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Standzeiten oder Haltbarkeit unserer Staßen und Verkehrswege

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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22 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Standzeiten oder Haltbarkeit unserer Staßen und Verkehrswege

Beitragvon Altmeister » Fr Jun 08, 2012 22:33

Hallo,

immer häufiger werden unsere Land / Kreis / Bundes Straßen mit den Schildern
"Spurrillen" oder auch "Spurrinnen" gekennzeichnet.

Diese Straßenschäden entstehen durch den Schwerlastverkehr,
bzw. einen zu hohen Flächendruck, wo durch die Standzeit
stark verkürzt wird.
Der Unterbau ist für diese Belastungen nicht ausgelegt.
Die Kosten der Reparaturen trägt der Steuerzahler.
Es kann nicht richtig sein, dass der Steuerzahler latente Kosten
der Spediteure trägt.

Eine Abhilfe bringt eine Verringerung des Flächendruckes durch eine
Verbreiterung der Reifen oder auch eine Erhöhung der Reifenanzahl.
(Zwillingsreifen und mehr)

Wie so etwas parktiziert werden kann, habe ich bei der US Armee
nach dem Krieg gesehen. Da wurden die Panzer auf Mehrachsige-Spezial-Anhänger
mit durchgehender Bereifung der ganzen Achse transportiert.
Dieses wurde nicht gemacht, um die Straße zu schonen, sondern auch
weniger belastbare Straßen nutzen zu können.

Die Spediteure transportieren keine Panzer, es ist aber zumutbar,
dass durch konstruktive Änderungen der Fahrzeuge der Flächendruck
verringert wird. Dieses beinhaltet gleichzeitig eine Kostenentlastung
der Steuerzahler.

Die Gigaliner sind im Kommen, und die von mir gesichteten Fahrzeuge
hatten nicht einmal Zwillingsreifen.

Gruß Altmeister
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Re: Standzeiten oder Haltbarkeit unserer Staßen und Verkehrswege

Beitragvon 311_er » Fr Jun 08, 2012 23:15

Man könnte auch einfach die Straße so bauen das die das aushält :!:
Mehr als ein Hesse kann ein Mensch kaum noch werden :)
311_er
 
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Re: Standzeiten oder Haltbarkeit unserer Staßen und Verkehrswege

Beitragvon Neo-LW » Fr Jun 08, 2012 23:26

Moin,

dazu muß man wissen, daß die Fahrzeuglast bei der Bemessung einer Straßenbefestigung
mit der vierten (!) Potenz in die Rechnung eingeht.

Oli
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Re: Standzeiten oder Haltbarkeit unserer Staßen und Verkehrswege

Beitragvon frank1973 » Sa Jun 09, 2012 7:24

Altmeister hat geschrieben:Die Gigaliner sind im Kommen, und die von mir gesichteten Fahrzeuge
hatten nicht einmal Zwillingsreifen.

Gruß Altmeister
Dann schau dir mal einen Gigaliner genau an,dann wirst du feststellen daß der Gigaliner die gleiche wenn nicht sogar eine geringere Achslast hat als ein "normaler" 40 tonner.Es ist nicht die größe oder länge des LKW was die Strassenschäden verursacht,sondern die Achslast.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Standzeiten oder Haltbarkeit unserer Staßen und Verkehrswege

Beitragvon Altmeister » Sa Jun 09, 2012 8:38

frank1973 hat geschrieben:.Es ist nicht die größe oder länge des LKW was die Strassenschäden verursacht,sondern die Achslast.


Wird die Achslast augenblicklich auf eine größere Fläche verteilt, verkleinert sich der Flächendruck
welcher für die Belastung der Straße entscheidend ist,

Mehrere Achsen hintereinander sind ungünstiger als eine breite Auflagefläche
durch Zwillingsreifen. Darüber gibt es Untersuchungen und Dokumentationen
beim ADAC.

Altmeister
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Re: Standzeiten oder Haltbarkeit unserer Staßen und Verkehrswege

Beitragvon Franzis1 » Sa Jun 09, 2012 9:48

Was wiegt ein neuer normaler 40 tonner nackt ? und wieviel ein nackter 60 tonner(Gigaliner) ? die Zugmaschine wird warscheinlich keine 10 % mehr wiegen der aufbau 30% ? also wir mit so einem Gigaliner mehr Ware transportiert als mit 1,5-40 tonner,auch das entlastet die Strassen.
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Standzeiten oder Haltbarkeit unserer Staßen und Verkehrswege

Beitragvon agrarflächendesigner » Sa Jun 09, 2012 11:49

Servus,

ich dachte der jetzige Gigaliner - versuch läuft auch nur mit max. 44t?
Das einzige was sich ändert, ist die max.länge mit 25m
60t waren doch politisch nicht gewollt...
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Re: Standzeiten oder Haltbarkeit unserer Staßen und Verkehrswege

Beitragvon frank1973 » Sa Jun 09, 2012 13:48

44to gibts ja bereits im Kombiniertem Verkehr.Ein-wenn nicht das Problem mit den Gigalinern wird schlicht die Größe sein vor der sich mancher einfach etwas fürchtet. weil´s ungewohnt ist.Ist doch in der Landwirtschaft auch nicht anders,die Maschinen werden immer grösser.Wenn überhaupt dann wird sich der Gigaliner aufgrund unserer Verkehrsinfrastruktur nur sehr schwer und langsam durchsetzen,iin vielen Industrie oder Gewerbegebieten ist schlichtweg kein Platz um überhaupt dahin zu kommen.
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Re: Standzeiten oder Haltbarkeit unserer Staßen und Verkehrswege

Beitragvon Holder A55 » Sa Jun 09, 2012 13:51

Mit den Gigalinern soll ja auch nicht jeder Hans und Franz beliefert werden. Die sind hauptsächlich für den Autobahnverkehr über lange Strecken geeignet. Zum Befahren von Industriegebieten etc. kann die Kombination ja auch getrennt werden.
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.
Kurt Tucholsky (1890-1935)


:D seit über 19 Jahren im Landtreff :D
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Re: Standzeiten oder Haltbarkeit unserer Staßen und Verkehrswege

Beitragvon frank1973 » Sa Jun 09, 2012 14:15

Holder A55 hat geschrieben: Zum Befahren von Industriegebieten etc. kann die Kombination ja auch getrennt werden.
Und genau da liegt der Hase begraben.Wo den rest der Kombination abstellen?Und vor allem wie mit dem Rest fahren?Ich denke da an die Kombination Sattelzug mit angehängtem Hänger.Wenn der Auflieger leer ist mit ner Zugmaschine ohne Gewicht auf dem Hintern einen vollen Hänger irgendwo hinfahren zum Be-oder Entladen wird in sehr vielen Fällen in die Hose gehen.Dann eher schon ein Wechselbrückenfahrzeug mit 2 Hängern die die gleichen Aufbaumaße wie auf dem Motorwagen haben.
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Re: Standzeiten oder Haltbarkeit unserer Staßen und Verkehrswege

Beitragvon Epxylon » Sa Jun 09, 2012 15:43

Es liegt einfach an den Straßenbauern bzw. den Auftraggebern.

Letztens war eine Reportage über den Straßenbau zu sehen. Da wurde einer gefragt warum dieses Stück Autobahn noch nicht erneuert werden musste. Die Antwort war: Weil das zu Zeiten des dritten Reiches gebaut wurde.

In letzter Zeit werden bei uns ständig Straßen gemacht.
Entweder werden da so schöne Quadrate mit Rollsplit produziert (die so locker 1-2cm hoch stehen)oder es werden neue Straßen gemacht die nach der Fertigstellung schon schlimmer sind wie die alte Straße.

Wir haben hier einige Straßen auf denen man wirklich beim fahren schlafen kann.
Die Spurrillen sind so tief das, dass Auto von selber um die Kurve fährt.
Beim überholen muss man richtig aufpassen das man nicht in den Graben fliegt.

Und um eines mal vorweg zu nehmen:
Die Spediteure brauchen sich ja wohl garkeine Gedanken machen denn die bezahlen ja schon die Maut.

Zum Thema finanzierung der Straßen: Autobahnen sind zu 200% finanziert, Land und Bundesstraßen zu 100% ich kenne die Quelle der Aussage nicht mehr.
Der liebe Staat sollte nicht zuviel Geld für Sch****e verprassen und statt dessen mal zusehen das er was auf die Reihe bekommt.
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Re: Standzeiten oder Haltbarkeit unserer Staßen und Verkehrswege

Beitragvon frank1973 » Sa Jun 09, 2012 16:14

@Epxylon.Komme gerade von einkaufen,als ich den Einkaufswagen geholt hab sind mir auf der geteerten abstellfläche abdrücke von den Einkaufswagen aufgefallen,In Karlsruhe waren an einer Ampel Querrillen von bremsenden Autos zu sehen die im Hochsommer anscheinend den Belag leicht verschieben.
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Re: Standzeiten oder Haltbarkeit unserer Staßen und Verkehrswege

Beitragvon elchtestversagt » Sa Jun 09, 2012 18:04

Je schmaler der Reifen ist; und je höher der Luftdruck; desto sparsamer wird die Tonnage bewegt.
Sollte eigentlich jeder Landwirt wissen; den Zusammenhang zwischen Gewicht und Rollwiederstand.
Dazu kommt noch die Geschwindigkeit....
Deswegen haben die Güllebomber mit ihren 60 to Gesamtgewicht immernoch weitaus weniger Bodenverdichtung wie so mancher LKW mit 30 tonnen; macht mal den Versuch auf dem Acker...
( Bei den Güllebombern ist allerdings das Problem; dass die meist 3 mtr breit sind; die Standartwege aber nur 2,70; und deshalb die Seiten abgedrückt werden..)
Bei den LKWs aus NL oder Schweden sieht man immer häufiger weniger Achsen; dafür aber 425er Vorderreifen ( anstatt 325 oder 385er) sowie 385er als Zwilling ( hier immer 325er).
Man könnte per Gesetz eine Höchstgrenze für den zulässigen Luftdruck festlegen; sagen wir 4 bar; und schon ist das Problem gelöst; denn es kommen entweder weniger Gewichte auf die Strasse; oder mehr und breitere Reifen; weil es nunmal eine technische Grenze gibt zwischen Radlast; Geschwindigkeit; Luftdruck und Gewicht.
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Re: Standzeiten oder Haltbarkeit unserer Staßen und Verkehrswege

Beitragvon Weinbauer » Sa Jun 09, 2012 19:37

zwillingsreifen und überhaupt nochmehr achsen wird so nicht gehen. zwillingsbereifung kostet sprit, supersinglereifen haben sich da noch nicht durchgesetzt.
entscheidender: wenn du mehr achsen hast steigt das gewicht des ganzen zuges. bei gleichbleibendem zulässigem gesamtgewicht würde dies eine senkung der nutzlast bedeuten. d.h. es braucht mehr fahrten (umwelt, kosten). dann ist auch hier die sache mit dem rollwiderstand. mehr reifen verteilt auf die achsen erhöhen diesen ebenfalls.

was wirklich schlecht für die strasse ist, sind die linienbusse in den städten. oftmals häufiger als alle 10min stehen diese immer wieder kurze zeit an derselben stelle. schaut mal den strassenbelag an haltestellen an. hier müsste flächendeckend mit "platten" gearbeitet werden. jedenfalls nicht in der herkömmlichen form asphaltiert werden.

und die kosten der maut tragen am ende eh wir alle. die kosten werden abgewälzt. spätestens, wenn anderswo nicht mehr gespart werden kann. an den fahrern wird bald auch nicht mehr gespart werden können. was sie (zu unrecht) nicht an lohn erhalten, kostet ihre ausbildung. die zeiten mit dem kostenlosen nachwuchs vom bund sind vorbei, nicht nur wg. der abschaffung der wehrpflicht. die BKF-Qualifikation ist teuer und m.E. nur teilweise sinnvoll.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Re: Standzeiten oder Haltbarkeit unserer Staßen und Verkehrswege

Beitragvon frank1973 » So Jun 10, 2012 7:15

Trotz meiner Ansicht daß sich der Gigaliner nur schwer wenn überhaupt durchsetzt ist es bei den meisten Gegnern die schiere Grösse des Fahrzeug´s das da etwas Furcht auslöst.Bei den Ami´s sind die Gigaliner noch grösser und keiner Fragt danach weil schon immer da.(die haben aber auch die passende Infrastruktur).Laut einem Bericht in der Fernfahrer oder Trucker ist bei denen die zulässige Achslast geringer weil die Straßen dort angeblich nicht für so hohe Achslasten ausgelegt sind,diese werden auch konsequent überwacht,an jedem Highway sind dort alle paar km Wiegestationen die von den Fahrern azufahren sind (wenn besetzt)und wehe es fährt einer vorbei.
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