedeckt. Warum deshalb eine Roundupspritze hinten dran, wenn das Zeug nicht an der Zielfläche ankommt?

Ihr wist, was das Zeug kostet? RoundUp ist bei mir gestrichen. Der Raps bekommt bei mir zwei Flache Grubberstriche, aber erst nachdem der ganze Weizen durch ist. Vorher wird höchstens gewalzt. Die Samen müssen von alleine aufgehen. Da halte ich eine Herbizidbehandlung im Herbst für sinnvoller!

Also Beste Grüße
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Re: Roundup und Stoppelbearbeitung

Beitragvon SHierling » Di Aug 04, 2009 20:25

superuser hat geschrieben:Die Stoppelbearbeitung kann nicht schnell genug hinter dem Drescher erfolgen. Am besten den Grubber oder die Scheibenegge gleich hinten dran gehängt, um Ausfallgetreide zum Auflaufen zu bringen. Unterdrückte Unkräuter kann man schon durch einen Grubberstrich eleminieren. Quecke, wird vom Drescher abgeschnitten und vom Häcksler zugedeckt.
Ein Glück ... ich habs mich ja nicht getraut zu schreiben ... aber so hab ich das auch mal gelernt.
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Re: Roundup und Stoppelbearbeitung

Beitragvon maexchen » Di Aug 04, 2009 21:07

superuser hat geschrieben:Wieso vor der Stoppelbearbeitung?

Die Stoppelbearbeitung kann nicht schnell genug hinter dem Drescher erfolgen. Am besten den Grubber oder die Scheibenegge gleich hinten dran gehängt, um Ausfallgetreide zum Auflaufen zu bringen. Unterdrückte Unkräuter kann man schon durch einen Grubberstrich eleminieren. Quecke, wird vom Drescher abgeschnitten und vom Häcksler zugedeckt. Warum deshalb eine Roundupspritze hinten dran, wenn das Zeug nicht an der Zielfläche ankommt?

Ihr wist, was das Zeug kostet? RoundUp ist bei mir gestrichen. Der Raps bekommt bei mir zwei Flache Grubberstriche, aber erst nachdem der ganze Weizen durch ist. Vorher wird höchstens gewalzt. Die Samen müssen von alleine aufgehen. Da halte ich eine Herbizidbehandlung im Herbst für sinnvoller!

Also Beste Grüße

Wer macht schon standardmäßig eine Behandlung mit RoundUp. Grade im Raps fällt das Stroh überhaupt nicht auf und Quecke ist häufig an den Rändern ein Problem. Und dann erzähl mir mal, wie Du mit zwei flachen Grubberstrichen, die Quecke in Zaum halten willst. Das mag ja auf trockenen Standorten noch angehen, aber pauschal haut das mit Sicherheit nicht hin. :wink:
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Re: Roundup und Stoppelbearbeitung

Beitragvon johndeere8608 » Di Aug 04, 2009 21:41

superuser hat geschrieben:Wieso vor der Stoppelbearbeitung?

Die Stoppelbearbeitung kann nicht schnell genug hinter dem Drescher erfolgen. Am besten den Grubber oder die Scheibenegge gleich hinten dran gehängt, um Ausfallgetreide zum Auflaufen zu bringen. Unterdrückte Unkräuter kann man schon durch einen Grubberstrich eleminieren. Quecke, wird vom Drescher abgeschnitten und vom Häcksler zugedeckt. Warum deshalb eine Roundupspritze hinten dran, wenn das Zeug nicht an der Zielfläche ankommt?

Ihr wist, was das Zeug kostet? RoundUp ist bei mir gestrichen. Der Raps bekommt bei mir zwei Flache Grubberstriche, aber erst nachdem der ganze Weizen durch ist. Vorher wird höchstens gewalzt. Die Samen müssen von alleine aufgehen. Da halte ich eine Herbizidbehandlung im Herbst für sinnvoller!

Also Beste Grüße



Hallo, fällt mir gerade ein, was unser Lehrer in der der Lanwirtschaftlichen Schule vor über 30 jahren uns gesagt hatte; - man soll den Pflug an den Erntewagen hängen - naja heutzutags ist es der Grubber.

Gruss
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Re: Roundup und Stoppelbearbeitung

Beitragvon Todde » Di Aug 04, 2009 22:45

Wer mit dem Grubber Quecke bekämpfen will, der hat entweder zu viel Zeit oder zu viel Geld. Eigentlich beides...
Der Erfolg ist so gering...


Würde den Stoppel flach mit der Scheibenegge bearbeiten und Anfang September (3 bis 4 Wochen danach) mit 2l Glyphos in 150l Wasser spritzen.
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Re: Roundup und Stoppelbearbeitung

Beitragvon hans g » Mi Aug 05, 2009 7:06

Todde hat geschrieben:Wer mit dem Grubber Quecke bekämpfen will, der hat entweder zu viel Zeit oder zu viel Geld. Eigentlich beides...
Der Erfolg ist so gering...


Würde den Stoppel flach mit der Scheibenegge bearbeiten und Anfang September (3 bis 4 Wochen danach) mit 2l Glyphos in 150l Wasser spritzen.

mit GÄNSEFÜSSEN am grubber kannste die quecke in schach halten---ist allerdings mühselig---aber die scheibenegge aufm queckenacker NICHT einsetzen---fördert die vermehrung.
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Re: Roundup und Stoppelbearbeitung

Beitragvon MexProfi » Mi Aug 05, 2009 7:17

superuser hat geschrieben:Wieso vor der Stoppelbearbeitung?

Die Stoppelbearbeitung kann nicht schnell genug hinter dem Drescher erfolgen. Am besten den Grubber oder die Scheibenegge gleich hinten dran gehängt, um Ausfallgetreide zum Auflaufen zu bringen. Unterdrückte Unkräuter kann man schon durch einen Grubberstrich eleminieren. Quecke, wird vom Drescher abgeschnitten und vom Häcksler zugedeckt. Warum deshalb eine Roundupspritze hinten dran, wenn das Zeug nicht an der Zielfläche ankommt?

Ihr wist, was das Zeug kostet? RoundUp ist bei mir gestrichen. Der Raps bekommt bei mir zwei Flache Grubberstriche, aber erst nachdem der ganze Weizen durch ist. Vorher wird höchstens gewalzt. Die Samen müssen von alleine aufgehen. Da halte ich eine Herbizidbehandlung im Herbst für sinnvoller!

Also Beste Grüße


Scheibenegge bei Queckeproblem? Na hört sich nicht gerade logisch an.
Quecke wird vom Drescher ja sehr sauber abgeschnitten... genau in der Höhe das sie wieder weiterwachsen kann. und die wird schneller grün als das andere Ausfallgetreide. Da nützt es auch nichts wenn sie von dem bisschen Häckselstroh und den Samen der Quecke zugedeckt wird.

Und was das zeug kostet? ich denke mal wenn du 2 Grubberstriche rechnest und noch einmal drüberwalzt, dann kann eine Spritzung mit Glyphogan durchaus billiger sein.

Ich bin bestimmt keiner der immer sofort die chemische keule schwingt, aber alle paar jahre mal, bevor die Quecke ein ernstes Problem wird, halte ich es schon für sinnvoll.
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
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Re: Roundup und Stoppelbearbeitung

Beitragvon SHierling » Mi Aug 05, 2009 9:02

Die Frage war doch aber nicht, ob Roundup oder nicht, sondern wenn, dann WANN?
Ziel ist also nicht separate Queckenbekämpfung, sondern sondern so viel wie möglich Saat und Kraut zum Auflaufen zu bringen, bevor mans niedermacht (wie auch immer). Und dazu hilft eben eine "Unkrautsaatbettbereitung" aka Stoppelbearbeitung.(ebenfalls wie auch immer)
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Re: Roundup und Stoppelbearbeitung

Beitragvon maexchen » Mi Aug 05, 2009 9:17

Stimmt schon, sieht aber doch meist so aus, entweder ist Quecke kein Problem, dann ist Stoppelbearbeitung angesagt und RoundUp ist überflüssig. Oder Quecke IST ein Problem, dann spielt das Stroh erfahrungsgemäß keine große Rolle und 10 Tage nach der Ernte, nach dem Wiederergrünen wird RoundUp angewendet.
Das beste roundupfreie Mittel gegen die Quecke war/ist imho der Schälpfug !
Aber das Wort Pflug darf man ja heutzutage nicht mehr in den Mund nehmen. :?
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Re: Roundup und Stoppelbearbeitung

Beitragvon hans g » Mi Aug 05, 2009 10:47

SHierling hat geschrieben:Die Frage war doch aber nicht, ob Roundup oder nicht, sondern wenn, dann WANN?

GENAU---und ne antwort gabs auch---rest ist heisse spekulation :D
hans g
 
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Re: Roundup und Stoppelbearbeitung

Beitragvon maexchen » Mi Aug 05, 2009 15:52

hans g hat geschrieben:
SHierling hat geschrieben:Die Frage war doch aber nicht, ob Roundup oder nicht, sondern wenn, dann WANN?

GENAU---und ne antwort gabs auch---rest ist heisse spekulation :D

.... sagte der Aktionär. :wink:
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Re: Roundup und Stoppelbearbeitung

Beitragvon Todde » Mi Aug 05, 2009 22:37

hans g hat geschrieben:mit GÄNSEFÜSSEN am grubber kannste die quecke in schach halten---ist allerdings mühselig---

und der Erfolg liegt bei? 60%?


aber die scheibenegge aufm queckenacker NICHT einsetzen---fördert die vermehrung.

Genau das ist der Sinn, aus "einer" Queckenpflanze machst Du mehrerer, diese nehmen den Wirkstoff stärker auf.
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