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Thomas Schmidt wird Landwirtschaftsminister in Sachsen

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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44 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Thomas Schmidt wird Landwirtschaftsminister in Sachsen

Beitragvon Pulsator » So Nov 16, 2014 11:54

tyr hat geschrieben:
Du und HB kommt nicht aus eurem Blickwinkel des kleinen/mitleren Privatbetrieb raus. Die ehemaligen LPG´n sind heute hoch aggressive Agrarkonzerne, deren einziges Anliegen es ist, die Wünsche, der meist institutionellen Anleger, zu befriedigen. Und das bedeutet Wachstum mit allen Mitteln. Und Wachstum geht in der Landwirtschaft nur mit Mengenausweitung, also letztlich über Fläche.
Da sie nun in Ostdeutschland ziemlich alles relevante haben, wie so glaubst Du, das euch das nicht betreffen wird? Zumal nach dem bauernverband nun auch deren DIREKTE Vertreter direkt in der Politik mitmischen dürfen...... Wie Du weißt rollt u.a., neben Betriebspleiten, eine Welle ungeklärter Nachfolger, auf viele Betriebe zu, also mehr als genug Möglichkeiten, um den Fuß in die Tür zu kriegen.......vielleicht merkt ihrs anfang nicht mal, weil sie z.B. über Tochterfirmen mit Sitz in Deiner Nähe arbeiten, mit Beteiligungen etc.....
Und finanziell kann kein privater Firmeninhaber einer Kapitalsgesellschaft das Wasser reichen.........


nenne mal zahlen...ich bezweifle deine aussage! du arbeitest mit bauchgefühlen und ideologischen vorurteilen....
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Re: Thomas Schmidt wird Landwirtschaftsminister in Sachsen

Beitragvon Todde » So Nov 16, 2014 12:32

Pulsator hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:
Du und HB kommt nicht aus eurem Blickwinkel des kleinen/mitleren Privatbetrieb raus. Die ehemaligen LPG´n sind heute hoch aggressive Agrarkonzerne, deren einziges Anliegen es ist, die Wünsche, der meist institutionellen Anleger, zu befriedigen. Und das bedeutet Wachstum mit allen Mitteln. Und Wachstum geht in der Landwirtschaft nur mit Mengenausweitung, also letztlich über Fläche.
Da sie nun in Ostdeutschland ziemlich alles relevante haben, wie so glaubst Du, das euch das nicht betreffen wird? Zumal nach dem bauernverband nun auch deren DIREKTE Vertreter direkt in der Politik mitmischen dürfen...... Wie Du weißt rollt u.a., neben Betriebspleiten, eine Welle ungeklärter Nachfolger, auf viele Betriebe zu, also mehr als genug Möglichkeiten, um den Fuß in die Tür zu kriegen.......vielleicht merkt ihrs anfang nicht mal, weil sie z.B. über Tochterfirmen mit Sitz in Deiner Nähe arbeiten, mit Beteiligungen etc.....
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nenne mal zahlen...ich bezweifle deine aussage! du arbeitest mit bauchgefühlen und ideologischen vorurteilen....


Er hat nun mal seinen Blick über den Ackerrand.
Deutschland ist für solche Betriebe doch kaum lohnenswert, so lange es in den östlichen Nachbarländer Fläche für einen Bruchteil gibt.
Und er kennt die westlichen Verhältnisse anscheinend auch nicht, da werden Preise geboten, die kann sich kein "Agrarkonzern" was schönrechnen.
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Re: Thomas Schmidt wird Landwirtschaftsminister in Sachsen

Beitragvon Todde » So Nov 16, 2014 13:54

tyr hat geschrieben:Ein milliardenschwerer Agrarkonzern kann sich die Preise nich schönrechnen, aber der nomale westdeutsche Bauer schon.......... :roll:
Ihr lebt schon in einer putzigen Welt....


Putzig sind Deine doch immer wiederkehrenden Aussagen, die sich eher auf Vorurteile gründen.
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Re: Thomas Schmidt wird Landwirtschaftsminister in Sachsen

Beitragvon Pulsator » So Nov 16, 2014 16:41

aufgrund des demographischen faktors werden sicher vermehrt flächen zu größeren einheiten zusmmenschmelzen. für westdeutschland gelten aufgrund der kleinen flächen andere gesetzmäßigkeiten, wie für den osten. es gibt sicher auch keine rückwärtsbewegung hin zu kleineren einheiten, das ist in meinen augen nicht denkbar. aber solche konglomerate, wie sie teilweise im osten entstanden sind durch außerlandw. finanzinvestoren kann ich mir im westen nicht denken. es gibt in der veredlungsregion teilweise größere gesellschaften, aber das wird die ausnahme bleiben. die grundsätzliche verringerung der anzahl von einzelunternehmen wird sowieso stattfinden, da muss man aber keine übernahme-angst-aktion davon machen, das ist der lauf der zeit, der vielleicht durch die änderung des grundstückverkehrsgesetz etwas abgemildert werden kann. es wird sich aber grundlegend daran nichts ändern....
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Re: Thomas Schmidt wird Landwirtschaftsminister in Sachsen

Beitragvon Pulsator » So Nov 16, 2014 17:56

tyr hat geschrieben:
Pulsator hat geschrieben:aufgrund des demographischen faktors werden sicher vermehrt flächen zu größeren einheiten zusmmenschmelzen. für westdeutschland gelten aufgrund der kleinen flächen andere gesetzmäßigkeiten, wie für den osten. es gibt sicher auch keine rückwärtsbewegung hin zu kleineren einheiten, das ist in meinen augen nicht denkbar. aber solche konglomerate, wie sie teilweise im osten entstanden sind durch außerlandw. finanzinvestoren kann ich mir im westen nicht denken. es gibt in der veredlungsregion teilweise größere gesellschaften, aber das wird die ausnahme bleiben. die grundsätzliche verringerung der anzahl von einzelunternehmen wird sowieso stattfinden, da muss man aber keine übernahme-angst-aktion davon machen, das ist der lauf der zeit, der vielleicht durch die änderung des grundstückverkehrsgesetz etwas abgemildert werden kann. es wird sich aber grundlegend daran nichts ändern....


das ist doch völlig schwachsinnig, was Du hier schreibst, von der Grundsttruktur, sprich, den Einzelflurstücken, ist z.B. Sachsen ähnlich Bayern. Also viele kleine Einzeleigentümer mit Flächengrößen von 5-max. 50ha. Flächen kann man bekanntlich zusammenlegen, gerade in gegenden wie den Norden und die Mitte Deutschlands.
Was weniger interessant ist, sind die Gebiete, die geologisch keine größeren Schläge zulassen......
Warum kannst Du Dir im Westen keine AgrarAg´s denken, was ist bei euch da anders? es ist im Grunde nur eine Frage des politischen Willens, und der ist offensichtlich vorhanden.
Wie gesagt, hohes Ross............



...ok, gegen solche Argumente kann ich nicht gegenan.....du hast recht!
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Re: Thomas Schmidt wird Landwirtschaftsminister in Sachsen

Beitragvon H.B. » So Nov 16, 2014 21:03

tyr, ist echt ein netter Kerl, aber politische Diskussionen kann man mit ihm nicht führen - er ist einfach zu verbohrt in sein etwas eingeschränktes Weltbild.
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Re: Thomas Schmidt wird Landwirtschaftsminister in Sachsen

Beitragvon Todde » Mo Nov 17, 2014 12:31

tyr hat geschrieben:Ich hab z.B. immer noch kein Argument gehört, warum die Landpreise einer, auf expansionskurs liegenden, AgrarAG zu teuer sein sollten, dem gemeinen westdeutschen Privatbauern aber nicht? Wo ist die Logik dahinter?

Schon mal Landpreise verglichen?
Hier rechnet anscheinend nicht jeder wirtschaftlich, zu mindest für eine Generation.

Wo ist die Logik hinter der Argumentation, das die AgrarAG´s ein Phänomen des Ostens bleiben müßten, und sich nicht nach Westen ausdehnen können?

"Deine" Investoren Betriebe werden sich wohl erst mal weiter Richtung Ost-EU ausweiten, dort sind die Landpreise wohl um einiges günstiger, was interessiert es einen Investor ob der Betrieb in Deutschland steht oder im tiefsten Rumänien?
Der schaut auf Fläche, Bodengüte, Infrastruktur und setzt das dann zum Preis.


Und Du bist uns noch schuldig wie viel Land denn AGs in Deutschland gehört.
Das mag vielleicht in Deiner Nachbarschaft so sein, ansonsten machst Du aus einer Mücke einen Elefanten.
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Re: Thomas Schmidt wird Landwirtschaftsminister in Sachsen

Beitragvon Pulsator » Mo Nov 17, 2014 12:44

tyr ist einfach so regional geprägt, dass man schon von betriebsblind sprechen könnte. er weiß nicht um die eigentumsquote in west und ost, nicht um die pachtanteile west und ost, nicht um renditewürdigkeit der investitionen einer ag oder einer holding im verhältnis zu einem bäuerlichen betrieb, der um die nachfolge zu erhalten, auch unwirtschaftliche investitionen umsetzt. kann man ihm ja auch nicht vorwerfen. richtig ist, dass zukünftig mehr fläche in außerlandw. bereiche fallen wird, weil einfach die nachfolge fehlt. sicher werden grenzstandorte ganz aufgegeben oder fallen dem naturschutz zum opfer. aber z.b. futterbaubetriebe werden immer in einzelbetrieblicher oder privatgesellschaftlicher hand bleiben, da geht kein investor ran, dafür sind die randbedingungen viel zu komplex. große schweine- oder geflügelhaltungen oder reiner ackerbau sind evtl. noch interessant, das hält sich aber in überschaubaren grenzen.
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Re: Thomas Schmidt wird Landwirtschaftsminister in Sachsen

Beitragvon Fassi » Mo Nov 17, 2014 13:06

Nicht zu vergessen, dass es im "Westen" noch einige Regionen gibt, wo keiner dran denkt, Land zu verkaufen (wenn ihm ncht gerade ne Bank im Nacken sitzt). Da wird max. verpachtet, und dann auch nicht mit den Laufzeiten, die im Osten (dem Reden nach) so üblich sind. Hierum würde keine AG das Risiko eingehen. So gut wie jeder weiß, wo seine Stücke liegen und achtet da auch drauf. Alles Handtücher, verkauft wird nicht und Pachtzeiten sind max 12 Jahre. Dann wird neu verhandelt, oder bei entsprechenden Umgang mit den Flächen anderweitig verpachtet. Dh es könnte passieren, dass plötzlich in einem Großschlag wieder meherer Einzelparzellen sind und die uU dann nach BioVO bewirtschaftet werden oder als AUM bewirtschaftet werden.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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