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Selbstständigkeit

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Beitragvon IHC1255XL » So Apr 16, 2006 9:56

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Beitragvon Tissi » So Apr 16, 2006 10:18

Der Gärnter kriegt davon lt. Tarif 7-8€. Je nach Können und Ausbildung (Meister usw. ) dann halt mehr. Meine Frau arbeitet heute netto für 6,20!
Lohnt sich fast nicht...


arbeitet Deine Frau als Gärtnerin ... Jim ?
Tissi
 
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Beitragvon IHC1255XL » So Apr 16, 2006 13:14

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Beitragvon Noclom » So Apr 16, 2006 13:22

Moin.
zum Thema Ich - AG : die Ich- Ag muss hauptberuflich sein. Mit nebenbei zum Erziehungsurlaub geht dass nicht.

zum Thema Tarif im Gartenbau:
der Tarif im Produktionsgartenbau liegt z. B. in Niedersachsen bei 10, 58 E pro Stunde für Gesellen ( brutto natürlich) . Im Garten& Landschaftsbau ist die Entlohnung traditionell höher als im produzierenden Gartenbau. Wenn also ein Gala - Bau - Geselle für 7-8 E (brutto) arbeitet , ist das auf gar keinen Fall der Tariflohn. ( Im Ammerland verdienen die polnischen Saisonkräfte inden größeren Baumschulen 7, 72 brutto). Man kann nur Bruttolöhne vergleichen- nicht die Nettolöhne.
Übrigens : Ein bei einer Zeitarbeitsfirma angestellter Gärtner arbeitet für 5, 80 (brutto) dass allerdings lohnt sich nicht mehr.


zum Thema Billigkonkurrenz:
Geiz ist Geil. Das gilt auch für den Garten. Und besonders für das Öffentliche Grün. Die größte Billigkonkurrenz sind angeblich gemeinützige Vereine , die mit 1- E- Jobbern arbeiten . Eine Ich - AG dagegen ist ein reales Unternehmen, welches sich mittelfristig nur durch ein entsprechendes Preisleistungsverhältnis am Markt behaupten wird. Wenn eine ich - Ag dem alteingesessenen Galabauer Aufträge abluchst hat das nicht nur mit dem Preis zu tun . Ein Landschaftsbaumeister der sich als Ich- AG selbständig macht wird qualitätvollere Arebit abliefern als der Geselle der zwar vor der Ich Ag- Zeit anfing , aber nur mit Billig- Hilfskräften ohne deutsche Sprachkenntnisse arbeitet. Die Kunden werden sich wahrscheinlich für ersteren Anbieter entscheiden. Preismässig werden sie in etwa gleich liegen.

zum Thema Gartenbau in Deutschland :
Gärtner jammern immer. Über die hohen Spritpreise . Über die hohen Gaspreise. Über die schlechten Marktpreise . Über den Druck , den die überregionalen Vermarkter und der Lebensmitteleinzelhandel aufgebaut haben. Über das schlechte Wetter. Über die faulen Mitarbeiter. Über den Klimacomputer. Über die Zulasungspraxis bei Pflanzenschutzmitteln.
Über die Kartellbildung im Dienstleistungsgartenbau. Über den Ausbildungsrahmenplan. Über die schlechte Beratung bei der Lwk. Über die Jungpflanzenliferanten. usw.
Das ist schon seit 30 Jahren so.
Eigentlich jedoch geht es den Gärtnern ( im Vergleich zu anderen landwirtshaftlichen Berufen ) - noch recht gut.
Die hohen Gas&und Spritpreise betreffen jeden. die Marktpreise sind nur für Kulturen schlecht , die jeder hat. Ohne die überregionalen Vermarkter und den Lebensmitteleinzelhandel hätten viele kleine Krauter überhaupt keine Chance mehr ihr Standartsortiment los zu werden. Klar ist eine regionale Vermarktung schöner und bringt im Regelfall die besseren Marktpreise. Aber dafür möchte der Kunde etwas geboten haben. Erlebnisgärtnerei ist das Stichwort . Stiefmütterchen + Primeln kauft man für wenige Cent im Lebensmitteldiscounter nebenan. Für das Wetter kann ( zum Glück )niemand etwas. Die Mitarbeiter sind die Seele eines jeden Unternehmens.
Haben sie keine Lust hat das einen Grund - und der nennt sich nicht selten Chef. Beratungmuss man annehmen wollen. usw.

Die breite Masse hat es sicher schwer . Wer Ideen hat verdient sich auch heute noch- besonders im gehobenen Dienstleistungsgartenbau- eine goldende Nase.
Die Umstellung auf Gartenbau hat haufenweise kleineren ladwirtschaftlichen Betrieben das Bestehen gerettet. - Als Bauernhof wären sie schon viel früher den Bach heruntergegangen.




:arrow: Fazit:
Eine gringfügige Selbständigkeit kann durchaus Erfolgversprechend sein. Wenn das nötigige Fachwissen die richtigen Ideen und ein einigermaßen zahlungskräftiger Kundenstamm zusammen kommen. Die geringfügige Selbständigkeit ist wie ein 400- E- job zu betrachten, man spart sich also viel Bürokratie. Eine Förderung bei Ausbau zur hauptberuflichen Tätigkeit ist übrigens nicht ausgeschlossen. Nur Privatgarten & Grabpflege sind , finde ich , zu wenig .

Gruß Noclom
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Beitragvon IHC1255XL » So Apr 16, 2006 17:36

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Beitragvon Tissi » So Apr 16, 2006 19:15

@ Noclom ... ich muß gestehen, ein sehr interessanter Beitrag :wink:

Du hast Recht, wenn Du sagst, das man Ideen haben muß und das auf Dauer private Gärten und Grabpflege zu wenig ist.

Eine Idee von mir ist "Pflanzen-Sitting" oder ein Umtopf-Service. Mag für andere vielleicht nichts Neues sein... aber ich habe noch nicht gelesen, das jemand im Krankheits- und Urlaubsfall sich um die Pflanzen im Haus, Balkon oder Garten kümmert. Wer möchte auch schon gerne immer die Nachbarn oder Familie bitten und oft hat man zu denen nicht mal einen guten Draht.

Wie schon erwähnt, ist mein Vorteil im Moment, das die Leute genug haben von selbsternannten Gärtnern, die dann auch noch unpünktlich sind. Nun kann ich mir nur noch einen Namen machen mit meiner Arbeit, meinem Fachwissen und vor allem mit meinem Hang nach (Über)Pünktlichkeit :)

Oder meintest Du andere Ideen ?
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Beitragvon IHC1255XL » Mo Apr 17, 2006 15:28

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Hallo - hast du denn noch Anspruch auf ALG?

Beitragvon carmen » Mo Apr 17, 2006 18:01

Falls ja, dann könnte es noch klappen mit der ICH-AG. Sie läuft jedoch demnächst aus und der Antrag müsste schnell gestellt werden. Die Geschichte mit der IHK oder HWK ist auch nicht schwierig. Wie ich dich verstanden habe, brauchst du keine großen Anschaffungen, und solange du dich im + Bereich befindest, ist es nicht schwierig. Ich denke für jemanden der nur noch wenig Anspruch auf ALG I hat, und der auch keinen Anspruch auf ALG II hat, eine neue Stelle ist nicht in Aussicht, ist die Sache gar nicht so schlecht. Die ICH-AG erleichtert den Start und es ist allemal besser wie nix, vorausgesetzt du nimmst keine Kredite auf.

Gruß Carmen
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Beitragvon Tissi » Mo Apr 17, 2006 19:04

Grüß Dich Carmen ..

ich habe keinen Anspruch auf Förderung für "Ich-AG".

von 1989 bis 2003 war ich als Gärtnerin beschäftigt ... 2003 wurde mein Sohn geboren und ich ging erst einmal für nur ein Jahr in Erziehungsurlaub.... 2004 noch einmal verlängert um ein weiteres Jahr ( zwei Jahre Erziehungsgeld bekommen ) .. 2005 Minijob-Angebot in der Firma meines Mannes ... alte Gärtnerstelle gekündigt, Minijob angefangen .. dumm aber hatte auch den Sinn zu schauen, wie kann man mit der Chefin arbeiten, da wir einmal vor hatten mit in diese Firma einzusteigen .. habe dann im März 2006 angefangen nebenbei wieder als Gärtnerin tätig zu werden .. 10.4.06 habe ich den Minijob gekündigt, da mit Chefin und Kollege schön länger keine Zusammenarbeit mehr möglich war.
Ich habe mich nicht arbeitslos gemeldet .. keine Sozialhilfe beantragt und auch nicht vor Kredite aufzunehmen.

Ich möchte einfach meiner schönen Arbeit nachgehen, aber auch meinem Kind gerecht werden und nicht, wie es bei der Minijob Firma vorkam, krank weggeben müßen, um ja nicht fertig gemacht zu werden.
Tissi
 
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Beitragvon carmen » Mo Apr 17, 2006 21:41

OK, alles verstanden. Ich finde deine Ideen gut und in den Bereichen ist zumindest bei uns im Süden die Nachfrage groß. Vor allem ist deine Einstellung richtig, denn nur was Spaß macht bringt auch was. Es nützt nichts unzufrieden rumzujobben, muffig und krank zu werden. Also nur Mut und weiter so!
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Beitragvon Tissi » Di Apr 18, 2006 8:00

Danke Carmen das ist lieb Bild

im Moment kann ich mich wegen Arbeitsmangel echt nicht beklagen. Heute morgen rief wieder jemand an, dessen Garten ich auf Dauer pflegen soll :)
Tissi
 
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Beitragvon IHC 433 Spitzer » Di Apr 18, 2006 12:20

Brock hat geschrieben:@Tissi

in der meisten Zeit bin ich allein. Meine Mutter hilft zwar schon mal hier und da Beim Füttern oder beim Kalben. Schlepper fahren kann sie aber nicht. Das mach ich alles allein, nur beim Grassilieren arbeite ich immer mit einem Aus unserem Dorf zusammen. Ich fahre bei ihm mit meinen Maschinen mit(Da er auch gerade einen größeren Stall baut helfe ich da auch immer) dafür fährt er und dessen Vater dann mit ihren Maschinen bei mir mit!
Und einmal im Jahr beim Maissilieren wenn da Häcksler kommt, helfen immer so 5 Landwirte zusammen, bei diesen habe ich mich auch angeschlossen, da fährt jeder bei jedem, und so bekommt jeder sein Mais schnell rein!



ich geh als nach bayern und mach dort ferien auf dem bauernhof die machen das auch als so

einmal hab ich da ca 15 hektar gegruppert mit ihrem john deere 6600
das war cool ganz alleine mit 14 aufm feld ohne führerschein :D :D


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