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Stoppelweizentipps ges.

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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35 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon Welfenprinz » Fr Jun 19, 2015 15:34

Nobby, bei uns heisst früh vorm 1.10., richtig früh 20.9.
Mal abgesehen von den Schlagkraftproblematiken der Grossbetriebe ist der pflanzenbauliche Grund für die Frühsaat des Stoppelweizens , dass die Folgeerscheinungen des doppelten Weizenanabaus durch mehr Zeit für die Wurzelbildung und Herbstentwicklung kompensiert werden sollen.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Jun 19, 2015 16:04

Welfenprinz hat geschrieben:Nobby, bei uns heisst früh vorm 1.10., richtig früh 20.9.
Mal abgesehen von den Schlagkraftproblematiken der Grossbetriebe ist der pflanzenbauliche Grund für die Frühsaat des Stoppelweizens , dass die Folgeerscheinungen des doppelten Weizenanabaus durch mehr Zeit für die Wurzelbildung und Herbstentwicklung kompensiert werden sollen.



Mir sind die Hintergründe schon klar, ich kenne mich selbst ganz gut mit Stoppelweizen aus.
Jeder weiß aber auch um die Tücken.
Es liegt im Ermessen jedes einzelnen was er als wie wichtig einschätzt und welches Risiko er eingehen will.
Das einzelne Jahr wird entscheiden, welche Strategie die richtige war und genau deshalb fahre ich unterschiedliche Wege.
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon Hopfabauer » Fr Jun 19, 2015 20:48

Will heuer auch nach WW Sorte Rumor einen Stoppelweizen säen. Grund hierfür auf dem Standort habe ich mit Wintergerste noch nie gut geerntet.Falls die Ernte noch im Juli möglich ist, so sieht der Bestand zur Zeit aus, will ich versuchen eine ZW zu setzen. Ramtillkraut möchte ich in Reinsaat versuchen. Nur grubbern und mit der Drillkombination einsäen. Falls der Ausfallweizen die ZW überholt, denke ich über ein Gräserherbizid nach.
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon Bison » Fr Jun 19, 2015 21:53

gesunde sorte nehmen mit stoppelweizeneignung. baue auch stoppel an, bis jetz hat mir der atomic am besten gefallen.
wie schon erwähnt, 1 Gabe voll stoff 100 N
und du darst narürlich beim fungizid nicht geizen. 2 behandlungen sind pflicht, wenn du keinen verpilzten bestand ernten willst. und im herbst auf zikaden bzw läuse aufpassen, evtl insektizid einsetzen. mein stoppel steht super da, allerdings teilweise stellen wo die zikaden volle arbeit geleistet haben. da bleibt der weizen stehen und entwickelt kunterbunte farben... nicht so lustig. bei mir sind zum glück bloss ein paar streifen. wenn ich das nächste mal stoppelweizen mache-also im herbst-wird auf jeden fall eine insektizidspritung fest mit eigeplant. wenn du diese punkte beachtest kann eigentlich ausser dem wetter nichts mehr schief gehen. ach ja saattermin, lieber eine woche später wie ortsüblich(meine pers. erfahrung)
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon Raider » Sa Jun 20, 2015 11:08

Hopfabauer hat geschrieben:Will heuer auch nach WW Sorte Rumor einen Stoppelweizen säen. Grund hierfür auf dem Standort habe ich mit Wintergerste noch nie gut geerntet.Falls die Ernte noch im Juli möglich ist, so sieht der Bestand zur Zeit aus, will ich versuchen eine ZW zu setzen. Ramtillkraut möchte ich in Reinsaat versuchen. Nur grubbern und mit der Drillkombination einsäen. Falls der Ausfallweizen die ZW überholt, denke ich über ein Gräserherbizid nach.



Prinzipiell ist da auch Sommergerste eine gute Alternative. Hier machen das Einige... Die Bestände sehen eigentlich imemr ganz gut aus und nach Aussage der Anbauer sind Erträge im Bereich 80-85% der WG drin. Stoppelweizen ist ökonomisch betrachtet oft die schlechtere Alternative. Zumindest bei unseren Bedingungen hier...
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon Bison » Sa Jun 27, 2015 23:10

Raider hat geschrieben:
Hopfabauer hat geschrieben:Will heuer auch nach WW Sorte Rumor einen Stoppelweizen säen. Grund hierfür auf dem Standort habe ich mit Wintergerste noch nie gut geerntet.Falls die Ernte noch im Juli möglich ist, so sieht der Bestand zur Zeit aus, will ich versuchen eine ZW zu setzen. Ramtillkraut möchte ich in Reinsaat versuchen. Nur grubbern und mit der Drillkombination einsäen. Falls der Ausfallweizen die ZW überholt, denke ich über ein Gräserherbizid nach.



Prinzipiell ist da auch Sommergerste eine gute Alternative. Hier machen das Einige... Die Bestände sehen eigentlich imemr ganz gut aus und nach Aussage der Anbauer sind Erträge im Bereich 80-85% der WG drin. Stoppelweizen ist ökonomisch betrachtet oft die schlechtere Alternative. Zumindest bei unseren Bedingungen hier...


?
wie sind die bedingungen bei euch? wirtschaftlich betrachtet kommst du mit der sg nicht annähernd an (stoppel)weizen ran.
letztes jahr war mein stoppelweizen gleichauf mit dem rapsweizen. war aber wohl eine ausnahme bzw. glück oder weiß der geier :lol:
die sortenwahl ist auf jeden fall die basis von erfolg oder mißerfolg. wie schon geschrieben ist hier für mich der atomic die erste wahl. patras oder pionier wären auch nicht schlecht. kerubio dagegen hat sich bei mir nicht bewährt. der ist seit letztem jahr raus.
werde nach der ernte weiter berichten wie mein stoppel ertraglich war...
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon Bison » So Jun 28, 2015 21:28

hier mal bilder von heute

der stoppel steht gut, allerdings krasser farbunterschied zum rapsweizen.

mal schauen wie das ganze ausgeht :roll:
Dateianhänge
K1024_20150628_142616.JPG
Stoppel-Weizen
K1024_20150628_134355.JPG
Raps-Weizen
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon PhantomLord » So Jun 28, 2015 21:44

sorry, wenn die frage doof ist, aber die sorte ist die gleiche oder?
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon Bison » So Jun 28, 2015 21:52

ja, beides atomic. wenn ich es nicht wüsste hätt ich auch auf 2 verschiedene getippt...
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon Raider » Mo Jun 29, 2015 6:57

Bison hat geschrieben:letztes jahr war mein stoppelweizen gleichauf mit dem rapsweizen. war aber wohl eine ausnahme bzw. glück oder weiß der geier :lol:
..


War er ertraglich gleichauf mit dem Rapsweizen oder ökonomisch?

Ich bezweifele nicht, dass man mit einem hohen Input guten Stoppelweizen erzeugen kann. Für fast alle Probleme des Stoppelweizens gibt es eine passende Antwort. Wenn man dann aber das ganze mal ökonomisch betrachtet, dann fällt der Stoppelweizen klar hinten runter. Und wenn man dann noch Fruchtfolgeeffekte einkalkuliert dann wird das Ergebnis noch deutlicher! Wie gesagt bei uns. Das mag in anderen Regionen anders sein.
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Jun 29, 2015 7:38

Raider hat geschrieben:
Bison hat geschrieben:letztes jahr war mein stoppelweizen gleichauf mit dem rapsweizen. war aber wohl eine ausnahme bzw. glück oder weiß der geier :lol:
..


War er ertraglich gleichauf mit dem Rapsweizen oder ökonomisch?

Ich bezweifele nicht, dass man mit einem hohen Input guten Stoppelweizen erzeugen kann. Für fast alle Probleme des Stoppelweizens gibt es eine passende Antwort. Wenn man dann aber das ganze mal ökonomisch betrachtet, dann fällt der Stoppelweizen klar hinten runter. Und wenn man dann noch Fruchtfolgeeffekte einkalkuliert dann wird das Ergebnis noch deutlicher! Wie gesagt bei uns. Das mag in anderen Regionen anders sein.


So extrem anders wird der Stoppelweizen gar nicht geführt. Etwas früher etwas mehr N. Im Schnitt 1x mehr Fungi. Auf guten Standorten ist die Ertragsfähigkeit häufig mit der von Blattfruchtweizen zu vergleichen.
Das Hauptproblem ist das höhere Risiko an z.B. Fußkrankheiten
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon angusy » Mo Jun 29, 2015 7:59

NobbyNobbs hat geschrieben:
Raider hat geschrieben:
Bison hat geschrieben:letztes jahr war mein stoppelweizen gleichauf mit dem rapsweizen. war aber wohl eine ausnahme bzw. glück oder weiß der geier :lol:
..


War er ertraglich gleichauf mit dem Rapsweizen oder ökonomisch?

Ich bezweifele nicht, dass man mit einem hohen Input guten Stoppelweizen erzeugen kann. Für fast alle Probleme des Stoppelweizens gibt es eine passende Antwort. Wenn man dann aber das ganze mal ökonomisch betrachtet, dann fällt der Stoppelweizen klar hinten runter. Und wenn man dann noch Fruchtfolgeeffekte einkalkuliert dann wird das Ergebnis noch deutlicher! Wie gesagt bei uns. Das mag in anderen Regionen anders sein.


So extrem anders wird der Stoppelweizen gar nicht geführt. Etwas früher etwas mehr N. Im Schnitt 1x mehr Fungi. Auf guten Standorten ist die Ertragsfähigkeit häufig mit der von Blattfruchtweizen zu vergleichen.
Das Hauptproblem ist das höhere Risiko an z.B. Fußkrankheiten


.... und bei diesen "Wintern" das Problem der Virusübertragung!
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Jun 29, 2015 13:06

angusy hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:
So extrem anders wird der Stoppelweizen gar nicht geführt. Etwas früher etwas mehr N. Im Schnitt 1x mehr Fungi. Auf guten Standorten ist die Ertragsfähigkeit häufig mit der von Blattfruchtweizen zu vergleichen.
Das Hauptproblem ist das höhere Risiko an z.B. Fußkrankheiten

.... und bei diesen "Wintern" das Problem der Virusübertragung!



Wieso schreibst du das jetzt explizit dem Stoppelweizen zu? Frühere Saat? Grüne Brücke?
Vermeidest du beides, ist das Risiko der Infektion im Vergleich zum Blattfruchtweizen sogar geringer.
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon Bison » Mo Jun 29, 2015 20:55

Raider hat geschrieben:
Bison hat geschrieben:letztes jahr war mein stoppelweizen gleichauf mit dem rapsweizen. war aber wohl eine ausnahme bzw. glück oder weiß der geier :lol:
..


War er ertraglich gleichauf mit dem Rapsweizen oder ökonomisch?

Ich bezweifele nicht, dass man mit einem hohen Input guten Stoppelweizen erzeugen kann. Für fast alle Probleme des Stoppelweizens gibt es eine passende Antwort. Wenn man dann aber das ganze mal ökonomisch betrachtet, dann fällt der Stoppelweizen klar hinten runter. Und wenn man dann noch Fruchtfolgeeffekte einkalkuliert dann wird das Ergebnis noch deutlicher! Wie gesagt bei uns. Das mag in anderen Regionen anders sein.


gefühlt sowohl als auch. habe letztes jahr einmal fungi in ec 39 und gut stoff gegeben. allerdings war der standort auch echt gut. war ein 2 jahre alter wiesenumbruch, denke das da noch gut was im boden war.
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Re: Weizenkauf

Beitragvon Bison » Mo Jun 29, 2015 20:56

Weizenfreak hat geschrieben:Hallo, weiss jemand wie und wo man in Deutschland oder nähere Nachbarländer in großen Mengen Weizen kaufen kann??


raiffeisen/baywa oder direkt bei den großerzeugern (osten)
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