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Stoppelbearbeitung mit Zinkenrotor

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Stoppelbearbeitung mit Zinkenrotor

Beitragvon christoph.04121 » Mo Dez 28, 2009 12:57

Hallo,
bin am überlegen mir nen Zinkenrotor anzuschaffen. Würde damit Stoppelbearbeitung und Saatbeet bereiten.

Hat jemand Erfahrung in der Stoppelbearbeitung mit einem Zinkenrotor?
Wie ist die Arbeitsqualität?
Wie hoch ist der Leistungsbedarf bei 3m AB un 50BP?

Möchte in Zukunft die Qualität der Stoppelbearbeitung verbessern habe schon Scheibenegge und Stoppelgrubber ausprobiert bin aber mit Optik und Einmischung überhaupt nicht zufrieden. Würde mich über praktische Erfahrungen freuen.
christoph.04121
 
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Re: Stoppelbearbeitung mit Zinkenrotor

Beitragvon euro » Mo Dez 28, 2009 14:23

Zinkenrotor = schleichender Selbstmord
Die Botanik liegt nach dem Arbeitsgang mit den ganzen Wurzeln obendrauf.
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Re: Stoppelbearbeitung mit Zinkenrotor

Beitragvon christoph.04121 » Mo Dez 28, 2009 17:00

Wie schleichender Selbstmord?
Und wann liegen Wurzeln oben drauf? Nach Stopplebearbeitung oder Saatbeet bereitung wenn dann liegt es wohl an der Tiefeneinstellung.
christoph.04121
 
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Re: Stoppelbearbeitung mit Zinkenrotor

Beitragvon euro » Mo Dez 28, 2009 17:22

Am besten du leihst dir so ein Ding aus, Rau oder Howard zB. und überzeugst dich selbst.
Die Arbeitsweise, drehender Rotor in der Fahrtrichtung, beinhaltet einfach ein auswühlen der Organik.
Wir nutzen das Ding nur noch um Wildschweineschäden oder extreme Steilhänge, wo sonst nix geht, zu bearbeiten.
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Re: Stoppelbearbeitung mit Zinkenrotor

Beitragvon christoph.04121 » Mo Dez 28, 2009 17:27

Also nicht geignet zur Stoppelbearbeitung?
christoph.04121
 
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Re: Stoppelbearbeitung mit Zinkenrotor

Beitragvon countryman » Mo Dez 28, 2009 20:07

ähnlich wie die Fräse, hoher Verschleiß und hoher Verbrauch für wenig Flächenleistung.
Der Trend geht zur guten (Kurz-)Scheibenegge.
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Re: Stoppelbearbeitung mit Zinkenrotor

Beitragvon Holgi1982 » Di Dez 29, 2009 11:32

zur Stoppelbearbeitung finde ich auch eine Kurzscheibenegge als optimal. Arbeitsbild hängt wohl von der Bauart/Hersteller ab. Aber wirklich schlechte sollte es nicht geben.
Einziger nachteil den ich sehe bei einer Scheibenegge ist, wenn Quecke im spiel ist, da ist eine Scheibenegge der perfekte Vermehrer. Aber bei quecke gehen die meisten eh mit Glyphos o.ä. heran.
Eine Kurzscheibenegge kann man m.M. nach auch sehr gut zum Zwischenfrüchte einarbeiten nutzen.

Eine Fräse (die ja ähnlich dem zinkenrotor ist) besitzen wir auch noch, aber die Benutze ich nur noch zum Spargeldämme fräsen, für alles andere ist das nix, vor allem wegen der elendig geringen Flächenleistung
Vegetarisch ist Indianisch
und bedeutet "zu faul zum Jagen"
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Re: Stoppelbearbeitung mit Zinkenrotor

Beitragvon hans g » Di Dez 29, 2009 12:34

christoph.04121 hat geschrieben:Also nicht geignet zur Stoppelbearbeitung?

die ist auf jeden fall auch zur stoppelbearbeitung geeignet---man muss das ding nur richtig einstellen.
ich hatte vor jahren ne maschine von HOWARD mit den RUNDSTAHLzinken und der offenen,kleinen packerwalze.
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Re: Stoppelbearbeitung mit Zinkenrotor

Beitragvon christoph.04121 » Di Dez 29, 2009 17:41

Ja so schätze ich das auch ein, alles eine Sache der Einstellung. Wie warst du mit dem Arbeitsbild zufrieden? Wir haben so im Schnitt 50BP. Gedacht wäre der Zinkenrotor zur Einarbeitung der langen Stoppeln nach Körnermais, Raps, Weizen und Gerste. Der Zinkenrotor ist grade so interessant wegen seiner weitläufigen Einsatzmöglichkeiten z.B Stoppelbearbeitung, Saatbeetbereitung oder vor der Drille. Sicher gibt es für jede der einzelnen Arbeitsgänge bessere und schnellere Gräte aber die können dann nicht gleich mehrere Arbeiten erledigen. Wie hoch ist denn nun wirklich die Arbeitsgeschwindigkeit? Und wieviel PS braucht man für 3m AB?
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Re: Stoppelbearbeitung mit Zinkenrotor

Beitragvon euro » Di Dez 29, 2009 18:06

Na ich hoff dann mal, wenn du tatsächlich dumm genug bist so ein Ding zu kaufen, dass du es dann nach dem testen dem Hansi aufs Maul schmeißt. :roll:
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Re: Stoppelbearbeitung mit Zinkenrotor

Beitragvon CarpeDiem » Di Dez 29, 2009 18:30

Wenn du so ein Ding hast, dann bist du mit der Stoppelbearbeitung so lange beschäftigt, dass du für anderen Unfug gar keine Zeit mehr hast. Die Erfinder von diesen Dingern haben es mit den Landwirten gar nicht gut gemeint!
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Re: Stoppelbearbeitung mit Zinkenrotor

Beitragvon spielmann » Di Dez 29, 2009 18:47

Hatten vor Jahren einen Rau Zinkenrotor mit aufgesattelter Accord Sämaschine nach etwa 10 Jahren wäre die Sämaschine auseinandergefallen, wenn wir nicht dauert geschweißt hätten. Für die Saatbettbereitung war sie nicht schlecht solange nicht so viele Steine da waren, ist man zu schnell gefahren fing sie an Wellen aufzubauen, und wenn dann einer nachgefahren ist bekam der einen Bandscheibenschaden :gewitter:
Für die Stoppelbearbeitung ist der zu langsam um richtig zu mischen darf man nicht schnell fahren ca. 6-8 km/h. Bei 3m Arbeitsbreite benötigt man ca 120 PS, kommt aber darauf an was für einen Boden ihr habt und wie tief ihr fahren willst!
Ich bin froh das die Maschine weg ist :!: Ein Freund hat noch eine 2,5m Maschine steht nur noch so rum. Als Zapfwellenbearbeitungs Geräte finde ich für Saatbettbereitung ne Kreiselegge oder Kreiselgrubber besser. Und für Stoppelbearbeitung ne Scheibenegge. Im Ökologischer Landbau ist der Zinkenrotor gut, um die Queckenwurzeln auf die Oberfläche zu bekommen. Leih dir mal so ne Maschine aus und probier es mal im Frühjahr aus bevor du so eine Maschine kaufst, der Versuch wird billiger :!:
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Re: Stoppelbearbeitung mit Zinkenrotor

Beitragvon sKarle » Di Dez 29, 2009 19:54

Hier hat einer so einen Rotortiller zur Saatbettbereitung. Liefert eigentlich meistens ein besseres Arbeitsbild als die Kreiselegge, vor allem auf sehr schweren böden wenn die Kreiselegge die Klumpen nicht mehr klein bekommt. Jedoch ist der Kraftbedarf auch um einiges höher als eine einfache Kreiselegge.
Beim Dreschen quer zur Saatrichtung kommt man sich doch ein bisschen vor wie auf einem Schiff. Die dinger haben noch weniger Planierwirkung als eine Fräse wodurch man jede Fahrspur (bei einer 2,50m Maschine sind das viele) vom säen schön spürt.

Zapfwellenbetrieben Geräte zum Stoppelsturz halte ich für überholt und vor allem unwirtschaftlich. Mit dem Grubber ist man fast doppelt so schnell fertig und wie euro schon sagt liegen die ganzen Quecken oben drauf. Das hat meines erachtens wenig mit der Einstellung zu tun sondern einfach damit das Quecken leichter sind als Dreck.
Dumm ist der, der dummes tut.
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Re: Stoppelbearbeitung mit Zinkenrotor

Beitragvon CarpeDiem » Di Dez 29, 2009 20:06

Macht ihr denn alle in Ökologie??? Gegen Quecken ist doch die sicherste und billigste Methode Glyphos!
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Re: Stoppelbearbeitung mit Zinkenrotor

Beitragvon spielmann » Di Dez 29, 2009 20:12

CarpeDiem hat geschrieben:Macht ihr denn alle in Ökologie??? Gegen Quecken ist doch die sicherste und billigste Methode Glyphos!

Bei konventioneller Landwirtschaft schon, nur bei Öko mußt du dir schon etwas mehr einfallen lassen :!:
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