• Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • Druckansicht
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Sa Okt 24, 2026 17:20

Landtreff zieht um! Voraussichtlich am Wochenende 24./25. Oktober wechseln wir auf eine neue Forensoftware – das Forum ist dabei einige Stunden geschlossen. Bitte prüft vorher, ob eure E-Mail-Adresse im Profil noch stimmt. Alle Infos zum Umzug »

Schlepperkauf - Bürokratismus mit dem Hauptzollamt

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
Antwort erstellen
30 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperkauf - Bürokratismus mit dem Hauptzollamt

Beitragvon 038Magnum » Mo Mai 04, 2026 7:07

Servus,

Seit der filmischen Darstellung zur Erlangung des "Passierschein A38", sollte jedem das verwunderliche "arbeiten" innerhalb einer Behörde bekannt sein.

Um sich auf den ganzen Spuk halbwegs einzulassen, habe ich seit mindestens 15 Jahren alle (!) Dokumente digitalisiert und katalogisiert. Auf die Anforderung solcher Dokumente kann ich mittlerweile innerhalb von fünf Minuten reagieren.

Wer natürlich eine Stunde lang die Papierdokumente suchen muss, sollte in der heutigen Zeit seine Strukturen überdenken - die Wut auf die Behörden kann ich zwar nachvollziehen, aber durch eigene Optimierung kann man darauf eigentlich ganz gut reagieren.

Besten Gruß
"Die Gedenktafel für die Zweiten hängt unten in der Damentoilette."
Benutzeravatar
038Magnum
 
Beiträge: 3386
Registriert: Mi Nov 20, 2013 16:21
Wohnort: Mitten in Hessen ;)
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperkauf - Bürokratismus mit dem Hauptzollamt

Beitragvon lutzi-putzi » Mo Mai 04, 2026 7:12

Hallo
Das hatte ich auch mal , habe der Sachbearbeiterin dann erklärt daß ich die Unterlagen nicht werde vorlegen können wegen des großen Umfangs und Verfügbarkeit wegen Bio und Vor-Ortkontrolle. Ich habe dann eine Vorlagestelle vom Hauptzollamt in Gießen in Kassel genannt bekommmen. Dort habe ich versucht einen Termin auszumachen. Der zuständige Beamte hat dann in Gießen bei der Sachbearbeiterin im Amt angerufen und die Sache geklärt.Jetzt nehme ich nur noch den Beitragsbescheid der BG mit auf die Zulassungsstelle. Frißt Zeit,die wir nicht haben.
Gruß Lutz
lutzi-putzi
 
Beiträge: 1
Registriert: So Mai 04, 2025 13:05
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperkauf - Bürokratismus mit dem Hauptzollamt

Beitragvon Owendlbauer » Di Mai 05, 2026 10:30

Deere Power hat geschrieben:Übrigens, würde sich das Handwerk und die Industrie so ein Vorgehen nicht gefallen lassen.

Hast du eine Ahnung, da ist es grad auch nicht anders.

Hab die "Grüne-Nummer-Prozedur" mit dem Zollamt auch vor ein paar Jahren bei der Neuzulassung eines Schleppers durchgemacht, obwohl ich schon einen anderen mit grüner Nummer habe. Wenigstens erfolgreich.
Claas Elios 210 * Eicher EKL 15/IIg4 * Schötz 5to Einachs-Dreiseitkipper * Winde Uniforest 65Hpro * Spalter Krpan CV18K * Stihl MS 044 * Stihl MS 201C
Benutzeravatar
Owendlbauer
 
Beiträge: 1298
Registriert: Mi Dez 29, 2021 10:29
Wohnort: Noricum ripense
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperkauf - Bürokratismus mit dem Hauptzollamt

Beitragvon langer711 » Di Mai 05, 2026 10:52

Hab das Formular auch grad ausgefüllt.
Ein alter Schlepper wurde ersetzt.
Unter „Punkt II Verwendungszweck“ steht im letzten Satz fett gedruckt:

„Ich lege zunächst keine weiteren Unterlagen vor, weiter mit Abschnitt IV“

Das macht die Sache schon deutlich einfacher, als es auf der ersten Seite stand.

Sinngemäß:
„Antrag vollständig ausfüllen und Beitragsbescheid BG und Einheitswertbescheid oder Kopie Grundsteuerbescheid
und Einkommensteuerbescheid beilegen“

Ob das dann glatt läuft, wird man sehen.
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
langer711
 
Beiträge: 7913
Registriert: Di Aug 23, 2005 15:01
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperkauf - Bürokratismus mit dem Hauptzollamt

Beitragvon Whis » Di Mai 05, 2026 11:20

langer711 hat geschrieben:
„Ich lege zunächst keine weiteren Unterlagen vor, weiter mit Abschnitt IV“

Das macht die Sache schon deutlich einfacher, als es auf der ersten Seite stand.

.



Genau davor müsste aber sinngemäß folgendes gestanden haben "Innerhalb der letzten 3 Jahre wurde bereits eine steuerbefreiung beantragt mit dem amtlichen Kennzeichen "XX-XX-XXX" blabla.

Waren es mehr als 3 Jahre, dann müssen die geforderten Unterlagen nochmal nachgereicht werden. :mrgreen: (kein Scherz, hatte ich schonmal weil es knapp 3,5 Jahre waren)


Ich kann den Unmut selbstverständlich absolut nachvollziehen aber seien wir mal ehrlich....
BG-Bescheid hat jeder griffbereit, letzte Steuerklärung ebenfalls....dazu noch ein paar selbst ausgestellte Rechnung rausgesucht, alles eingescannt und direkt per Mail an den Sachbearbeiter geschickt.


Ich hab das Thema vor 2 Wochen auch durch.....5 min fürs ausfüllen und eine freundliche E-Mail. Positiver Bescheid war noch in der Folgewoche im Briefkasten. Wenn jeder Antrag so unkompliziert ablaufen würde, wäre allen im LOF-Bereich geholfen.
Whis
 
Beiträge: 52
Registriert: Sa Nov 04, 2023 16:26
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperkauf - Bürokratismus mit dem Hauptzollamt

Beitragvon langer711 » Di Mai 05, 2026 12:33

Hab ich den Passus „in den letzten 3 Jahren…“ echt übersehen?

Nuja… jetzt ist es in der Post
Wird sich wohl aufklären
:)
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
langer711
 
Beiträge: 7913
Registriert: Di Aug 23, 2005 15:01
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperkauf - Bürokratismus mit dem Hauptzollamt

Beitragvon Einhorn64 » Di Mai 05, 2026 12:48

So wie man Doitschland kennt, sollte da bestimmt jedes Hauptzollamt seine eigene Suppe kochen, jedes braucht was anderes...
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
Benutzeravatar
Einhorn64
 
Beiträge: 3598
Registriert: Sa Nov 01, 2008 9:00
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperkauf - Bürokratismus mit dem Hauptzollamt

Beitragvon Nick » Di Mai 05, 2026 14:12

Möglich, allerdings war der Mitarbeiter des zuständigen Hza recht angefressen über die neuen Vorgaben von oben als ich vor ca 4 Jahren meine letzte Zulassung mit grüner Nr getätigt habe.
mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
Nick
 
Beiträge: 3807
Registriert: Mi Apr 26, 2006 20:44
Wohnort: Oberfranken
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperkauf - Bürokratismus mit dem Hauptzollamt

Beitragvon Muku-Halter 2.0 » Di Mai 05, 2026 14:15

Whis hat geschrieben:Waren es mehr als 3 Jahre, dann müssen die geforderten Unterlagen nochmal nachgereicht werden. :mrgreen: (kein Scherz, hatte ich schonmal weil es knapp 3,5 Jahre waren)

In meinem Tätigkeitsfeld undenkbar, und kann mir auch nicht vorstellen, dass so der Zoll arbeiten darf. Es können sich doch sämtliche Gegebenheiten innerhalb kurzer Zeit ändern.

Kleines Beispiel:
Max Mustermann gibt an, er bewirtschaftet einen Landwirtschaftsbetrieb mit 10 ha und braucht den Traktor für seine Tätigkeit. Dieser Max Mustermann könnte nach kurzer Zeit seinen Betrieb auch übergeben, verpachtet oder vererbt haben und hat auf einmal gar keinen Betrieb mehr. Warum sollte er dann 3 Jahre fällig unkompliziert Traktoren zulassen können, wenn er den Betrieb vermutlich nicht mehr bewirtschaftet, nur weil er vor z.B. 2 Jahren mal einen Nachweis erbracht und einen Traktor angemeldet hat?

Kann mir nicht vorstellen, dass solche Dinge nicht Verfahrensspezifisch nachgeprüft werden müssen! Lasse mich aber gerne belehren...
Ist wie schon beschrieben in meiner Tätigkeit nicht machbar, wenn ich mich an die gesetzlichen Vorgaben halte.

MFG
Ehemals User "Muku-Halter". Benutzerprofil wurde nach Passwortwechsel inaktiv.
Benutzeravatar
Muku-Halter 2.0
 
Beiträge: 224
Registriert: Sa Aug 23, 2025 20:28
Wohnort: Nordhessen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperkauf - Bürokratismus mit dem Hauptzollamt

Beitragvon Whis » Di Mai 05, 2026 14:24

Hallo,

Ich hab es selbst miterlebt.

Ende 2020: Alter Deutz zugelassen (Gründung der Landwirtschaft im Jahr 2018)... habe ich alle geforderten Unterlagen eingereicht und eine grüne Nummer bekommen.

Mitte 2024: Case JX gekauft. Im Formular habe ich mich dann im Abschnitt "innerhalb von 3 Jahren bereits ein Fahrzeug zugelassen" auf den Deutz verwiesen.
Antwort kam prompt: die letzte Zulassung ist länger als 3 Jahre her (ich hatte es tatsächlich auch vergessen wann genau ich den Deutz zugelassen hatte, ich dachte es wäre weniger als 3 Jahre her :mrgreen: ). Unterlagen musste alle nachgereicht werden. Grüne Nummer bekam ich aber.


vor 2 Wochen: Same Explorer gekauft. Wieder im Formular angegeben, dass Mitte 2024 ein Case steuerfrei zugelassen wurde. keine weiteren Unterlagen dabeigelegt.
5 Arbeitstage später kam der positive Bescheid.


Gruß

Gruß
Whis
 
Beiträge: 52
Registriert: Sa Nov 04, 2023 16:26
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperkauf - Bürokratismus mit dem Hauptzollamt

Beitragvon Öchslemacher » Di Mai 05, 2026 15:32

DEUTSCHLAAAAAAAAAAND.......Doofland ....Land der DOOOOOOOFEN.. Mitmachen oder aufhören
Öchslemacher
 
Beiträge: 625
Registriert: So Nov 08, 2009 15:54
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperkauf - Bürokratismus mit dem Hauptzollamt

Beitragvon 038Magnum » Di Mai 05, 2026 15:40

Servus,

Der Passus bezüglich einer Zulassung innerhalb der vergangenen drei Jahre ist mir nicht aufgefallen.

Außer Betriebsnummer, Flächennachweis und Schrieb vom Ortslandwirt habe ich für das HZA keine weiteren Unterlagen benötigt.

Für die Zulassung selbst waren es die "klassischen" Unterlagen (Zulassungsbescheinigung Teil I und II, eVB-Nummer, TÜV,...)

Verwundert war ich eigentlich mehr darüber, dass mit den Schleppern die neue Form der Online-Anmeldung analog zu den PKW gar nicht möglich ist.

Besten Gruß
"Die Gedenktafel für die Zweiten hängt unten in der Damentoilette."
Benutzeravatar
038Magnum
 
Beiträge: 3386
Registriert: Mi Nov 20, 2013 16:21
Wohnort: Mitten in Hessen ;)
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperkauf - Bürokratismus mit dem Hauptzollamt

Beitragvon langer711 » Di Mai 05, 2026 20:11

Eigentlich ist das Ganze auch überflüssig
Wer sich für ne grüne Nummer entscheidet, wird keine Gewerblichen Fahrten machen.
Das fällt der Rennleitung irgendwann auf und dann gibt’s ne Klatsche.

Oder seh ich das zu locker?
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
langer711
 
Beiträge: 7913
Registriert: Di Aug 23, 2005 15:01
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperkauf - Bürokratismus mit dem Hauptzollamt

Beitragvon langholzbauer » Di Mai 05, 2026 20:35

Ich fahre seit 20 Jahren ( neben)gewerblich ausschließlich für LoF, genau wie das Milchauto auch steuerfrei. :wink:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
Beiträge: 15043
Registriert: Fr Okt 19, 2012 22:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Schlepperkauf - Bürokratismus mit dem Hauptzollamt

Beitragvon Ackersau » Di Mai 05, 2026 23:17

Hier derzeit große Erdbaustelle. 30 Schleppergespanne mit Erdmulden am laufen. Letztens Zoll und BAG gemeinsam da. 5 durften weiter fahren. Ansonsten ist es schon nervig, weil man bei Nachfragen merkt, dass die eh alles "da haben" hier wird demnächst die Zentralstelle Zulassung für Nordhessen wieder geschlossen. Da saß ein Mitarbeiter, der hat Fahrzeuge 6 Monate nicht zugelassen, weil zum Schluß dann noch die Eintrtagung der Rundumleuchte am Schneidwerkswagen fehlte. Ich denke in 3-5 Jahren läuft das alles Online über das KBA
Ackersau
 
Beiträge: 713
Registriert: Sa Feb 18, 2023 21:38
Nach oben

Vorherige

Antwort erstellen
30 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2

Zurück zu Landtechnikforum

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki