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Selbstversorger

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Selbstversorger

Beitragvon KoLF » Do Mai 19, 2005 10:01

Hallo,

ich bin auf der Suche nach Informationen über Landpreise, Wohnrecht, usw. leider auf viel zu verwirrende Informationen gestoßen, also wollte ich mir ein Forum suchen, in dem es vielleicht Leute gibt die mehr vom Fach sind und mir meine Fragen vielleicht ein wenig gezielter beantworten könnten, und hoffe nun, das dies hier so ein Ort ist :wink:.

Es geht um folgendes, eigentlich ist es im Moment auch mehr Fiktion und Wunschdenken, da ich nun schon 1 Jahr leider mehr oder weniger Arbeitslos bin und nur ab und zu mal kurze Zeitarbeitsjobs mache kam einem Freund, dem es ähnlich geht, und mir eines Tages die Idee, eigentlich wäre alles viel einfacher, wenn man ein Stück Land hätte, sich darauf eine kleine Holzhütte(später vielleicht auch Stein/Fachwerk, aber für den Anfang...), wir sind relativ anspruchslos, baut und Obst, Gemüse, Milch, Kräuter, Eier usw. alles selbst darauf Anbaut. Ich habe auch schon ein Buch über die Selbstversorgung gelesen, das mir die Grundprinzipien erklärte, allerdings fehlen doch einige Informationen, die zur endgültigen Verwirklichung nötig sind.

Wir wissen, das es sicher verdammt harte Arbeit ist und das man es nicht auf die leichte Schulter nehmen darf. Allerdings erfüllt es uns einen großen Traum, wir werden unabhängiger von der momentanen Gesellschaft, die gerade, so sehen wir es, mehr oder weniger den Bach runter geht. Das motiviert uns, und würde uns auch dazu bringen mehr zu arbeiten. Ausserdem sieht man so seine Arbeit wenigstens direkt( Wenn man nicht guzt arbeitet gibts weniger zu essen ).

Worum es mir eigentlich geht ist der Grundaufbau.
Wie viel Land brauche ich(ein Morgen, habe ich in dem Buch gelesen reicht für eine kleine Familie, aber wie viel ist das?? :? ) und wie viel kostet das(ganz grob)
Wie kann ich legal auf einer Ackerfläche mein kleines Haus bauen. Kann ich ein Häuschen(ich brauch wirklich nicht viel platz) als Gartenhäuschen durchgehn lassen, eibn alter Lehrer von mir hat auch in einer Gartenlaube im Schrebergarten gewohnt...mein traum ist ein...sagen wir großer schrebergarten :wink:

So, ich habe viel drumrum geredet was ich eigentlich will, aber ich hoffe es ist trotzdem interessant zu lesen, und ich bin für jedliche Antwort dankbar

Manuel


Ich hoffe auch das dies das richtige Forum für den Threat ist, wenn nicht möchte ich mich entschuldigen und die Moderatoren bitten es zu verschieben
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Beitragvon blicknix » Do Mai 19, 2005 12:42

Hallo,
beim lesen deines Beitrages ist mir spontan gekommen: "Geh mal auf einen Hof und arbeite mit!!"
Ich denke deine Sicht vom schönen Landleben als Selbstversorger ist noch nicht ganz realistisch.
Such dir doch mal einen Bauernhof mit Kleinvieh usw. bei dem Du eine Art Praktikum oder Helfer machen kannst.
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Beitragvon Bananajoe » Do Mai 19, 2005 13:32

Klingt wirklich etwas illusorisch. Vielleicht kannst du dir durch den "Nebenerwerb" etwas Kostenersparnis in den Grundnahrungsmitteln bringen und einer geregelten Arbeit nachgehen, wenn ich mir aber so durchlese was du alles haben willst gebe ich dir einen Tipp :

Allein die Beantragung eines "Häuschens" würde dir den Spass verderben :wink:
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Beitragvon KoLF » Do Mai 19, 2005 13:38

War ich sogar schonmal, so halb, hab bei nem Winzer Herbsten geholfen :D
...und wegen dem Kleinfieh, so viel tiere will ich eh nicht, bin vegetarier :D :roll: hühner, ne kuh, bienen, und vielleicht ein oder zwei schweine, weil die so wie ich gelesen hab viel arbeit übernehmen können.Und wenn ich mal viel zu viel geld hab n pferd.
Nein, schon klar was du meinst.
Aber ich glaub auch, das es auf so nem normalen Bauernhof stressiger abgeht als es bei mir sein würde, weil ich einfach nur das minimum für mich bräuchte und nicht noch groß geld dran verdienen will. Das bisschen Geld das ich brauch würd ich dann vielleicht über ne kleine Internetfirma die Homepages macht oder so was in der Art verdienen.
Ausserdem bin ich jemand der "für sich selbst" viel mehr arbeiten kann als für irgendjemand anderes der mir dann geld gibt, wie schon beschrieben.
Und ich weiss das es trotzdem verdammt hart wird...
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Beitragvon Carsten » Do Mai 19, 2005 15:25

Hallo Kolf,

erstmal Herzlich Willkommen hier im Forum.

Dein Vorhaben ist nicht ganz unmöglich, aber auch nicht ganz so einfach wie Du schon richtig erkannt hast. Wie schon Bananajoe geschrieben hat dürfte es fast unmöglich werden als Hobbylandwirt einen Stall geschweige denn ein Häuschen auf die Grüne Wiese zu bauen. Dieses ist nur in Ausnahmefällen Vollererwerbslandwirten gestattet, und wenn dann in der Regel auch nur für einen Stall.

Auch wenn dies möglich wäre, würde es wahrscheinlich sehr teuer werden da daß Grundstück erst erschlossen werden müsste. Die einfachste und billigste Variante wäre sich ein aufgebenen kleineren Hof in der Umgebung zu suchen. Diesen kann man, wenn man nicht soviel Risiko eingehen möchte, auch erst einmal Pachten (Mieten).

Du kannst mit Sicherheit nicht alle Lebensmittel vollständig selber herstellen. Dazu müsstest du einige Maschinen anschaffen die sich für den Selbsbedarf kaum rechnen. Das ein oder andere kann man aber schon selber herstellen, unter anderem auch Brot. Bei uns auf dem Land ist es eigentlich die Regel das jedes Häuschen einen eigenen Garten hat. Je nachdem wie groß dieser ist kann man sich schon mit Gemüse und Obst selber versorgen.

Du wolltest Wissen wie groß ein Morgen ist. Also 1 ha sind 10.000 m². 1ha besteht aus 4 Morgen. Also ist ein Morgen 2500 m² groß. Kauf und Pachtpreise sind je nach Region verschieden. Teilweise lohnt es sich gar nicht das Land zu kaufen, da man es viel günstiger pachten kann. Das muss man aber selber abwägen.
Gruß
Carsten
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Beitragvon KoLF » Do Mai 19, 2005 16:08

hmm...ob da irgendjemand lust hat sein hof aufzugeben ist fraglich :roll:

und wegen dem häuschen, gibts da nicht ein trick(z.B.Gartenlaube, wie oben beschrieben) :( weil ich will auch kein viel größeres haus, 3/4 kleine zimmer(höchstens) selbstgebaut ...es gibt doch sicher irgendwo Leute die das auch so machen wollen/gemacht haben von denen man sich Tipps holen kann wie man das am besten rechtlich abwickelt, hab blos noch nichts im Internet gefunen

und ein morgen ist somit, wenn ich mich nicht verrechnet habe( wurzel aus 2500) 50 auf 50 meter, das erschein mir nicht so viel, wie seht ihr das...passt da getreide für brot, bisschen obst+viel gemüse(vegetarier ;) ) drauf

was kostet denn so ein kleiner hof in der größe ungefähr??...zu pachten...
kaufen...so viel geld werd ich wohl nie auf ein mal haben...auch wenns auch mal interessant wäre zu wissen

[edit]
zu den landpreisen in baden würtemberg hab ich hier noch was entdeckt...
link
...und die list verwirrt mich etwas, seh ich das richtig, 20.000€ für ein ha mit gebäude ohne inventar, heisst das da ist ne scheune oder ähnliches, oder heisst das man kann da was bauen,
...das ist aber sicher sowas wo man dann nicht wohnen darf, oder

leider konnte ich mir noch nicht jedes detail durchlesen, weil ich jetzt weg muss, aber ich hab gedacht ich frag euch schonmal


gruß Manuel
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Beitragvon Favorit » Do Mai 19, 2005 19:57

Hi KoLF,
Freiburg ist doch auch so eine liberale Stadt, wie Tübingen. In T. habe ich mal studiert und weiß von da noch, das es da außerhalb so eine Wagenburg gab. Das sind solche alternativen Flower-Power, Anti-AKW usw. Typen mit 2 Milchkühen und ein paar Hühnern. Außerdem rauchen sie dort noch Gras usw. Ohne jetzt diese Verhältnisse gut zu finden (Einzelhaltung von Rindern ist in der dt. Lw. nicht angesagt), oder sagen zu wollen, daß Du da hin sollst, wenn Du das vielleicht gar nicht möchtest und dich mit Denen nicht identifizieren kannst, möchte ich doch diese Möglichkeit ins Spiel bringen. Solche Alternativen ich nenn`das jetzt mal Projekte (keine Ahnung wie die rechtliche Situation da in T. ist, die werden vielleicht nur geduldet, oder das Land gehört ihnen tatsächlich) sind sicher eine Empfehlung, wenn Du noch kein Land hast. Das kostet nämlich auch Moos und Bauen darst Du da sicher nicht und fleißend Wasser oder ne Toilette kriegst Du da sicher auch nie im Leben. Und geduldet werden Alternative eigentlich nur, wenn sie sich zusammenrotten (so daß das Rathaus sie in Ruhe läßt, weil es sonst Randale in der Stadt befürchtet). So eine "Komune" gibt es sicher auch im Breisgau, mußt dich mal umhören.

P.S.: Ein "Morgen" ist keine dt. Maßeinheit. Wir rechnen heute in Hektar, das sind 100m*100m, oder zwei Fußballfelder. Wenn das Buch von so nem amerikanischen Hippi sein sollte... -> solche (rechtlichen) Möglichkeiten gibt es bei uns nicht. Wieviel ein Morgen ist, sollte sich klären lassen, wenn Du mit google.de nach dem Begriff suchst, z.B. auch mit "Maßeinheiten". Ich nehme an, ein Morgen ist so ungef. ein altdt. Tagwerk (Berechnung schwankt regional).
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Beitragvon KoLF » Fr Mai 20, 2005 11:30

Hmm, aber die die's hier gibt, ab und zu campen sie als mal auf ner wiese mitten in der Stadt sind glaub ich nicht so das was ich suche, die verdienen sich ihren lebensunterhalt meist durch schnorren und irgendwelche kleinen selbstgemachten sachen verkaufen, aber das ist nicht so mein ding...problem ist nur die zu finden glaubich, wenn man mit ähnlichen leuten nicht so viel zu tun hat...
(und ich kann auch alleine randalieren :twisted: :twisted: :twisted: scherz :D )


Und das Buch ist sehr deutsch :D allerdings von 1960 oder so :?, aber ich habe nie gesagt, das da was über rechtliche Möglichkeiten drinstand
aber falls du das auf die Theorie mit dem Garten bezogen hat, das ist relativ aktuell, noch vor einem Jahr wohnte mein Lehrer in so ner Gartenhütte...
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Beitragvon claudia » Fr Jul 08, 2005 16:04

Hallo Kolf,

was du vor hast, hab ich hinter mir. Vor fast 20 Jahren begonnen, ca. 10 Jahre später aufgegeben. Ein Resthof, 2300 qm GArten, mehrere Obstwiesen für Viecher - bis auf HUnd und Pferd hatte ich alles mit 2 oder 4 Beinen.

Du kannst so zu bestem Essen, bester Qualität kommen, die du nie und nimmer bezahlerbar, nicht mal beim Demeterbauern in solcher Güte und Frische bekommst. Aaaaaaber: alles, was nicht wächst (und das ist bei aller BEscheidenheit immer noch ne Menge, und sei es die Einmachgummis zum Einwecken, die Därme für die Dauerwurst, die Mühle fürs Mehl, die Backform, das Saatgut, das Sensenblatt, den ZAun...) , mußt du trotzdem kaufen..... .

Egal. Ich möchte die Zeit nicht missen, bin aber froh, die Kurve gekratzt zu haben und den Garten heute nur noch aus Feinschmeckerei und nicht meht aus Not oder aus wirtschaftlichen Gründen zu betreiben. Es ist Luxus und Freude, die mich in den Garten treiben.

Konkret. Was du vor hast - möglichst viel Selbstversorgung bei minimalem Einsatz finanzieller MIttel, mit viel Erfindungsreichtum, Organisationsgeschick, geringen ANsprüchen, das geht.

Wo? In Ossiland (sorry an die Ossis, ich schäme mich schon vorab) , den neuen Bundesländern. 2 Autostunden von hier (Raum HAnnover) im Osten kannst du für 20 Euro im Jahr nen Kleingarten (oder gleich mehrere) pachten. Die stehen reihenweise leer in den Kolonien. Wohnen dort ist nicht erlaubt, aber es ist auch nicht erlaubt, im Ort schneller als 50 zu fahren - wer hält sich schon dauerhaft dran???? Hütten gibt es, alten Krempel gibt es auch - man muss nur Augen und Ohren aufsperren, die Leute fragen. In der Gegend gibt es Kartoffel- und Zwiebeläcker, da kannst du nachstopplen (nach der Ernte absammeln) fürs ganze Jahr, die Strassen sind gesäumt von Obstbäumen, die keiner abeerntet. Kannst also Apfelmus kochen bis zum Abk.... . Damit ist das Verhungern schon mal ausgeschieden...

Wenn du SChlachten magst, halt dir Enten, die Schweine des kleinen MAnnes, sie halten dir auch den GArten schneckenfrei.

Da du ganz neu im Thema bist rate ich dir, dich für ein paar MOnate gegen Kost und Logis bei einem Biobauern zu verdingen. Die nehmen gerne Leute, die for nothing schuften, zahlen tun sie auch nicht viel mehr. Wenn es dir im Frühjahr noch gefällt, versuch in Ossiland ne Kleingartenkolonie zu übernehmen.....

Okay, ich bin nicht frei von Ironie. Und ich begrüße es sehr, wenn Leute ohne Arbeitseinkommen (und andere) ihre Nahrungsmittel selber erzeugen wollen - wunderbar. Aber es ist ein verdammt hartes Brot und was ist mit dem Rest? Vom Verkaufen etwaiger Überschüsse leben? Selbst die Ökobauern können nicht gerade gut von ihren Einkünften leben. In Zeiten knapperer KAssen kaufen die Leut lieber wieder bei Aldi und erzogen sind wir Verbraucher allemal hin zum faden unreifen GAmmelkram aus den Gemüse- und Obsttheken. Die miese Qualität stört kaum jemanden.

Versuchs und genieße deine ARbeitsergebnisse - so gute bekommst du nirgendwo. Zum Überleben such dir was anderes wenn möglich.
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Beitragvon Waldbrand » Mo Aug 01, 2005 21:23

Es gibt auch noch WOOFF, dass ist "Working on Organic Farms For Food" Internetadresse hab ich keine, aber kann ich besorgen, ein Kumpel hat so ein Jahr in Australien verbracht... :)
Waldbrand
 
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Beitragvon Weltenbummlerin » Mi Feb 22, 2006 21:49

Hey,

vielleicht findest du in meinem Forum Gleichgesinnte:

http://www.razyboard.com/system/user_we ... lerin.html
Weltenbummlerin
 
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Beitragvon Moe82 » Mo Dez 18, 2006 12:55

Hm hab das mal eben gelesen das hört sich gut an ! aber ich denke mal da du arbeitslos bist , hast du ja auch nit so viel auf der hohenkante zum start oder ?
Du brauchst ja feld, wald und wiese, du willst ein haus einen offen werkzeuge maschinen usw,,,,, ! das heißt du mußt erst mal ne menge geld vorlegen bevor du überhaupt anfangen kannst ! ach ja was machst du in schlechten jahren oder wenn du mal krank wirst ! oder willst du neben bei immer noch aufs amt rennen ?
ich könnte mir das vorstellen vielleicht wenn du irgendwo in den osten gehst da ist das recht günsitig !" aber ich glaube nit wirklich dran!
Träumen kann man immer .....
Moe82
 
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Beitragvon Forstjunior » Mi Dez 20, 2006 20:46

Hallo,
Zuletzt geändert von Forstjunior am Mi Jan 31, 2007 10:03, insgesamt 1-mal geändert.
Forstjunior
 
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Beitragvon Netti » Mo Dez 25, 2006 16:00

Hallo Kolf

Die Idee mit der Selbstversorgung hört sich viellleicht gut an ist aber
nicht so einfach.Wenn du gar kein Land hast was dir schon gehört kann ich nur sagen vergiss es weil wenn du arbeitslos bist wirst du wahrscheinlich nicht soviel geld haben um erstmal Land zu kaufen.
Und wenn du was hast wie willst du das mit dem Anbau machen.Du brauchst erstmal Saatgut das Geld kostet . Dann brauchst du einige Maschinen usw. Und ein Häuschen wirst du da auch nie und nimmer genehmigt kriegen.Am besten versuchst du einen resthof o. kotten zu kaufen oder pachten.Dann könnte es vielleicht machbar sein.

:twisted: :roll: :(
Netti
 
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Beitragvon SHierling » Mo Dez 25, 2006 17:26

Hallo,
Das kommt dann davon, wenn die Leute zu viel John Seymour lesen, da gibt es den "Ein-Morgen-Hof", von dem man angeblich leben kann, weil da Schweine, Hühner, Schafe, Steinmauern, Gemüsegärten, Heu , Brennholz, Wasser und alles umsonst wächst. MAN KANN VOR SOLCHEN BÜCHERN GAR NICHT GENUG WARNEN.

In Deutschland ist sowas für Arbeitslose (nach einem Jahr) sowieso unmöglich, denn wenn Du erstmal ALG II bekommst, darfst Du ja nichts mehr besitzen. Solltest Du Land und Haus haben, Lebensversicherung oder Bausparvertrag mußt Du das alles erstmal auflösen und / oder verkaufen, vorher siehst Du keinen Cent. Du darfst nicht mehr als 45m² bewohnen, und solltest Du ein unverkäufliches Haus haben, darf das auf nicht mehr als 300m² Grund stehen (und das ist KEIN morgen, verspreche ich Dir). Und solltest Du von den 300m² auch nur für etwas mehr als 80.- im Monat Gemüse; Obst oder was auch immer, Kaninchen z.B. verkaufen, freu Dich nicht zu früh - das wird Dir alles abgezogen, auf einen grünen Zweig kommst Du erst wieder, wenn Du auf Schlag so viel hast, das Du dem Amt adieu sagen kannst.

Einzig andere Möglichkeit: Du hast einen landwirtschaftlichen Betrieb bereits angemeldet BEVOR Du nicht mehr genug verdienst - den darfst Du dann komplett behalten und bekommst trotzdem Fördermittel, aber aus anderen Töpfen und zu anderen (CC) Bedingungen.

Grüße
Brigitta
PS: WOOFFen wäre eine tolle Idee, ist aber für Arbeitslose in D nicht möglich, die müssen Mo -Sa zu Hause erreichbar sein (Erreichbarkeit = dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, ein Handy gilt dabei NICHT), sonst werden die Leistungen gestrichen.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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