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tiefe Bodenbearbeitung

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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19 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: tiefe Bodenbearbeitung

Beitragvon multicar25 » Mi Apr 11, 2012 9:20

ICH BIN'S hat geschrieben:Hallo,


Habe das Gerät vom Kollegen einmal dran gehabt.
Fazit: 12-15 Km/H waren drin, bei 20 cm Arbeitstiefe. Vor der arbeit die Zinkenlänge gemessen, und dann bei der arbeit.
Der Traktor war da leistungsmässig noch nicht am Ende, auch nicht bergauf am Hang.
Könnte mal lästern, sind halt eben keine grüne Pferdchen...

werde morgen mal genau gucken wie das Ding heißt, weiß nur, dass es von Köckerling ist.


MfG



Hier schreibst du das du es drann gehabt hast. Und dann schreibst du das der Kollege meint es müßte dein Schlepper auch schaffen.... :roll: :roll: :roll:
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Re: tiefe Bodenbearbeitung

Beitragvon multicar25 » Mi Apr 11, 2012 9:21

ICH BIN'S hat geschrieben:Hallo,.
Auf dem weg zur Arbeit heute Morgen habe ich mir das Ding nochmals genau angeguckt, und sowohl mit dem Senior als auch mit dem Junior da gesprochen. Der senior ist Landwirtschaftsmeister, der Junior Agraringenieur.(und Ackerbau als steckenpferd).

Auf dem Typenschild steht folgendes: Köckerling Großfederzinkenegge GFE 17/12, Baujahr 1999, AB 4,33 Meter.
Das Ding hat 4 Zinkenreihen; Zinkenzahl habe ich nicht gezählt, weil es noch dunkel war. Jeder Zinken ist 50*12 mm stark und hat Scharspitzen dran, die in etwa 65 mm breit waren, jedenfalls konnte ich das so messen, sind aber nicht mehr neu. Strichabstand beträgt geschätzte 12 cm.

Die Aussage von beiden war, dass das Ding bis 20 cm im Boden geht. (Wie die das gemessen haben, weiß ich allerdings nicht). Sie würden in der Regel die Stützräder auf ca 12-15 cm Tiefe stellen, und dann mit 10-12 Km/H fahren können, egal ob mit den Agrotron 105 oder dem K610.
Die Maschine wird zur 2. stoppelbearbeitung eingesetzt, und hinterlässt ein vernünftiges Saatbett, wobei auch beide Besitzer angemerkt haben, dass eine passende Walze hinten das Ergebnis noch verbessern würde.
Verrotteter Mist könnte man mit dem Ding einarbeiten, mit Strohhaufen gäbe es Probleme bei der Verteilung.

Die haben die gleiche Bodenverhältnisse wie ich auch, also muss mein Traktor mit so einem Gerät in gleicher AB zurecht kommen.


MfG
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Re: tiefe Bodenbearbeitung

Beitragvon Cairon » Mi Apr 11, 2012 9:30

Ich halte 130 PS bei 4-5 m Arbeitsbreite und 20 cm Arbeitstiefe schon für grenzwertig. Wir machen seit ein paar Jahren auch einen Teil unserer Flächen pfluglos. Ich habe hier 20 Punkte Geest und arbeite mit einem 3 m Amazone Cenius, dann bis 25 cm tiefe vor der Saat. Ich setze 160 PS ein, um auch eine angemessene Fahrgeschwindigkeit erzielen zu können.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
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Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Re: tiefe Bodenbearbeitung

Beitragvon [H]MEN » Mi Apr 11, 2012 13:07

Für 40 ha / Jahr ist es meiner Meinung nach auch etwas überdimensioniert.
Es sei denn du hast nur einen Tag Zeit um den ganzen Acker vorzubereiten.
An deiner Stelle würde ich zur tiefen Bodenbearbeitung mal einen Grubber, der auch dafür vorgesehen ist, sei es der Amazone Cenius oder aber den Lemken Karat oder halt andere Marken, welche bei dir vor Ort vertreten sind austesten. Bei einer Bearbeitungstiefe von 20cm oder mehr wirst du mit einem 3m Gerät deinen 130er schon an die Grenzen bringen.
Wie auch schon viele geschrieben haben ist eine Großfederzinkenegge nicht zur tiefen Bodenbearbeitung geeignet da du aufgrund der Federwirkung keine exakte Tiefenführung hast.
Wenn es denn ein Köckerling sein soll, dann sind der Trio oder Quatro die Einzigen welche zur tiefen Bodenbearbeitung geeignet sind.
Schau dir bei denen mal den Leistungsbedarf an da wirst du mit deinen 130PS nicht mehr wie 3m packen.

MfG

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