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Stickstoffblase (Hydropneumatische Federung) auffüllen??

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Stickstoffblase (Hydropneumatische Federung) auffüllen??

Beitragvon andy23 » Di Aug 29, 2017 17:05

Hallo,

wir haben auf unserem Betrieb mehrere Geräte(Feldspritze, Grubber, Scheibenegge) mit Hydropneumatischer Federung, also mit einer Stickstoffblase.

Beim Grubber hatten wir das Problem das bei der Achse ein Bolzen gebrochen ist aufgrund das die Stickstoffblase leer ist.

Unser Mechaniker kann diese aber nur bis max. 40 bar füllen und unser Grubber braucht aber 120 Bar.

Wer füllt bzw spannt diese Stickstoffblasen auf/vor? Wir haben schon bei einigen Werkstätten nachgefragt und hatten bisher keinen Erfolg :/
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Re: Stickstoffblase (Hydropneumatische Federung) auffüllen??

Beitragvon haldjo » Di Aug 29, 2017 17:35

Normalerweise sollte das jeder Ordentliche Hydraulikhändler können.
Ich hab hier um die Ecke mehrere die das machen. Aber wenn ihr eine Füllarmatur habt wundert mich dass bei 40 bar ende ist, ich würde mal sagen die Flasche ist nicht mehr voll genug.
Ich kann mit unserer Füllarmatur mit einer neuen Flasche bis zum max. Flaschendruck füllen (ca. 200 bar). Aber wenn sie halt nicht mehr voll ist wirds logischerweise weniger.
Auf ins Holz!
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Re: Stickstoffblase (Hydropneumatische Federung) auffüllen??

Beitragvon countryman » Di Aug 29, 2017 18:03

wenn die Blase keinen Druck mehr hat, wird häufig die Membran porös sein.
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Re: Stickstoffblase (Hydropneumatische Federung) auffüllen??

Beitragvon hornspee » Di Aug 29, 2017 19:49

Wenn die Stickstoffblase leer ist,hat das sicherlich einen Grund! Vermute,das Ding ist übern Jordan.Schau mal auf Äbay,da gibt's die Dinger fürn Appel und ein Ei in jeder Größe mit dem Druck gefüllt,den Du brauchst
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Re: Stickstoffblase (Hydropneumatische Federung) auffüllen??

Beitragvon Pumuckel » Mi Aug 30, 2017 13:33

Ich fahre einen alten Citroen mit Hydropneumatischer Federung.
Hab beim Citroen Schrauber alte originale Kugeln mit Ventilen Nachrüsten lassen :lol: Die Nachbaukullern taugen nicht viel.
So lange genug druck drauf ist, halten die Membranen fast ewig. Ein bisschen Stickstoff verflüchtigt sich durch die membran, beim auto muss ich so nach 100 000 km oder 8-10 Jahren nachfüllen. Da merkt man aber auch schon wenige Bar zu wenig...aber statt Stossdämpferwechsel eine Stickstoffflasche anzuschliessen hat doch auch was 8)
Es gab von Citroen aber auch mal Kugeln mit 3 Membranen, da hatte ich mal eine getestet nach 20 Jahren und 250 000 Km und es waren noch originale 70 Bar drauf. Die kosteten damals als ersatzteil 70 Deutsche Mark !
Ich wollte auch eine Membran am Frontlader, (ihc 33er) aber als ich die Preise für Landtechnische Kugeln sah, hab ichs gelassen...
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Re: Stickstoffblase (Hydropneumatische Federung) auffüllen??

Beitragvon Pumuckel » Mi Aug 30, 2017 15:13

hier gibts ne Anleitung:
https://www.bxig.net/federkugeln-citroe ... befuellen/

Da muss man halt gucken, ob die für die Treckerkugeln auch passt.
Die JCB Fastracs haben bzw. hatten aber sogar Citroen Kugeln drin !
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Re: Stickstoffblase (Hydropneumatische Federung) auffüllen??

Beitragvon Kartoffelfuchs » Mi Aug 30, 2017 17:40

Das ist halt mal wieder ein Wartungsteil so eine Stickstoffblase und darf 10-15% seiner Füllung pro Jahr verlieren (Toleranz vom Hersteller). Somit wäre da alle paar Jahre ein Wartung fällig und dann wird auch verhindert das die Membrane zu stark beansprucht wird. Allerdings reißt Sie trotzdem mit der Zeit außen ein oder bekommt in der Mitte ein Loch (an der Stelle drückt Sie sich immer in den Anschluss der Hydraulikseite).
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Re: Stickstoffblase (Hydropneumatische Federung) auffüllen??

Beitragvon andy23 » Do Aug 31, 2017 20:08

Danke für eure Antworten.

Ja diese Stickstoffblase wurde schon lange nicht mehr überprüft und wir haben endlich jemanden gefunden der das macht.

Natürlich gibt es eine rückmeldung ob er einfach leer war oder kaputt ist ;)
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Re: Stickstoffblase (Hydropneumatische Federung) auffüllen??

Beitragvon andy23 » Mo Sep 04, 2017 20:24

Also die Membran war nicht kaputt,

es waren 60 bar in der Stickstoffblase und 120 gehören hinein.

Mal schauen ob jetzt alles so funktioniert wie es soll :D
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Re: Stickstoffblase (Hydropneumatische Federung) auffüllen??

Beitragvon sexzylinder » Mo Sep 04, 2017 20:26

hab mal füllen lassen...nach paar Tagen wars wieder alle...neue dran, fertig!
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Re: Stickstoffblase (Hydropneumatische Federung) auffüllen??

Beitragvon andy23 » Di Sep 05, 2017 19:08

sexzylinder hat geschrieben:hab mal füllen lassen...nach paar Tagen wars wieder alle...neue dran, fertig!



obwohl das füllen problemlos funktioniert hat?
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Re: Stickstoffblase (Hydropneumatische Federung) auffüllen??

Beitragvon sexzylinder » Di Sep 05, 2017 19:50

andy23 hat geschrieben:
sexzylinder hat geschrieben:hab mal füllen lassen...nach paar Tagen wars wieder alle...neue dran, fertig!



obwohl das füllen problemlos funktioniert hat?



weiss nicht, ich war nicht dabei. Sollte aber alles ok sein...wars aber nicht.
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Re: Stickstoffblase (Hydropneumatische Federung) auffüllen??

Beitragvon Englberger » Mo Dez 16, 2019 21:12

Hallo,
ich greif das Thema nochmal auf und wollte fragen ob jemand die Blasen schon mal mit Argon oder anderem Schutzgas gefüllt hat.Der Grund ist eine
Argonflasche hab ich immer da und der Hydraulikmensch in der Stadt nimmt mir 30 Euro für eine Füllung ab.
MfG Christian
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Re: Stickstoffblase (Hydropneumatische Federung) auffüllen??

Beitragvon Neo-LW » Mo Dez 16, 2019 22:22

Moin,

ich nehme immer Helium.

Da wird das Gerät auch gleich leichter.


Olli
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Re: Stickstoffblase (Hydropneumatische Federung) auffüllen??

Beitragvon haldjo » Di Dez 17, 2019 9:45

Englberger hat geschrieben:Hallo,
ich greif das Thema nochmal auf und wollte fragen ob jemand die Blasen schon mal mit Argon oder anderem Schutzgas gefüllt hat.Der Grund ist eine
Argonflasche hab ich immer da und der Hydraulikmensch in der Stadt nimmt mir 30 Euro für eine Füllung ab.
MfG Christian


Mit dem Argument könnte ich auch Diesel in meinen Rasenmäher tanken, hab ich auch immer da.

Aber jetzt mal Spaß beiseite, es heißt Stickstoffblasenspeicher. Dabei gehts nicht nur darum dass irgendein Gas drin ist. Bei der Auslegung von solchen Speichern ist ein zentrales Element der Isentropenexponent. (Ich spar mir jetzt die Erklärung, kann man auch googeln)
Dieser liegt bei Stickstoff ca. bei 1,4 bei Raumtemperatur und bei Argon bei 1,67.
Das Verhalten deiners Speichers kann damit relativ unvorhersagbar werden. Insbesondere auf das Maximal- und Minimaldruckverformungskriterium hat das starke Auswirkungen.

Soll heißen, du sparst 30€ fürs nachfüllen (bei dem üblicherweise auch der Speicher UVV konform geprüft wird), gibst Geld für Argon aus und machst mit hoher Wahrscheinlichkeit den Speicher damit kaputt, änderst aber auf jeden Fall seine Charakteristik.
Ergo nichts gespart und nichts gewonnen.
Auf ins Holz!
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