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Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 20:11

Russland-Politik

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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34 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Russland-Politik

Beitragvon Pevo » Mo Dez 08, 2014 16:32

Das unterstütze ich:
Der SPD-Vize Ralf Stegner mahnt seine Partei: Nicht jeder Zweifel an der aktuellen deutschen Russland-Politik dürfe unterdrückt werden. Stattdessen müsse man diskutieren.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... er-ukraine

Hier gabs doch schon mal einen Ukraine-Thread - ich konnte den nicht finden?
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Re: Russland-Politik

Beitragvon Todde » Mo Dez 08, 2014 16:39

Vielleicht nutzt Herr Stegner die freien Weihnachtstage und besucht mal die Ost-Ukraine und teilt uns dann seine Eindrücke mal mit.
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Re: Russland-Politik

Beitragvon Manfred » Mo Dez 08, 2014 18:11

Och. Es ist ja nicht so, dass es in der Ostukraine keinen deutschen Journalisten gäbe.
Nur wird die Arbeit von Mark Bartalmai von unseren Medien halt totgeschwiegen und man lässt lieber die eigenen Leuten aus ihren warmen Hotelzimmern in Kiew die dortige Propaganda ablesen.

Hier eine Rede von Mark Bartalmai aus dem Oktober, der ganz gut zusammenfasst, was da drüben abgeht:
https://www.youtube.com/watch?v=_W-OtZDFXQs

Und hier sein Videokanal:
https://www.youtube.com/channel/UCqpswaQyFRowX6gGW-fPo-A/videos

Da kann sich jeder selbst eine Meinung draus bilden...
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Re: Russland-Politik

Beitragvon Todde » Mo Dez 08, 2014 18:25

Dein Mark ist kein Journalist, das ist ein ITler aus Braunschweig (?)

Hat der nicht auch die Szene aus einem Spielfilm, gekreuzigte Kind, als Tat in der Ukraine versucht als Tatsache hinzustellen?
Einen Wahnmacher um KenFm und Märchenholz kann man als "Journalist" bezeichnen, man muss es aber nicht.
Dann kann man auch RT Deutsch schauen...


Er müsse sich entschuldigen, denn er könne nicht laut reden. Der Krieg sitzt ihm noch zu sehr in den Knochen. So begann +Mark Bartalmai seine Rede auf der Braunschweiger ‚Friedensmahnwache‘ am 22.09.14. [1] Dann fand er aber doch seine Stimme und es folgte eine schwülstige Erzählung von Erlebnissen, die der als Kriegsreporter vorgestellte Herr kürzlich in der Ostukraine erlebt und erfahren haben will. Unter anderem behauptete er, die ukrainische Armee habe nach der Einnahme der Stadt Slawjansk ein Kind vor den Augen seiner Mutter gekreuzigt…

Diese krude Geschichte verbreitete der russische TV-Sender „Kanal 1“ Mitte Juli 2014. Sie ist schon damals sofort als frei erfunden entlarvt worden. [2] Nicht nur in westlichen Medien, auch in Russland selbst löste die groteske Propagandalüge massive Proteste aus. [3] Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist die ganze Story von einem sehr ähnlichen Gerücht inspiriert worden, das der Rechtsesoteriker Alexander Dugin einige Tage zuvor im sozialen Netz verbreitete. [4] Ein damaliger Anführer der pro-russischen Kämpfer - Igor ‚Strelkow‘ Girkin - hatte sie leicht verändert weitergereicht und die angebliche Augenzeugin baute sie letztlich noch ein wenig aus... [5]


:roll:
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Re: Russland-Politik

Beitragvon xyxy » Mo Dez 08, 2014 19:06

Pevo hat geschrieben:Hier gabs doch schon mal einen Ukraine-Thread - ich konnte den nicht finden?


gibt es, wurde aber... kaputt geblubbert
ukraine-t95043-1260.html

..sieht nicht so aus, als wenn es diesmal anders ausgeht? :roll:
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Re: Russland-Politik

Beitragvon Manfred » Mo Dez 08, 2014 19:17

Todde hat geschrieben:Dein Mark ist kein Journalist, das ist ein ITler aus Braunschweig (?)

Hat der nicht auch die Szene aus einem Spielfilm, gekreuzigte Kind, als Tat in der Ukraine versucht als Tatsache hinzustellen?
Einen Wahnmacher um KenFm und Märchenholz kann man als "Journalist" bezeichnen, man muss es aber nicht.
Dann kann man auch RT Deutsch schauen...


Wenn du journalistische Qualität daran messen willst, dass einem "Einzeltäter" mal so ein Fehler passiert, dann müsstest du z.B. die Tagesschauredaktion schon längst geschlossen haben. Da sitzt ein großes Team, das massenweise Gebührengelder verprasst und trotzdem lassen sie sich immer wieder Falschmeldungen und Fakevideos unterschieben.

In seinem Videokanal kann man ganz gut sehen, was er so treibt. Von den deutschen öffentlich-rechtlichen Medien wird man derartiges kaum zu sehen bekommen. Von der BBC schon eher. Die haben auch meist Leute in den Brennpunkten und nicht 200 km entfernt im Hotel.
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Re: Russland-Politik

Beitragvon Todde » Mo Dez 08, 2014 19:41

Manfred hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Dein Mark ist kein Journalist, das ist ein ITler aus Braunschweig (?)

Hat der nicht auch die Szene aus einem Spielfilm, gekreuzigte Kind, als Tat in der Ukraine versucht als Tatsache hinzustellen?
Einen Wahnmacher um KenFm und Märchenholz kann man als "Journalist" bezeichnen, man muss es aber nicht.
Dann kann man auch RT Deutsch schauen...


Wenn du journalistische Qualität daran messen willst, dass einem "Einzeltäter" mal so ein Fehler passiert, dann müsstest du z.B. die Tagesschauredaktion schon längst geschlossen haben.


Das die Journalisten heute nicht mehr sonderlich mehr sind wie Überbringer von DPA oder Reuters Meldungen ist eher ein anderes Thema.
Warum müssen Schwachsinnsmeldungen immer wieder mit anderen falschen Berichten der "anderen Seite" gerechtfertigt werden?
Reicht es nicht, sich erst mal genau mit dieser Person auseinander zu setzen, um sich ein Bild über Glaubhaft oder nicht zu verschaffen?

Dein Starreporter hat aber berichtet, wie er das miterlebt hat.
Wenn aber eine Person im März noch Festplatten bei Servern tauscht und dann im Mai zu einem Krisengebiet Reporter aufgestiegen ist, in dem ohne russische Hilfe kein Journalist sich frei bewegen darf, dann ist das schon recht erstaunlich.
Es steht ja jedem offen RT Deutsch zu glauben und den Wahnmachern, Jebsen hat ja sonst auch lustige Dinge zu sagen.
Zu glauben, das ist freier Journalismus, dazu gehört schon sehr viel Gläubigkeit.


Das hat aber auch mit Stegner nichts zu tun, ich würde mich freuen, wenn er da hinreist und sich ein Bild der Lage macht.
Was ist daran verkehrt?
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Re: Russland-Politik

Beitragvon Manfred » Mo Dez 08, 2014 20:08

Kannst auch BBC gucken. Vermutlich ebenfalls so russischer Propagandaverein.
http://www.bbc.com/news/world-europe-30289699

Welchen Journalisten der deutschen Medien wurde denn der Zugang in die Ostukraine verweigert?
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Re: Russland-Politik

Beitragvon Pevo » Mo Dez 08, 2014 21:09

Todde hat geschrieben:Das hat aber auch mit Stegner nichts zu tun, ich würde mich freuen, wenn er da hinreist und sich ein Bild der Lage macht.
Was ist daran verkehrt?


Was glaubst Du würde er dort erfahren, was er aufgrund seiner Möglichkeiten als stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD nicht auch jetzt schon weiß?

Ich erinnere noch einmal daran, worum es Stegner geht:
Nicht jeder Zweifel an der aktuellen deutschen Russland-Politik dürfe unterdrückt werden. Stattdessen müsse man diskutieren.

Da ist doch vernünftig!
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Mit Russland brechen

Beitragvon adefrankl » Mo Dez 08, 2014 23:25

Wichtig ist vor allem, dass sich Deutschland unbedingt mit Russland verkracht. Nachdem ja in der EU eigentlich fast allen Ländern schon klar ist, dass Deutschland an allem Schuld ist /vgl. z.B. http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... s-problem/) , muss es unbedingt auch noch von Russland isoliert werden.
Sonst erreicht man ja nicht wieder die bewährte Ausgangslage von 1914, wo man sich auch gegen Deutschland einig war.
Wäre ja noch schöner wenn Deutschland diesmal Rückhalt in Russland finden würde.
Und überhaupt die Krim. nachdem man Russland die Krim damals im Krimkrieg nicht abnehmen konnte, hat sie wurde sich später, wahrscheinlich nach einigen Runden Wodka im Politbüro, völlig demokratisch wenigstens der Ukraine zugeordnet. Wäre ja noch schöner wenn da das Gebiet einfach wieder zu Russland kommen könnte (Und überhaupt, Volksabstimmung, ohne Erlaubnis der amerikanischen Regierung - völlig unmöglich).

P.S: Aufgrund meiner konservativen Überzeugung sah ich mich gezwungen, nach dem Angriff auf Serbien an den sich D beteiligte, nachträglich den Wehrdienst zu verweigern (wie war das mit dem Angriffskrieg)
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Russland-Politik

Beitragvon Pevo » Di Dez 09, 2014 8:36

Der folgende Leserkommentar zum ZEIT/Stegner-Artikel wurde 34mal empfohlen. Ähnliche Meinungen hört man immer wieder. Mir gefällt die Einseitigkeit nicht. Da möchte man mit einem Zitat von Stefan Heym antworten:
Wie stark wird der „Feind“, wenn man ihm alle Schuld in die Schuhe schiebt?

Der Leserkommentar:
Stegner ist auch so einer...
...der sich nicht traut, Putin offen zu kritisieren.
Das gefällt Putin und natürlich auch vielen Putinisten hier, die alles, was Putin getan hat gut finden bzw. hochlobend preisen.
Leider sind ja die meisten Foristen hier der Meinung, dass nicht Putin die Krim überfallen und annektiert hat, noch in der Ostukraine mit seinen marodierenden Banden bzw. Schlägern einmarschiert ist und Völkerrecht gebrochen hat und immer noch bricht.
Seine Schlägertypen bekommen neueste russiche und schwere Waffen und alles, was ihr Herz an Angriffswaffen begehrt.
Darauf hinzuweisen darf man "natürlich" hier nicht.
Schuld ist - wie immer - der "böse Westen", der völlig durchtrieben und bösartig ist und den Teufel schlechthin darstellt.
Man darf auch nicht sagen, dass sich die osteuropäischen Länder freiwillig der NATO angeschlossen haben, es hat sie keiner gezwungen. Auch deshalb, weil sie mit dem russischen Kommunismus übelste Erfahrungen gemacht haben.
Putin ist in Osteuropa so verhasst wie nie zuvor. Die berechtigten Ängste von Polen und den baltischen Staaten sind voll berechtigt.
Putin hat ja nichts gelernt, ist ja Geheimagent: Was tut ein solcher? Nun, eben das was ein Geheimagent so tut: Täuschen, lügen, tricksen, Vereinbarungen brechen.
Zum Glück gibt es hier eine kritische und nicht unterdrückte Presse - in Russland ist das anders. Wer das an Kritik äußert, was ich hier geäußert habe, der sitzt in Putins Reich im Gefängnis.


PS: Mit der Presse wurden hier jüngst besondere Erfahrungen gesammelt
Pevo
 
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Re: Russland-Politik

Beitragvon Pevo » Di Dez 09, 2014 8:42

Die Mehrheit der Leser des ZEIT/Stegner-Artikels (90 Empfehlungen) empfiehlt den folgenden Kommentar. Der ist mir etwas sympatischer.
Der Leserkommentar:
Recht hat er!
Diskutieren und Fragen zu stellen war noch nie falsch. Da könnte man sich auch mal mit dem Vorgehen der EU-Kommission in den letzten Jahren in der Ukraine auseinandersetzen... Oder mit dem mangelnden Aufklärungswillen der ukr. Regierung bezüglich der Morde vom Maidan und von Odessa. Von der CDU ist nichts zu erwarten, die ist auf Linie und muckt nicht auf gegen Mutti. Die SPD hat noch immer eine Gesprächsbasis mit Russland gefunden, und muss hier mutig das Wort ergreifen!
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Re: Russland-Politik

Beitragvon Lacy Laplante » Di Dez 09, 2014 9:16

Bemerkenswert, abseits der eventuellen guten Absichten ist die Wortwahl.

Nicht jeder Zweifel an der aktuellen deutschen Russland-Politik dürfe unterdrückt werden
Mit Intelligenz kann sich der Mensch von Traditionen abwenden.
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Re: Russland-Politik

Beitragvon Pevo » Di Dez 09, 2014 9:31

Vor den Hintergrund, dass man ja in der Regel keine "eigenen Erfahrungen" bzgl. der internationalen Politik hat, sondern von Informationen lebt, erscheint mir die Äußerung Helmut Schmidts realistisch:
Für eine stabile europäische Sicherheitsordnung ist die Einbeziehung Russlands notwendig....

Hier der Brief Schmidts an Helmut Kohl, aus dem dieses Zitat stammt:
https://docs.google.com/file/d/0B4fxV-P ... E4TmM/edit
Bei der Betrachtung des Bildes er beiden kommt einem der Spruch in den Sinn:
Mensch, wie die Zeit vergeht!
Pevo
 
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