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SED Reutlingen will Güllefahren verbieten lassen

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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31 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: SED Reutlingen will Güllefahren verbieten lassen

Beitragvon langholzbauer » Di Apr 07, 2020 15:45

Ach Ihr Städter!
Was soll ich denn mit Hühnern fern ab meines Hofes anfangen, wenn ich Futter für Mutterkühe brauch?
Zu normalen Zeiten hätte ich auch Verständnis für die Jungs und würde das um die paar kg Futter noch zeitweilig dulden.
Aber dank moderner Sat- und Luftbildüberwachung habe ich als Bewirtschaftet der Grünlandfläche dann viel Schreibkram, der den Ertragswert der Gesamtfläche ganz schnell uberschreitet.
Zuletzt geändert von langholzbauer am Di Apr 07, 2020 15:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: SED Reutlingen will Güllefahren verbieten lassen

Beitragvon TomDeeh » Di Apr 07, 2020 15:48

Wiese gut einmachen und bissle Jungvieh drauf.
Gruß Tom
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Re: SED Reutlingen will Güllefahren verbieten lassen

Beitragvon Neuland79 » Di Apr 07, 2020 15:59

langholzbauer hat geschrieben:Was soll ich denn mit Hühnern fern ab meines Hofes anfangen, wenn ich Futter für Mutterkühe brauch?

Vielleicht mit jemand anderem die Fläche tauschen, wenn sie eh schon so weit weg von dir ist?
(Wie alt sind die Kinder? Die wachsen doch auch irgendwann mal aus dem Fußballalter heraus.)
Ansonsten fällt mir nur noch in Etappen düngen ein. So jede Woche 1/10 ha
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: SED Reutlingen will Güllefahren verbieten lassen

Beitragvon langholzbauer » Di Apr 07, 2020 16:12

So ähnlich lief es in normalen Jahren. Aber ich kann doch nicht auch noch Weidezäune gegen " blöde Menschen " unterhalten, wenn auf der Fläche nach dem ersten Schnitt kein Ertrag mehr wächst.
Und die Spaßbürger denken nicht darüber nach bzw. haben keine Ahnung und noch weniger Verständnis dafür, daß ein Bauer im Mittelgebirge jedes Jahr seinen Flächen einen Ertrag abringen muss/will.
Alle wollen schöne Landschaften. Aber dass diese nur durch intensive Bewirtschaftung so schön sind, begreifen immer weniger.
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Re: SED Reutlingen will Güllefahren verbieten lassen

Beitragvon langholzbauer » Di Apr 07, 2020 16:18

Neuland hat Recht.
Ich sollte vielleicht wirklich jede Woche mal eben etwas Jauche dort ausbringen.
Aber das geht auch wieder gegen die DVO und die bedarfsgerechte Versorgung der Pflanzen.
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Re: SED Reutlingen will Güllefahren verbieten lassen

Beitragvon Paule1 » Di Apr 07, 2020 16:32

Hallo Paule, ich bezweifle bei deinem Post ob du denn alles verstanden hast.
Ich wohne auf dem Land betreibe aber keine aktive Landwirtschaft. Bin aber bestens in der Landwirtschaft vernetzt.
Bin Sonntag mit meiner Frau spazieren gegangen. Im Vorfluter schwamm wie jedes Jahr an bestimmten Stellen die Gülle. Aber es wird ja nur bedarfsgerecht gedüngt. Bei uns im Dorf sprechen viele nur noch von Gülleentsorgung. Glaubst du die Gülle im Vorfluter wurde nur von mir wahrgenommen??


Ich persönlich hab die Stecker gezogen-keine Schweine -keine Milchkühe-keine Bullen, nur ein paar wbl. Rinder um den Garten nicht mit dem Rasenmäher mähen zu müssen, Hühner und Eier für eigen Verbrauch und ein paar Enten für einen guten Braten.

Die nicht mehr in der Landwirtschaft arbeiten sitzen ja jetzt in Corona Zeiten in der Sonne mit Kurzarbeit und Corona Hilfe und die Bauern arbeiten sich jetzt auch wieder einen ab sogar mit Corona müssen sie Traktor fahren, wer soll den die Arbeit machen und die Tiere versorgen
.
Das mit der Landwirtschaft den Tieren und den lieben Nachbarn in den Dörfern geht wohl in diesem meinem Leben nicht mehr zusammen, selbst die Corona Krise wie es bisher aussieht ändert das gar nix.

Von den Grüne Stadt Menschen die von gar nix was Landwirtschaft angeht ein Ahnung haben möchte ich nicht ein Wort verlieren.
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: SED Reutlingen will Güllefahren verbieten lassen

Beitragvon 240236 » Di Apr 07, 2020 17:59

ATurbo hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:Echt, du kannst Tiergülle von Menschengülle unterscheiden???
Hast ne Geschmacksprobe genommen, oder woran?

Letztere wird nämlich allzu oft tatsächlich einfach in Bäche und Flüsse geleitet!

https://www.facebook.com/groups/1364725040353163/


Nur komisch dass das genau in der Zeit passiert wo in dem Bereich überall Gülle gefahren wurde.
Da stellt natürlich niemand einen Zusammenhang her!

Wie kann man nur??
Wie erkennst du, daß das Gülle im Bach ist? Die Frage ist ernst gemeint.

Mir wurde auch mal nachgesagt, von einem, der hat behauptet, weil Schaum im Bach ist, daß das von der Gülle käme. Nach längerer Recherce habe ich die Ursache gefunden: Der Mann hatte eine Waschmaschine in der Garage aufgestllt und hat den Ablauf einfach durch die Wand nach aussen gebohrt und hat es hinter der Garage einfach ablaufen lassen, so daß es in die Ackerfurche gelaufen ist und dann weiter in einen Entwässerungsgraben.
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Re: SED Reutlingen will Güllefahren verbieten lassen

Beitragvon Isarland » Di Apr 07, 2020 18:11

240236 hat geschrieben:
ATurbo hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:Echt, du kannst Tiergülle von Menschengülle unterscheiden???
Hast ne Geschmacksprobe genommen, oder woran?

Letztere wird nämlich allzu oft tatsächlich einfach in Bäche und Flüsse geleitet!

https://www.facebook.com/groups/1364725040353163/


Nur komisch dass das genau in der Zeit passiert wo in dem Bereich überall Gülle gefahren wurde.
Da stellt natürlich niemand einen Zusammenhang her!

Wie kann man nur??
Wie erkennst du, daß das Gülle im Bach ist? Die Frage ist ernst gemeint.

Mir wurde auch mal nachgesagt, von einem, der hat behauptet, weil Schaum im Bach ist, daß das von der Gülle käme. Nach längerer Recherce habe ich die Ursache gefunden: Der Mann hatte eine Waschmaschine in der Garage aufgestllt und hat den Ablauf einfach durch die Wand nach aussen gebohrt und hat es hinter der Garage einfach ablaufen lassen, so daß es in die Ackerfurche gelaufen ist und dann weiter in einen Entwässerungsgraben.

Ich frage mich sowieso, wie Gülle beim vorgeschriebenen Abstand in den Bach kommen kann? Das macht doch keiner vorsätzlich. Selbst, wenn ein Landwirt 40m³ Gülle je ha ausbringt, sind das 4mm auf den m². Wie soll da was in den Bach gelangen? Selbst, wenn in einer Kurve mal ein Spritzer daneben geht.....den Schlaubi möchte ich kennen, der da im Bach Gülle erkennt. :roll: :roll: :roll:
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: SED Reutlingen will Güllefahren verbieten lassen

Beitragvon T5060 » Di Apr 07, 2020 18:12

ATurbo hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:Echt, du kannst Tiergülle von Menschengülle unterscheiden???
Hast ne Geschmacksprobe genommen, oder woran?

Letztere wird nämlich allzu oft tatsächlich einfach in Bäche und Flüsse geleitet!

https://www.facebook.com/groups/1364725040353163/


Nur komisch dass das genau in der Zeit passiert wo in dem Bereich überall Gülle gefahren wurde.
Da stellt natürlich niemand einen Zusammenhang her!

Wie kann man nur??


Weist du der Trick ist schon uralt. Das war früher schon so, wenn ein heftiges Gewitter war, saß der Bauer in der Scheune und hat diese angezündet.
Und wenn heute der Bauer seine Pflanzenkraftsuppe ausbringt, da glaubt jede nichtlandwirtschaftliche Umweltsau sie muss ihren Dreck entsorgen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: SED Reutlingen will Güllefahren verbieten lassen

Beitragvon John Deere 6320Premium » Di Apr 07, 2020 18:46

ATurbo hat geschrieben:Hallo Paule, ich bezweifle bei deinem Post ob du denn alles verstanden hast.
Ich wohne auf dem Land betreibe aber keine aktive Landwirtschaft. Bin aber bestens in der Landwirtschaft vernetzt.
Bin Sonntag mit meiner Frau spazieren gegangen. Im Vorfluter schwamm wie jedes Jahr an bestimmten Stellen die Gülle. Aber es wird ja nur bedarfsgerecht gedüngt. Bei uns im Dorf sprechen viele nur noch von Gülleentsorgung. Glaubst du die Gülle im Vorfluter wurde nur von mir wahrgenommen??


Dann keine halben Sachen machen und direkt eine Probe ziehen und das ganze zur Anzeige bringen, Anwalt einschalten. Zeugenaussagen sammeln. Alles andere ist übele Nachrede und Dampfplauderei wenn du dir so sicher bist das es Gülle ist wirst du das ja auch sicher beweisen können.

ATurbo hat geschrieben: Ein anderer Landwirt fuhr im letzten Jahr Gülle ins Getreide. Die Fläche grenzt direkt an die letzte Häuserreihe bei uns im Dorf und am nächsten Tag war ein einigen Anwohnern Kinderkommunion.
Kam richtig gut!!


Das geht natürlich gar nicht, wenn es ein Ortsansässiger Landwirt ist umso mehr. Sprecht ihn doch mal vernünftig drauf an, dann wird er denke ich einsichtig sein und das ganze beim nächsten mal an einem anderen Termin fahren.

ATurbo hat geschrieben: Warum sind eigentlich die Belastungen mit Nitrat usw. auf vielen hofnahen Flächen höher als auf Flächen die weiter vom Güllelager entfernt sind?
Habe meinem Schwager gefragt, der aktiver Landwirt ist.
Schaute mich ganz entsetzt an! Dass ich das nicht wüsste.
Man muss doch schließlich Fahrkosten sparen war sein Antwort.


Die Belastung mit Nitrat im Grundwasser ist also auf hofnahen Flächen größer, es wäre ja schön wenn wir so viele Messstellen hätten das sich das ganze in irgendeiner Form beweisen lässt. Ich wüsste nicht wo die belastbaren Daten für so eine These herkommen sollen. Kannst du deine Aussagen bitte belegen?

ATurbo hat geschrieben: Hier dazu ein positives Beispiel. Liegt mit Sicherheit schon mindestens 45 Jahre zurück.
Ein Landwirt fuhr auch am Samstagnachmittag Gülle. Er brachte zunächst den Schlepper mit Grubber.
Dann fuhr er 5 bis 6 Fässer Gülle, arbeitete dann ein und dann die nächsten Fässer usw..
Zwischendurch kam er zu uns nach Hause und trank mit meinen Eltern einen Kaffee.
War damals noch in der Schule und fragte ihn warum er immer sofort einarbeitet.

Seine Antwort:
Wenn bei Ihm vor der Haustür jemand Samstagnachmittags Gülle fahren würde und nicht sofort einarbeitet, fände er dass nicht gut. Also mute ich dass auch niemand anderem zu. Das wäre doch wohl selbstverständlich.
Der Landwirt hatte nachher einen großen Betrieb mit mehreren hundert Hektar und ist heute noch in der Bauerschaft hoch angesehen.


Nette Anekdote, ein wahrer Leuchtturm Bauer, sein umsichtiger Umgang mit dem Güllefahren am Samstag hat seinen Betrieb also wachsen lassen und sein ansehen gesteigert. Wenn man zu den richtig erfolgreichen Bauern gehören will sollte man zusehen das man seine Gülle schnell einarbeitet.

Ich habe am Samstag noch nie Gülle gefahren, an der Siedlung wird auch nur in der Woche Gülle gefahren, aber in den stehenden Bestand Gülle einzuarbeiten ist halt schwierig wenn es keine Zwischenfrucht ist. Irgendjemand hat aber immer ein Problem. Nichtmal begrenzt aufs Güllefahren. Die Leute schütteln sogar den Kopf wenn man sein Grünland anwalzt im Frühjahr.

Ich hab die Schnauze so unendlich voll von diesem absolut lächerlichen Kram der immer wieder aufgetischt wird, der Dorfteich stinkt faulig weil er angeblich voll ist mit Gülle rundherum stehen aber hohe Laubbäume und das Wasser steht, der Teich wird ausgebaggert und ist unten komplett voll mit verfaultem Laub das schön vor sich hin fermentiert ist. Interessiert aber keinen den schuldigen kannte man ja schon.

Auf dem Fischteich ist eine Schicht aus gelbem Staub, der freundliche Berater vom Heimatverein hat die Lösung parat, das ist Ammoniak aus den Abluftschächten des Schweinstalles, Da nimmt Ammoniak eher einen unnatürlichen Aggregatzustand bei 15°C an als das man darüber nachdenkt ob das wohl Pollen von der Birkenreihe direkt neben an sind. Überfahrenes Wild was von der Straße auf die Wiese geworfen wird wurde beim mähen erischt obwohl das Gras schon wieder halbhoch ist.

Dann wird dann aber schön untereinander geredet, die anderen sehen es ja auch!. Aber verpachtet wird gegen Höchstgebot an jemand Ortsfremden gegen Höchstpreis der nicht einmal weiß wo seine Pachtflächen liegen. Da ist es ja nur wichtig das meiste rauszuholen.

ATurbo wenn du dir so sicher bist das dort solch illegale Dinge passieren. Sprich den vermeintlichen Verursacher an und Stelle ihn zur Rede. Offen und ehrlich. Man kann auch mit jemandem Reden statt über ihn.
An wen hast du eigentlich verpachtet?
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Re: SED Reutlingen will Güllefahren verbieten lassen

Beitragvon GeDe » Di Apr 07, 2020 22:47

John Deere 6320Premium hat geschrieben: ...

Er hat recht!
Im übrigen sind diejenigen,die selbst einmal das Gleiche hatten die schlimmsten Denuzianten.
-Der ehemalige Schweinebauer regt sich am meisten über Gülleauf.
-Die Eltern hatten früher eine kleine Landwirtschaft und das junge Gesindel zeigt die noch aktiven Bauern an.
-usw...
Denen gehört... -der Kühlschrank ausgeräumt!
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Re: SED Reutlingen will Güllefahren verbieten lassen

Beitragvon Ferengi » Di Apr 07, 2020 22:56

Das konnte man hier im Forum auch schon zu genüge sehen!
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Re: SED Reutlingen will Güllefahren verbieten lassen

Beitragvon 240236 » Mi Apr 08, 2020 9:26

ATurbo hat geschrieben:Da ja alle hier im Forum den Sachverhalt aus der Ferne besser beurteilen können als ich hier vor Ort
nehme ich meine Behauptung zurück und entschuldige mich dafür genauso wie für meine Behauptung
mit der Düngung in Hofnähe.

Ich könnte das mit der Düngung in Hofnähe noch weiter ausführen, dass werde ich aber mit Sicherheit nicht hier im Forum machen. Da entschuldige ich mich lieber.

Werde es zukünftig wie von User@ John Deere.... vorgeschlagen machen. Probe ziehen und der Verursacher soll mit den Konsequenzen leben.

Wäre allerdings das erste Mal in meinem Leben das ich jemanden anschwärzen würde.

@ John Deere Premium....
Lese deine Beiträge hier im Forum sehr gerne und es würde sicherlich Spaß machen weiter mit dir zu diskutieren.

Viele (sehr viele) Landwirte verhalten sich doch vorbildlich. Einige wenige benehmen sich wie die Axt im Walde und über die spricht man und machen das Image der anderen kaputt. Nur dass wollte ich hier zum Ausdruck bringen.

@John Deere Premium
Jetzt noch zu deiner Schlussfrage.
An wen habe ich verpachtet?

Alle Flächen sind schon seit über zwanzig Jahren an zwei Landwirte in der näheren Umgebung verpachtet.
Mir geht es da nicht um den höchsten Preis sondern um eine nachhaltige Bearbeitung.
Habe mich noch nie darüber beschwert wenn jemand Gülle gefahren hat. Das gehört auf dem Land dazu.
Muss allerdings nicht unbedingt Samstagabends und direkt vor der Haustür sein. Genauso erwarte ich allerdings auch dass verschmutze Wege nach verrichteter Arbeit wieder gesäubert werden. Da hatte ich mit meinen Pächtern bisher überhaupt keine Probleme.

Einige andere Landwirte hier in der Gegend meinen allerdings das wäre nicht nötig. Eine von Fahrradfahrern viele genutzte Straße wurde von zwei Landwirten totalverschmutzt und nach Ende der Arbeiten nicht gereinigt. Wurden auch darauf angesprochen; ihre Antwort, man sollte sich Mal nicht so haben. Reden hilft aber nicht immer.

Einer von denen hat sich auch für die Neuverpachtung meiner Flächen ins Spiel gebracht......
Der Landwirt hat mit Sicherheit gute Chancen........


@ John Deere..... Finde es vorbildlich von dir Samstags keine Gülle zufahren. Du tust was für das Image der Landwirtschaft. Meine Hochachtung!!

Die Ackerflächen werden aus Altersgründen des Pächters im kommenden Jahr neu verpachtet.
Auch die Neuverpachung wird nicht über den Preis gehen.

Da kritische Anmerkungen hier in Teilen des Forums ja nicht gewünscht sind verabschiede ich mich hiermit.

Macht’s gut und bleibt vor allem gesund!

Frohe Ostern!
Da ich ja nicht aus der Ferne Beurteilen kann, delhalb die Frage nochmal: Wie erkennst du das, daß das GÜLLE im Vorfluter ist? Ich möchte dich nicht anmachen, sondern geht es mir um die Klärung des Sachverhaltes. Allerdings geht es mir auch darum, daß ganz einfach schnell Vorurteile gefällt werden ohne den Sachverhalt zuvor genau geklärt zu haben.

Wenn es so ist, wie du schreibst, dann ist es eine Frechheit und der Güllefahrer gehört einfach zur Rede gestellt.
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Re: SED Reutlingen will Güllefahren verbieten lassen

Beitragvon Family Guy » Mi Apr 08, 2020 22:09

Wo ist denn ATurbo geblieben?
Erstmal ein paar haltlose Behauptungen raushauen, dann, bei seriösen Nachfragen, eingeschnappt den Schwanz einziehen? Jedes Kindergartenkind hat mehr Rückgrat.
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Re: SED Reutlingen will Güllefahren verbieten lassen

Beitragvon Südheidjer » Do Apr 09, 2020 3:58

GeDe hat geschrieben:-Die Eltern hatten früher eine kleine Landwirtschaft und das junge Gesindel zeigt die noch aktiven Bauern an.
-usw...


Viele Leute sind sich gar nicht bewusst, daß oftmals Landwirte ihre Vorfahren waren.

Es gibt da eine interessante Seite mit sogenannten Ortsfamilienbüchern (OFB). Meine Erfahrung ist, daß wenn man weiß, wer seine Urgroßeltern waren, dann hat man einen guten Ansatzpunkt für eine weitergehende Recherche, so die entsprechenden OFBs existieren sollten.

http://ofb.genealogy.net/

ABER: Die Daten kommen wohl oftmals von Hobby-Ahnenforschern, die ihre eigene Herkunft analysiert haben und anchließend die Daten auf die obige Internetseite hochgeladen haben.
Meine Erfahrung ist, daß manchmal die Daten nicht ganz stimmen, also wenn beispielsweise eine Person in zwei OFBs auftaucht mit leicht unterschiedlichen Geburtstagen oder die Reihenfolge der Vornamen sind unterschiedlich u.s.w.

Obwohl meine beiden Großelternpaare Landwirte waren, habe ich trotzdem einen Dorfschullehrer als Urgroßvater. Das wußte ich zwar schon vorher, aber in den Generationen davor habe ich interessante Dinge entdeckt. Auch die teilweise sehr frühen Sterbezeitpunkte einiger meiner Vorfahren stimmen mich sehr nachdenklich. Z.B. einer meiner Ur-ur-Großväter ist keine 30 geworden und an einer Quetschung des Oberkörpers infolge eines Unfalls verstorben. Man hatte ihn noch 20 km nach Lüneburg ins Krankenhaus gebracht, wo er aber verstarb. Ich vermute, daß das ein Arbeitsunfall war, da damals die Arbeit um Dimensionen gefährlicher war als heute. Aber auch heute sollte man immer auf der Hut sein und mit der nötigen Umsicht seiner Arbeit nachgehen, gerade diejenigen, die in Land- und Forstwirtschaft eine hohes Risiko haben.
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