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Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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30 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon Appi » Fr Apr 05, 2013 14:27

Hallo!
Im Rahmen meiner Bachelorarbeit: Vollkosten der Hackschnitzelerzeugung, suche ich (vornehmlich aus dem westlichen Teil Deutschlands) Landwirte, die entweder im Bereich Landschaftspflege oder in ihrem eigenen Wald Hackschnitzel für die eigene Heizung herstellen.
Bitte meldet euch bei mir: s7dakrem@uni-bonn.de
Ich schicke euch eine kleine Excel Datei zurück, die ihr innerhalb von 5 min ausfüllen könnt.
Ganz besonders würde ich mich über einen Landwirten freuen, der aus dem Bereich Bonn, Köln, Bergheim, Jülich, Neuss oder allgemein dem Rheinland kommt, der bereit wäre mir seine Anlage zu zeigen.

Abschließend hätte ich gerne eine Einschätzung von den Waldbesitzern, was sie schätzen, was jährlich an Menge/Masse an Hackschnitzeln auf einem Hektar Wald anfällt. Ich konnte bis jetzt nur eine Quelle dazu finden, die eine Menge von 3 srm/ha im Jahr angibt. Das kommt mir etwas wenig vor.

Dankeschön!
Appi
 
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon Falke » Fr Apr 05, 2013 15:35

Meine Schätzung : Null bis 30 SRM Hackschnitzel pro ha und Jahr.

Null, wenn eben nichts gemacht wird (was ja in manchen Waldstücken jahrzehntelang der Fall ist ...)
30 SRM, wenn der gesamte nachhaltige, sehr gute Zuwachs pro Jahr verschnitzelt wird - was aber wirtschaftlicher Nonsens ist, da nur ein kleiner
Prozentsatz vom geernteten Holz als Abfall für die Verwertung als Hackschnitzel anfällt, alles andere kann als Stammholz oder Faserholz gewinn-
bringender verkauft werden.

Langfristig, also über die Umtriebszeit gemittelt, halte ich selbst die 3 SRM/ha/a für zu hoch.

Gruß
Adi
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon Obelix » Fr Apr 05, 2013 15:49

Appi hat geschrieben: ... Im Rahmen meiner Bachelorarbeit: Vollkosten der Hackschnitzelerzeugung ...

Übernimmst Du Dich mit dem Thema nicht?

Problem ist meiner Ansicht nach, dass, wenn Du richtig recherchierst, Du zu so schlechten Ergebnissen kommst, die keiner wissen will und die politisch unerwünscht sind. Sprich Gegenwind von allen Seiten, der sich negativ auf die Wertung Deiner Arbeit auswirkt. So etwas kann man meiner Ansicht nach nur im Rahmen einer Doktorarbeit mit einem renomierten, standfesten Professor-Vater im Rücken, leisten.

Wenn Du Dir vorher allerdings überlegt hast, zu guten Ergebnissen zu kommen, bin ich sicher dass Du dahingehend jede Menge Unterstützer findest und Deine Arbeit ein Erfolg wird.

:regen:
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon Toni18 » Fr Apr 05, 2013 18:13

Appi hat geschrieben:Hallo!
Im Rahmen meiner Bachelorarbeit: Vollkosten der Hackschnitzelerzeugung, suche ich (vornehmlich aus dem westlichen Teil Deutschlands) Landwirte, die entweder im Bereich Landschaftspflege oder in ihrem eigenen Wald Hackschnitzel für die eigene Heizung herstellen.
Bitte meldet euch bei mir: s7dakrem@uni-bonn.de
Ich schicke euch eine kleine Excel Datei zurück, die ihr innerhalb von 5 min ausfüllen könnt.
Ganz besonders würde ich mich über einen Landwirten freuen, der aus dem Bereich Bonn, Köln, Bergheim, Jülich, Neuss oder allgemein dem Rheinland kommt, der bereit wäre mir seine Anlage zu zeigen.

Abschließend hätte ich gerne eine Einschätzung von den Waldbesitzern, was sie schätzen, was jährlich an Menge/Masse an Hackschnitzeln auf einem Hektar Wald anfällt. Ich konnte bis jetzt nur eine Quelle dazu finden, die eine Menge von 3 srm/ha im Jahr angibt. Das kommt mir etwas wenig vor.

Dankeschön!



Hallo,

das geht zwar nicht direkt auf deine Frage ein, aber ich empfehle dir die Seite von:
Carmen-ev.de und
Waldwissen.net
wenn du nicht schon dagewesen bist. Dort werden die Kosten für verschiedene Arten der Erzeugung von Hachschnitzel u.a. verglichen, je nach Automatisierungsgrad. Auch die Kostenvergleiche, für die Erzeugung von Wärme mit unterschiedlichen Brennstoffen, werden visualisiert.

Als Hackschnitzelanlagenbesitzer (ich heize zwei Privathäuser mit Hackschnitzel, die aus dem eigenen Wald anfallen) falle ich wohl in deine Zielgruppe.

Ich werde mich bei dir melden.

Ach ja, natürlich würde mich das Ergebnis deiner Bachelorarbeit interessieren, sobald das Theam durch ist - viel Erfolg!

Gruß
Toni
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon TobiDa » Fr Apr 05, 2013 20:54

Hi,
Interessieren dich denn nur die Produktion von Hackschnitzel aus Holz oder auch aus Nachwachsenden Rohstoffen?

Gruß tobi
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon Appi » Sa Apr 06, 2013 21:24

@ Falke:
Dann bedeutet das also, dass ein Landwirt mit <10 ha Wald quasi seine Anlage nicht mit den Hackschnitzeln aus dem eigenen Wald Jahr für Jahr füttern kann, da nicht genügend "Abfallholz" anfällt. Dass Stammholz verkauft wird, ist selbstverständlich und wird in der Arbeit auch berücksichtigt.
@Obelix:
Ich übernehme mich nicht. Die Arbeit ist angemeldet, ich habe bereits angefangen und werde sie auch zu Ende bringen, sonst hätte ich mir dieses Thema nicht ausgesucht. :) Gegenwind wird von niemandem kommen ausser von meinem 1. oder 2. Korrektor. :D :D :D Sie wird nämlich nicht veröffentlicht und wer sie zu sehen bekommt bestimme mehr oder weniger ich. ;) Was den Professor angeht. So ist dieser sicherlich standfest und hat auch schon mehrere Studenten zum Doktor gebracht. Keine Sorge. ;)
Die Arbeit wird sich vorraussichtlich auf 1-3 Arbeitsabfolgen beschränken, da sie sonst zu umfangreich wird. Ich wüsste aber nicht welche Ergebnisse du meinst, die keiner sehen will. Ich hoffe nicht, dass du den Fakt meinst, dass fast jeder Landwirt seine Arbeitszeit nicht kalkuliert? Weil das ist nichts neues und überall bekannt.
@ Toni:
Die Seiten kenne ich schon, danke! Hab deine mail bekommen und werde mich bald bei dir melden.
@holz-metall-artinger:
Ich habe mich bereits ausreichend mit dem Thema befasst und weiß, welche Möglichkeiten und Abfolgen bei der Bereitstellung möglich sind. An Literatur mangelt es mir auch nicht. Ich benötige lediglich Informationen über Landwirte, die selber Hackschnitzel produzieren. Da wird wohl kaum ein Harvester zum Einsatz kommen. Ich bin auf der Suche nach den Top 3 Arbeitsabfolgen, die in diesem Fall eingesetzt werden. Diese möchte ich durchkalkulieren.
@tobi:
bin mir nicht ganz sicher ob ich dich richtig verstehe. Willst du auf KUP's aus? Diese werden nur erwähnt aber nicht kalkuliert, da hier anderweitig nutzbare Ackerfläche verloren geht. Ziel ist die Berechnung der Herstellung aus Waldrestholz ODER, wobei ich mir da noch nicht sicher bin ob dies gängige Alternativen sind aus Landschaftspflegeholz (Feldränder, Straßenränder, Parks, Friedhöfe etc)
Falls du andere nachwachsende Rohstoffe wie Miscanthus oder Stroh meinst, so wird das gar nicht berücksichtig.

Danke euch schonmal, aber es wäre ganz gut, wenn sich noch ein paar Hackschnitzel Eigenerzeuger melden würden!!!
Appi
 
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon Falke » Sa Apr 06, 2013 21:40

Als Beispiel : Hier im Dorf hat nur der Dorfwirt eine Hackschnitzelheizung. Er versorgt drei Häuser (Mikronetzwerk).
Die etwa 100 SRM pro Jahr holt er aus ca. 40 ha Eigenwald (wobei auch etwas verkaufbares Industriefaserholz auf dem Hackholzhaufen landet ...).
Er fällt und rückst selbst (Rückewagen mit Kran in Gemeinschaft mit anderen ...). Getrocknet wird am Waldrand.
Ein- oder zwei mal im Jahr kommt dann ein Großhacker. Fertig.

Gruß
Adi
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon Obelix » So Apr 07, 2013 8:38

Appi hat geschrieben: ... Ich übernehme mich nicht. Die Arbeit ist angemeldet, ich habe bereits angefangen und werde sie auch zu Ende bringen, sonst hätte ich mir dieses Thema nicht ausgesucht. :) Gegenwind wird von niemandem kommen ausser von meinem 1. oder 2. Korrektor. :D :D :D Sie wird nämlich nicht veröffentlicht und wer sie zu sehen bekommt bestimme mehr oder weniger ich. ;) Was den Professor angeht. So ist dieser sicherlich standfest und hat auch schon mehrere Studenten zum Doktor gebracht. Keine Sorge. ;) ...

Du scheinst ja ganz ein Lustiger zu sein, der keine Tipps von jemandem, der sowohl forstwirtschaftlich als auch industriell damit zu tun hatte, benötigt. Na dann viel Glück.
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon Kormoran2 » So Apr 07, 2013 11:34

Obelix, das klingt jetzt so, als wärest du beleidigt.

Ich sehe das anders. Wenn er diese Einstellung nicht hätte, könnte er gleich die Finger davon lassen. Wer eine Herausforderung annimmt, darf nicht bei der geringsten Schwierigkeit das Handtuch werfen.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon jungholz » So Apr 07, 2013 11:40

@Obelix:
Dein obiger Beitrag waren ja keine Tips sondern nur Polemik.

Übernimmst Du Dich mit dem Thema nicht?

und was für ein Tip ist diese rhetorische Frage? Außer einem einem hoffnungsvollen jungen Menschen von vornherein den Wind aus den Segeln zu nehmen hat eine solche EInlassung keinen Wert.
Grüße jungholz
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon rägemoli » So Apr 07, 2013 12:57

Näher beleuchtet könnte doch mal werden wiso die Preise für Hackschnitzel als Handelsware immer noch so gering sind .
Waldbesitzer ohne Hackschnitzelheizung lassen da auch viel Restholz ,Totholz verotten wenn es für Stückbrennholz nichts taug /bzw zu mühselig bei der Aufarbeitung ist .
Ich zum Beispiel ,hab auch jedes Jahr mindestens 10 alte Streuobstbäume zum verwerten .Manche Jahre auch mal 20 .
Na wenn ich die schon entsorgen muss ,mach ich hald Brennholz davon ,allerdings keine schöne Arbeit.Selbst brauch ich keine Hackschnitzel ,zum Hacken zu verkaufen gibt ja auch kein Erlös .
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Re: Suche Hackschnitzel-Eigenproduzenten (Bachelorarbeit)

Beitragvon rägemoli » So Apr 07, 2013 15:01

30 Euro /srm ist aber schon hoch .Werden richtig dicke Stämme (Käferholz)gehäckselt wirds wohl billiger .
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