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Sonderkraftstoff (Aspen) selbst mischen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Sonderkraftstoff (Aspen) selbst mischen

Beitragvon Gartenfreak87 » Mi Jan 16, 2019 13:46

Hallo,

keine Ahnung ob das Thema hier rein passt oder jemand interessiert.
Man ließt immer wieder das Aspen 2T für Mischungen von 1:10 bis 1:100 ausreichend ist.

Nun habe ich Kontakt mit anderen Herstellern diesbezüglich aufgenommen. Dort wurde mir gesagt dem ist nicht so. Gerade bei älteren oder billigeren Geräten würden sie etwas mehr öl zugeben. Da Tests gezeigt haben das Geräte welche 1:25 benötigen sonst schnell mal ein Kolbenfresser erleiden (können).

Die Empfehlung war Alkylatbenzin (Aspen 4T z.B.) selbst mich einem vollsynthetischen 2T öl zu mischen nach Herstellerangabe.
So würde man das Mischungsverhältnis bewahren hätte aber trotzdem die Vorteile des Sonderkraftstoffs.

Sprich längere Lagerfähigkeit, weniger Abgase, keine Entmischung etc. Aspen macht im Grunde ja nichts anders als das Alkylatbenzin mit hochwertigem öl (1:50) zu mischen und in Rote Kanister zu füllen.

Achso und laut Hersteller entmischt sich eher selten das Öl vom Benzin, sondern die ganzen Zusatzstoffe aus dem Tankstellenbenzin sorgen für die Entmischung.

Mischt hier zufällig jemand selbst und hat Erfahrung damit gemacht?
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Re: Sonderkraftstoff (Aspen) selbst mischen

Beitragvon allgaier81 » Mi Jan 16, 2019 17:59

Moin,

willst du vorhandene Geräte die bisher mit Benzin:Öl laufen umstellen auf selbstgemischtes Aspen?

Davon wird auch abgeraten, ich glaube dazu gibt es auch 1000 Threads im Netz.

Bei "normalem" Zweitaktöl wird ja auch 1:25 empfohlen, wenn man das von Stihl nimmt reicht 1:50.
Auf was willst du denn den Aspen dann mischen, mit welchem Öl und für welches Gerät?
Gruß, allgaier
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Re: Sonderkraftstoff (Aspen) selbst mischen

Beitragvon Agroxtra 4.17 » Mi Jan 16, 2019 18:19

wenn Du Alkylat Benzin mit Hochwertigem Vollsynthetischen 2t Öl mischt hat das eine Haltbarkeit wie jeder andere Sonderkraftstoff auch. Husqvarna weißt in der Betriebsanleitung deutlich darauf hin das die Ölqualität über das Mischungsverhältnis entscheidet. Mit einem Öl nach Iso-L-Egd hast Du das beste was es zu kaufen gibt. Und das Öl muss nicht von einem Sägen Hersteller sein außer Du willst für den Liter 25.- liegen lassen.
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Re: Sonderkraftstoff (Aspen) selbst mischen

Beitragvon Falke » Mi Jan 16, 2019 18:22

... verschoben nach <Landtechnik>.

Ich mach' das Gemisch für meine Huskys und die Motorsense etc. immer schon 50:1 meist mit Öl, wo Husqvarna drauf steht - problemlos! :shock:

Und ich hab' zwischendurch schon öfter zu Aspen oder motomix oder zu anderen 2T-Sonderkraftstoffen gewechselt - und wieder zurück. Problemlos.

(o.k., die Huskys sind keine Oldtimer und sind auch nicht jahrzehntelang mit 'irgendwelchem' Zweitaktöl im Gemisch betrieben worden).

@TE
Mich wundert auch immer, dass auf den 2T-Sonderkraftstoffgebinden kein Mischungsverhältnis des Ölanteils angegeben ist.

Aber was hindert dich, "etwas" zusätzliches Öl zum Aspen zu mischen, wenn du "ältere oder billigere Geräte" damit betreiben willst?

Zu der "Entmischung" vom Zweitaktöl mit Tankstellenbenzin gibt es hier im Forum aber auch jede Menge an Themen mit "völliger Mythos" bis zu
"unbedingt am Tag des Mischens aufbrauchen"! :roll:

A.
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Re: Sonderkraftstoff (Aspen) selbst mischen

Beitragvon Agroxtra 4.17 » Mi Jan 16, 2019 18:27

jeder Hersteller von Sk hat einen andern Öl Anteil drin,geht von 1.7-2.0%
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Re: Sonderkraftstoff (Aspen) selbst mischen

Beitragvon Gartenfreak87 » Fr Jan 18, 2019 15:50

Hallo,

in der Zwischenzeit habe ich noch Rückmeldung einiger Hersteller erhalten.
1. Ich weiß das man alte Geräte umstellen kann -> Vorher aber Gründlich Reinigen (Motor, Zylinder etc)

2. Aspen, Hercutec, Oest und Stotz haben 1:50 gemischt genau wie Stihl. Sprich 2% Öl

Ich frage deshalb weil bei gütigeren Baumarkt Geräten (die für 1 mal im Jahr nutzen ausreichend sind) oftmals 1:40 angegeben wird.

Das Öl alleine macht noch kein guten Sprit. Tankstellenbenzin enthält Stoffe welche Wasser ziehen z.B. die Bio Anteile. Das reine Benzin verdampft, die Zusatzstoffe bleiben und der Vergaser ist verklebt.

Gerade weil ich die Geräte nicht oft benötige möchte ich SK verwenden. Aber ich möchte auch das Richtige Mischungsverhältnis einhalten.
Mir wurde gesagt das sei eine Sicherheitsangabe da der Leihe oft billiges öl nimmt. Mit vollsynthetischem kann man statt 1:40 gut 1:50 Tanken.
Bei 1:25 Raten einige Hersteller dazu noch Öl hinzuzugeben oder selbst zu mischen, da hier Tests gezeigt haben das einige 1:25 Geräte mit der 1:50 Mischung nicht klar kommen (Kolbenfresser)


Stihl und Hercutec haben offen folgendes Zugegeben:
Der 2T SK besteht aus 4T SK mit vollsynthetischem Öl fertig - sprich selbst mischen ist möglich mit den selben Eigenschaften.
Bei Stihl ist es MotoPulus und HP Ultra Öl mehr Magie steckt dahinter nicht.

Achso und der andere Aspekt warum ich selbst mischen bzw zumischen will ist das ich neue Geräte erst mal mit 1:25 oder 1:30 bei den ersten 1-2 Tankfüllungen einfahre.
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Re: Sonderkraftstoff (Aspen) selbst mischen

Beitragvon Agroxtra 4.17 » Fr Jan 18, 2019 16:41

habe ich doch gesagt oder :D
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Re: Sonderkraftstoff (Aspen) selbst mischen

Beitragvon Falke » Fr Jan 18, 2019 18:15

Für 2T-Motorgeräte, die nur ein mal pro Jahr genutzt werden, könnte man auch Premiumbenzin (ohne Bioanteil) anmischen. Der Mehrpreis ist dann ja kein Kostenfaktor ...

Und die allermeisten "Kolbenfresser" kommen vermutlich nicht daher, dass man (längere Zeit) ein 50:1 Gemisch statt ein empfohlenes 25:1 Gemisch verwendet, sondern ein Gemisch ganz ohne Öl.

A.
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Re: Sonderkraftstoff (Aspen) selbst mischen

Beitragvon Neo-LW » Fr Jan 18, 2019 18:30

Moin,

Falke hat geschrieben:
Und die allermeisten "Kolbenfresser" kommen vermutlich nicht daher, dass man (längere Zeit) ein 50:1 Gemisch statt ein empfohlenes 25:1 Gemisch verwendet, sondern ein Gemisch ganz ohne Öl.



So passiert einem Bekannten von mir.

Ich habe dann die Motorsäge zerlegt.

Der Zylinder war noch brauchbar.
Also neuen Kolben und neue Kolbenringe eingebaut.

Mit 1:40 (anstelle von 1:50) lief die Säge dann noch jahrelang.


Olli
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Re: Sonderkraftstoff (Aspen) selbst mischen

Beitragvon rockyy » Sa Jan 19, 2019 13:39

Ich hoffe nicht das ihr 50:1 oder 25:1 nutzt, weil Öl an sich brennt schlecht. Ich empfehle 1:25 oder 1:50. [/klugscheiss]

Früher nutzte man 1:25 weil das Öl so schlecht war. dann nutzte man 1:40 1:50 weil das Öl besser wurde. Heute erkennt man das Benzol giftig ist und setzt auf SK. SK hat auch einen öl anteil.

Man soll aber nicht auf SK umsteigen, weil SK reinigt den Zylinder sowie den Kolben. Und wenn dieser verrußt ist, kann sich der "dreck" lösen und kann zu schäden führen. wenn ihr nun sicher seid das der sauber ist, oder ihr den gereinigt habt, kann man SK nutzen. Dennoch sage ich: auf eigene verantwortung. (ich bin kein hellseher)

überlegt mal die Autoindustrie... 20W40, 15W40 wurde früher genutzt und heute? 0W30.. heute fährt man 30tkm mit dem Öl früher musste man alle 5-10tkm wechseln...

Desto weniger eine Säge läuft, desto wichtiger ist der nutzen von SK. unsere kleine 192. war jedes jahr dicht weil wir selbstgemisch nutzten. der vergaser war so empfindlich... unsere größeren sägen 041AV usw den war das total egal.. Aber desto weniger genutzt, desto wichtiger der nutzen von SK. weil SK kannst du auch einfach im Tank lassen. da passiert nicht ganz viel, bei selbstgemisch sollst du immer leer fahren.
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Re: Sonderkraftstoff (Aspen) selbst mischen

Beitragvon Falke » Sa Jan 19, 2019 17:02

rockyy hat geschrieben:.... bei selbstgemisch sollst du immer leer fahren.

Du hast das zwar schon mit der Nutzungshäufigkeit relativiert, aber:

ich hab' seit 50 Jahren noch nie den Gemisch-Tank bei meinen (und Vaters) bisher fünf Motorsägen vor längeren Pausen leergefahren und dennoch noch nie Probleme mit den Vergasern gehabt. :shock:

Allerdings werden die Sägen wegen entsprechender Nutzung spätestens alle 3 oder 4 Monate nachgetankt.

A.
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Re: Sonderkraftstoff (Aspen) selbst mischen

Beitragvon Agroxtra 4.17 » Sa Jan 19, 2019 17:22

überlegt mal die Autoindustrie... 20W40, 15W40 wurde früher genutzt und heute? 0W30.. heute fährt man 30tkm mit dem Öl früher musste man alle 5-10tkm wechseln...


Leider nicht ganz richtig heute ist man bei 0w-20 oder 0w-16, aber die Autohersteller haben die Intervalle wieder verkürzt siehe Honda oder Ford. Und bestimmt nicht weil das Öl und die Motoren besser geworden sind!
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Re: Sonderkraftstoff (Aspen) selbst mischen

Beitragvon ackerschiene » Sa Jan 19, 2019 19:51

Boah, hier kommt ja einiges zusammen.

In den letzten 20 Jahren habe ich etliche Motorgeräte auf SK umgestellt und NIE Probleme gehabt, allenfalls ein Vergaser musste mal nachgestellt werden beim Wechsel von 1:25 auf Aspen an einer Husqvarna-Säge. Der einzige Kolbenfresser war bei meinem Schwager und der hatte einfach nur Superbenzin in die Säge gekippt.

Einen Wechsel zurück habe ich nie gemacht, wofür auch ?

Eine Ersparnis beim Selberzumischen irgendwelcher Öle in SK oder irgendeinen anderen tieferen Sinn dabei kann ich nicht erkennen.
Das Zeug ist gut, so wie es ist.

Im Übrigen ist einer der schlechtesten Tipps der, z.B. eine Säge vor dem Einlagern trockenzufahren, es sei denn, sie sollte endgelagert werden. Schlimm für Vergasermembranen ist Trockenheit, dann werden sie spröde und die nächste Benutzung macht keine Freude mehr.
Mit z,B. Aspen kann eine Säge auch mal zwei Jahre liegen, da verharzt nichts und sie springt gut an und läuft einwandfrei.
Nur auf Biokettenöl muss man verzichten - oder den kompletten Ölbereich trockenlegen und spülen, Biokettenöl ist eine Pest, das Zeug wird richtig fest und ranzig.

Dass man früher alle 5000 km - beim Käfer alle 2500 ! - am Auto Ölwechsel machen musste, lag zwar auch am ÖL, es war unlegiert und der Dreck lagerte sich unten in der Ölwanne ab, aber genauso sehr an der Ölfilterung, der Käfer hatte da nur ein grobes Sieb (etwa wie in der Küche) und keinerlei richtigen Ölfilter.
Heute bleibt der Dreck aufgrund der Detergentien/Dispersantien im legierten Öl mit im Öl und bleibt dann im Feinölfilter hängen.


Gruß, Uwe
Geht nicht gibt's nicht.
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Re: Sonderkraftstoff (Aspen) selbst mischen

Beitragvon Falke » Sa Jan 19, 2019 20:19

ackerschiene hat geschrieben:Nur auf Biokettenöl muss man verzichten ...

Auch diesen Tipp muss man bzgl. Nutzungshäufigkeit relativieren (was bei dir im Kontext ja auch so dasteht).

Ich hatte bei meinen Sägen auch mit Biokettenhaftöl nie Probleme, wenn sie spätestens nach 3 oder 4 Monaten mal benutzt wurden.
Einzig bei einer Elektrokettensäge, die 2 oder 3 Jahre unbenutzt in der Ecke gelegen ist, war die Kette danach tatsächlich fest.
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Re: Sonderkraftstoff (Aspen) selbst mischen

Beitragvon countryman » Sa Jan 19, 2019 20:55

ackerschiene hat geschrieben:In den letzten 20 Jahren habe ich etliche Motorgeräte auf SK umgestellt und NIE Probleme gehabt, allenfalls ein Vergaser musste mal nachgestellt werden beim Wechsel von 1:25 auf Aspen an einer Husqvarna-Säge.

So kenne ich das auch.
Es ist schwer vorstellbar dass in einem Zweitakter-Brennraum so harte oder abrasive Ablagerungen vorhanden sind, dass bei deren Ablösung Motorschäden entstehen. Eine Ablösung könnte ja auch jederzeit beim Betrieb mit Tankstellenbenzin passieren.
Probleme durch Heißlaufen könnte es geben wenn der Vergaser deutlich zu mager eingestellt ist, aber das sollte ein Anwender eigentlich merken.
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