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Sattelanhänger in der Landwirtschaft?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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28 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Beitragvon Kaii » Do Jun 14, 2007 19:24

bei ce darfst du auch nur bis 40to GG fahren, außer sondertransporte usw
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Beitragvon voro » Do Jun 14, 2007 21:06

Johni Driver hat geschrieben:Was hat so ein Auflieger Gesamtgewicht mit 3 Achsen???

Beim T heist es ja bis 40to darf man fahren


Ich meine, es gibt keine Gewichtsbeschränkung beim T-Schein, - jedoch ist das zul. GG aller Fahrzeuge in D auf 40t beschränkt. - Somit sind 40t in jedem Fall Obergrenze.

GG des Aufliegers kann man sich ja in etwa ausrechnen, wenn man weiss, das ein handelsüblicher Sattelzug selten mehr als 27t zulädt.

Wer weiss, was 'n leerer Auflieger wiegt?
Dürfte sich im Bereich 9 t bewegen - somit wären für die Zugmaschine (+ Dolly) noch 8t Luft bis 44t (Lappen-Weg-Grenze). Nicht grad viel.
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Beitragvon euro » Do Jun 14, 2007 21:11

Wenn das Ganze aus Alu ist sind die Teile extrem leicht.Unser Treberlieferant bringt bei 30t Zuladung nur knapp 43t auf die Waage.
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Beitragvon Fendt412 » Do Jun 14, 2007 21:25

Als Nachteil sehe ich, dass man auf die Schlepperhinterachse kein zusätzliches Gewicht bekommt im Gegensatz zu einer Sattelzugmaschine.
Bei Steigungen wenn man zum Stehen kommt kann es dann mal vorkommen, dass beim Versuch des Losfahrens alle 4 Räder nur noch durchdrehen.

Ein LU hier hat ein 18,5m³ Zunhammer Güllefass an einem Fastrac (irgendwas um die 200 PS) hängen, obwohl er sogar noch Gewicht mit auf die Hinterachse brachte, kam der Fahrer an einem mittleren Berg nachdem er sich verschalten hatte nicht mehr vom Fleck. Alle 4 Räder drehten leer durch (auf Teer!)

Mit so einem Gespann bringt man aber gleich 0 Stützlast auf den Schlepper-wenn man diesen ballastiert geht wieder Nutzlast verloren.

Fürs Feld zum Silieren etc. wäre eher noch das Gespann von Fliegl was wegen der großen Bereifung, die originale LKW-Bereifung bei andern Gespannen ist meiner Meinung nach gänzlich ungeeignet, da man sich den Boden extrem kaputt fährt.
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Beitragvon Frankenbauer » Do Jun 14, 2007 22:14

Das Ding ist meiner Meinung nach nur geeignet um auf Großbetrieben Sattelauflieger zu beladen, die zur nächsten Straße zu bringen und dort auf LKW umzusatteln ( Prinzip Strolch bei Zuckerrüben ) für Tansporte über längere Strecken reicht die Nutzlast nicht aus. Stellt sich jetzt nur noch die Frage, ob eine Allradzugmaschine ( LKW ) dann nicht billiger ist. Und wenn man das Teil nur zur Ernte braucht sollte man es sich bei Charterway o.ä. mieten.

Gruß

Werner
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Beitragvon Favorit » Fr Jun 15, 2007 17:00

Hi,

das wird kompliziert berechnet. Besonders hier, wo die Zugmaschine noch extern berechnet werden muß.
Da Traktoren der hier erforderlichen Leistungsklasse ihre 8-9to haben, wird das Leergewicht der Hänger-Kombi sich sehr negativ auswirken.
Hier
Bild Bild
wird das etwas besser gelöst, ist in D. aber nicht zugelassen.
Das hier
Bild
geht auch in D., aber von dem für den Hänger verbleibende Restgewicht von max. 32to entfallen auch hier ca. 10to auf die Leermasse. Mit Reifen der Dimension ...R 26.5, die eine einigermasse akzeptable Lastverteilung aufweisen, gerät der Schwerpunkt aber in noch luftigere Höhen. Es wird eine Anhängevorrichtung für >= 3to benötigt (KK80). Der Preis liegt je nach Ausstattung bei ca. 60-80.000 Euro (ohne MWSt!)...
:wink:
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Beitragvon 251at » Fr Jun 15, 2007 18:04

Fendt412 hat geschrieben:< snip >
Mit so einem Gespann bringt man aber gleich 0 Stützlast auf den Schlepper-wenn man diesen ballastiert geht wieder Nutzlast verloren.< snip >


Laut Datenblatt beträgt die Stützlast 3t
http://www.siga-fahrzeugbau.de/tech_data.php?layer=layer3&link=datenblatt
in der ausführlichen Beschreibung steht etwas von variabler Stützlast. Dazu wird einen Triebachse angeboten.
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Beitragvon Fendt412 » Fr Jun 15, 2007 19:58

hatte gemeint der Auflieger liegt mittig zwischen den Achsen auf, somit stützt sich das Gewicht auf den Siga. Ich denke, die Stützlast ist variabel, indem man die Anbauplatte für den Auflieger verschieben kann.
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Beitragvon sKarle » Fr Jun 15, 2007 20:44

Bei Siga gibt´s sogar noch Triebachsen.
Wenn ich mir schon nur vorstelle was so ein Teil mit Reifendruckregelanlage und sonstigen Extras kostet kann ich mir nicht vorstellen das sich so was lohnen kann.
Für das Geld gibts warscheinlich einen kleineren Traktor mit Anhänger und Fahrer der die Menge transportiert die man mit einem Sattelauflieger mehr schafft.
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Beitragvon Fendt309cier » Sa Jun 16, 2007 13:09

einer hier in der nähe hat auch so einen "DOLLY" vor einem 818.
der zieht das auch
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Beitragvon dipling » Mo Okt 15, 2007 21:09

Moin,

SIGA NOVA bringt zur Agritechnika einen Profisattel raus!
Der wird wie auf den Fotos gesehen mit einem SIGA UNO hinter den Schlepper gehängt. Das besondere: Ein Wechselsystem für die Aufbauten ist serienmäßig. Moglich sind: Kaweco Kratzboden 50 - 60 Kubikmeter, Leichtbaumulde mit 50 Kubikmeter, Zubringerfass mit 27 Kubikmeter als Verdränger oder Vakuum, walking floor.
Vorteile: Große Volumina, gute Fahreigenschaften durch zusätzlichen Drehpunkt, 3-4t Stützlast auf dem Schlepper.
Anders als vorher geschrieben, ist das System mit Vorderwagen nicht schlechter für den Boden als ein z.B. Triedem-Anhänger. Der große Radstand (Vorderwagen zu Anhänger) und der zusätzliche Drehpunkt verhindern ein Eingraben in den Boden.
Auf dem Bild ist ein LKW Sattel mit Liftachse zu sehen.
Ich habe einen solchen Zug selber gefahren - einfach super.
Auch das Kippen ist kein großes Problem, das die Achsen des Auflieger auf Block gesetzt werden.
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Beitragvon MF-133 » Do Okt 18, 2007 11:30

So ein Dolly ist interessant, wenn der Schnittpunkt zwischen Erfassung des Erntegutes und Abtransport noch ein bisschen mehr Richtung Schlepper verlagert werden soll. Je nach Konstruktionsweise könnte die Stützlast zur Traktionsverbesserung mit einer entlastbaren ersten Dollyachse erhöht werden. Trotzdem bleiben die Fahreigenschaften im schweren Gelände deutlich hinter einem Allrad-Lkw zurück, weil einfach die Ballast fehlt. Der Schlepper kann seine im Vergleich zum Lkw viel höhere Geländefähigkeit nicht ausspielen. Und wir wollen nicht vergessen: Im Vergleich zu Lkw ist auch der größte Schlepper schwach motorisiert. Bei 40 To sind heute 400-550 PS üblich. Es ist kaum wahrscheinlich, dass der Schlepper mit Dolly dem Sattelzug bei Entfernung von über 50 km Konkurrenz machen kann.
A propos 40 To: unabhängig von der der Zahl der Achsen ist bei 40 To in D Feierabend. Das Schleppergewicht muss bei den 40 To enthalten sein. Die Nutzlast im Straßenbetrieb ist daher nicht so berauschend: Schlepper plus Dolly plus Trailer: hm unter 18-20 to geht da wohl nix, macht 20-22 To Nutzlast.
Ein spannendes Nischenprodukt. Mal sehen, wie es sich in der Praxis bewährt.
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