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Steine lesen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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77 Beiträge • Seite 5 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Steine lesen

Beitragvon Homer S » Do Okt 18, 2018 7:22

Habt ihr keinen LU der einen Steinsammler hat?

Der hätte doch bei euch gut zu tun.
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Re: Steine lesen

Beitragvon Gonzo75 » Do Okt 18, 2018 9:27

wir hatten einen... der hat sein Gerät nach nem Jahr wieder zurückgegeben weils zu wenig genutzt worden iss..... :roll:
Willst was g`scheits - kaffter an DEUTZ
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Re: Steine lesen

Beitragvon AEgro » Do Okt 18, 2018 9:36

Hallo Unkonventionell
Ich hab auch immer wieder Muschelkalksteine abzugeben.
Aber nur an " Selbspflücker " :mrgreen:
Ab 5 to geb ich Mengenrabatt.
Februar bis April gibts sogar noch Frühjahrsrabatt dazu.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Steine lesen

Beitragvon Unkonventionell » Do Okt 18, 2018 10:17

Hallo AEgro
1 to würde mir erstmal genügen :D Ich muss dafür wahrscheinlich durch den Odenwald, wer weiß welche Räuberbanden da lauern und mir das weiße Gold streitig machen :wink:
Unkonventionell
 
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Re: Steine lesen

Beitragvon Kyoho » Do Okt 18, 2018 10:26

AgroTom hat geschrieben:In der Nach-Pflug-Ära hab ich jetzt nicht mehr allzu viele Steine gelesen, aber früher waren wir tagelang damit beschäftigt. Da musste auch immer die ganze Familie ran - ähnlich wie beim Klee aufbocken - etwas was die heutige Jugend wohl auch nicht mehr kennt.

Wenn Du aber jeden Tag von Hand den Stall ausmistest und Silage holst (hatten damals noch keinen Blockschneider), Steine liest, Klee aufbockst, Heu- und Strohballen aufgabelst oder Erde schaufelst, dann hast Du so viel Schwielen an den Händen, dass Du davon keine Druckstellen oder Blasen mehr bekommst. Da war die Hornhaut auf den Handknöcheln so dick, dass Du sie mit einer Nagelschere wegzwicken konntest.
Wir haben damals zum Steinelesen übrigens Drahtkörbe genommen. Da wog so ein voller Korb mit Steinen sicher seine 25-30kg. Mit so kleinen Mörteleimerchen ist da keiner rumgelaufen. Bei den wenigen Steinen, die da reinpassen, wäre der Weg zum Anhänger viel zu weit gewesen.
Bei größeren Steinmengen haben wir aber fast immer nen Schubkarren genommen und ne Diele ausgelegt. Da ist nicht mehr im Acker rumgefahren worden, als es unbedingt sein musste.

Warum fährt ihr denn nicht mit der Frontladerschaufel auf den Acker und schmeißt sie da rein? Mit Eimern ist doch blöd.
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Re: Steine lesen

Beitragvon AgroTom » Do Okt 18, 2018 13:39

Kyoho hat geschrieben:
AgroTom hat geschrieben:In der Nach-Pflug-Ära hab ich jetzt nicht mehr allzu viele Steine gelesen, aber früher waren wir tagelang damit beschäftigt. Da musste auch immer die ganze Familie ran - ähnlich wie beim Klee aufbocken - etwas was die heutige Jugend wohl auch nicht mehr kennt.

Wenn Du aber jeden Tag von Hand den Stall ausmistest und Silage holst (hatten damals noch keinen Blockschneider), Steine liest, Klee aufbockst, Heu- und Strohballen aufgabelst oder Erde schaufelst, dann hast Du so viel Schwielen an den Händen, dass Du davon keine Druckstellen oder Blasen mehr bekommst. Da war die Hornhaut auf den Handknöcheln so dick, dass Du sie mit einer Nagelschere wegzwicken konntest.
Wir haben damals zum Steinelesen übrigens Drahtkörbe genommen. Da wog so ein voller Korb mit Steinen sicher seine 25-30kg. Mit so kleinen Mörteleimerchen ist da keiner rumgelaufen. Bei den wenigen Steinen, die da reinpassen, wäre der Weg zum Anhänger viel zu weit gewesen.
Bei größeren Steinmengen haben wir aber fast immer nen Schubkarren genommen und ne Diele ausgelegt. Da ist nicht mehr im Acker rumgefahren worden, als es unbedingt sein musste.

Warum fährt ihr denn nicht mit der Frontladerschaufel auf den Acker und schmeißt sie da rein? Mit Eimern ist doch blöd.



Auf den besonders steinreichen Äckern hätten wir dafür 7-8 mal fahren müssen - so ne 1m breite Frontladerschaufel (Klinker) ist ja schnell voll -, und jedesmal 1,5km zum zentralen Steinlagerplatz und wieder zurück wär dann doch etwas zeitaufwändig gewesen. Da war der alte Weidner-Anhänger mit Holzboden schon besser. Der war nach einem langen Samstag aber auch voll.

Aber seit wir nicht mehr pflügen, hat sich dieses Problem weitestgehend erledigt. Stattdessen haben wir uns aber ein andere Problem eingeheimst - und das sind Wildschweine. Die wühlen nur zu gern die Mulchsaatflächen im Herbst durch, auf der Suche nach Würmern und Maden. Dort wo regelmäßig gepflügt wird und das Angebot an tierischem Eiweiß geringer ist, gehen sie nicht rein. Da ist nach wenigen Metern schon Schluss.
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Re: Steine lesen

Beitragvon Wini » Mi Okt 31, 2018 21:51

Achtung ! Nur für kurze Zeit ! Bioware aus 1. Hand !
Ungespritzte und ungedüngte Ware in bester, hochharter Muschelkalkstein Qualität. :mrgreen:
Aus der Region, für die Region.
Die Glückssteine sind in 2 geprüften Lesekategorien erhältlich:

Bioware Klasse 1.JPG
Bioware Klasse 1.JPG (143.99 KiB) 2722-mal betrachtet


Bioware Klasse 2.JPG
Bioware Klasse 2.JPG (139.49 KiB) 2722-mal betrachtet


Selbstableser und -abholer erhalten Rabatt.

Diese Steine halten ewig.
Ideal geeignet bei Kalkmangel und Bodenversauerung .
Auch zur Humusanreicherung auf konventionell bewirtschafteten Flächen geeignet.

Bei Interesse bitte melden.

Gruß
Wini
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Re: Steine lesen

Beitragvon Ice » Do Nov 01, 2018 11:24

Soviel Steine gibts hier nichtmal im Unterbau der grünen Wege :mrgreen:
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Re: Steine lesen

Beitragvon Lonar » Do Nov 01, 2018 12:58

Wini mach doch mal Kartoffeln. Die Steine bringen bestimmt gut Gewicht.;-)
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Re: Steine lesen

Beitragvon AEgro » Do Nov 01, 2018 21:14

Ja Ice,
da siehst du mal wie gut es die Natur mit euch Niederrhreinern gemeint hat.
Wenn man die Bodenunterschiede sieht, und auch die teilweise deutlich geringeren Niederschläge und die extremere Sonneneinstrahlung und teilweise Spitzentempesraturen
dann müsste hier in Teilen Süddeutschlands, besonders Franken, das Ertragsniveau z. B. von Weizen noch viel geringer ausfallen.
Wenn bei euch 100 dt Weizen Normalertrag ist, dann ist in Teilen Frankens 75 dt im gleichen Jahr schon Spitze.
Das zeigt aber auch vom können vieler süddeutscher Ackerbauern.
Ich hatte Mitte der 90-er Jahre mal einem proffesionellen landw. Gutachter aus Schleswig-Holstein mit seinem Wohnmobil Unterkunft gegeben, als der im Auftrag der
Hagelversicherung nach einem großflächigen Hagelereigniss im Raum Odenwald-Bauland u. angrenzende Tälern unterwegs war.
An 2 Abenden unterhielt ich mich gern mit ihm.
Seine Aussage war, daß er weit in Deutschland herumkomme, aber im Verhältniss zu den teils sehr problematishen Boden, Klimaverhältnissen und Strukturen, müsse er die Leistung der Landwirte in unserer Gegend sehr hoch achten.
Er meinte, die meisten seiner norddeutschen Kollegen, kämen mir ihren Wirtschaftsweisen hier nicht zurecht.
Ich weiß, die Landwirte in Gunstlagen haben oft auch mit anderen Schwierigkeiten zu kämpfen.
Wir dürfen uns nicht dazu verleiten lassen nur mit Neid auf die anderen zu blicken.
Wir brauchen Solidartät untereinander, sonst werden wir von Politik u. Verbänden auch noch gegenseitig ausgespielt.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Steine lesen

Beitragvon Adele » Do Nov 01, 2018 21:26

Steien roden, wie dumm ist dieser Ausdruck eigentlich?
Cairon hat geschrieben:Wir roden sie und nutzen sie im Wegebau. Zu unseren Kartoffeln haben wir die Möglichkeit die Steine vorher zu roden. Beim ersten Durchgang kommen bei uns ca. 70 t pro ha. Wenn wir 4-5 Jahre später wieder mit Kartoffeln kommen nochmal so 30 t pro ha. Dann hat man aber auch erstmal Ruhe. Hält nicht ewig vor, denn Steine wachsen nach. Nach ca. 15 Jahre hat man wieder genau soviele Steine wie vorher.

Entsteiner.jpg


Unser Roder ist auch schon ziemlich alt.

Heute wird separiert und nicht mehr abgefahren, dashier ist Stand der Technik:

http://grimme.de/de/09/produkte/kartoff ... -serie.php

Wir hatten das Thema hier auch schon mal vor ein paar Jahren.

http://www.landtreff.de/steinsammelgera ... 29467.html

Kongskilde hat da eine Maschine, die sucht die oberflächlichen Steine ab.

http://www.danagri.de/produkte/kongskli ... nebear.htm

In der DDR soll es früher auch eien Art Steinrechen gegeben haben, soetwas habe ich aber noch nicht real gesehen.
Adele
 
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Re: Steine lesen

Beitragvon yogibaer » Do Nov 01, 2018 21:47

Den hier: https://www.youtube.com/watch?v=Psd6wgVafhw oder den:https://www.youtube.com/watch?v=tEkHP19Rw38.
Gruß Yogi
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Re: Steine lesen

Beitragvon wastl90 » Fr Nov 02, 2018 9:54

Wini hat geschrieben:Achtung ! Nur für kurze Zeit ! Bioware aus 1. Hand !
Ungespritzte und ungedüngte Ware in bester, hochharter Muschelkalkstein Qualität. :mrgreen:
Aus der Region, für die Region.
Die Glückssteine sind in 2 geprüften Lesekategorien erhältlich:

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Diese Steine halten ewig.
Ideal geeignet bei Kalkmangel und Bodenversauerung .
Auch zur Humusanreicherung auf konventionell bewirtschafteten Flächen geeignet.

Bei Interesse bitte melden.

Gruß
Wini

Wäre es nicht einfacher den Boden aufzusammeln und an anderer Stelle wieder aufzuschütten anstatt die Steine abzusammeln ;-)? := :=
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Re: Steine lesen

Beitragvon Ice » Fr Nov 02, 2018 11:33

AEgro hat geschrieben:Ja Ice,
da siehst du mal wie gut es die Natur mit euch Niederrhreinern gemeint hat.
Wenn man die Bodenunterschiede sieht, und auch die teilweise deutlich geringeren Niederschläge und die extremere Sonneneinstrahlung und teilweise Spitzentempesraturen
dann müsste hier in Teilen Süddeutschlands, besonders Franken, das Ertragsniveau z. B. von Weizen noch viel geringer ausfallen.
Wenn bei euch 100 dt Weizen Normalertrag ist, dann ist in Teilen Frankens 75 dt im gleichen Jahr schon Spitze.
Das zeigt aber auch vom können vieler süddeutscher Ackerbauern.
Ich hatte Mitte der 90-er Jahre mal einem proffesionellen landw. Gutachter aus Schleswig-Holstein mit seinem Wohnmobil Unterkunft gegeben, als der im Auftrag der
Hagelversicherung nach einem großflächigen Hagelereigniss im Raum Odenwald-Bauland u. angrenzende Tälern unterwegs war.
An 2 Abenden unterhielt ich mich gern mit ihm.
Seine Aussage war, daß er weit in Deutschland herumkomme, aber im Verhältniss zu den teils sehr problematishen Boden, Klimaverhältnissen und Strukturen, müsse er die Leistung der Landwirte in unserer Gegend sehr hoch achten.
Er meinte, die meisten seiner norddeutschen Kollegen, kämen mir ihren Wirtschaftsweisen hier nicht zurecht.
Ich weiß, die Landwirte in Gunstlagen haben oft auch mit anderen Schwierigkeiten zu kämpfen.
Wir dürfen uns nicht dazu verleiten lassen nur mit Neid auf die anderen zu blicken.
Wir brauchen Solidartät untereinander, sonst werden wir von Politik u. Verbänden auch noch gegenseitig ausgespielt.
Gruß AEgro


Absolut richtig, will ich gar nicht leugnen.
Hier gibt es genug die mehr schlecht aus recht wirtschaften, wenn ich aber einen gewissen Anteil Eigentum habe reicht es eigentlich immer fürs überleben.
Hier sind auch viele verwöhnt aus der Zeit wo es für Zuckerrüben 50€/Tonne gab.
Auf unseren Böden muss man schon viel falsch machen um selbst in einem Jahr wie diesem unter 8 to/ha Weizen zu dreschen.

Ich ziehe den Hut vor den Leuten die auf solchen Standorten wirtschaften und das im Griff haben
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Re: Steine lesen

Beitragvon Wini » Fr Nov 23, 2018 20:23

Danke für Euer Lob Aegro und Ice.

Als Dankeschön noch ein paar Impressionen von der letzten Ernte des Dürrejahres 2018:

Der Klassiker Fränkischer Muschelkalk.JPG
Der Klassiker Fränkischer Muschelkalk.JPG (140.38 KiB) 1299-mal betrachtet


Wegebau mit Lesesteinen.JPG
Wegebau mit Lesesteinen.JPG (123.54 KiB) 1299-mal betrachtet


Verdichten von Lesesteinen.JPG
Verdichten von Lesesteinen.JPG (143.21 KiB) 1299-mal betrachtet


Der Glücksteinweg.JPG
Der Glücksteinweg.JPG (125.37 KiB) 1299-mal betrachtet


Wege ausbessern mit Lesesteinen.JPG
Wege ausbessern mit Lesesteinen.JPG (143.76 KiB) 1299-mal betrachtet


Jetzt hör ich aber auf, sonst kommen die Kreuzschmerzen am PC zurück.

Gruß
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