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Tiere und Gefühle - haben die sowas?

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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23 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Tiere und Gefühle - haben die sowas?

Beitragvon estrell » Mo Nov 17, 2008 23:11

inspiriert von einem kurzen Artikel mal diesen als Denkansatz:
Fühlen Tiere - empfinden sie - vieleicht sogar soviel und wie wir?

Viel Spaß beim Lesen :D
http://pferdezeitung.com/Hauptartikel/503/Gesamttext
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Beitragvon Kaninchen » Mo Nov 17, 2008 23:58

Aber natürlich haben Tiere Gefühle!

Wir hatten hier kürzlich ein Riesentheater wegen einer Kuh, die Herzeleid hatte, weil ihr Kalb weg genommen worden war. Meine Nachbarin konnte nächtelang nicht Schlafen wegen dem Muhen und verfolgte die Kuh bis ins Nachbardorf.

Und auch bei den Kaninchen konnte ich schon sehr viele Gefühle beobachten.
Furcht natürlich, aber auch Zuneigung, Unsicherheit....

Ich habe z.B. ein Kaninchen aus dem Tierheim übernommen, der so bissig war, daß er mehrmals aus der Vermittlung zurück kam.

Zu dem ins Gehege konnte man wirklich nur mit Gummistiefeln.
Aber eigentlich ist er nur ein kleiner Angstbeißer. Er hat es nicht gelernt, sich anders zu helfen. Was hat er denn auch sonst? Ich habe ihn anfangs nur mit Grillhandschuhen angefaßt, jetzt brauch ich die nicht mehr, aber sobald ich ihn auf den Arm nehmen will, fängt er an zu fiepen vor lauter Unsicherheit.
Grüßle,
Birgit
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Beitragvon hans g » Di Nov 18, 2008 19:36

tiere haben keinen willen,weil keinen verstand und auch keine gefühle---läuft alles nur instinktiv ab.
eigentlich wisst ihr das auch,aber es wird ja alles vermenschlicht :roll:
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Beitragvon Schweizerbauer » Di Nov 18, 2008 20:12

Tiere haben ganz sicher Gefühle !!

http://dasmagazin.ch/index.php/tiere-si ... -menschen/

das hat nichts mit vermenschlichen zu tun.

Wenn der Hund im Winter ein Jäcklein anziehen muss um gassi zu gehen,
wenn die Katze Lachs, Wild .... und weis nicht was alles für "spezialitäten" fressen muss .... DAS ist vermenschlichen !

gruss
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Also Tiere

Beitragvon Hobbyfarmer01 » Di Nov 18, 2008 20:25

haben auch Gefühle. Wenn ein Landwirt der sein Lebtag mit Tieren zu tun
hat ,das bestreitet, dann hat er wohl etwas falschgemacht.
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Beitragvon Malte » Di Nov 18, 2008 20:33

hans g hat geschrieben:tiere haben keinen willen,weil keinen verstand und auch keine gefühle---läuft alles nur instinktiv ab.
eigentlich wisst ihr das auch,aber es wird ja alles vermenschlicht :roll:


Dann drängelten heute unsere Hengste wohl wieder nur ganz instinktiv wieder mit auf den Pferdehänger, nur damit ich nicht ausfegen kann.
Musste ich doch glatt wieder die willenlose Instinkt-Bande runterpöbeln.... :mrgreen:
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Beitragvon estrell » Di Nov 18, 2008 20:45

Ich will auch absolut nicht auf die "Bambi-Leute" herraus - sondern dachte, meine Erfahrungen mit meinem Vieh und dem, mit dem ich umgehe, gut in dem Artikel wiederfeunden zu haben.
Der Schweizer Artikel ist da noch einen Schritt weiter - besonders:
«Ein zeitgemässer Tierschutz orientiert sich heute nicht mehr nur an Gesundheit und Leidensfreiheit der Tiere, sondern muss das Wohlbefinden ins Zentrum rücken», sagt Lorenz Gygax. «Angesichts des wirtschaftlichen Drucks ist das den Bauern manchmal schwer zu erklären.»

das fand ich sehr treffend!

Es geht wohl vielen Landwirten wie mir - ein Abschied von den Tieren, weil sie verkauft wurden und teilweise auch geschlachtet werden - tut mir mehr weh, wenn ich mich auf das Tier wärend seines Lebens bei mir eingelassen habe. Tiere, die ich nur anonym versorgt habe, sind mir dann ferner - die "gehen halt".

Auch der Unterschied in der Leistungsfähigkeit von "geliebten Tieren" also solchen, die sich gut aufgehoben und geachtet gefühlt haben und denen, die nur gefüttert und versorgt wurden, aber keine emmotionale Bindung haben ist mM nach enorm - je mehr Ställe ich sehe um so mehr fällt mir das auf.
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Beitragvon hans g » Di Nov 18, 2008 20:46

Malte hat geschrieben:
hans g hat geschrieben:tiere haben keinen willen,weil keinen verstand und auch keine gefühle---läuft alles nur instinktiv ab.
eigentlich wisst ihr das auch,aber es wird ja alles vermenschlicht :roll:


Dann drängelten heute unsere Hengste wohl wieder nur ganz instinktiv wieder mit auf den Pferdehänger, nur damit ich nicht ausfegen kann.
Musste ich doch glatt wieder die willenlose Instinkt-Bande runterpöbeln.... :mrgreen:

du menschelst zuviel---mehr instinktives hengsteln wäre da angebracht :lol:
hans g
 
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Beitragvon Malte » Di Nov 18, 2008 21:01

hans g hat geschrieben: du menschelst zuviel---mehr instinktives hengsteln wäre da angebracht :lol:

Später! :twisted:
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Beitragvon Malte » Di Nov 18, 2008 21:58

http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuel ... 2414&pos=8
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Beitragvon maexchen » Di Nov 18, 2008 23:08

estrell hat geschrieben:Auch der Unterschied in der Leistungsfähigkeit von "geliebten Tieren" also solchen, die sich gut aufgehoben und geachtet gefühlt haben und denen, die nur gefüttert und versorgt wurden, aber keine emmotionale Bindung haben ist mM nach enorm - je mehr Ställe ich sehe um so mehr fällt mir das auf.

mit Verlaub, das ist Unsinn. Wie müssen die sich fühlen, wenn sie ans Messer geliefert werden. "Schei... , umsonst gewachsen ! " (Schon isses vermenschlicht)
Daß Tiere, denen man das Wohlbefinden an den Augen abliest und hier an der Fütterung und da an der Haltung was verbessert, dies sofort in eine bessere Leistung ummünzen, ist keine Frage. Man kann auch im Einzelfall eine emotionale Bindung zu Tieren entwickeln die viele Jahre alt werden im Stall, aber Leistungssteigerung mit emotionaler Bindung zu begründen zu wollen ist Quatsch !

Absolut irrational ! Unsinn !
maexchen
 
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Beitragvon estrell » Di Nov 18, 2008 23:13

:shock: isses nicht aber schon irrational, Tieren Gefühle zuzugestehen, wenn man sie zur Nutzung als Nahrung "anbaut"?
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Beitragvon maexchen » Di Nov 18, 2008 23:35

das stimmt schon, ist nicht rational, lässt sich aber nicht immer verhindern, daß einem manche Tiere ans Herz wachsen, geht mir auch so.

Was ich meinte ist, daß der Schluss nicht zulässig ist aus der emotionalen Bindung Leistungssteigerung zu begründen.

Hoffe, daß Du jetzt nicht zum Vegetarier wirst/geworden bist
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Beitragvon Steppenwölfin » Mi Nov 19, 2008 0:29

Hm.... ich dachte, so Sachen wie Kuhkomfort sind auf das Wohlfühlen der Tiere ausgelegt? Und dadurch wird doch Leistungssteigerung erreicht, nicht? Dass Tiere fühlen ist für mich eigentlich schon biologisch klar: Sie haben ein Nervensystem mit Nervenfasern und den entsprechenden Sinneszellen. Also muss es zumindest Gefühle in Form von "Anfühlen", Berühren und Schmerz geben. Und ich glaube nicht, dass ich meinen Hund dadurch vermenschliche, dass ich diesem Dackelvieh Gefühle zuspreche (die ich in seinen Augen abzulesen meine...) wenn er stinkbeleidigt sein und Krankheiten simulieren kann. Ob es wirklich Trauer war oder nur eine beängstigende Unvollständigkeit des Rudels die ihn nach dem Tod meines Großvaters eine zeitlang deutlich gezeichnet hat, kann ich natürlich so nicht entschieden. Wahrscheinlich letzteres, auch wenn man von ersterem natürlich eher spricht.

Als Vermenschlichung wird im Biounterricht bezeichnet, was Tiere mit menschlichen Ausdrücken bezeichnet: Tierbaby, Tiermama, das Essen der Tiere etc... bis hin: Die kleinen Babyferken spielen mit ihren kleinen Freunden (stammt aus dem Referat eines Lehramstsstudenten).
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Beitragvon Jagermichl » Mi Nov 19, 2008 8:37

Kann mir jemand von euch sagen wo die Grenze zwischen Gefühlen und Instinkt liegt?

Die starke Verbindung zwischen einer Mutter und Ihrem Kind nennt man Mutterliebe, das gleiche Verhalten beim Wild heißt dann "Instinkt zu Arterhaltung"

Eine Näherstehen und Vertrauen zwischen zwei Menschen nennt man Freundschaft, wenn über Jahre immer die gleichen Hirsche miteinander ziehen ist´s Instinkt.

An einer Rotwildfütterung (beim Rehwild ist es sehr viel weniger ausgeprägt) ist erkennbar, daß es ganz individuelle charakterliche Eigenschaften gibt, man kann da unterschiedlichste Eigenschaften erkennen: jähzornige, hinterlistige, kinderliebe, rücksichtsvolle, Streithansel, Angsthasen etc. Beim Menschen würde man von Gefühlen sprechen, bei Wild aber nur von Sozialverhalten.

Ich persönlich gestehe Tieren Gefühle zu.

Gruß Michl
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