Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Di Apr 07, 2026 13:14

Strohlänge im Tiefstreustall

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
Antwort erstellen
15 Beiträge • Seite 1 von 1
  • Mit Zitat antworten

Strohlänge im Tiefstreustall

Beitragvon Guetzli » So Mär 22, 2015 18:26

Hallo
Könnt Ihr schreiben mit wie viel Messer und bei welchem Ernte und Einstreuverfahren hier das Stroh einstreut im Tiefstreulaufstall für Rinder/Mutterkühe /Bullen /Kälber oder Milchkühe ?

Habe letzte Woche Mist aufs Grünland gefahren ,da freut man sich natürlich über richtig kurzes Stroh .

Will mal kurz meine betriebliche Gegebenheiten schildern :
- Hafer ,Gerste und Weizenanbau kein Bio aber auch ohne Wachstumsregler
-Mähdrescher Claas Mega System mit Schüttler
-Stroh wird geborgen mit Großballenpresse ca .10 Messer oder Schwingenladewagen mit 16 Messer ,31 Messer im Ladewagen währen möglich .
-eingestreut wird bis jetzt noch von Hand
-loses Ladewagenstroh macht zwar mehr Arbeit wie Grossballenstroh ,streut aber schöner ein und kein mühsames Ballenauflösen von Hand nötig
-Ladewagenstroh wird in der alten Scheune mit dem Frontlader auf einen Haufen geschoben und mit dem Frontlader wieder entnommen
-Mistmatratze im Stall wird über den Winter ca 30cm hoch
Wie handhabt Ihr das so ,wie streut Ihr ein bei welchen Schnittlängen und welcher Messeranzahl ?
Häckselt Ihr das Stroh ?
Guetzli
 
Beiträge: 477
Registriert: So Nov 09, 2014 13:32
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Strohlänge im Tiefstreustall

Beitragvon LUV » So Mär 22, 2015 18:32

Ist nicht die Getreideart auch ein ganz wichtiger Faktor...ich meine, bevor man sich um die Messerlänge Gedanken macht?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Strohlänge im Tiefstreustall

Beitragvon Guetzli » So Mär 22, 2015 19:32

o.k haben wir auch schon bemerkt ,Gerstenstroh ist weich
Guetzli
 
Beiträge: 477
Registriert: So Nov 09, 2014 13:32
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Strohlänge im Tiefstreustall

Beitragvon Einhorn64 » So Mär 22, 2015 20:29

Je kürzer das Stroh geschnitten wird , um so höher die Saugfähigkeit, >weniger Einstreu nötig,und um so besser lässt es sich verteilen.
Das einzige Problem(neben der Stabilität der Ballen) ist das die Matratze im Stall nicht beliebig hoch werden kann, gerade im Sommer wird die Mistmatraze wieder "lebendig".
Für Kurzschnitt eignen sich vor allem Rundballen, da das Netz bedeutend besser zusammen hält als die 6 Kordeln der Grosspacken.
Selber betreiben wir 2Raum Tiefstreuställe für Trockensteher und die Rehagruppe der Milchkühe.
Rundballenpresse mit 14 Messern, Ballen wird im Stall abgerollt und vorverteilt, den Rest erledigen die Hufe.
Die tatsächliche Schnittlänge hängt viel mehr vom Trocknungsgrad des Strohs, und vom Reifezustand ab als von der Messerzahl und Schärfe,natürlich auch vom Dreschersystem.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
Benutzeravatar
Einhorn64
 
Beiträge: 3536
Registriert: Sa Nov 01, 2008 9:00
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Strohlänge im Tiefstreustall

Beitragvon anderson » Mo Mär 23, 2015 9:18

Hallo,
am systembedingt hohen Strohverbrauch gibt es nichts zu rütteln. Ziel ist es, eine Strohmatratze zu schaffen, bei der Harn versickert und durch einstreuen die Oberfläche sauber gehalten wird. Dazu soll eine möglichst stabile Strohmatratze erzeugt werden und das geht nur mit "langem" Stroh. Sehr kuzes Stroh saugt sich voll und hält die Feuchtigkeit an der Oberfläche. Zudem wird die Matratze instabil und die Tiere wühlen bei der Bewegung feuchtes Material nach oben.
Die optimale Strohlänge ist von der Art abhängig. Sehr sperriges Material wie Triticale sollte man auf ~20cm schneiden, trockenes Gerstenstroh braucht man eigentlich gar nicht zu schneiden.
mfg
anderson
anderson
 
Beiträge: 783
Registriert: Sa Mär 05, 2011 21:28
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Strohlänge im Tiefstreustall

Beitragvon LUV » Mo Mär 23, 2015 9:42

anderson hat geschrieben:Hallo,
am systembedingt hohen Strohverbrauch gibt es nichts zu rütteln. Ziel ist es, eine Strohmatratze zu schaffen, bei der Harn versickert und durch einstreuen die Oberfläche sauber gehalten wird. Dazu soll eine möglichst stabile Strohmatratze erzeugt werden und das geht nur mit "langem" Stroh. Sehr kuzes Stroh saugt sich voll und hält die Feuchtigkeit an der Oberfläche. Zudem wird die Matratze instabil und die Tiere wühlen bei der Bewegung feuchtes Material nach oben.
Die optimale Strohlänge ist von der Art abhängig. Sehr sperriges Material wie Triticale sollte man auf ~20cm schneiden, trockenes Gerstenstroh braucht man eigentlich gar nicht zu schneiden.
mfg
anderson


Zu beachten ist auch, welcher Bereich wie gestreut und gemistet werden soll....Langstroh und Abkalbebereiche geht gar nicht, weil zu unhygienisch und zu wenig aufnahmefähig. Kurzgehäckselte Einstreu ist häufiger nachzulegen. Außerdem ist die Einstreu auch abhängig von der Belegungsdichte und der Lagerdauer...je länger es drin lagert, umso schneller wird es durchfeuchtet und muss nachgelegt werden.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Strohlänge im Tiefstreustall

Beitragvon Guetzli » Mo Mär 23, 2015 9:50

Kurzgehäckselt einblasen mit Einstreugerät wird wohl bei den moderneren Betrieben Standart sein bei entsprechender Belegung ,dann alle vier Wochen ausmisten .

Ab einer gewissen Mistmatratzenhöhe konnten wir auch schon feststellen das die Tiere den Mist umwühlen und sich Haufen bilden .
Guetzli
 
Beiträge: 477
Registriert: So Nov 09, 2014 13:32
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Strohlänge im Tiefstreustall

Beitragvon Dairyfarmer » Mo Mär 23, 2015 10:38

Ich hab mal eine Zeit lang Stroh bekommen, was sehr spät und von einen Axial-Drescher geerntet worden. Die Schwads sahen nach nix aus - Großballpresse drübergeschickt und der Fahrer meinete nur, das dies Stroh kürzer ist, als das vom LU gehäckseltes. Streuen war einfach, Bänder ab und mit Aluschaufel auseinanderschieben, mit Forke war nix zu machen... bei Einzelboxen war es weniger schön, aber ich vermisse das sehr kurze...
Nur leider laufen in unserer Gegend wenig Case-IH-Drescher
Auch die Fahrer beim Miststreuen meinten, das es super zu streuen war
Dairyfarmer
 
Beiträge: 605
Registriert: Mi Okt 03, 2007 20:51
Wohnort: Nordwest-NDS
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Strohlänge im Tiefstreustall

Beitragvon anderson » Mo Mär 23, 2015 11:18

Sorry, ich habe mich unklar ausgedrückt.
Ich spreche von Liegeflächen und der Funktion der Strohmatratze in diesem Fall. Wen man in kurzen Intervallen ausmistet, maschinell einstreut, die ganze Fläche einstreut entstehen andere Notwendigkeiten.
Ich hab lange Zeit die Kalbinnen (nur 6 Stück) mit einer Mischung aus minderwertigen Hackschnitzeln und gemahlenem Stroh eingestreut. Durch die Hackschnitzel entsteht eine Art Drainage und eine geringe Menge Stroh reicht zum sauber halten. Die Hackschnitzel bleiben zudem an ihrem Platz und werden nicht zu Haufen, wie das bei kurzem Stroh der Fall ist und die Tiere sinken nicht ein. Das musste ich nur etwa nach 4-5 Wochen austauschen. Leider wurde mir das untersagt.
mfg
anderson
anderson
 
Beiträge: 783
Registriert: Sa Mär 05, 2011 21:28
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Strohlänge im Tiefstreustall

Beitragvon Manfred » Mo Mär 23, 2015 11:48

Was wurde dir von wem untersagt?
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
Manfred
 
Beiträge: 14249
Registriert: Di Jun 13, 2006 18:26
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Strohlänge im Tiefstreustall

Beitragvon anderson » Mo Mär 23, 2015 12:04

Hallo,
das wollte ich nicht zum Thema machen. Das gehört zu meinen Kämpfen mit dem Amtsvet, wo es um optischen Eindruck der Einstreu und der Definition von geeigneter Untergrund und zu tiefer Tiefstreu ging. Ich hab verloren. Meine Nerven sind mir wichtiger.
mfg
anderson
anderson
 
Beiträge: 783
Registriert: Sa Mär 05, 2011 21:28
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Strohlänge im Tiefstreustall

Beitragvon LUV » Mo Mär 23, 2015 12:08

anderson hat geschrieben:Hallo,
das wollte ich nicht zum Thema machen. Das gehört zu meinen Kämpfen mit dem Amtsvet, wo es um optischen Eindruck der Einstreu und der Definition von geeigneter Untergrund und zu tiefer Tiefstreu ging. Ich hab verloren. Meine Nerven sind mir wichtiger.
mfg
anderson


Wie jetzt, das Vetamt hat dir die Einstreu vorgeschrieben? Gab es denn Gelenkprobleme, die sichtbar waren?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Strohlänge im Tiefstreustall

Beitragvon anderson » Mo Mär 23, 2015 12:41

Der vielgeliebte Amtsvet hat mir vorgeworfen, dass die Einstreu dreckig aussieht(die Hackschnitzel sind dunkelbraun), er sich nicht vorstellen kann, dass das für Rinder geeignet ist und ihm die Einstreu zu tief vorkommt (also der Vorwurf, dass ich nicht ausmiste). Die Tiere waren sauber (sauberer als jetzt in den zu großen Liegeboxen), bei bester Gesundheit und die Einstreu ca 30 cm tief. Ich könnte mir in der Tierhaltung gar keine Schwachstellen erlauben, weil bei mir jeden Tag 10- 15 Leute in den Stall schauen. Auf meine Aufforderung hin, das zu dokumentieren und mir das bescheidmäßig zukommen zu lassen, ist er abgedampft. Die "Legende" besagt, dass er die Dokumentation unterlassen hat, da er sich von mir physisch unter Druck gesetzt sah. Und dann ging das weiter und weiter und weiter...ich hab da keine Lust mehr auf sowas. Siehe "Erfahrungen mit Behandlungsanlagen für Kleinbestände".
mfg
anderson
anderson
 
Beiträge: 783
Registriert: Sa Mär 05, 2011 21:28
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Strohlänge im Tiefstreustall

Beitragvon LUV » Mo Mär 23, 2015 12:54

So ganz kapier ich es nicht....wenn es denn gut war, warum möchtest du ein funktionierendes System ändern? Mach es doch so weiter, der Vet hat ja nichts machen können, bzw. scheint nichts gemacht zu haben, als Unkenntnis verbreitet zu haben.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Strohlänge im Tiefstreustall

Beitragvon anderson » Mo Mär 23, 2015 16:41

Hallo,
die ganze Geschichte ist zu umfangreich und würde diesen Threat sprengen. Ich hab es einfach gut sein lassen, weil es mir mit dem ganzen Theater gereicht hat. Nur so viel: Er hat einige schwere Fehler begangen, ich habe mich beschwert, seither geht er mir (und ein paar anderen) auf die Nerven. Wir haben uns durchgesetzt und sind darum auf der Abschussliste. Bei solchen unwichtigen Sachen gibt man dann halt nach. Er hätte es gerne wenn man auf Konfrontation ginge, dann könnte er seine Amtsvet Karte spielen (und irgendwann würde ich dann den 105kg auf 1,73 Trumpf spielen).
mfg
anderson
anderson
 
Beiträge: 783
Registriert: Sa Mär 05, 2011 21:28
Nach oben


Antwort erstellen
15 Beiträge • Seite 1 von 1

Zurück zu Rinderforum

Wer ist online?

Mitglieder: Cheffe, Google [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki