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September-Winterweizen....

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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26 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: September-Winterweizen....

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Sep 25, 2015 13:46

Es ist genau wie Raider sagt, W.Raps und W.Gerste werden (sollten) tendenziell immer später bestellt. Der W.Weizen kann getrost früh gedrillt werden, da er frühe Saattermine auch tatsächlich in Ertrag ummünzt und nicht diese Probleme mit dem Überwachsen hat.
In '14/'15 waren die Ähren des Tobak Saat 25.9. doppelt so mächtig wie des Tobak Saat 18.10. bei höherer Bestandesdichte. Ertrag gewogen teilweise Differenzen von mehr als 3 t/ha zu Gunsten der Frühsaat. Für mich nicht mehr als logisch.
Es kann trotzdem Sinn machen auch Weizen noch später (im Oktober) zu säen und gute Erträge einzufahren. Gerade das Auswinterungsrisiko und Infektionspotenzial an Krankheitserregern nimmt mit späterer Saat rapide ab. Die Standfestigkeit hingegen steigt immens. Wenn irgendeiner dieser Parameter im Jahr x geprüft wird, kann natürlich der Vorteil der späteren Saaten derart überproportional sein, dass sie am Ende trotz geringer Ähren- und Kornanlagen, bzw. eigentlich miserablem Wurzelwerk, besser dreschen. Aber die Ausgangslage ist klar: Mad-Saaten haben bei gleichen Bedingungen ein um mindestens 20, eher 30 %, geringeres Ertragspotential im Trockenjahr. Ich denke, das konnte er letztes Jahr auch ganz schmerzhaft selbst feststellen. Denn wenn bei der Wintergerste Rekord geerntet wird, der Weizen aber derart abfällt, dass lediglich 6 t/ha oder sowas rauskommen (?), dann ist Ursachenforschung angesagt. Und in deinem Fall, Mad, wird der Großteil des Problems eben das Wurzelwerk bzw. die schlechten Ährenanlagen ausgemacht haben. Deshalb will ich mich dennoch nicht komplett diesem Risiko der Frühsaat aussetzen, aber darauf verzichten will ich auch nicht. Wie gesagt, im extremen Trockenjahr 2014/2015 hat es mir den Arsch gerettet. Ich kann's nicht oft genug sagen: Beim Weizen fährt man ganz gut damit ab dem 20.-25.9. in den kommenden 6 Wochen immer mal wieder ganz entspannt was zu säen. :wink:
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Re: September-Winterweizen....

Beitragvon Raider » Fr Sep 25, 2015 16:29

NobbyNobbs hat geschrieben:Es ist genau wie Raider sagt, W.Raps und W.Gerste werden (sollten) tendenziell immer später bestellt. Der W.Weizen kann getrost früh gedrillt werden, da er frühe Saattermine auch tatsächlich in Ertrag ummünzt und nicht diese Probleme mit dem Überwachsen hat.
In '14/'15 waren die Ähren des Tobak Saat 25.9. doppelt so mächtig wie des Tobak Saat 18.10. bei höherer Bestandesdichte. Ertrag gewogen teilweise Differenzen von mehr als 3 t/ha zu Gunsten der Frühsaat. Für mich nicht mehr als logisch.
Es kann trotzdem Sinn machen auch Weizen noch später (im Oktober) zu säen und gute Erträge einzufahren. Gerade das Auswinterungsrisiko und Infektionspotenzial an Krankheitserregern nimmt mit späterer Saat rapide ab. Die Standfestigkeit hingegen steigt immens. Wenn irgendeiner dieser Parameter im Jahr x geprüft wird, kann natürlich der Vorteil der späteren Saaten derart überproportional sein, dass sie am Ende trotz geringer Ähren- und Kornanlagen, bzw. eigentlich miserablem Wurzelwerk, besser dreschen. Aber die Ausgangslage ist klar: Mad-Saaten haben bei gleichen Bedingungen ein um mindestens 20, eher 30 %, geringeres Ertragspotential im Trockenjahr. Ich denke, das konnte er letztes Jahr auch ganz schmerzhaft selbst feststellen. Denn wenn bei der Wintergerste Rekord geerntet wird, der Weizen aber derart abfällt, dass lediglich 6 t/ha oder sowas rauskommen (?), dann ist Ursachenforschung angesagt. Und in deinem Fall, Mad, wird der Großteil des Problems eben das Wurzelwerk bzw. die schlechten Ährenanlagen ausgemacht haben. Deshalb will ich mich dennoch nicht komplett diesem Risiko der Frühsaat aussetzen, aber darauf verzichten will ich auch nicht. Wie gesagt, im extremen Trockenjahr 2014/2015 hat es mir den Arsch gerettet. Ich kann's nicht oft genug sagen: Beim Weizen fährt man ganz gut damit ab dem 20.-25.9. in den kommenden 6 Wochen immer mal wieder ganz entspannt was zu säen. :wink:



Ganz gut zusammen gefasst. Was aber auf alle Fälle auch erwähnt werden muss, ist das Thema Resistenzen bei Gräser. Neben den eigentlichen Kriterien für oder gegen Frühsaat, rückt bei vielen Betrieben das Thema vermehrt in den Fokus. Stand heute darf ich mich zu den glücklichen zählen, die damit noch keine (größere) Probleme haben.
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Re: September-Winterweizen....

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Sep 25, 2015 17:37

Raider hat geschrieben:
Ganz gut zusammen gefasst. Was aber auf alle Fälle auch erwähnt werden muss, ist das Thema Resistenzen bei Gräser. Neben den eigentlichen Kriterien für oder gegen Frühsaat, rückt bei vielen Betrieben das Thema vermehrt in den Fokus. Stand heute darf ich mich zu den glücklichen zählen, die damit noch keine (größere) Probleme haben.



Absolut richtig. Das ist ja auch einer von Mad's Hauptpunkten so spät zu säen.
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Re: September-Winterweizen....

Beitragvon Raider » Fr Sep 25, 2015 17:54

NobbyNobbs hat geschrieben:
Raider hat geschrieben:
Ganz gut zusammen gefasst. Was aber auf alle Fälle auch erwähnt werden muss, ist das Thema Resistenzen bei Gräser. Neben den eigentlichen Kriterien für oder gegen Frühsaat, rückt bei vielen Betrieben das Thema vermehrt in den Fokus. Stand heute darf ich mich zu den glücklichen zählen, die damit noch keine (größere) Probleme haben.



Absolut richtig. Das ist ja auch einer von Mad's Hauptpunkten so spät zu säen.



Ich werde morgen mit der WGerste anfangen und dann direkt mit Triticale und Weizen weiter machen. Wenn alles passt, bin ich dann bis nächste Woche Sonntag fertig. Bei den aktuell sehr schmalen Temperaturen kann man auch die WG jetzt einbetten
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Re: September-Winterweizen....

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Sep 25, 2015 20:08

Raider hat geschrieben:

Ich werde morgen mit der WGerste anfangen und dann direkt mit Triticale und Weizen weiter machen. Wenn alles passt, bin ich dann bis nächste Woche Sonntag fertig. Bei den aktuell sehr schmalen Temperaturen kann man auch die WG jetzt einbetten



Hier ist es zu nass. Wobei heute wirklich einige wieder Bodenbearbeitung betrieben haben. Grubber, Scheibenegge, Pflug.. habe alles draußen gesehen. Und ich habe mich nicht mal getraut die Maisstoppeln zu mulchen. Das Wort Bodenschutz ist da doch sehr dehnbar. :lol:
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Re: September-Winterweizen....

Beitragvon MF4355 » Sa Sep 26, 2015 8:52

Der neue Weltrekord-Weizen wurde am 22. September ausgesät. 16,52 t/ha sind mal ne Ansage! (Herausforderung angenommen)
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Re: September-Winterweizen....

Beitragvon Tobi. » Sa Sep 26, 2015 14:49

Was heiß 22.09. für neuseeländische Verhältnisse?
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Re: September-Winterweizen....

Beitragvon steel. » Sa Sep 26, 2015 15:08

Der gesamte WW ist bereits im Boden. Weiß noch nie das ich damit im September fertig wurde. Abgesehen vor einer kleinen Restfläche von 15 ha nach Zuckerrüben, die erst in ca. 3 Wochen folgen wird.
Roggen, Triticale, Winterhafer ebenfalls schon fertig gedrillt.
Nächte Woche beginne ich mit der Wintergerstensaat.
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Re: September-Winterweizen....

Beitragvon Planlos » Sa Sep 26, 2015 21:16

steel. hat geschrieben:Der gesamte WW ist bereits im Boden. Weiß noch nie das ich damit im September fertig wurde. Abgesehen vor einer kleinen Restfläche von 15 ha nach Zuckerrüben, die erst in ca. 3 Wochen folgen wird.
Roggen, Triticale, Winterhafer ebenfalls schon fertig gedrillt.
Nächte Woche beginne ich mit der Wintergerstensaat.


Glückwunsch!
Bei mir läuft es dieses komplett entgegengesetzt.
Am letzten Augustwochenende ist erst das letzte Geteide runter gekommen und danach war es nie wieder richtig trocken:
Rapsausaat für dieses Jahr komplett gecancelt; Zwischenfrüchte nur der Greening-Verpflichtung wegen irgenwie reingeschmiert; Gerste werde ich für dieses Jahr wahrscheinlich auch streichen und durch Triticale ersetzen. Ich hoffe jetzt nur noch auf einen trockenen Oktober. Noch ist an Triticale-Saat oder Weizen-Saat ich noch lange nicht zu denken.
Es hat gar nicht mal die riesengroßen Mengen geregnet im September, aber spätestens jeden zweiten Tag gab es was von oben.
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Re: September-Winterweizen....

Beitragvon MF4355 » Sa Sep 26, 2015 22:04

@ Tobi
2016 wurde der Rekord in England geknackt. Ernte 1. September. Bei der Vegetationszeit ist natürlich auch Zeit für genügend Einstrahlung.
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Re: September-Winterweizen....

Beitragvon moneymaker » So Sep 27, 2015 15:48

Also Winterweizen beginnt hier am 20.9 und geht dann, Rübenbedingt, bis Weihnachten. Bei den letzten beiden extrem milden Wintern finde ich, dass der Oktoberweizen deutlich besser ist als der Septemberweizen. Der frühe Weizen ist hier ob seiner extrem starken Bestockung schon bei kleinen Frösten stark ausgewintert, dem kleinen Oktoberweizen hat das eigentlich nichts gemacht. Und dann ist die Frage in wie fern eine späte Saat PS-Maßnahmen einsparen kann..
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