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Steinsammelgerät Wer hat damit Erfahrung ?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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35 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Beitragvon bulldogfan » Fr Okt 17, 2008 22:21

ich glaube nicht dass dei scherbolzen von den paar steinchen die sone kartoffelsortiereanlage rausholt kaputt gehen.
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Beitragvon voro » Sa Okt 18, 2008 22:48

Das Problem is sicher nicht die Menge der ausgesiebten Steine, sondern ehr die Grösse bzw. die Arbeitstiefe.

Zu der Menge: pro Hektar fahren wir teilweise weit über 100 Tonnen Steine ab!

Diese Separatoren bearbeiten genau die Menge Boden, die anschliessend für den Dammaufbau benötigt werden, + etwas mehr, damit unter dem Damm auch separiert und gelockert ist. Mehr nicht.

Ausserdem separieren sie SEHR VIEL KLEINERE Steine mit heraus, als es zum "Scherbolzen-Sichern" nötig wäre.

Deine Scherbolzen sind übrigens sicherlich sehr viel billiger, als 1x separieren kostet :)

Wenn du wirklich Probleme wegen der Scherbolzen hast, - kauf dir Bodenbearbeitungsgeräte mit Steinsicherung - dann brauchst auch keine Scherbolzen mehr!
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Beitragvon GtFahrer » Di Okt 21, 2008 21:05

Wenn ihr da jedes Jahr Steine absammelt müsst ihr doch auch wieder Boden auffüllen oder??? Sonst wird der Acker ja jedes Jahr tiefer.
Bei uns in der Gegend hat ein Lohnunternehmer einen Steinzertrümmerer, das Teil schafft mal wieder 3-4 Jahre ruhe aber Hinerlässt auch einen Total zertrümmerten Boden.
Ich persönlich habe auch Kartoffeln im Anbau überwiegend Frühkartoffeln und da geh ich immer auf die steinigen Böden weil sie dort einfach schneller wachsen. Und ausserdem find ich dass roden auch besser geht, weil Steine weniger Probleme machen wie Kluten, im Konkreten heißt das nach regen kann ich einen Tag früher auf die Fläche fahren.
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Beitragvon voro » Di Okt 21, 2008 21:10

lol! ... Spassvogel :) ... lol
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Beitragvon GtFahrer » Mi Okt 22, 2008 19:08

Warum Spassvogel??? Meine das jetzt im ernst. Hab auch nen Kollegen der sammelte Jahrelang Steine ab und jetzt ist der Acker 1m unter dem Niveau vom Feldweg und hat immer noch große Steine drauf.
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Beitragvon voro » Mi Okt 22, 2008 20:02

lol ... bei'nem 10 ha Schlag kämen dann bei 1m Steinabfuhr 100.000 Kubikmeter zusammen :)

Ich bewirtschafte Ackerflächen, keine Steinbrüche :)
Und das separieren ist nur vor Kartoffeln, also max. alle 3 - 4 Jahre - und ich denke, wenn ich 3x separiert und abgefahren habe, dann braucht anschliessend nicht mehr unbedingt separiert werden - der Rest Steinanteil im Acker dürfte dann locker "normal" auf dem Roder aussortiert werden können.

Ich habe noch nirgends ein Absinken der Ackerkrume durch Steine abfahren feststellen können.
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Beitragvon GtFahrer » Fr Okt 24, 2008 18:52

Ja gut bei den flächen die mein Kollege da hatte sind das das eher Steinbrüche, bzw da wir im Rheintal zugange sind sind das von ganz Früher angeschwemmtes Gesteinsmaterial vom Rhein.
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Beitragvon Cairon » Fr Okt 24, 2008 19:23

Wir haben ein ziemlich altes Modell von Grimme. Wir sammel die Steine nicht aus den Dämmen sondern entsteinen die gesamte Fläche. Die Steine landen im Sammelbunker und werden am Feldrand abgebunkert. Die Maschine kann bis max. 35 cm tiefe arbeiten. Je nach Arbeitstiefe und Steinbesatz bewegt sich der Zeitbedarf pro ha zwischen 2 und 4,5 Stunden. Im Lohn rechnen wir diese Arbeit stundenweise ab, 110 € pro Stunde plus MwSt. Das Abfahren der Steine, wenn gewünscht kostet extra. Allerdings fahre ich mit der Maschine nur noch selten im Lohn, da wir sie schonen wollen um sie noch etwas für unseren eigenen Kartoffelbau zu erhalten. Denn wenn sie angängig ist werden wir sie wohl nicht ersetzten, da wir unsere Flächen inzwischen alle mindestens 2 mal entsteint haben. Aus unseren Flächen kommen beim ersten entsteinen ca. 50-80 t Steine pro ha heraus. Beim 2 mal, meisten nach 4-5 Jahren etwa die Hälfte. Wenn man eine Fläche entsteint ist der Effekt nach ca. 10 Jahren weg. Frag mich nicht warum aber es kommen wieder Stein aus der Tiefe nach oben.
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Unser Steinsammeler im Einsatz
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Beitragvon Piet » Sa Okt 25, 2008 13:29

Ich habe mal gelernt,die steine werden nach und nach vom Frost hochgedrückt.
Gruß Piet
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Beitragvon Cairon » Sa Okt 25, 2008 19:29

Piet hat geschrieben:Ich habe mal gelernt,die steine werden nach und nach vom Frost hochgedrückt.
Gruß Piet


Hallo Piet,

bei uns an der Küste gibt es aber kaum noch Frost und die Steine kommen trotzdem hoch. Wenn ich mal wild spekulieren darf, dann würde ich auf die durch die Erddrehung auftretende Zentrifugalkraft trippen, die die größeren Teile nach außen treibt. Und den letzten Rest machen dann Pflug und Co. Was hälst Du von dieser Theorie?

Gruß Lars
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Beitragvon bulldogfan » Sa Okt 25, 2008 20:20

Cairon hat geschrieben:
Piet hat geschrieben:Ich habe mal gelernt,die steine werden nach und nach vom Frost hochgedrückt.
Gruß Piet


Hallo Piet,

bei uns an der Küste gibt es aber kaum noch Frost und die Steine kommen trotzdem hoch. Wenn ich mal wild spekulieren darf, dann würde ich auf die durch die Erddrehung auftretende Zentrifugalkraft trippen, die die größeren Teile nach außen treibt. Und den letzten Rest machen dann Pflug und Co. Was hälst Du von dieser Theorie?

Gruß Lars



:?: :? der himalaya fliegt auch bald weg.
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Beitragvon 6320Premium » Sa Okt 25, 2008 20:51

Das mit den Scherbolzen sollte nur veranschaulichen wie viele Steine auf dem Acker liegen...

Warum werden das eigentlich nie weniger ? Arbeiten die sich durch die Erdschichten nach oben ????

PS: Heute hab ich einen Gefunden der so größer als ein Schwein ist. Der Hat den Pflug verstopft! :shock: :lol: :lol: Zum glück hatte ich den FL dran.
Mfg
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Beitragvon Booke » Sa Okt 25, 2008 20:53

Kann man so ein gerät selber bauen?
wenn das 30000 euro kostet?
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Beitragvon Cairon » So Okt 26, 2008 10:18

Unseren Grimme-Entsteiner haben wir vor 11 Jahren gebraucht aus Uelzen geholt, er war damals 12 Jahre alt und hat 35000 DM gekostet.
Ich habe bei Fricke einen gebrauchten Seperator gesehen: Baujahr 2003 für 30.500,00 €

http://www.fricke24.de/opencms/de/used/ ... jsp?id=644

Neu liegen die Dinger bei ca. 70.000 € würde ich sagen. So etwas nachzubauen halte ich für sehr schwierig, man braucht die Ketten, die Rollen, den Rahmen, die Hydraulik- und Steuerungstechnik ich denke dann kannst Du eher einen gebrauchten kaufen. Natürlich musst Du Dir die gebrauchten sehr genau anschauen, das der Verschleiß bei den Dingern doch recht hoch ist und so eine Hauptsiebkette doch einige tausend Euro kostet.
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Beitragvon Manfred » So Okt 26, 2008 10:59

Cairon hat geschrieben:bei uns an der Küste gibt es aber kaum noch Frost und die Steine kommen trotzdem hoch. Wenn ich mal wild spekulieren darf, dann würde ich auf die durch die Erddrehung auftretende Zentrifugalkraft trippen, die die größeren Teile nach außen treibt. Und den letzten Rest machen dann Pflug und Co. Was hälst Du von dieser Theorie?


Das ist, wie wenn du eine Packung Müsli schüttelst. Da wandert auch das grobe Zeug auch nach oben und das feine Zeug nach unten.
Der Boden ist ständig in Bewegung: Erschütterungen, Vollsaugen mit Wasser und Austrocknen, Frost, Wärmeausdehnung, Wurzelwachstum, Aktivität der Bodenlebewesen usw. usw.
Dabei bewegt sich die feine Erde in jede Ritze, die bei der Bewegung unter den Steinen entsteht. So werden die Steine mit der Zeit nach oben gedrückt.

Für kleinere Flächen habe ich schon überlegt, an einen alten Kartoffelernter (Die, bei denen links und rechts je 2 bis 3 Leute sitzen und die Kartoffeln vom mittleren Förderband auf zwei seitiche sortieren.) ein Querförderband zu montieren und damit die Steine auf einen Hänger zu laden.
Ist billig in der Anschaffung, aber sehr langsam. Für größere Flächen nicht zu gebrauchen.
Wenn der Boden nicht zu lehmig ist, könnte auch ein einfacher Siebroder als Basis funktionieren.
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