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Sojaanbau in Südamerika

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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21 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Sojaanbau in Südamerika

Beitragvon Mastiff » So Mai 24, 2015 19:22

Hallo, ich benötige Informationen über die Unterschiede beim Anbau von GVO Soja zu GVO freiem Soja.
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Re: Sojaanbau in Südamerika

Beitragvon Todde » So Mai 24, 2015 21:33

Mastiff hat geschrieben:Hallo, ich benötige Informationen über die Unterschiede beim Anbau von GVO Soja zu GVO freiem Soja.
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Gvo freies Soja ist teuer und für die Umwelt dort ein Drama.
Mehr gibt es nicht zu sagen!
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Re: Sojaanbau in Südamerika

Beitragvon Rohana » Mo Mai 25, 2015 15:17

heisser Tip: Nutz google.
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Re: Sojaanbau in Südamerika

Beitragvon Mastiff » Mo Mai 25, 2015 19:39

Danke für den Tipp, ich würde gerne mit jemand Kontakt auf nehmen der aus eigener Erfahrung vom Sojaanbau berichten könnte. Das beim GVO Soja hohe Dosen Round Up per Flugzeug ausgebracht wird haben die meisten ja schon im Fernsehen gesehen. Wis aber sieht es bei GVO freiem Soja aus.
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Re: Sojaanbau in Südamerika

Beitragvon Franzis1 » Mo Mai 25, 2015 19:45

Das mit dem Roundup-ready soll ja in Nordamerika schon teilweise nicht mehr funktionieren und genfreie Sorten sollen auch 15 % Mehrertrag bringen bei viel günstigerem Saatgut.
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Sojaanbau in Südamerika

Beitragvon Rohana » Mo Mai 25, 2015 22:23

Dir ist schon aufgefallen dass das hier nicht Südamerika ist? Klar, es gibt immer die Chance dass von hier mal wer in Südamerika Gensoja angebaut hat, aber im Lotto gewinnste eher...
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Re: Sojaanbau in Südamerika

Beitragvon Todde » Di Mai 26, 2015 5:58

Franzis1 hat geschrieben:Das mit dem Roundup-ready soll ja in Nordamerika schon teilweise nicht mehr funktionieren und genfreie Sorten sollen auch 15 % Mehrertrag bringen bei viel günstigerem Saatgut.


Klar, das RR-Gen kostet 15% Ertrag :roll:
Und die US-Farmer sind noch so dämlich und zahlen für die Biotechnologie auch noch ordentlich Geld, obwohl wir ja aus dem deutschen öffentlich rechtlichem Fernsehen wissen, dass das nicht mehr funktioniert und nur Geld kostet :roll:
Würden die mehr deutsche Medien konsumieren, dann hätten die zur letzten Aussaat den Anbau von gvSoja wohl nicht um 3 Millionen Hektar ausgeweitet... :roll:
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Re: Sojaanbau in Südamerika

Beitragvon Todde » Di Mai 26, 2015 6:06

Mastiff hat geschrieben:Das beim GVO Soja hohe Dosen Round Up per Flugzeug ausgebracht wird haben die meisten ja schon im Fernsehen gesehen. Wis aber sieht es bei GVO freiem Soja aus.
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In Argentinien wird per Flugzeug gespritzt, egal ob gv-Soja oder gv-frei.
Das ist auch das scheinheilige verlogene an den Kampagnen der Spendenkonzerne, würden die gegen die Ausbringung mit Flugzeugen Stimmung machen, dann wäre das sinnvoll und auch technisch umsetzbar. Nur wollen Greenpeace und Co Lösungen? NEIN.

Was an Herbiziden in nicht RR-Soja in Südamerika eingesetzt wird hat zum Teil niemals eine Zulassung in Europa erhalten, da sind Probleme vorprogrammiert.
Zugelassene Wirkstoffe in Brasilien: http://www.cnpt.embrapa.br/biblio/do/p_do62_17.htm
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Re: Sojaanbau in Südamerika

Beitragvon Todde » Di Mai 26, 2015 6:08

Rohana hat geschrieben:Dir ist schon aufgefallen dass das hier nicht Südamerika ist? Klar, es gibt immer die Chance dass von hier mal wer in Südamerika Gensoja angebaut hat, aber im Lotto gewinnste eher...


Vielleicht liest hier ja ein ehemaliger gvSoja Anbauer aus Rumänien mit :wink:
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Re: Sojaanbau in Südamerika

Beitragvon borger » Di Mai 26, 2015 7:02

Anbau von gv-Soja 2014:
Argentinien 20.800.000 ha 100% der Anbaufläche
Uruguay 1.550.000 ha 100% der Anbaufläche
Kanada 2.200.000 ha 96% der Anbaufläche
Paraguay 3.300.000 ha 95% der Anbaufläche
USA 32.300.000 ha 94% der Anbaufläche
Brasilien 29.100.000 ha 93% der Anbaufläche
Bolivien 1.000.000 ha 83% der Anbaufläche
Südafrika 600.000 ha 92% der Anbaufläche

Die Sojaanbauer dieser Länder versorgen zwar die ganze Welt mit Soja, aber sie sind einfach zu dumm. Zumindest, wenn man einfältig genug ist, „unabhängigen Experten“, TV-Schwätzern und Wunderheilern zu glauben, die alle zusammen nicht eine einzige Sojabohne erzeugen.

Ja, wo sind denn die vielen Sojabohnen der „schlauen“ Bauern, die mit günstigem „genfrei“ Saatgut und gesparten „Pestiziden“ auch noch dicke Mehrerträge einfahren? Wenn dieses Modell tatsächlich wirtschaftlich erfolgreich wäre, dann müsste man die „genfreien“ Sojabohnen nicht lange suchen.
Denn niemand baut gv-Soja aus ideologischen Gründen an sondern um damit Geld zu verdienen. Ginge das ohne gv besser, gäbe es das nicht.
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Re: Sojaanbau in Südamerika

Beitragvon Mad » Di Mai 26, 2015 10:36

Mastiff hat geschrieben:Das beim GVO Soja hohe Dosen Round Up per Flugzeug ausgebracht wird haben die meisten ja schon im Fernsehen gesehen. Wis aber sieht es bei GVO freiem Soja aus.
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:lol: :lol: :lol: :lol:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Sojaanbau in Südamerika

Beitragvon Mastiff » Di Mai 26, 2015 19:32

Todde hat es auf den Punkt gebracht.
Bei den Verbrauchern wird durch den Einsatz von Round Up per Flugzeug der Eindruck erweckt, das die Konsequenzen durch Pflanzenschutzmittel bei GV Soja für den Boden und die dort lebenden Menschen verherend sind. Aber wird bei GV freiem Soya nicht das gleiche gemacht, nur halt mit anderen Mitteln? Natürlich macht es sich in der Werbung gut wenn auf der Packung steht " produziert ohne GV Pflanzeneinsatz", aber werden da nicht Äpfel gegen Birnen getauscht für die produzierenden Länder?
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Re: Sojaanbau in Südamerika

Beitragvon Todde » Di Mai 26, 2015 20:35

Mastiff hat geschrieben:Todde hat es auf den Punkt gebracht.
Bei den Verbrauchern wird durch den Einsatz von Round Up per Flugzeug der Eindruck erweckt, das die Konsequenzen durch Pflanzenschutzmittel bei GV Soja für den Boden und die dort lebenden Menschen verherend sind.


Muss nicht, kann aber. Und RoundUp ist dort sicher kein Problem, denn wenn man bedenkt was in Argentinien an Insektiziden ausgebracht wird, dann sollte man nachdenken. Leider kommt das Thema nicht zur Sprache, denn Endosulfan könnte schnell ersetzt werden, da hat aber momentan nur "das Böse", namentlich Monsanto, was bei Soja zugelassen, nennt sich Intacta.

Aber wird bei GV freiem Soya nicht das gleiche gemacht, nur halt mit anderen Mitteln? Natürlich macht es sich in der Werbung gut wenn auf der Packung steht " produziert ohne GV Pflanzeneinsatz", aber werden da nicht Äpfel gegen Birnen getauscht für die produzierenden Länder?


GV-Freies Soja sollte verboten werden als Importprodukt, da werden Herbizide gespritzt die hier seit 20 Jahren verboten sind oder nie eine Zulassung erhalten haben.
Es ist einfach nur scheinheilich und verlogen was Greenpeace oder andere Heuchler verlangen!
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Re: Sojaanbau in Südamerika

Beitragvon Todde » Di Jun 02, 2015 17:51

Ein Artikel, der sich mit den alternativen Wirkstoffen auseinander setzt.

About those more caustic herbicides that glyphosate helped replace
http://www.crediblehulk.org/index.php/2 ... ible-hulk/


Alachlor
Bild

http://de.wikipedia.org/wiki/Alachlor
Alachlor ist nur schwach giftig, wird aber als potentiell krebserregend eingestuft.


“Opponents of glyphosate often seem to hold this unfounded notion that, if they can manage to get glyphosate banned or simply willingly abandoned, then it would mean an improvement in both food and environmental safety, but the truth is it would likely be the exact opposite of that. Weeds are a legitimate problem in farming that has to be dealt with one way or another. In its absence, it would have to be replaced with something else, and it would likely be something more caustic: not less.”
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Re: Sojaanbau in Südamerika

Beitragvon Mastiff » Do Jun 04, 2015 8:21

Danke für die Beiträge,
ich habe jetzt eine andere Sichtweise und kann diese bei der kommenden Diskussion um die GVO freie Fütterung von Schweinen zur Sprache bringen.
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