Bauholz wird ja im Moment von mir nicht benötigt. Die Stämme stammen aus einem kleinen Käferbefall und Windbruch aus 08. Hab sie damals halt auf 5,10er geschnitten, weil sie eigentlich zu schade waren fürs Brennholz. Aber jetzt scheint mir als hätte sie doch dieses Schicksal ereilt, obwohl Brennholz ebenso nicht benötigt wird.
Ich schätze, wenn man die Rundhölzer so wie sie sind verarbeiten würde, hätten sie noch eine gute Festigkeit. Brauchste denn nicht selbst einen Unterstand? Carport? Das Sichern mittels Klammern macht man nur bei Wertholz, also Buche, Kirsche etc. Bei Fichte habe ich das noch nie gesehen. Fichtenbalken reißen auch nach dem Sägen immer noch. Das ist bei der Festigkeitsberechnung inbegriffen. Macht nix, bzw. wenig.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
Einen Vorteil hätte derart "gut abgelagertes" Sägerundholz schon : das Schnittholz daraus würde kaum weiter reissen oder sich verwinden .... Ich würd' die Kosten für den Säger aber auch nicht riskieren wollen, wenn du, wie es scheint, genug frisches Rundholz für einen aktuellen Bauholzbedarf im Wald hast ... Gruß Adi
ich habe letztes Jahr von einem Bekannten Fichtenholz gekauft, welches in ähnlichem Zustand war. Lag etwa 2 Jahre geschält und gut gestapelt im Wald. Es hatte schon ziemlich viele Risse, aber da ich ebenfalls Bauholz davon schneiden wollte, dachte ich mir das sei nicht so schlimm. Leider waren einige Stämme aber an den Rissstellen inne schon am faulen. Das Holz war zwar trotzdem nicht zu teuer, aber zum einschneiden kauf ich wohl eher nur noch frisches Holz.
Ich würde es ins Brennholz schneiden. Nur die Frage ist, warum hast du es damals nicht verkauft oder schneiden lassen? Transportiert wirst du es doch lassen haben oder?
Wieso dass hab ich selber mit dem Schlepper zum Hof gefahren. Aber zum Sägler ist immer ein Stück und es sind mehrere Fuhren. Außerdem ist der gut beschäftigt und hat nicht immer Zeit. So hat es sich halt verschleppt. Verkauft habe ich es nicht, weil man für das bischen Holz nicht viel bekommen hätte und ich wie gesagt es eigentlich zu Bauholz auf Vorrat machen wollte.
Achso, ich dachte das hat jemand mit einem Rückewagen gefahren. Wie hast du das aufgeladen? 5.10m ist doch schon eine Länge, die ich meinen alte Gummiwägelchen nicht mehr zumute. Habe ich auch schon geladen, aber da kommen auf die hinteren Reifen zuviel Gewicht. Da muss dann schon der 5,7 t Kipper mit 4.50m Ladefläche her oder gleich der Rückewagen eines Bekannten.
Die transportiere ich immer mit unserem alten Ackerwagen (Zentralrohr zum ausziehen). Den kann man schon gut beladen. Aufgeladen wird immer noch mit Hecklader. Wenns mal zu schwer wird, dann erst auf einer Seite und dann auf der zweiten greifen. Geht eigentlich für meine Verhältnisse ganz gut. Früher hatte ich die Stämme noch mit der Seilwinde hochgezogen. Habe dafür 2 sehr stabile verladehilfen, die an den Rungenaufnahmen verschraubt werden. Sind Doppel-T-Träger. da biegt sich auch bie den stärksten Stämmen nichts durch.
Dein Stammholz ist nach so langer Zeit natürlich überlegen. Die Kiefer ist mit sicherheit blau. Die Fichte hat weiss-und rotfäule,vor allem im Splintholz. Des weiteren werden im Holz Tierische Schädlinge vorkommen (Bockkäferlarven etc.). Du musst sehen ob das kernholz noch gut ist. Daraus kann man zumindest noch Kantholz sägen. Bretter werden nicht anfallen weil die wegen der Risse auseinanderfallen. Ich säge Kiefer spätestens 4 wochen nach dem Fällen ein, Fichte nicht läger als 1/2 Jahr im Stamm liegen lassen. Wenn weiter Fragen sind helfe ich gern weiter.