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Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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30 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon Obelix » So Apr 07, 2013 15:10

Kormoran2 hat geschrieben:Obelix, das klingt jetzt so, als wärest du beleidigt. ...

Ich habe versucht, auf etwas hinzuweisen und das wird arrogant ins lächerliche gezogen. Von einem, der gerade seinen 2-ten Post hier im Forum macht.
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon Obelix » So Apr 07, 2013 15:22

jungholz hat geschrieben: ... Dein obiger Beitrag waren ja keine Tips sondern nur Polemik.
Übernimmst Du Dich mit dem Thema nicht?

und was für ein Tip ist diese rhetorische Frage? ...

Na sicher war das ein Tipp. Er schränkt ja im zweiten Post direkt selbst ein, dass er sich auf 1-3 Arbeitsabfolgen beschränken will, weil das so komplex ist. Und dass das Thema schon fest ist, konnte ich ja nicht ahnen.

Die Frage ist halt, soll eine ehrliche eigene Meinung gepostet werden oder muss die Antwort so kuschelig sein, das wir uns primär alle lieb haben und der Sachverhalt eigentlich egal ist? Für dem sein weiteres Leben ist die Diplom-Arbeit doch von grundlegender Bedeutung.

Vom Thema "Hackschnitzelerzeugung / Kosten / Energieaufwand" haben in der Praxis nicht viele Ahnung und bestimmte Meinungen/Erkenntnisse werden nicht gern gehört bzw. aus verschiedensden Gründen vollkommen ignoriert. Aber das wird er noch selbst merken.
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon Falke » So Apr 07, 2013 16:16

So ist es !
Für "Käfer-Stammholz" gibt es immer noch 60...70 € / Fm
(und man kann dieses Holz, zumindest hier, zusammen mit dem Frischholz abliefern - also nix mit "Mindermengen" ...)
da lohnt sich der Verkauf als Hackschnitzel zu marktüblichen Preisen nie und nimmer .

Gruß
Adi
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon Toni18 » So Apr 07, 2013 18:53

....wer hackt den Stämme zu Hackschnitzel? Das leistet sich doch keiner - egal ob sonst Scheitholzerzeuger oder Hackschnitzelnutzer.

Hackschnitzel sind attraktiv, da in der Regel das als Grundsubstanz reinkommt, was an Abfall bei der Holzgewinnung bzw, bei der Waldbewirtschaftung im Wald anfällt:
Äste, schwaches Kronenholz, welches man nicht mehr in die Hand nehmen muss (ästen, ablängen, spalten), sondern komplett mit Ästen heimfährt und für den Hacker auf einen Haufen legt, Totholz, schwaches Durchforstungsholz mit Ästen. Unser Wald hat zwischen jungen Aufforstungen und fertigem Endbestand alles zu bieten - da fällt immer etwas an.
Ich habe jahrelang Scheitholz für unseren Bedarf selbst gemacht und bin froh, jetzt für meine Belange mit Hackschnitzeln zu arbeiten. Mein Arbeitsaufwand, um Hackschnitzel zu erzeugen ist deutlich geringer als es der Fall bei Scheitholz ist (ich meine die körperliche Anstrengung und den Zeitbedarf). Mein Hacker haut den Jahresbedarf (~120m³) in ca. zwei Stunden durch (a'200,-€ inkl.). Wenn ich jetzt die Kosten gegenrechne, was ich mit meinen Maschinen bräuchte um eine vergleichbare Menge an Scheitholz zu erzeugen - nein Danke. Äste und Wipfel blieben immer noch mehr oder weniger ungenutzt.
Ich bringe bei Hackschnitzel mehr Restholz zur "Endverwertung" mit deutlich weniger Energieaufwand meinerseits.

Ich habe beide Seiten kennen gelernt, die Scheitholzproduktion und die Hackschnitzelproduktion. Letztendlich kann jeder selber ausrechnen, wie er vorgehen will und wo er die Vor- und Nachteile sieht.

Grüße
Toni
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon angus25 » So Apr 07, 2013 19:05

[quote="Toni18"]....wer hackt den Stämme zu Hackschnitzel? Das leistet sich doch keiner - egal ob sonst Scheitholzerzeuger oder Hackschnitzelnutzer.

....für Kiefer bester Qualität 70,-Eoronen,mittlere 60,- und darunter,ich lass alles häckseln tut mir manchmal das Herz weh,aber verkaufen und dann den Srm für 25,-TEUROS kaufen ist mM ein Nullsummenspiel.Und ich hab HS bester Qualität.
Der Bauer hat einen Hof, der Mond hat einen Hof.
Hat nur noch der Mond einen Hof, ist der Strukturwandel beendet.
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon Ugruza » So Apr 07, 2013 19:30

Ich mach auch alles unter C Qualität zu Hackgut (oder Scheitholz). Der Verkauf als Industrieware und der Rückkauf der HS lohnt auch meiner Meinung nach nicht. Dh. wird das Restholz zusammengefahren und einmal im Jahr kommt der Hacker und macht es klein für wenig Geld (ca 350 € für 80 SRM). Meiner Ansicht nach sehr effektiv und vom Aufwand her überschaubar (die entsprechenden Maschinen vorausgesetzt).

Lg Ugruza
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon rägemoli » So Apr 07, 2013 20:31

Toni18 hat geschrieben:....wer hackt den Stämme zu Hackschnitzel? Das leistet sich doch keiner - egal ob sonst Scheitholzerzeuger oder Hackschnitzelnutzer.

Hackschnitzel sind attraktiv, da in der Regel das als Grundsubstanz reinkommt, was an Abfall bei der Holzgewinnung bzw, bei der Waldbewirtschaftung im Wald anfällt:
Äste, schwaches Kronenholz, welches man nicht mehr in die Hand nehmen muss (ästen, ablängen, spalten), sondern komplett mit Ästen heimfährt und für den Hacker auf einen Haufen legt, Totholz, schwaches Durchforstungsholz mit Ästen. Unser Wald hat zwischen jungen Aufforstungen und fertigem Endbestand alles zu bieten - da fällt immer etwas an.
Ich habe jahrelang Scheitholz für unseren Bedarf selbst gemacht und bin froh, jetzt für meine Belange mit Hackschnitzeln zu arbeiten. Mein Arbeitsaufwand, um Hackschnitzel zu erzeugen ist deutlich geringer als es der Fall bei Scheitholz ist (ich meine die körperliche Anstrengung und den Zeitbedarf). Mein Hacker haut den Jahresbedarf (~120m³) in ca. zwei Stunden durch (a'200,-€ inkl.). Wenn ich jetzt die Kosten gegenrechne, was ich mit meinen Maschinen bräuchte um eine vergleichbare Menge an Scheitholz zu erzeugen - nein Danke. Äste und Wipfel blieben immer noch mehr oder weniger ungenutzt.
Ich bringe bei Hackschnitzel mehr Restholz zur "Endverwertung" mit deutlich weniger Energieaufwand meinerseits.

Ich habe beide Seiten kennen gelernt, die Scheitholzproduktion und die Hackschnitzelproduktion. Letztendlich kann jeder selber ausrechnen, wie er vorgehen will und wo er die Vor- und Nachteile sieht.

Grüße
Toni

Ich will kein Verfahren gut oder schlecht reden .Genau ,es ärgert mich eben das ich mein Restholz über Stückholzheizung doch nicht immer gescheid verwerten kann .
Jedes minderwertigen Abfallholz im Wald aufsammeln und Scheite draus machen ,macht man dann doch nicht .Wäre bei Hackschnitzel einfacher .Vielleicht mach ich mal so Haufen zum Hacken um sie zu verkaufen .Da meine Stückholzanlage noch gut ist will ich jetzt nicht viel Geld in Hand nehmen und alles rausreissen /umbauen .
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon angus25 » So Apr 07, 2013 20:44

Grüße
Toni[/quote]
Ich will kein Verfahren gut oder schlecht reden .Genau ,es ärgert mich eben das ich mein Restholz über Stückholzheizung doch nicht immer gescheid verwerten kann .
Jedes minderwertigen Abfallholz im Wald aufsammeln und Scheite draus machen ,macht man dann doch nicht .Wäre bei Hackschnitzel einfacher .Vielleicht mach ich mal so Haufen zum Hacken um sie zu verkaufen .Da meine Stückholzanlage noch gut ist will ich jetzt nicht viel Geld in Hand nehmen und alles rausreissen /umbauen .[/quote]
...das war für mich auch ein Grund
für die Hackschnitzelheizung,fällen in der Mitte abschneiden mit der Winde zum Hackplatz fertig
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon Appi » Mo Apr 08, 2013 14:32

Obelix hat geschrieben:
jungholz hat geschrieben: ... Dein obiger Beitrag waren ja keine Tips sondern nur Polemik.
Übernimmst Du Dich mit dem Thema nicht?

und was für ein Tip ist diese rhetorische Frage? ...

Na sicher war das ein Tipp. Er schränkt ja im zweiten Post direkt selbst ein, dass er sich auf 1-3 Arbeitsabfolgen beschränken will, weil das so komplex ist. Und dass das Thema schon fest ist, konnte ich ja nicht ahnen.

Die Frage ist halt, soll eine ehrliche eigene Meinung gepostet werden oder muss die Antwort so kuschelig sein, das wir uns primär alle lieb haben und der Sachverhalt eigentlich egal ist? Für dem sein weiteres Leben ist die Diplom-Arbeit doch von grundlegender Bedeutung.

Vom Thema "Hackschnitzelerzeugung / Kosten / Energieaufwand" haben in der Praxis nicht viele Ahnung und bestimmte Meinungen/Erkenntnisse werden nicht gern gehört bzw. aus verschiedensden Gründen vollkommen ignoriert. Aber das wird er noch selbst merken.


Lieber Obelix,
ich leite ein Forum von über 2000 Nutzern, daher sind mir durchaus Leute bekannt, die gerne mal in der 3. Person sprechen, selbst wenn die Leute um die es geht mitlesen. Gehört meines erachtens nicht zu einem guten Umgang. Ebenso finde ich es unerhört, dass du in einem anonymen Forum von Referenzen sprichst, die keiner einsehen kann. Hier kann sich jeder anmelden und auf besonders schlau machen. Darüber sagt die Anzahl der Beiträge nicht aus. Das habe ich über die Jahre als Forumsleitung gelernt. Dass ich ein Lustiger bin wurde mir schon oft gesagt, das hier ist aber ernst. Ich bin nämlich zum Glück kein Mensch der alles einfach so leichtfertig hinnimmt. So ist mir nämlich sch egal ob irgendetwas politisch unerwünscht ist. Ich bin nicht korrupt und wenn ich alles vorher mit meinem Prof abspreche kann mir keiner ans Bein pissen, schon gar nicht irgendwer aus der Industrie, dem eine einfache Bachelorarbeit wohl eh am sonstwo vorbeigeht. Außer Du bist derjenige, der nämlich anstatt mir konstruktiv Tipps zu geben wie netterweise alle anderen hier machen, ordentlich die Tour vermiesen will.

Dieses Smiley :regen: in deinem ersten Post hat auch direkt klar gemacht worauf die Sache hinausläuft.

So, anstatt mir jetzt weiter einzuheizen wäre ich für ein paar Tipps auch von Deiner Seite sehr dankbar. :prost:

@ alle: Ich möchte nochmal erwähnen, dass ich bei meiner Arbeit nur von Abfallholz ausgehe. Ist ja logisch, dass Stammholz und Industrieholz verkauft wird. Alles andere wäre unwirtschaftlich. Daher bringen mich hier Diskussionen über das Hacken von "wertvollem Stammholz" nicht weiter. Mir scheint aber, dass die Tendenz auf das Lohnhacken hinausläuft. Ich schätze die wenigsten von euch haben einen eigenen Hacker. Auch habe ich schon öfter gehört, dass die Hacker in kleinen Gruppen geteilt werden.

LG
David
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon angus25 » Mo Apr 08, 2013 18:39

@ APPI ...Häckslergemeinschaften haben meistens kleinere Maschinen mit Handbeschickung,wenn ca. 100 SRM Jahresbedarf hast, machen das die meisten nur einmal, dann kommt der LU mit kranbeschicktem Häcksler und Schlepper über 200PS,da müssen nur genügend Kipper da sein.
...und wie schon gesagt wenn man nur Abfall häckselt,dann kommt nur Abfall raus,eines hab ich schon gelernt aus dem Häckslerrohr muss ein weisser Materialstrom kommen dann sind es Qalitätshackschnitzel.
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon Justice » Di Apr 09, 2013 11:40

angus25 hat geschrieben:,da müssen nur genügend Kipper da sein.


Der zweitgrößte Mythos bei der Hackschnitzelerzeugung. Man kann das Holz auch direkt auf´s Lager Häckseln. (Oder eben dahin, wo man es mit den Kippern hinfährt) Der notwendige Platz ist natürlich eine Voraussetzung. Aber irgendwo muß eine Haufen gemacht werden, den der Häcksler klein macht. So oder So.
Das Holz wird über´s Jahr verteilt "Stück für Stück" zum Lageplatz gebracht. Dazu benötigt man auch keinen Rückewagen, den größten Mythos zur Hackschnitzelerzeugung. 35PS Schlepper mit Frontlader und ein alte Miststreuer reichen. Eine Hydraulische Zange wäre wünschenswert, ist aber nicht zwingend notwendig.
Alternativ kann man auch ein Hackschnitzellager am Waldrand machen. Die Trocknen Schnitzel können dann mit der "Schubkarre" (nicht Wörtlich nehmen) direkt zur Heizung gebracht werden.
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon Obelix » Di Apr 09, 2013 20:08

@ appi: Weisst Du, ich gehöre zu den "einfachen Leuten". Ich verstehe nicht wirklich, was Du schreibst und damit ausdrücken willst. Ist vermutlich auch besser so.

Grüße
Obelix
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