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Stoppelweizentipps ges.

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon aldersbach » Do Jun 18, 2015 13:41

Dank Grenning muss ich meine Fruchtfolge etwas umstellen und um das zu erreichen möchte ich auf einem Acker Stoppelweizen säen. Da das Thema für mich neu ist wollte ich nach ein paar Tipps hierzu fragen:
Aussaatstärke und Termin. Früher/Später/gleich
Derzeit steht Akteur auf dem Feld - welche Sorte könnt ihr empfahlen und was ist sonst noch zu beachten? Danke für Eure Tipps.
aldersbach
 
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon PhantomLord » Do Jun 18, 2015 15:05

Ich würde Empfehlen Später oder höchstens Ortsüblich zu säen mit den entsprechenden normalen Aussaatmengen. Dann würd ich auf eine Sorte Achten die sowohl beim Halmbruch als auch bei DTR eine passable Resistenz mitbringt.
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon Schauerschrauber » Do Jun 18, 2015 15:17

Hallo

wir haben mit dem Potential immer ganz gute Erfahrungen als Stoppelweizen gemacht .

Aber warum bringt dich Greening zum Stoppelweizenanbau in der Fruchtfolge ? Ich habe mich auch schon mit der Anbauplanung befasst und
bin eher der Meinung das das Greening den Weizenanbau etwas einschränkt und Gerste in den Vordergrund rückt ?!

MfG
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon PhantomLord » Do Jun 18, 2015 15:26

Was ich vergessen hab: Gegenüber Raps oder Rübenweizen ist die Fusariumgefährdung auch leicht erhöht
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon Crazy Horse » Do Jun 18, 2015 17:35

Die Stoppelweizensorte sollte nicht nur gesund sein, sondern auch frohwüchsig und trockentolerant.
Von Frühsaaten sollte man aufgrund des höheren Krankheitsdrucks absehen. Spätsaaten sind wegen der etwas verhalteneren Herbstentwicklung aber auch nicht erstrebenswert. Insofern würde ich schon schauen, dass ich bis Mitte Oktober den Stoppelweizen gedrillt hab.

Ne Güllegabe im Sommer/Herbst ist, soweit ich weiß, nur zu Raps und Wintergerste zulässig. Beim Winterweizen kann man zur Not auch mit etwas aufgelöstem Harnstoff in der Spritze einem N-Defizit entgegenwirken. Anzuraten ist bei einer Mulchsaat auch ein Insektizid gegen Läuse (natürlich nur in Befallslagen).
Im Frühjahr solltest Du den Stoppelweizen zeitig und nicht zu knapp andüngen (z.B. 80-90N in Form von ASS oder Yara Sulfan), damit er gleich richtig in die Puschen kommt.

Das Hauptaugenmerk solltest Du auf Septoria tritici und Gelbrost richten. Halmbruchinfektionen spielen hingegen nur in einem feuchten Frühjahr eine Rolle, und DTR ist mit einer Blattbehandlung gegen Septoria eigentlich ausreichend mit abgedeckt (zumindest dann, wenn die Fungizidmischung auch nen Strobi-Anteil hat).

Herbizidbehandlung bei hohem Ungräserdruck möglichst schon im Herbst.
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon aldersbach » Do Jun 18, 2015 18:27

warum bringt dich Greening zum Stoppelweizenanbau in der Fruchtfolge ?
Das ist nur eine einmalige Aktion um die Felder in der für mich passenden Fruchtfolge zu haben.
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon steel. » Fr Jun 19, 2015 9:56

Das A und O ist natürlich eine saubere Pflugfurche, nach einem Grubberstrich. Dann hast du die infizierten Erntereste incl dem kranken Ausfallgetreide schon sauber und flach eingearbeitet und es kann verrotten, anstatt an der Oberfläche die Nachfolgekultur zu infizieren.
Bringt in normalen Jahren 20 % mehr Ertrag bei deutlich geringerem Fungieinsatz.
Ich würde nichtmal eine Zwischenfrucht ohne Pflug anbauen. Selbst da bringt die Pflugfurche einen deutlichen Mehrertrag da das Ausfallgetreide nicht die wertvolle Zwischenfrucht überwuchert.
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Jun 19, 2015 13:00

Steel mal wieder entgegen aller Ergebnisse empirischer Erhebungen, unzähliger Praktiker- und Expertenmeinungen und vor allen: jedweder Logik :lol:
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon Raider » Fr Jun 19, 2015 13:02

steel. hat geschrieben:Das A und O ist natürlich eine saubere Pflugfurche, nach einem Grubberstrich. Dann hast du die infizierten Erntereste incl dem kranken Ausfallgetreide schon sauber und flach eingearbeitet und es kann verrotten, anstatt an der Oberfläche die Nachfolgekultur zu infizieren.
Bringt in normalen Jahren 20 % mehr Ertrag bei deutlich geringerem Fungieinsatz.
Ich würde nichtmal eine Zwischenfrucht ohne Pflug anbauen. Selbst da bringt die Pflugfurche einen deutlichen Mehrertrag da das Ausfallgetreide nicht die wertvolle Zwischenfrucht überwuchert.



Bei Stoppelweizen kann man darüber trefflich streiten. ...wie eigentlich generell bei dem Thema Pflug ;-)
Würde ich Stoppelweizen anbauen, würde ich wohl auch überlegen den Pflug nochmal anzuhängen...

Bei ZF sehe ich den Pflugeinsatz sehr kritisch. primär wegen der Wasserproblematik. Ausfallgetreide wird von RICHTIG angebauten ZF unterdrückt
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Jun 19, 2015 13:50

Raider hat geschrieben:
Bei ZF sehe ich den Pflugeinsatz sehr kritisch. primär wegen der Wasserproblematik. Ausfallgetreide wird von RICHTIG angebauten ZF unterdrückt


Nicht nur deswegen, welcher Sinn steckt dahinter? Die ZF baue ich doch an um den Boden vor Verschlämmung zu schützen, den Regenwürmern Nahrung zu liefern, ökologisch zu lockern........ alles Dinge die nach dem System "Pflugeinsatz" schon von der Basis her keinen Sinn machen, weil er keinem der genannten Punkte gerecht wird.
Zudem ist unter dem Strich der (kurzfristige) Nutzen der ZF schwierig in den Einklang mit den ökonomischen Zwängen zu bringen, grade wenn messbare Mehrerträge der Folgefrucht ausbleiben. Aber schnell mal ein bisschen Saatgut für 40 Euro mit der Direktsaatdrille im Highspeed bei geringen Motordrehzahlen in die Erde bringen ist kein Aufwand. Da landest du irgendwo bei 60, 70, 80 Euro Vollkosten und DIE investiere ich
- der blühenden Landschaft/der Öffentlichkeitsarbeit
- der Nachhaltigkeit wegen
- den Tieren (Bienen etc.)
- ...

gerne, auch wenn es nicht zu einem Mehrertrag kommt. Aber Grubber, Pflug, kurz-machen, säen........... da hängst du rasch bei 200, 300 Euro, wo der Unternehmer in mir laut aufschreit.
Zuletzt geändert von NobbyNobbs am Fr Jun 19, 2015 14:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon julius » Fr Jun 19, 2015 14:13

Ausfallgetreide wird von RICHTIG angebauten ZF unterdrückt


Ich hab schon richtig angebaut und mit der Sämaschine gedrillt + gewalzt. Nur das Problem hab ich auch.

Wasser hätten wir genug. Ich pflüge wieder zur Zwischenfrucht aus dem Grund den Steel genannt hat.
Da wo der Schwad vom Mähdrescher lag, kommt beim Grubber nur Ausfallgetreide und keine Zwischenfrucht durch. Weder bei Futterraps noch bei Weidelgras + Alexklee. Arbeitet da der Mähdrescher nicht sauber ? Da läuft ein ganzer Teppich an Ausfallgetreide auf.
Es sei denn es hat 1 - 2 Wochen nach der Strohernte geregnet. Dann hat das Ausfallgetriede an der Oberfläche gekeimt. Wird dann gegrubbert läuft ebenfalls kein Getreide mehr auf.

Nachteil ist das eingepflügtes Ausfallgetreide noch teilweise nachkeimen kann wenn es wieder hochgepflügt wird. Also bei der Folgefrucht. Bei Mais spielt das keine Rolle.
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon Welfenprinz » Fr Jun 19, 2015 14:21

PhantomLord hat geschrieben:Ich würde Empfehlen Später oder höchstens Ortsüblich zu säen mit den entsprechenden normalen Aussaatmengen. t.


Also da lautet bei uns die Empfehlung aus Beratung und Praxis genau andersrum.
Früher drillen und die saatzeitübliche Saatstärke ganz leicht erhöhen.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Jun 19, 2015 14:31

Welfenprinz hat geschrieben:
PhantomLord hat geschrieben:Ich würde Empfehlen Später oder höchstens Ortsüblich zu säen mit den entsprechenden normalen Aussaatmengen. t.


Also da lautet bei uns die Empfehlung aus Beratung und Praxis genau andersrum.
Früher drillen und die saatzeitübliche Saatstärke ganz leicht erhöhen.


Und dann gebe ich dir noch mal meine dazu: Setze auf mindestens zwei Sorten, die sich in den Eigenschaften ergänzen und drille beide zudem an unterschiedlichen Terminen (z.B. einmal 1.10., einmal 20.10.). So würde der theoretische Praktiker(-Experte) aus meiner Sicht verfahren und im Schnitt der Jahre profitieren.
Frühsaat, Spätsaat, diese Sorteneigenschaften oder jene- du weißt zum Zeitpunkt t-1 nichts und deshalb ist nur eines riskant: keine Variation ins System einzubauen.
Zuletzt geändert von NobbyNobbs am Fr Jun 19, 2015 14:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon julius » Fr Jun 19, 2015 14:32

NobbyNobbs hat geschrieben:
Raider hat geschrieben:
Bei ZF sehe ich den Pflugeinsatz sehr kritisch. primär wegen der Wasserproblematik. Ausfallgetreide wird von RICHTIG angebauten ZF unterdrückt


Nicht nur deswegen, welcher Sinn steckt dahinter? Die ZF baue ich doch an um den Boden vor Verschlämmung zu schützen, den Regenwürmern Nahrung zu liefern, ökologisch zu lockern........ alles Dinge die nach dem System "Pflugeinsatz" schon von der Basis her keinen Sinn machen, weil er keinem der genannten Punkte gerecht wird.
Zudem ist unter dem Strich der (kurzfristige) Nutzen der ZF schwierig in den Einklang mit den ökonomischen Zwängen zu bringen, grade wenn messbare Mehrerträge der Folgefrucht ausbleiben. Aber schnell mal ein bisschen Saatgut für 40 Euro mit der Direktsaatdrille im Highspeed bei geringen Motordrehzahlen in die Erde bringen ist kein Aufwand. Da landest du irgendwo bei 60, 70, 80 Euro Vollkosten und DIE investiere ich
- der blühenden Landschaft/der Öffentlichkeitsarbeit
- der Nachhaltigkeit wegen
- den Tieren (Bienen etc.)
- ...

gerne, auch wenn es nicht zu einem Mehrertrag kommt. Aber Grubber, Pflug, kurz-machen, säen........... da hängst du rasch bei 200, 300 Euro, wo der Unternehmer in mir laut aufschreit.


Mehr Sinn macht es schon ohne Pflug. Aber die Ziwschenfrucht verfüttere ich im grünen Zustand. Und wenn ich kranke Ausfallgerste bring hält sich die Begeisterung meiner Kühe in Grenzen. Das fressen die im grünen Zustand nicht, daß müßte ich silieren.
Der Pflug mit den Kosten und der ganze Aufwand ist halt für eine Zwischenfrucht schon eine zu kostspielige Sache und eigentlich unrentabel. Das stimmt schon.
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Re: Stoppelweizentipps ges.

Beitragvon aldersbach » Fr Jun 19, 2015 14:33

Ich denke das Thema Zwischenfrucht stellt sich aus meiner Sicht für Stoppelweizen nicht. Wenn ich Pech habe und es nach der Aussaat der ZF 2 oder 3 Wochen nicht regnet, was ja vorkommt, dann kommt die Zwischenfrucht nicht dazu auch nur einigermaßen Masse oder Wurzeln zu bilden. Hier würde ich die von steel empfohlene Vorgehensweise bevorzugen.
Wenn die einen den frühen Saattermin empfehlen und andere den späten dann passt ja als Kompromiss der ortsübliche Termin, bzw. der nach Witterung passende - wobei ich generell kein Freund von Frühsaaten bin. Die sind schon ok wenn man sie extrem gut im Auge behält und pflegt - aber aus meiner Sicht auch anfälliger. Zwei Weizensorten und zwei Saattermine können bei entsprechender Betriebsgröße und Kapazität eine Option sein. Für mich kommt nur 1 Termin und 1 Sorte in Frage. - Bin aber auch kein Profi -drum muss ich ja hier die Fragen stellen.
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