Jochens Bruder hat geschrieben:Wer CO2 im Boden dauerhaft speichern will sollte sich dies hier mal anschauen:
http://www.ithaka-journal.net/wege-zu-t ... n-biokohle
Einige der dort beschriebenen Methoden haben wir in Experimenten ausprobiert und können die Aussagen bestätigen. Die Wirkung hängt entscheidend vom Zustand des Bodens ab. Je geringer der Humusgehalt desto effektiver. Auf ohnehin guten Böden higegen bringt das alles nicht viel.
Ich kann jedem nur empfehlen das mal auf einer kleinen Versuchsfläche zu testen. Kostet nur wenige Euros und etwas Zeit.
Nun ich hätte ja gern auch meine Ackerflächen mit Terra-Petra das würde sicher die Fruchtbarkeit der Felder erhöhen. Für mich stellt sich da nur die nicht ganz unwichtige Frage woher ich die Biokohle bekomme.
Erste Idee: Ich holze meinen gesamten Wald ab und verwandle diesen in Biokohle und verteile diese dann auf die Felder. Allerdings haben erste Berechnungen ergeben, dass die Biokohlenmenge bei diesen Vorgehen nicht ausreicht. Außerdem befürchte ich größeren Ärger mit Umweltschützern und Behörden wenn ich meinen Wald komplett abholze, trotz Terra-Petra. Und der zu erwartende Ärger etc. schreckt mich doch vor diesen Experiment ab.
Wie sollte also das Prinzip Terra-Petra im großen Maßstab funktionieren?
1. Schritt wir verwandeln alles Brennholz in Biokohle und heizen dafür mit Kohle?
