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Stallboden aufrauen

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Stallboden aufrauen

Beitragvon Flying Hirsch » So Mai 06, 2012 15:52

Hallo habe einen einen c.a 40 jahre alten Milchvieh Laufstall mit einer Faltschieber entmistung und 60 Kuhplätzen. Da der Kuhstall jetz schon in die Jahre gekommen ist und der Beton boden durch Schieber und Kühe SPIEGELGLATT geworden ist, besteht jetz ein drigender Handlungsbedarf. Ich Wollte mich hiehr einmal erkundigen welche verfahren es da gibt um den boden wieder Langfristig grifig zu machen. Vieleicht habt ihr ja selbst schon irgendwelche erfahrungen damit gemacht welche metoden es gibt was die je m² kosten und wie das ergebnis und die Langliebigkeit davon ist ? Des weren in mein fall hald doch so c.a 200m² Fläche zum aufrauen und sollten dan auch alles an einen Tag über die Bühne gehen da ich ja mit den Kühen abends wieder zum melken in den Stall muss ;)
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Re: Stallboden aufrauen

Beitragvon jungbaur97 » So Mai 06, 2012 16:30

bei uns in der Land&Forst stehen immer Anzegen drin... Spaltenböden aufrauen usw.
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Re: Stallboden aufrauen

Beitragvon Maddien » So Mai 06, 2012 17:45

Hallo!
Rufe einfach mal bei deinem Maschinenring an, die haben mit Sicherheit sowas im Angebot. Beim planbefestigten Boden empfehle ich dir, richtige Rillen (ca 5mm breit und auch tief) reinfräsen zu lassen (Diamantfräse), haben wir auch vor einigen Jahren machen lassen. Bei 200m² werden die Kosten wohl bei etwa 1000- 1300 € liegen, nicht ganz billig, aber gut und lange haltbar. Die Fräse ging bei uns durch den Beton wie durch Butter, 200m² sollten deshalb mit dem Gerät schon bis mittag zu schaffen sein.
MfG Martin
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Re: Stallboden aufrauen

Beitragvon Zettel » So Mai 06, 2012 18:13

Hallo

Bei uns war www.klauenpflege-wachtendorf.de
Da kannst du dir aussuchen, ob du breite oder schmale Rillen möchtest(wir haben breite), sehr zu empfehlen.
Damit der ordentlich Leistung zeigt, braucht er aber auch nen ordentlichen Wasseranschluss zur Kühlung seiner Scheiben.

MfG Zettel
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Re: Stallboden aufrauen

Beitragvon Flying Hirsch » So Mai 06, 2012 22:04

Danke für die Schnellen antworten
Würde des mit den rillen schneiden noch etwas genauer wiessen wollen wie ist des den mit den sauberhalten, verstopfen die rillen nich langfristig da der schieber da ja nicht hienein fahren kann und die ganze kacke in den rillen bleibt. und Rutscht die Kuh nicht auch einfach über die rillen hinweg da es ja oben immer noch glatt ist oder teusche ich micht da ? :)
wo liegt den der genaue vorteil oder nachteil an breiten oder schmalen rillen? Habe auch schon mal von einer "Hammerfrässe" oder irgend wie so gehört die die komplette oberfläche anraut aba das verfahren soll angeblich nicht so langliebig sein habt ihr vll schon mal so etwas gesehen oda damit gearbeitet ?
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Re: Stallboden aufrauen

Beitragvon Zettel » Mo Mai 07, 2012 8:09

Hallo

Wenn du dir nicht sicher bist, schau dir Betriebe an, wo es gemacht wurde und frage, ob es gut war. Ich zumindest werde das nächste Mal bei neuen Spalten keine 10 Jahre warten, bis es gemacht wird.

MfG Zettel
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Re: Stallboden aufrauen

Beitragvon tröntken » Mo Mai 07, 2012 18:54

Anders geht es aber nicht.
Das aufrauen ist m.E. nicht von Dauer. Dies wird schon nach 1 - 2 Jahren wieder glatt.
Den besten Erfolg hatten wir mit schneiden von Rillen alle paar mm.
Und die Spalten, werden diese 2 mm tiefen Fugen wohl verkraften können.
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Re: Stallboden aufrauen

Beitragvon Bodenseefarmer » Di Mai 08, 2012 9:40

Ich habe meine Laufgänge mit einer ganz normalen Straßenbaufräse an einem Bobcat aufrauen lassen. Das ging sehr schnell. Die Fräse wurde so eingestellt, dass sie nur die Oberfläche "weggemeißelt" hat. Neben der Schieberseilführung und am Rand wurden 10cm nicht gefräst. Dadurch läuft der Schieber auf diesen nicht gefrästen Flächen--> erstenst wird das gefräßte nicht wieder vom Schioeber geglättet und zweitens bleibt im gefräßten Bereich immer etwas Gülle flüssig, also keine Schmierschicht etc. auch im Sommer. 5€ / m² zzgl. MwSt. allerdings mehr Fläche als du

Ich würde es wieder so machen.
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Re: Stallboden aufrauen

Beitragvon Zettel » Di Mai 08, 2012 11:17

Hallo

Auf den Laufgängen habe ich Gussasphalt, da braucht nichts aufgerauht zu werden.

MfG Zettel
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Re: Stallboden aufrauen

Beitragvon Bodenseefarmer » Di Mai 08, 2012 12:40

Zettel hat geschrieben:Hallo

Auf den Laufgängen habe ich Gussasphalt, da braucht nichts aufgerauht zu werden.

MfG Zettel


Den hab ich im Melkstand.
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Re: Stallboden aufrauen

Beitragvon Zettel » Di Mai 08, 2012 18:01

Hallo

Der Gussasphalt wurde 2001 im Melkstand (rechts,mitte, links) und auf beiden Laufgängen eingebaut. Rutschfest wie am ersten Tag, allerdings hatten wir erst drei Jahre nach Stalleinzug das erste Mal den Klauenpfleger da, jetzt einmal jährlich. Probleme macht der Asphalt nur am Schieber, speziell die Stellen, wo sich der Schieber aufliegt, wenn er zurückläuft. Dort entstehen Rillen.

MfG Zettel
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Re: Stallboden aufrauen

Beitragvon Nijura » Mi Mai 09, 2012 17:08

Ich arbeite bei einer Fräsfirma.
Beton an sich ist kein Problem, nur sehe ich die Frage wie belastbar ist der Boden.
Unsere kleinste Fräse wiegt immerhin 4,5t. Hier gibt es dann auch noch verschiedene Linienabstände 3mm, 5mm, 6mm, 7,5mm und die Normalen 15mm Linienabstand.
Sicher gibt es auch noch kleinere Handfräsen, aber so etwas haben wir nicht, das haben meistens Baufirmen selbst und ist vielleicht etwas für dich, wir arbeiten damit nicht. Kann man sich aber auch bei diversen Maschinenverleihern leihen.

Gussasphalt ist sicher eine schöne Sache. Dieser kann sehr glatt sein. Normalerweise kommt auf der Strasse eine schicht Split darüber. Ausser es werden Gussasphaltrinnen zum Wasserablauf gemacht, diese werden nur mit Sand glatt gerieben.
Allerdings wird der Gussasphalt bei 190 - 220 Grad verlegt, der Untergrund sollte also schon feuerfest sein. Ausserdem natürlich möglist sauber, sonst hast keine Bindung und der Aspahlt schwimmt auf der Untersicht und bricht bei Belastung/Beanspruchung.

Möglichkeiten gibt es einige, die Frage ist halt was darfs Kosten?

Zu den Kosten was so ein Fräseinsatz kostet kann ich dir wenig sagen. Hängt davon ab welche Fläche zu Fräsen ist und und und....
Ausserdem kommt man mit so einer Fräse auch nicht in alle Ecken, das sollte einem klar sein. Zaubern können wir leider noch nicht.

Gruss Frank

PS: Mein komischter Einsatz war in einem Düngemittelwerk :mrgreen: vielleicht Top das ein Kuhstall noch.
Lebe dein Leben.

Meine Kleinanzeigen bei Ebay http://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-best ... Id=4471126

Wir züchten Irish Cobs(Zigeunerpferde von Irland)
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