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Silomais ab Feld an BGA

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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28 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Silomais ab Feld an BGA

Beitragvon DerKleinbauer » So Mär 01, 2026 21:36

Hallo in die Runde,

wir überlegen gerade ein paar Felder an die ansässige BGA zu vergeben nächstes Jahr.
Wir müssen nur das Saatbett vorbereiten (pflügen und kreiseln). Säen, Dünger und Pflanzenschutz übernimmt die BGA. Die Ernte dann ebenfalls.

Wie sind eure Erfahrungen damit? Mit wie viel Erlös kann man pro ha in etwa rechnen, nach Abzug aller Maßnahmen?
Abrechnung nach Gewicht vermutlich?

Grund der Überlegung ist die Fruchtfolge etwas zu erweitern.

Danke und Grüße
DerKleinbauer
 
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Abrechnung nach Trockenmasse

Beitragvon adefrankl » Mo Mär 02, 2026 1:09

DerKleinbauer hat geschrieben:Hallo in die Runde,

wir überlegen gerade ein paar Felder an die ansässige BGA zu vergeben nächstes Jahr.
Wir müssen nur das Saatbett vorbereiten (pflügen und kreiseln). Säen, Dünger und Pflanzenschutz übernimmt die BGA. Die Ernte dann ebenfalls.

Wie sind eure Erfahrungen damit? Mit wie viel Erlös kann man pro ha in etwa rechnen, nach Abzug aller Maßnahmen?
Abrechnung nach Gewicht vermutlich?

Grund der Überlegung ist die Fruchtfolge etwas zu erweitern.

Danke und Grüße

Also ich selbst habe damit keine Erfahrung, hatte aber letzten Herbst etwas Hirse zu vermarkten, nachdem Winterraps im Frühjahr erfroren war. Und dabei erfuhr ich, dass hier bei Mais die Abrechnung nach Trockenmasse durchaus üblich ist. Trockenmasse z.B. nach Häckslerdaten kombiniert mit der Erntemenge. (Bleibt halt zu klären, wie zuverlässig man die Daten bestimmt). Erntegut wiegen ist noch relativ klar zu definieren. Nicht ganz so einfach ist das mit der Trockenmasse. (Häcksler, Stichprobe ...). An sollte die Abrechnung nach Trockenmasse die fairste Regelung sein. Denn wenn man nur nach Gewicht abrechnen würde, dann würde man als Anbauer den Mais am liebsten noch richtig feucht vermarkten und der Abnehmer würde am liebsten fast schon Körnermais Häckseln.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
adefrankl
 
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Re: Silomais ab Feld an BGA

Beitragvon allgaier81 » Mo Mär 02, 2026 8:34

Moin, aus welcher Region kommst du denn? Die Nachfrage nach Silomais geht deutlich zurück und die Zeiten von >30€/t sind wohl vorbei.

Die Lohntätigkeit wird vermutlich nach Maschinenringsatz in Abzug gebracht?

Für wie viele Jahre willst du das machen? Streuen die auch Kalk und Streuen Kali oder soll nur deine Fläche ausgebeutet werden?
Ich würde den Anbau komplett selbst in die Hand nehmen und die Ware nach t/ha verkaufen. Den Preis macht man aber vorher ab, zumindest einen Bereich.
Gruß, allgaier
allgaier81
 
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Re: Silomais ab Feld an BGA

Beitragvon Manuel79 » Di Mär 03, 2026 12:56

Der Markt ist leider tot. Vergiss das ganze. Momentan holen die nur Mais von Bestandskunden und nehmen keine neuen an. Außer du verschenkst ihn.
Manuel79
 
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Re: Silomais ab Feld an BGA

Beitragvon bauer hans » Di Mär 03, 2026 14:10

EON macht das hier seit Jahren.
Geld verdienen kannste nur,wenn Mais knapp ist,du ordentliche Fläche mit gutem Bestand anbieten kannst und die BGA unbedingt kaufen muss :!:
wir schaffen uns :mrgreen:
bauer hans
 
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Re: Silomais ab Feld an BGA

Beitragvon 038Magnum » Di Mär 03, 2026 19:54

DerKleinbauer hat geschrieben:wir überlegen gerade ein paar Felder an die ansässige BGA zu vergeben nächstes Jahr.


Überlegt ihr euch das oder hat die BGA euch das angeboten? Hier ist der Trend ebenfalls deutlich rückläufig und die gezahlte Summe dementsprechend nicht mehr mit der Hochpreisphase von vor fünf bis zehn Jahren zu vergleichen.

Mit wie viel Erlös kann man pro ha in etwa rechnen, nach Abzug aller Maßnahmen?
Abrechnung nach Gewicht vermutlich?


Wenn du nur die Vorbereitung übernimmst, dürfte sich der Erlös in Grenzen halten.
Abrechnung erfolgt nach Trockenmasse. Mein Tipp wäre sogar noch <25€/t.

Besten Gruß
"Die Gedenktafel für die Zweiten hängt unten in der Damentoilette."
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Re: Silomais ab Feld an BGA

Beitragvon DerKleinbauer » Mi Mär 04, 2026 7:43

Danke euch für die ganzen Antworten.
Komme aus der Oberpfalz, hier in der Gegend gibt es noch immer 3 BGAs die den Silomais von den Flächen holen und sehr hochpreisig auf Pachtflächen bieten (laut Buschfunk zumindest). Daher wäre mein Gedanke auch gewesen, dass sie immer Flächen bzw. Landwirte suchen, von welchen sie Mais/Klee/GPS anbauen und ernten können.
Die BGAs übernehmen alles ab der Saat an und bringen auch vor Aussaat Substrat aus.
Wollten das erstmal nur ein Jahr versuchen und schauen wie alles funktioniert. Idee kam von uns.

Das mit den <25€/t ist ja schon mal ein Punkt an dem man ansetzen und rechnen kann. Danke!
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Re: Silomais ab Feld an BGA

Beitragvon wastl90 » Mi Mär 04, 2026 14:40

25€/to wirst du aber nicht fürs Pflügen bekommen. Das ist der Preis für komplett Eigenleistung bis auf Ernte.
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Re: Silomais ab Feld an BGA

Beitragvon Sönke Carstens » Mi Mär 04, 2026 14:55

Ich weiß gar nicht mehr genau was die Anlagen hier die letzten Jahre bezahlt haben, ich meine 40-45€ pro Tonne.
Dann muss man aber auch alles selber machen bzw. vom Lohner machen lassen.
Hier lohnt es sich daher überhaupt nicht Mais für eine BGA anzubauen, Rinderhalter bezahlen deutlich mehr aber da gibt es kaum noch welche.
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Re: Silomais ab Feld an BGA

Beitragvon Fahrer412 » Mi Mär 04, 2026 15:16

Für unter 25 € pro Tonne (ich gehe mal aus bei 32 % TS) ist Maisanbau und Verkauf auch uninteressant. Solche Verwirrungen beim Anbau und der Abrechnung halte ich auch nicht für gut. Der Biogas kann Gärrest liefern und soll das abrechnen. Man selber bezahlt Saatgut, Aussaat etc und übernimmt den Anbau und am Schluss des Jahres macht man vor dem Häckseln einen Preis aus.

Ich persönlich verkaufe den Mais auch nur nach ha. Vor der Ernte gemeinsam anschauen, Preis ausmachen, gut ist. Von Abrechnung nach Tonnen halte ich nicht so viel.
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Re: Silomais ab Feld an BGA

Beitragvon JueLue » Do Mär 05, 2026 7:09

Fahrer412 hat geschrieben:...

Ich persönlich verkaufe den Mais auch nur nach ha. Vor der Ernte gemeinsam anschauen, Preis ausmachen, gut ist. Von Abrechnung nach Tonnen halte ich nicht so viel.


Machst du das bei Getreide auch so?

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Re: Silomais ab Feld an BGA

Beitragvon allgaier81 » Do Mär 05, 2026 7:42

Moin, im grunde kann man zur Preisfindung ja auch eine Pacht geteilt durch Ertrag plus Kosten für das Pflügen ansetzen.

Also 800€/ha + 125€/ha geteilt durch 50t/ha Ertrag ergibt 18,5€/t.
Und das ist schon hoch angesetzt weil du ja keine Kosten für Saatgut, Pflanzenschutz und Ernte hast. Ich würde eher <15€/t ansetzen.

Wie groß sind die Flächen? Wenn das 3x1ha ist kann man es auch gleich vergessen. Da steht die ganze Häckselkette und kostet 1000€/h.
Gruß, allgaier
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Re: Silomais ab Feld an BGA

Beitragvon Fahrer412 » Do Mär 05, 2026 8:20

JueLue hat geschrieben:
Fahrer412 hat geschrieben:...

Ich persönlich verkaufe den Mais auch nur nach ha. Vor der Ernte gemeinsam anschauen, Preis ausmachen, gut ist. Von Abrechnung nach Tonnen halte ich nicht so viel.


Machst du das bei Getreide auch so?

JueLue



Nein, wieso auch.
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Re: Silomais ab Feld an BGA

Beitragvon JueLue » Do Mär 05, 2026 9:30

Fahrer412 hat geschrieben:
JueLue hat geschrieben:
Fahrer412 hat geschrieben:...

Ich persönlich verkaufe den Mais auch nur nach ha. Vor der Ernte gemeinsam anschauen, Preis ausmachen, gut ist. Von Abrechnung nach Tonnen halte ich nicht so viel.


Machst du das bei Getreide auch so?

JueLue



Nein, wieso auch.


Warum verkaufst du denn dann Mais nach ha?

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Re: Silomais ab Feld an BGA

Beitragvon Fahrer412 » Do Mär 05, 2026 11:26

Warum verkaufst du denn dann Mais nach ha?

JueLue[/quote]


Getreide hat eine relativ gleibleibende Qualität innerhalb der Klassifizierung, dabei wird auch nur das Korn verkauft. Beim Silomais gibt es da große Unterschiede. Wenn rein nach Tonnen TS abgerechnet wird, stellt man nen wuchtigen Biogasmais mit 10 oder 11 Pflanzen hin, da gehen dann so richtig Tonnen runter, die Qualität ist dabei fraglich. Fraglich auch ob nicht ein weniger wuchtiger Mais mit dafür guten Kolben am Ende mehr Gasausbeute bringt oder auch das bessere Tierfutter ist. Letzen Endes transportiert man mit einem energiebetonten Mais auch weniger Tonnen heim und weniger Gülle wieder hinaus. Bringt auch Vorteile im Hinblick auf die Düngeverordnung. Speziell mit dem Maisdeckel bin ich der festen Überzeugung wird in Zukunft mehr Wert auf Qualität statt auf Masse gelegt.

Darüber hinaus bin ich der Meinung, das man mit ein wenig Erfahrung auch relativ gut den Ertrag einschätzen kann.
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