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Schlegelmulcher (Laie)

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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18 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Schlegelmulcher (Laie)

Beitragvon Dino » Fr Mai 26, 2006 18:45

Hallo,

Ich bin absoluter Laie was Landtechnik angeht, das nur mal vorneweg. :)

Also wir haben bei uns im Verein einen Traktor mit einem Mähwerk und einige Meinungsverschiedenheiten was die richtige Einstellung angeht.

Das Mähwerk ist ein Schlegelmulcher mit einer Stützrolle am hinteren Ende und vorne hängt er an der Hydraulik und dem Oberlenker(?). Die Schlegel sind frei pendelnd auf einer waagerecht liegenden Trommel aufgehängt.

Bis jetzt habe ich immer so gemäht das die Stützrolle am Boden auflag und ich mit der Hydraulik die Schnitthöhe eingestellt habe. Nachdem die Rolle jetzt zum 2ten Mal neue Lager bekommen hat wurde mir gesagt das die Rolle nicht aufliegen darf sondern das Gras nur streifen soll.

Das kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Angeblich soll die Rolle nur Stöße abfangen wenn man durch eine Bodenwelle oder ähnliches fährt. Meiner Meinung nach belastet das aber die Lager noch viel mehr.

Ich vermute das die Lager unter anderem dadurch kaputt gegangen sind weil
- zu schnell gefahren wurde
- das Mähwerk zu hart abgesetzt wurde
- schon mehrmals einseitig eine Schraube abgeschert wurde (an den seitlichen "Kufen" oder Höhenverstellung der Rolle) und dadurch die Rolle einseitig runterhing

Genau kann ich das nicht sagen da fast jedes Vereinsmitglied mit dem Ding macht was es will.

Vielleicht kann mir ja jemand von euch helfen.

Eine Anleitung ist nämlich leider nicht mehr vorhanden.

Wie schnell darf damit gefahren werden bei etwa welcher Umdrehung bzw. Gang (schnell, langsam, Zwischengang) und wie benutzt man den Mäher richtig.

So ich hoffe ich habe alles richtig erklärt und bedanke mich schon einmal für eure Hilfe.

Gruß
Dino
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Beitragvon IHC1255XL » Fr Mai 26, 2006 18:52

Rolle soll/kann schon aufliegen, ich gehe mal davon aus die Lager sind kaputtgegangen weil nie einer abgeschmiert hat. :roll:
Wenn sie schräg läuft natürlich auch...

Gefahren wird je nach Bestand den man mulchen will und welches Ergebnis man möchte... Drehzahl kommt darauf an wo 1000U/min an der Zapfwelle anliegen. Ess ei denn er wird mit 540 U/min an der ZW gefahren.

Welcher Schlepper hängt davor? Welches Fabrikat ist der Mulcher?
IHC1255XL
 
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Beitragvon Dino » Fr Mai 26, 2006 19:06

Hallo,

Welcher Schlepper hängt davor? Welches Fabrikat ist der Mulcher?[/quote]

Erstmal danke für die schnelle Antwort.

Ohje die Fabrikate kann ich nächste Woche nachliefern, ich weisaber das auf dem Mulcher ein Aufkleber mit 540 U/min ist.

Gemulcht werden soll nur Gras.

Der Rest kommt nächste Woche.

Gruß
Dino
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Beitragvon tomte » Fr Mai 26, 2006 19:11

hallöle,

warum die lager der rolle/walze(walze; weil sie soll das schlegelgut anwalzen --> dafür muss sie auch auf dem boden aufliegen) ständig kaputt gehen? nun, du hast zwar hinter den begriff "oberlenker" ein fragezeichen gemacht, aber ihr werdet den mulcher vermutlich damit fahren, oder? jetzt habt ihr auch noch ein paar senken und hügel in eurer fläche?

dann ist alles leicht erklärt: reiß den oberlenker(ja, so heißt dieser ;-)) zwischen schlepper und schlegel weg und mach eine entsprechend dimensionierte kette dazwischen. und siehe da, die lager werden entschieden länger halten als bisher(abschmieren, relativ sanftes einsetzen vorausgesetzt).

warum? weil durch den einsatz mit oberlenker beim durchfahren von senken oder an steigungen ein enorm hoher druck vom schlepper auf die walze wirkt. mit kette kann sich der muclher dann einfach stärker zum schlepper neigen und gut ist es.

zur geschwindigkeit: provokant gesagt: alles was das boot(der schlepper) leisten kann ;-). jedenfalls werden die lager doavon nicht kaputt gehen(solange du jetzt nicht mit 200 km/h übers feld jagst).

zapfwellendrehzal: wie Jim Panse bereits sagte. hängt von der maschine ab


hoffe geholfen zu haben. ansonsten: bei fragen fragen


gruss
tomte
 
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Beitragvon Dino » Fr Mai 26, 2006 19:22

tomte hat geschrieben:dann ist alles leicht erklärt: reiß den oberlenker(ja, so heißt dieser ;-)) zwischen schlepper und schlegel weg und mach eine entsprechend dimensionierte kette dazwischen. und siehe da, die lager werden entschieden länger halten als bisher(abschmieren, relativ sanftes einsetzen vorausgesetzt).



Mensch das geht ja ratzfatz :)

Jep es ist ziemlich hüglig.

Wenn ich das richtig verstehe dient der Oberlenker nur als Gegenlager beim Anheben des Mähwerks, denn die Schnitthöhe stelle ich ja mit der Hydraulik ein.
Dann muss also eine Kette nur so lang sein das ich das Mähwerk vernüftig angehoben bekomme, ansonsten hat sie keine Funktion?

BTW glaube ich auch unser Traktor ist vorne ein wenig zu leicht, da er bei angehobenem Mähwerk leicht den Bodenkontakt verliert.

Gruß
Dino
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Beitragvon tomte » Fr Mai 26, 2006 19:33

[/quote]

Dann muss also eine Kette nur so lang sein das ich das Mähwerk vernüftig angehoben bekomme, ansonsten hat sie keine Funktion?


Gruß
Dino[/quote]

genau, kette hat keinerlei funktion, außer den schlegel ausheben zu können(heißt ihn dabei waagerecht zu halten). wenn du den mulcher auf arbeitshöhe eingestellt hast, kann die kette dann auch ruhig etwas durchhängen.

wähl die kette nur stark genug aus, denn wenn du mal zügig auf der straße fährst und der schlegel nach einem schlagloch zurück in die kette fällt sind die belastungen nicht zu unterschätzen.

gruss
tomte
 
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Beitragvon tomte » Fr Mai 26, 2006 19:34

ok., das mit dem zitieren übe ich dann wohl nochmal ;-)
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Beitragvon Dino » Fr Mai 26, 2006 19:45

Ok erstmal danke für die Hilfe, werde nächste Woche nochmal die Fabrikate posten wegen der Einstellungen.

Schönes WE.

Gruß
Dino
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Beitragvon lausbub » Fr Mai 26, 2006 22:00

Welle abschmieren. Seitlichen Druck vermeiden, das bedeutet beim wenden oder Kurvenfahrt den Mulcher ausheben. Wenn Langloch vorhanden, Oberlenker richtig einstellen. Mulcher ohne Langloch mit stabiler Kette fahren. Betriebsanleitung lesen.
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Beitragvon Euro-Trac 1600LS » Fr Mai 26, 2006 22:18

Das mit der Kette geht aber nur wenn vorne auch Stützräder sind, sonst wirds wohl eher ne Fräse....
:roll:
Meiner Meinung nach hats die Lager beim zu schnellen absenken gelyncht, hab ich auch schon erfahren müssen...
:twisted:
Micha
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Beitragvon lausbub » Fr Mai 26, 2006 22:29

Mit den Stützrädern hast du recht. Dies ist auch meist nur bei Sichelmulcher der Fall. Schlegelmulcher habe ich noch keinen mit Stützrädern gesehen.
lausbub
 
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Beitragvon IHC 433 Spitzer » Fr Mai 26, 2006 22:29

wenn ich als beim opa bin da muss ich als am oberlenker drehen das ich die schnitthöhe eingestellt bekomme

mfg chris
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Beitragvon lausbub » Fr Mai 26, 2006 22:33

Die Schnitthöhe beim Schlegelmulcher wird über den Oberlenker eingestellt. Die Walze bleibt am Boden.
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Beitragvon Carsten » Sa Mai 27, 2006 8:45

Hallo,

was ich vielleicht noch empfehlen würde ist die Räder nach jedem einsatz abzuschmieren und nicht wenn man es erst rausholt. Ich weiss nicht ob das Ding bei euch unter Dach steht, wenn nicht sollten die Lager auf jeden Fall vorher abgeschmieren werden bevor man es wieder abhängt.

Die Idee mit der Kette ist schon richtig bei hügeligen Gelände. Sollte der Mulcher über ein Langloch im Oberlenkerpunkt verfügen könnte dies natürlich auch schon ausreichen.
Gruß
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Beitragvon Waldschrad » Di Mai 30, 2006 8:53

Hallo,

manchmal wickelt sich auch Gras um das Walzenende an den Lagern und führt dazu, dass die Lager kaput gehen (Gras wird in die Lager gezogen). Daher Walze regelmäßig reinigen und auch schmieren.


Gruß
Waldschrad
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