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Stromaggregat welche Größe

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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32 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Stromaggregat welche Größe

Beitragvon motzlarerbauer » Mo Dez 01, 2025 7:24

Durch ein vorherigen Tread bin ich auf das Thema Stromaggregat gekommen.
Wir wollen uns auch mal eins zulegen.
Aufgabenfeld vielfältig:
Strom für verschiedene Arbeiten an Feldscheune/Halle im Außenbereich ohne Stromanschluss.
Flex, Bohrhammer, Schweissgerät??, Beleuchtung, mal für ne Party/Veranstaltung im Freien.
Halt alles was so anfällt.

Dacht eigentlich an nen 5KW Diesel so etwas in der Art:
https://www.guede.com/tw.php?b=Stromerzeuger-GSE-5501-DSG&a=40588

Aber ob man wirklich 400V-Anschluss braucht?
Vielleicht wäre es besser einen 230V mit 16 Amper statt 400V.
https://www.feeser-generators.com/produkte/diesel-stromerzeuger-luftgekuehlt/feeser-stromerzeuger-p-d5-oe-230/

Was sind eure Erfahrung und welche Geräte könnt ihr empfehlen.
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Re: Stromaggregat welche Größe

Beitragvon Nick » Mo Dez 01, 2025 7:29

Ich hab mir vor Jahren ein 38 kvA Fimag Dieselaggregat zugelegt. Die großen Dinger sind relativ günstig und haltbar. Du hast doch auch Viehhaltung wenn ich mich nicht täusche. Dann kauf gleich so das du deinen Stall damit versorgen kannst.
Mfg
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Re: Stromaggregat welche Größe

Beitragvon County654 » Mo Dez 01, 2025 7:46

Für den Fall der Fälle haben wir ein Zapfwellenaggregat mit 15 oder 20 kVa.
Im Gegensatz zu den kleinen mit Motor funktioniert es auch, wenn es 5 Jahre in der Ecke stand mit irgendeinem Traktor.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Stromaggregat welche Größe

Beitragvon Falke » Mo Dez 01, 2025 9:58

Wie allgemein bekannt - ein 5 kW Drehstrom Aggregat packt keine 2 kW Flex an der 230 V Steckdose.

Ich hab' dafür eines dieser 200 € 230 V/ 2,6 kW/ 3 kWmax Benzindinger - das reicht für die Große Flex mit Sanftanlauf.

Für kleinere Sachen, die aber über längere Zeit Strom brauchen (etwa der Holzvergaser mit den Pumpen bei einem Stromausfall)
hab' ich jetzt noch ein kleines 230 V 1 kW Inverteraggregat (Benzin - hat keine 160 € gekostet).

Die Kunst ist, die Dinger einsatzbereit zu halten. Passende Benzinschläuche (Cent-Artikel) bereithalten!
Ein bissle Brensenreiniger o.ä. in den Luftfilter gesprüht, hilft beim Kaltstart nach langer Stehzeit ...

Nachahmung auf eigene Gefahr
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Re: Stromaggregat welche Größe

Beitragvon Nick » Mo Dez 01, 2025 10:12

County654 hat geschrieben:Für den Fall der Fälle haben wir ein Zapfwellenaggregat mit 15 oder 20 kVa.
Im Gegensatz zu den kleinen mit Motor funktioniert es auch, wenn es 5 Jahre in der Ecke stand mit irgendeinem Traktor.

War da nicht mal was das der Magnetismus verloren gehen kann und dann die Erregerspannung nicht mehr funktioniert wenn es zu lange nicht benutzt wird?
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Re: Stromaggregat welche Größe

Beitragvon sv65nt30 » Mo Dez 01, 2025 10:41

Vorsicht bei den angepriesenen Inverter-Aggregaten (230 V).
Haben evtl. zwar schön konstante 50 Hz aber Rechteckspannung (oder zumindest Reste davon).
Dem Druckregler vom Hauswasserwerk z.B. gefiel das auf jeden Fall nicht und er hat Rauchzeichen gegeben, ein Zweiter dann auch (Stichwort kapazitiver Spannungsteiler oder irgendwie so).

Also vorher probieren bevor man im Bedarfsfall etwas kaputt macht.


Hab deshalb auch noch einen Synchron-Generator (Sinus, 230 V).


8 kW-Benziner (400 V) hatte ich kurzzeitig, der schaffte es aber nicht die 4 kW-Kreissäge zu starten.
(Kreissäge dewegen um das Aggregat regelmäßig unter Last laufen lassen zu können.)


12 V/24 V auf 230 V-Wechselrichter (reiner Sinus) wäre evtl. auch überlegenswert, gerade für die paar Stunden Holzvergaser/Pumpen.


Zapfwellengeneratoren (400 V / 230 V) sind für 230 V-Betrieb mit höheren Leistungen auf einer oder zwei Phasen eher nicht geeignet, Stichwort Schieflast(-tauglichkeit).
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Re: Stromaggregat welche Größe

Beitragvon TommyA8 » Mo Dez 01, 2025 10:53

Ein Aggregat für alles gibt es nicht.

Ich habe deshalb 3 Aggregate.
Eines mit 2,8 KW, das reicht auch für die große Flex. Beleuchtung ist kein Problem, bei einem Caffèautomat geht das in die Knie.
Eines mit 7,2KW, damit betreibe ich Bandsäge, Spalter usw. (die haben ca. 5KW Drehstrom Motoren). Schweißen geht mit dem Rehm Inverter ganz gut, beim großen Schutzgasschweißgerät (300A) wird es eng.
Eines mit 18KW, das hat einen spezielle Schweißfunktion (Stromerhöhung beim Anlauf).

War zwar einmalig Invest und braucht Platz, da ich in meiner Halle aber keinen Strom habe sind alle 3 regelmäßig im Einsatz.

Gebraucht gibt es immer wieder gute Angebote (ich würde keine China-Kracher kaufen).
Wenn der Zeitdruck nicht hoch ist lohnt es sich den Markt zu beobachten.

So was ist ein guter Anfang:
https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/ ... 96-84-1407

Grüße
Interpunktion und Orthographie dieses Beitrages ist frei erfunden.
Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.
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Re: Stromaggregat welche Größe

Beitragvon Nick » Mo Dez 01, 2025 11:31

Was mittlerweile auch einen Blick wert ist sind diese Powerstations. Die stehen ganz weit oben auf dem will haben Zettel :lol:

Mfg
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Re: Stromaggregat welche Größe

Beitragvon Buer » Mo Dez 01, 2025 12:11

Ich habe mir auch vor Jahren ein Zapfwellenaggregat zugelegt, damals für Schweinehalter Vorschrift. Wenn man das Aggregat extrem selten (wie bei mir) benötigt, sollte man wegen der Wartungsfreiheit möglichst ein bürstenloses Gerät wählen.
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Re: Stromaggregat welche Größe

Beitragvon motzlarerbauer » Mi Dez 03, 2025 6:45

Ich bin auf dem Gebiet wirklich kompletter Laie.
vielleicht kann ja jemand ne kurze Erläuterung geben, welche Aggregate es gibt Vorteile-Nachteile
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Re: Stromaggregat welche Größe

Beitragvon Stoapfälzer » Mi Dez 03, 2025 8:21

Ich habe das hier als kleines Gerät in der Garage stehen, ist schieflastfähig und läuft richtig gut. Eine Brennholzkreissäge oder die Notversorgung für das Haus sind kein Problem wenn nicht gerade der Elektroherd/Backofen dazugeschaltet wird. :lol:
https://ademax-strom.de/KOMPAK-WAGNER-Full-Power-8-kVA-Diesel-230-400V-KW8000SE-T-Stromaggregat/NT-KW8000SET-PACK?msclkid=32166a7f0fa516cbbec80350ec783b7e

Für den Blackout wenn alles dunkel wird habe ich noch ein 40kva Zapfwellenaggregat damit ist Haus Hof und Stall dann voll versorgt.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Stromaggregat welche Größe

Beitragvon 038Magnum » Mi Dez 03, 2025 8:26

Servus,

Wieviel Geld bist du denn bereit auszugeben? Soll es ein Neugerät sein oder etwas gebrauchtes?

Da du bisher Chinakracher verlinkt hast, vermute ich eher, dass es "billig" sein muss? Für mal etwas Beleuchtung bei einer Party ist das durchaus ausreichend. Wenn du ernsthaft damit Geräte wie Schweißgerät oder "große" Flex bedienen möchtest, musst du schon etwas tiefer in die Tasche greifen.

Ich persönlich habe dafür ein Eisemann BSKA mit 9kVA. Damit sind die genannten Anforderungen kein Problem. Ist halt a bisserl teurer.

Besten Gruß
"Die Gedenktafel für die Zweiten hängt unten in der Damentoilette."
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Re: Stromaggregat welche Größe

Beitragvon 304 » Mi Dez 03, 2025 10:06

Was genau muss den betrieben werden?

Bei 230V Verbrauchern wird Schieflast zum Problem. Zudem kann je Außenleiter idR nur 1/3 der Leistung abgerufen werden (sofern man noch im Rahmen der zulässigen Schieflast ist).

Dafür dann am besten direkt einen 230V Generator. Und nicht an der Dimensionierung sparen (Anlauf- und Einschaltströme). Sowohl Drehzahlregelung (Motor) als auch Spannungsregelung (AVR) haben ihre Grenzen.

Bei Drehstromverbrauchern enftällt das Thema Schieflast. Die AVR von 400V Stromerzeugern überwacht daher oftmals auch nur einen Außenleiter, weil nicht mit Schieflast gerechnet wird.

Wenn du auf größere Verbraucher wie Schweißgerät und co. verzichten kannst, dann suche mal nach Dieselstromerzeugern von Hyundai. Die haben teilweise einen Umschalter 230V > 400V und offensichtlich entweder eine stärkere Wicklung oder einen zweiten Generator im Gehäuse.

BTW: Vergesst nicht die Netzform, wenn an den Dingern mehr als ein Verbraucher oder gar ein komplettes Haus betrieben werden soll.
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Re: Stromaggregat welche Größe

Beitragvon motzlarerbauer » Mi Dez 03, 2025 20:31

Ich möchte keinen Schund kaufen. Qualität kommt vor Preis, ich hasse es mich mit billigem Kram rumzuärgern.

Ja für was wird es benötigt:
Aktuell für ein Bauvorhaben, wo kein Strom ist.
Was man halt auf der Baustelle braucht, Bohrhammer, Flex. ggf. Kleine Kreissäge.
An dem Gebäude soll eine Insel-PV installiert werden.
Nutzung als Rinderstall. Licht, Strom für Brunnen und Umwälzpumpe.
Dafür wäre eine Notstrom als BackUP auch nicht schlecht, wäre schon wenn es das Aggregst dann auch kann.

Interessant wäre natürlich noch, ggf. Auch das Haus für den Blackout damit speisen zu können. Zumindest die wichtigsten Geräte.

Größe spielt erstmal keine Rolle, Maschinen zum Transport und Platz ist vorhanden.
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Re: Stromaggregat welche Größe

Beitragvon 304 » Mi Dez 03, 2025 22:16

motzlarerbauer hat geschrieben:Interessant wäre natürlich noch, ggf. Auch das Haus für den Blackout damit speisen zu können. Zumindest die wichtigsten Geräte.

Du hast hier völlig unterschiedliche Anforderungen.

Für etwas Licht und Hauswasserkraftwerkwerk reicht ein einfaches leistungsstarkes 230V Gerät.
Baustelle geht schnell in ganz andere Leistungsbereiche, je nachdem was hier mit Flex, Kreissäge und Bohrhammer gemeint ist.
Und für eine Gebäudeeinspeisung benötigtst du ein Aggregat mit IT-TN Umschaltung. IT-Netz mit Isolationsüberwachung für mobilen Betrieb und TN-Netz für Gebäudeeinspeisung. Letzteres vorbereitet durch einen Elektriker.

Die einfachen Stromerzeuger haben ab Werk nur ein IT-Netz ohne Isolationsüberwachung. Schutz erfolgt durch Schutztrennung, daher nur der direkte Anschluss eines einzigen Verbrauchers erlaubt. Für den zweiten und jeden weiteren Verbraucher muss für jeden (!) Verbraucher ein RCD (alternativ Trenntrafo) vorgesehen werden. Absolut untauglich für eine Baustelle.
https://www.bgbau.de/fileadmin/Medien-O ... 03_032.pdf

Suche nach etwas mit Isolationsüberwachung und IT/TN Umschaltung.
Leistung müsste man anhand der geplanten Verbraucher vor Ort ermitteln.
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