Maeks hat geschrieben:Mal ganz ehrlich. Was ich nicht verstehe ist, das immer der Verbraucher an allem Schuld sein soll. Den Preis gestimmt nicht der Kunde sondern der der die Ware verkauft. Also die Handelsketten und Lebensmittelindustrie. Hier herscht ein großer Preiskampf untereinander. Davon kann der Kunde nur profitieren. Es ist halt mal so, wenn ich meine Ware an den Mann oder Frau bringen will muß ich billiger sein als die Konkurenz. So ist halt mal das Gesetz der freien Martwirtschaft. Und da bei uns natürlich ein Überangebot an Lebensmittel aller Art herrscht, können Lebensmittelkonzerne sich den Billigsten aussuchen. Leittragender ist da natürlich wieder der Landwirt. Nur ist auch nicht wieder der Verbraucher Schuld an dem Norovirus hier bei uns. Die Chateringfirma hat hier Schulen beliefert und der Auftraggeber hier ist das Schulamt. Die müßen natürlich das es Staatlich ist eine Ausschreibung machen und müßen den billigeren nehmen. Wenn dann die Chateringfirma zum Zuge kommen wollen müßen sie halt mal auch was am Preis machen. Schluß endlich kommen dann halt die Erdbeeren aus China zum Zuge.
Gruß Maeks
jaaein ... in dem Falle hatten die Kinder und Jugendlichen wirklich keine Auswahlmöglichkeit, bekamen das Futter vorgesetzt.
Im Allgemeinen hat der Verbraucher aber schon eine Wahl. Eben nicht das onestopshopping im Discounter sondern
a) den nächstgelegenen Hofladen z.B. aufzusuchen um dort regionale jahreszeitabhängige Waren zu beziehen und
b) seinen Nachwuchs zu bewusster Ernährung anzuhalten, die eben dies auch berücksichtigt.
Somit bestimmt der Kunde über sein Kaufverhalten schon seinen Einkaufspreis und damit die Güte seiner Lebensmittel mit.
Was das Gesetzt der freien Marktwirtschaft angeht, dann sind wir schnell beim Darwinismus, der fitteste wird den Fraß überleben, nennt sich natürliche Auslese.

