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Schwierigkeiten beim Schutzgasschweißen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Beitragvon Mattie » Mi Jul 30, 2008 17:50

Wenns spritz, haste zu viel Druck beim Gas. Druckminderer zurück drehen, mein Tip.
Einfach testen, Drahtvorschub, Strom, Druck, bis es passt.
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Beitragvon Same Argon » Mi Jul 30, 2008 18:15

Hallo Fordfuchs,

sind alle Sicherungen drin?
Was verstehst du unter flacher breiter Schweißnaht?


Gruß Same A.
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Beitragvon Grobollo » Mi Jul 30, 2008 18:22

ändere mal die Scheißrichtung. Breite Raupen etwas pendelnd und "drückend" schweißen, dann den Drahtvorschub zurücknehmen um die Spritzer zu reduzieren. Lorch war leider keine sehr gute Wahl....
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Beitragvon DX6:30 » Mi Jul 30, 2008 18:34

Also Lorch ist normalerweise eine gute Wahl. Und ansonsten: Bisschen mehr Spannung draufgeben und drückend schweißen, dann klappts auch mit ner flachen Naht :wink:
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Beitragvon Same Argon » Mi Jul 30, 2008 18:57

Hallo,

also hier wird ja nur was am Gerät verstellen vorgeschlagen oder die Schweißrichtung zu ändern.
Sicherlich ist es richtig beim Schutzgasschweißen zu "schieben" und nicht wie beim Elektrodenschweißen zu "ziehen".
Aber was haltet ihr von einer ordentlichen Schweißnahtvorbereitung?? Stumpfnähte müssen in einem Winkel von zusammen 60° angeschliffen werden zu einer V-Naht. Bei dickeren Materialien kann es dann auch eine X-Naht sein. Das Material sollte rostfrei, lackfrei, zunderfrei und ölfrei sein.

Bei deiner Gasmenge geht es aber nicht nach bar, das sollten dann bei 1mm Draht 10l/min sein!
Wenn immer noch zu viele Spritzer sind bischen den Drahtvorschub reduzieren.

Oder mach mal ein Bild von den Nähten, da kann man auch einiges erkennen!


Gruß Same A.
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Beitragvon rambold » Mi Jul 30, 2008 20:52

.
Zuletzt geändert von rambold am Mo Mai 03, 2010 15:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon rambold » Mi Jul 30, 2008 20:55

Mattie hat geschrieben:Wenns spritz, haste zu viel Druck beim Gas. Druckminderer zurück drehen, mein Tip.
Einfach testen, Drahtvorschub, Strom, Druck, bis es passt.


meinst du das ernst :lol:

1 mm draht sagt man ca 12 bar . 10 sind an der unteren grenze.
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Beitragvon Migu » Mi Jul 30, 2008 21:53

Ich habe bei einer Schutzgasschweissanlage noch nie ein 2tes Druckmanometer gesehen. Die die ich kenne regulieren nach liter pro minute
Freundliche Grüsse

Migu
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Beitragvon Same Argon » Mi Jul 30, 2008 22:01

Hallo Rambold,


10l/min sind nicht unterste Grenze! Du kannst auch problemlos mit 8l/min schweißen, geht auch. Zu viel Gas kann das Schweißergebniß schon beeinträchtigen und zwar wenn das Gas zu arg aus dem Brenner schießt nimmt es durch die Injektion auch Sauerstoff aus der Umgebungsluft mit und eben diesen Sauerstoff will man ja mit dem Gas verdrängen und nicht noch extra mit hineinziehen.


Gruß Same A.
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Beitragvon jak » Mi Jul 30, 2008 22:34

Hallo,
ich hab das auch schon beobachtet. Mit bestimmten Geräten bekomme ich die Schweißnaht nicht so hin, wie ich mir das Vorstelle. Genau so wie fordfuchs das beschreibt. Die Naht wird zu hoch, schaut patzig aus. Jetzt könnt man sagen, ganz einfach! Schweißstrom rauf, damit man mehr Einbrand hat. Aber dann mußt du den Vorschub auch schneller machen und du hast das selbe in grün, nur mit höherem Schweißstrom.
Bei meinem Gerät (Frohnius) funktioniert es wunderbar. Ich schweiße aber auch hin und wieder mit einem Merkle, da schaut es schon nicht mehr so gut aus. Eines heißt glaub ich Rapid macht sehr hohe Nähte und Niedermayer auch.

Was ich da aber am ehesten in Verdacht habe ist der Schweißdraht, auf den hab ich nur bei meinem Gerät Einfluß.

Sg Jak
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Beitragvon steven09 » Do Jul 31, 2008 6:19

Ich meine auch, dass die Gasmenge keinen großen Einfluß auf die Nahtwölbung hat.
Ich denke es liegt an der Schweißtechnik und würde anstatt
30° schleppend eine stechende Haltung und minimal schräg (ca. 80°)
versuchen. Dazu evtl. Spannung erhöhen.

Gruß steven09
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Beitragvon vtwelder » Do Jul 31, 2008 11:08

Schweißstrom rauf, damit man mehr Einbrand hat. Aber dann mußt du den Vorschub auch schneller machen und du hast das selbe in grün, nur mit höherem Schweißstrom.


Das wiederspricht sich irgendwie. Der Schweißstrom wird beim einem MAG-Schweißgerät über die Drahtvorschubgeschwindigkeit eingestellt. Der Stufenschalter (oder auch stufenlos) ist die Schweißspannung (das ergibt sich einfach so durch die flach fallenden Kennlinie). wenn man die erhöht, wird die Naht breiter, weil der Lichtbogen länger wird. Das funktioniert natürlich nur in Grenzen, denn um vernünftig zu arbeiten muss schon ein halbwegs passender Arbeitspunkt eingestellt werden.

Die Schutzgasmenge hat mit der Nahtuasbildung wenig bis nichts zu tun. Es darf natülich nicht so wenig sein, das das Schmelzbad nicht anständig geschützt wird. Ich kenne deinen Gasdüsendurchmesser nicht, je nach Brenner uns Leistungsbereich wird man bei Stahl so zwischen 6 und 25 l/min liegen.

Wenn denn nun die Naht stark überhöht wird kann das daran leigen, das dein Drahtdurchmesser einfach nicht zur Werstückdicke passt. Mit 0,6 mm Draht auf 20 mm Blech schweißen wird einfach nichts, weil nicht genug Wärme im Werkstück ankommt. Wie dich sind deine Werkstücke und der Draht? Grundsätzlich fehlt meist Wärme wenn es zu "hoch und schmal wird" (vorrausgesetzt die Nahtvorbereitung etc. passt.)

Wenn du viele Spritzer hast kann das auch viele Ursachen haben. Maßgeblich für die Spritzterbildung im Kurzlichbogen (darüber sprechen wir doch??) verantwortlich ist die Drossel im Schweißstromkreis. Kann man die bei deinem Gerät verändern? Außerdem kann es sein, das du in einen Leistungsbereich kommst, bei dem du mit deinem Arbeitspunkt im Übergangslichtbogen landest. Da arbeitet man nach Möglichkeit nicht, weil es da zwangsläufig viele Spritzer gibt. Bei welchem Drahtducrchmeser arbeitest du mit welcher Drahtvorschubgeschwindigkeit? Bei 1,0 mm Draht wird der Lichtbogen beispielweise so ab 9 m/min (unter M21 82/18)ziemlich unruhig.

Was für ein Schutzgas verwendest du?

Das mit dem stechend ("schieben") oder schleppend ("ziehend") schweißen ist so eine Sache. Das kann man nicht wirklich pauschalisieren. Kommt immer auf die Anwendung an. Eine Kehlnaht am T-Stoß wird man meist leicht stechend schweißen, eine Wurzellage bei der V-Naht am Stumpfstoß auch mal schleppend (z. B: wegen der besseren Sicht) es gibt da im Prinzip kein falsch und richtig. Hängt auch vom Schweißer ab.
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Beitragvon Same Argon » Fr Aug 01, 2008 10:30

Hallo Fordfuchs,

wenn du im Schmelzbad hängen bleibst bist einfach zu nah am Werkstück mit deinem Brenner.
Wenn du aber z.B. den Brenner auf dem Werkstück ansetzt und dann den Lichtbogen zündest und du bleibst dann hängen, dann hast du zu viele Spritzer in der Gasdüse so das du kontakt hast zwischen derselbigen und der Stromdüse. Hier wieder sauber machen.


Gruß Same A.
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Beitragvon jak » Fr Aug 01, 2008 21:39

Ich kenn zwar ein Gerät, bei dem man angeblich den Vorschub nicht verstellen braucht, weil das Gerät selbst umstellt, wenn man den Schweißstrom verstellt. Die meisten Geräte machen das aber nicht (behaupt ich mal). Bei meinem ist eine Skala dran, zur Orientierung je nach Schweißstrom, Drahtstärke u Art des Gases. Aber ich hab da immer die Griffel dran. Meist erst an einem Probestück. Und wenn es dann so richtig "brutzelt" gefällt es mir. Solltest mal probieren.

Sg Jak
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Beitragvon Same Argon » Fr Aug 01, 2008 22:45

Hallo Jack,

solche Geräte gibt es öfters die den Drahtvorschub zur Stromstärke selbst einstellen, man muß dann eben nur im richtigen Programm sein, den entsprechenden Draht drin haben und muß dann nur noch den Vorschub korrigieren je nach Scheißnahtart.


Gruß Same A.
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