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Schuld an Nitrat und Artenrückgang ist der Flächenentzug

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Schuld an Nitrat und Artenrückgang ist der Flächenentzug

Beitragvon T5060 » Mo Feb 04, 2019 0:58

tumblr_ok5f1pYGDN1sfn5spo1_1280.jpg
tumblr_ok5f1pYGDN1sfn5spo1_1280.jpg (79.52 KiB) 2510-mal betrachtet


Bildquelle?!

Falke

Die Logik hier aus kann nur bedeuten, dass der "Versiegler" zukünftig den dauerhaften Umweltschaden für Nitratüberschüsse und Insektenverluste hieraus übernehmen muss.

Landwirte bekommen ja nur pro qm den Verkehrswert ersetzt und müssen oben drein noch die Flächen für einen "Naturschutzausgleich" stellen.

Fakt ist nun mal das Versiegelung und Extensivierung/Verwaldung, die eigentliche Ursache für den behaupteten Artenrückgang und die fiktiven Nitratüberschüsse sind.
Die Landwirtschaft soll nun auch noch die Kosten dafür selbst tragen, obwohl wir schon seit hundert jahren die Viehbestände erheblich reduziert haben.
Es ist an der Zeit den Spieß umzudrehen. Der Staat soll zukünftig für jeden der Landwirtschaft entzogen oder zerstörten qm Boden eine jährliche Abgabe für die Landwirtschaft erheben,
damit wir die Mängel kompensieren können, die andere verursachen.
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Re: Schuld an Nitrat und Artenrückgang ist der Flächenentzug

Beitragvon GeDe » Mo Feb 04, 2019 7:41

T5060 hat geschrieben:Es ist an der Zeit den Spieß umzudrehen. Der Staat soll zukünftig für jeden der Landwirtschaft entzogen oder zerstörten qm Boden eine jährliche Abgabe für die Landwirtschaft erheben,damit wir die Mängel kompensieren können, die andere verursachen.

Hört sich ja gut an.Fang schon mal damit an das durch zu bringen!
Aber eines fehlt in dem Diagramm: Der Mineraldünger!
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Re: Schuld an Nitrat und Artenrückgang ist der Flächenentzug

Beitragvon elchtestversagt » Mo Feb 04, 2019 8:16

Das fordere ich in unserem Verband schon lange...
Genau wie die Festschreibung des Grünlandes eine Festschreibung des Ackerlandes mit Erhebungsstatus 1.1.2017.
Sprich wenn was gebaut werden soll, dann ohne Inanspruchnahme von Acker.
Wenn nicht anders möglich wegen Allgemeinwohl, dann nur mit einer bestimmten Formel anhand ihres festgestellten Nutzungsanteils vom 1.1.2017, sprich soll ein ha neu "verdichtet" werden, dann darf nur 50%, sprich ein halber ha, aus Ackerland bestellt werden, der Rest aus Grünland, Wald, schon bebaute Flächen ( Rückbebauung/Verdichtung/Siedlungen/Wohnungen/Gewerbe/Strassen) sowie auch Naturschutz und Biotopflächen.
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Re: Schuld an Nitrat und Artenrückgang ist der Flächenentzug

Beitragvon Rohana » Mo Feb 04, 2019 8:24

Wo kommt das schöne Bildchen her und wo die Daten dazu?
Rohana
 
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Re: Schuld an Nitrat und Artenrückgang ist der Flächenentzug

Beitragvon T5060 » Mo Feb 04, 2019 9:15

GeDe hat geschrieben:Aber eines fehlt in dem Diagramm: Der Mineraldünger!


War das 1913 viel Mineraldünger ?

Was gabs denn ? Guano, Thomasmehl, Kali, Kalke, Kalkstickstoff ( das meiste hiervon ist auch im BIO Landbau erlaubt )

Die erste Haber-Bosch-Anlage entstand 1913 und lieferte täglich 30 Tonnen.
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Re: Schuld an Nitrat und Artenrückgang ist der Flächenentzug

Beitragvon Manfred » Mo Feb 04, 2019 9:47

Leider werden bei diesen Grafiken aus unerfindlichen Grünen immer die kleinen Wiederkäuer weggelassen.
Der Verlust an diesen dürfte den Zuwachs bei Schweinen und Geflügel überkompensieren.
Wobei 1913 auch der große Schaf-Boom schon lange vorbei war...
Ich bezweifele auch, dass die Zahlen zum Geflügelbestand stimmen. Da wurden evtl. die privaten Geflügelhaltungen und die Tauben außen vor gelassen.
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Re: Schuld an Nitrat und Artenrückgang ist der Flächenentzug

Beitragvon T5060 » Mo Feb 04, 2019 9:58

Manfred hat geschrieben:Leider werden bei diesen Grafiken aus unerfindlichen Grünen immer die kleinen Wiederkäuer weggelassen.
Der Verlust an diesen dürfte den Zuwachs bei Schweinen und Geflügel überkompensieren.
Wobei 1913 auch der große Schaf-Boom schon lange vorbei war...
Ich bezweifele auch, dass die Zahlen zum Geflügelbestand stimmen. Da wurden evtl. die privaten Geflügelhaltungen und die Tauben außen vor gelassen.


Bei Rindvieh und Pferden können wir davon ausgehen das die passen, weil die Viehzählung war schon flächendeckend.
Wobei ich ja noch weis, dass damals immer etwas weniger angegeben wurde.

Die Hektarerträge 1913 dürften auch leicht geschönt sein

Und wir wissen, dass in fast jedem Haushalt irgend was mit Kleintieren, Geflügel, Schwein oder Ziege war
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Re: Schuld an Nitrat und Artenrückgang ist der Flächenentzug

Beitragvon Estomil » Mo Feb 04, 2019 10:22

Leider wird bei diesen Graphikem immer mit absoluten Zahlen gerechnet und nicht mit Grossvieheinheiten.
Dann würde man sehen, dass trotz deutlich mehr Schweinen und Geflügel der gesamtbesatz an Tieren deutlich runtergegangen ist.
Für ein pferd oder ein Rind kann man so manches Huhn halten.....

Außerdem wird das Bild natürlich erheblich verzehrt da Deutschland erheblich geschrumpft ist.
Der Verlust an acker hätte also auf das staatsgebiet umrechnen müssen da wir ja nicht 50% weniger acker haben sondern mitunter in Preußen extrem viel acker abgegeben haben und hier in der BRD vermutlich überproportional viel Wald war.

Es würde mich nochmal wundern wenn wir hier in der BRD von 1913-1970 extrem viel acker dazu bekommen haben aufgrund von waldrodungen und Entwässerung der Moore.
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Re: Schuld an Nitrat und Artenrückgang ist der Flächenentzug

Beitragvon T5060 » Mo Feb 04, 2019 10:26

Staatsgebiet ist umgerechnet, so blöd bin ich ja nicht .... ne
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Re: Schuld an Nitrat und Artenrückgang ist der Flächenentzug

Beitragvon Falke » Mo Feb 04, 2019 10:36

Das auffälligste am Diagramm ist ja der Rückgang beim Pferdebestand auf 10 %.

Also mehr Pferde - und Pferdeäpfel überall auf allen Wegen, in Feld und Flur - dann wird's auch wieder mit der Artenvielfalt und den Insekten!

Die Doitschen sind zu sauber.


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Re: Schuld an Nitrat und Artenrückgang ist der Flächenentzug

Beitragvon Estomil » Mo Feb 04, 2019 10:40

Du hast für die gebiete die abgeben würden den exakten Anteil an landwirtschaftlicher Fläche ermittelt, für die gebiete die behalten wurden und dann erst die Verluste ermittelt?
Hut ab.

Ich vermute eher, dass du die Gesamtfläche genommen hast und davon ausgegangen bist, dass die gebiete alle in etwa gleiche Anteile an Wald, Siedlungsfläche und acker hatten.
Das ist aber nicht der Fall.
Es wäre deutlich seriöser von 1945 an zu rechnen da sich seit dem nichts mehr verändert hat an der Fläche.
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Re: Schuld an Nitrat und Artenrückgang ist der Flächenentzug

Beitragvon T5060 » Mo Feb 04, 2019 10:52

Ja ich hab so Dinger wie Eupen-Malmedy, Ermland und Ostpreussen auch dabei

Wenn man sich bei der Siedlungsfläche alleine auf Deutschland in den heutigen Grenzen bezieht,
so hat sich seit 1980 die Siedlungs - und Verkehrsfläche alleine verdoppelt
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Re: Schuld an Nitrat und Artenrückgang ist der Flächenentzug

Beitragvon GeDe » Mo Feb 04, 2019 11:02

T5060 hat geschrieben:
GeDe hat geschrieben:Aber eines fehlt in dem Diagramm: Der Mineraldünger!


War das 1913 viel Mineraldünger ?

Was gabs denn ? Guano, Thomasmehl, Kali, Kalke, Kalkstickstoff ( das meiste hiervon ist auch im BIO Landbau erlaubt )

Die erste Haber-Bosch-Anlage entstand 1913 und lieferte täglich 30 Tonnen.

Du hast schon recht.Aber irgendwann zwischen '13 und '13 kam der Mineraldünger halt doch flächendeckend auf den Markt!
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Re: Schuld an Nitrat und Artenrückgang ist der Flächenentzug

Beitragvon Zement » Mo Feb 04, 2019 12:22

GeDe hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
GeDe hat geschrieben:Aber eines fehlt in dem Diagramm: Der Mineraldünger!


War das 1913 viel Mineraldünger ?

Was gabs denn ? Guano, Thomasmehl, Kali, Kalke, Kalkstickstoff ( das meiste hiervon ist auch im BIO Landbau erlaubt )

Die erste Haber-Bosch-Anlage entstand 1913 und lieferte täglich 30 Tonnen.

Du hast schon recht.Aber irgendwann zwischen '13 und '13 kam der Mineraldünger halt doch flächendeckend auf den Markt!

Und früher es der Festmist , der ab Frühjahr und Ende des Sommers großflächig verteilt wurde und über lange Zeit den Insekten zu Verfügung stand .
.
Gegenüber von Heute , würde auch viel mehr Fruchtfolgen teils mit zwischenfrüchte (Gemänge) eingesät .
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Schuld an Nitrat und Artenrückgang ist der Flächenentzug

Beitragvon Zement » Mo Feb 04, 2019 12:25

Falke hat geschrieben:Das auffälligste am Diagramm ist ja der Rückgang beim Pferdebestand auf 10 %.

Also mehr Pferde - und Pferdeäpfel überall auf allen Wegen, in Feld und Flur - dann wird's auch wieder mit der Artenvielfalt und den Insekten!

Die Doitschen sind zu sauber.


A.

Mit den Pferdeäpfel können die Insekten kaum was anfangen . ;-)
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