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Rückfahrscheinwerfer an PKW Anhänger nachrüsten

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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26 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Rückfahrscheinwerfer an PKW Anhänger nachrüsten

Beitragvon Ecoboost » Mo Nov 16, 2020 19:45

Servus,

ich würde ggfs. so einen Dämmerungsschalter mit verbauen, dann schalten die ASW automatisch bei Dunkelheit mit ein sobald der Rückwärtsgang eingelegt wird. Bei ausreichenden Lichtverhältnissen sind sie noch aus. Habe so ein Modul am Stapler seit 3 Jahren verbaut, sobald man in eine Halle fährt wo das Licht schlechter ist gehen die ASW automatisch an.
https://www.ebay.de/itm/NEU-DAMMERUNGSS ... 1032120636

Gruß

Ecoboost
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Re: Rückfahrscheinwerfer an PKW Anhänger nachrüsten

Beitragvon Barbicane » Mo Nov 16, 2020 19:48

Also generell sind schaltbare Arbeitsscheinwerfer am Anhänger nicht erlaubt.

Wenn dann nur max. 2 Rückfahrscheinwerfer mit Prüfzeichen (00 AR).
Die müssen automatisch mit dem Rückwärtsgang geschaltet sein.
Da gibt's auch richtige Scheinwerfer mittlerweile, da geht schon was.

Nach StVZO dürfen nur Kraftfahrzeuge über 3,5t seitliche Rückfahrscheinwerfer haben.
Damit ist der kleine Hänger erstmal raus.

EG Vorschriften für kleine Anhänger weiß ich nicht auswendig.
Wenn dann müsste man da was finden.
Erfahrung ist das, was man bekommt, kurz nachdem man es gebraucht hätte.
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Re: Rückfahrscheinwerfer an PKW Anhänger nachrüsten

Beitragvon Pegasus_o » Mo Nov 16, 2020 20:06

Barbicane hat geschrieben:Also generell sind schaltbare Arbeitsscheinwerfer am Anhänger nicht erlaubt.

Wenn dann nur max. 2 Rückfahrscheinwerfer mit Prüfzeichen (00 AR).
.


Dafür hast Du bestimmt eine Quelle.

Mein Pferdetransporter hat seit zig Jahren einen schaltbaren ASW und bekommt immer wieder TÜV. Im Gegenteil, in einem Jahr funktionierte dieser ASW nicht und ich bekam eine Mängelkarte. Aussage des Prüfingenieurs: was dran ist, muß auch funktionieren.

Gruß
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Re: Rückfahrscheinwerfer an PKW Anhänger nachrüsten

Beitragvon Barbicane » Mo Nov 16, 2020 21:32

Arbeitsflächen abseits der Straße und im Stand kann man ausleuchten.
Während der Fahrt, wie's der TE vor hat, ist das aber nicht zulässig.
Erfahrung ist das, was man bekommt, kurz nachdem man es gebraucht hätte.
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Re: Rückfahrscheinwerfer an PKW Anhänger nachrüsten

Beitragvon Stefan53 » Di Nov 17, 2020 8:18

Ok! Ich lese also raus, dass keine 48W LEDs notwendig sind. Würde dann auf 27W runter gehen.
Wäre aber trotzdem noch die Frage:
Hält eine 10A Sicherung und ein 1mm*2 Kabel die Last aus? Also einen RFS mit 21W Birne und zwei LED Scheinwerfer mit jeweils 27W.
Rechnerisch müsste es ja gehen da 10A*12V = 120Watt aushalten. Benötigt werden aber nur 27+27+21=75W
Wäre also noch gut 50W „Puffer“ für Spannungsabfall, schlechte Kontakte,.... usw.

Vielleicht kann diese Denkweise jemand bestätigen - oder ich probiere es einfach aus.... geht Natürlich auch.
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Re: Rückfahrscheinwerfer an PKW Anhänger nachrüsten

Beitragvon langer711 » Di Nov 17, 2020 12:22

Das Problem im Alltag wird sein, das die vordere Wand vom Anhänger dermaßen hell das Rückfahrlicht vom Auto reflektiert, das man 1 Meter weiter nix mehr sehen kann.
Bevor man aber unterm Anhänger 50 Watt LEDs verbaut, sollte man vielleicht für weniger Licht am Auto sorgen.
(schwächere Birnen, abschaltbar... irgendwas in der Richtung )
Unterm Anhänger dann 10Watt LED, sollten locker reichen.
Damit wird die Elektrik definitiv nicht überlastet.
Relais im Anhänger ist trotzdem empfehlenswert.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, das den TÜV das interessiert, wie man das Rückfahrlicht am Anhänger aufbaut.
Ist halt wichtig, das es nur bei Rückwärtsfahrt angesteuert wird.



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Re: Rückfahrscheinwerfer an PKW Anhänger nachrüsten

Beitragvon DST » Di Nov 17, 2020 20:19

Stefan53 hat geschrieben:Ok! Ich lese also raus, dass keine 48W LEDs notwendig sind. Würde dann auf 27W runter gehen.
Wäre aber trotzdem noch die Frage:
Hält eine 10A Sicherung und ein 1mm*2 Kabel die Last aus? Also einen RFS mit 21W Birne und zwei LED Scheinwerfer mit jeweils 27W.
Rechnerisch müsste es ja gehen da 10A*12V = 120Watt aushalten. Benötigt werden aber nur 27+27+21=75W
Wäre also noch gut 50W „Puffer“ für Spannungsabfall, schlechte Kontakte,.... usw.

Vielleicht kann diese Denkweise jemand bestätigen - oder ich probiere es einfach aus.... geht Natürlich auch.


Die maximal mögliche Leistung ist abhängig von der Leitungslänge.

Hab jetzt auf die schnelle keinen besseren Link gefunden:

https://camperstyle.de/wohnmobil-12v-kabelquerschnitt/

Die elektrische Verkabelung sollte auf Dauerleistung ausgelegt sein, und nicht auf kurzzeitige Spitzenleistung.

Wie schnell hat man am Tag mal die Zündung an und der Rückwärtsgang ist noch drin.

Leitungslänge:

z.B. bei meinem VW Bus mit Tandemhänger ist die Leitungslänge vom Sicherungskasten im Fzg vorn links bis zu den Rücklichtern am Hänger locker über 12mtr!!


Da ist nix mehr mit 10A bei 1mm².

Die genannte Relaisschaltung ist langfristig die beste Lösung, und auch unabhängig vom jeweiligen Zugfahrzeug.

Gruß Daniel
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: Rückfahrscheinwerfer an PKW Anhänger nachrüsten

Beitragvon countryman » Di Nov 17, 2020 20:31

Bei billigen Leuchtensets mit kleinem Kabelquerschnitt kann es in der Lampe einen Kurzschluss geben, ohne dass am Schlepper eine Sicherung durchbrennt. So viel zum Thema Spannungsabfall...
Ordentliche Fahrzeugkabel haben min. 1,5 mm².
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Re: Rückfahrscheinwerfer an PKW Anhänger nachrüsten

Beitragvon Barbicane » Di Nov 17, 2020 20:33

langer711 hat geschrieben:
Ich kann mir auch nicht vorstellen, das den TÜV das interessiert, wie man das Rückfahrlicht am Anhänger aufbaut.
Ist halt wichtig, das es nur bei Rückwärtsfahrt angesteuert wird.



Der Lange


Freilich juckt das den TÜV.
Für jede Beleuchtung außer Arbeitsscheinwerfern (die auf der Straße nicht benutzt werden dürfen) gibt's verpflichtende Vorgaben und Prüfungen, nachgewiesen durch Prüfzeichen.
Rückfahrscheinwerfer und Manövrierleuchten gehören da dazu.

Wenn man Arbeitscheinwerfer als Rückfahrscheinwerfer schaltet ist das nicht zulässig, da gibt's keinen Zweifel.

Zudem ist das unnötig, da es ja Rückfahrscheinwerfer mit Prüfzeichen gibt.
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Re: Rückfahrscheinwerfer an PKW Anhänger nachrüsten

Beitragvon Ecoboost » Di Nov 17, 2020 21:01

Servus,

was gehen denn bitte dem TÜV meine zusätzlichen ASW's an die wo ich für Verlade und Ausleuchtungszwecke brauche!?
Der soll den Anhänger auf sicherheitsrelevante Mängel überprüfen und damit ist die Sache gegessen.
Wenn ich da so einen Kasperl hätte wäre ich schon längst wo anders hin gegangen.
Natürlich kommt es auch auf den TÜV Prüfer drauf an.
Ich gehe zu keiner großen Prüforganisation wie TÜV, Dekra usw. mehr wo man ohne Termin ohnehin lange Wartezeiten in Kauf nehmen muss. Kenne einen jungen PI der sich selbständig gemacht hat und auch mal eine 5 - sofern noch vertretbar - grade sein lässt. Dorthin habe ich schon einige hingeschickt und fast alle kamen auf Anhieb durch den TÜV. Auch wenn mal ein Bremslicht nicht gehen sollte ist dass so noch machbar.
Dafür kommt er zu mir nach Hause wenn die Schlepper-HU ansteht da er 20 km weit von mir entfernt ist.
Ist schon einige Jahre da bin ich mit Bruders alten Ford Focus Diesel zum TÜV gefahren.
Bei der Abgasuntersuchung hatte er etwas Probleme die Motordrehzahl abzugreifen, er gab zig mal Vollgas bis es klappte. Dann stellte das Rindviech daraufhin sofort den Motor ab, ich wollte da schon fast was sagen habe es mir aber verkniffen.
Als ich dann weg fuhr lief der Lüfter, dachte mir aber nichts dabei. Nach ein paar Hundert Meter fahrt bemerkte ich auf einmal dass die Heizung nicht warm wird, dann der Blick auf die Temperaturanzeige und fast schon im roten Bereich.
Das Ende vom Lied war dass es durch den Hitzestau die Wasserpumpe gehimmelt hat, dass Läuferrad aus Kunststoff hatte keine Verbindung mehr zur Antriebswelle und in Folge wurde dass Kühlmittel nicht mehr umgewälzt.
Bin dann mit der defekten Pumpe am nächsten Tag hin, dann sagte er die muss vorher schon defekt gewesen sein. Ja klar ich fahr schon mit einer defekten Wasserpumpe zur HU und riskiere mal so nebenbei einen Motorschaden. Die Pumpe wurde erst zwei Jahre zuvor mit dem Zahnriemenwechsel erneuert.
Ich habe es gelassen mich da noch weiter zu verausgaben, die Pumpe habe ich selbst gewechselt und die Sache war wieder erledigt. Sauer war ich allerdings gewaltig über den Verein.
Mich sehen die nicht mehr wieder. Ein anderer hat mich mal durchfallen lassen weil eine Koppelstange minimales Spiel hatte. Musste ich erneuern und dann zur Wiedervorführung, dass wäre auch anders gegangen. Wenn es das Traggelenk oder die Spurstange gewesen wäre OK, aber bei einer Koppelstange so einen Zirkus zu machen war das letzte.

Gruß

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Re: Rückfahrscheinwerfer an PKW Anhänger nachrüsten

Beitragvon Barbicane » Di Nov 17, 2020 21:24

Nette Geschichte, ändert aber nix dran dass Arbeitsscheinwerfer geschaltet als Rückfahrscheinwerfer IM STRAßENVERKEHR nicht gehen.
Das wird auch ein junger PI wissen wenn er Ahnung von seinem Job hat.
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